CELELSTRON NEXSTAR 130 SLT - Anfängertauglich?

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elnath

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Hallo Liebes Forum.

da ich mir sehr gerne im laufe der nächsten Monate ein Teleskop kaufen möchte, habe ich mich etwas umgesehen und bin bei diesem Teleksop hängen geblieben:

CELELSTRON NEXSTAR 130 SLT

diesen hat eine GOTO Positionierung, und soll angeblich ein recht stabiles Stativ besitzen.
(Ist dieses GOTO gut für Anfänger, ja oder?)

die Daten:

NexStar 130 SLT
Optik: Newton Öffnung: 130 mm
Brennweite: 650 mm
Öffnungsverhältnis: f/5

Da ich eben noch keine Erfahrungen gesammelt habe kann ich auch nicht wirklich sagen was genau ich eigentl. beobachten möchte, aber ich denke DeepSky und Planeten würden mich reizen.

Preislich liegt das Teleskop mit ~ 500EUR am oberlimit.

Vielen Dank!

Liebe Grüße,
elnath

 
Hi elnath!

Ich halte Goto bei einem Anfänger eher für schädlich, da du so nie lernst dich am Himmel zurecht zu finden.
Zum anderen wirfst du jede Menge Geld für's Goto zum Fenster raus, die du dann aber wieder bei der Optik, Montierung und Zubehör einsparen musst, um unter deinem preislichen Limit zu bleiben.

Daher würde ich eher vorschlagen, dass du dich ein wenig mit der Orientierung am Himmel befasst und das am Goto gesparte Geld lieber anders verwendest.

Gruß,

Marco.
 
Hallo,

wenndu keinen Dobson sondern Goto willst ist das keine schlechte sache, ist aber von der Öffnung magerer als ein dobson um den Preis.

Du schreibst deepsky und planeten würden dich reizen, was gibts denn sonst noch am himmel des nachts? *g*

Das Teil gibts übrigends grade Preisreduziert um 300 euro, da kannst dir noch ein paar annehmbare Okulare bestellen.

Ein weiteres problem bei dem Teil ist der 1,25" Okularauszug, es fehlen also die wichtigen hohen brennweiten für die übersichtsbeobachtung. Das kannst du wahrscheinlich so nicht beurteilen, also sei dir auch mal geraten dass du dir ein paar Sternfreunde in der Umgebung suchst und mal live durchsiehst.

Grüße

Daniel
 
Hallo Elnath,

ich hatte Mal so einen Nexstar GT Monti mit 114/500er und die Positionierung lief eigentlich für so ein günstiges und recht primitives GoTo recht genau. Das hängt von der sorgfältigen Aufstellung und Eichtung auf die Referenzsterne ab.
Als großen Nachteil empfand ich die Frostempfindlichkeit der Elektronik. Das Display gab bei Frost immer sehr schnell den Geist auf und zeigte nur noch fragmentarische Zeichen. Ich habe das Ding zum Schluss hin quasi als "Dobson" bewegt und auf die Elektronik verzichtet.
Ähnliche Probleme gibt/gab es auch bei Konkurrenzprodukten.
Das würde ich beim Händler ansprechen, kann ja sein, es hat sich was getan (hallo Philip, kannst Du da was sagen, als ehemaliger...).
130 mm Öffnung, zumal wenn mit 2" OAZ, ist schon ein ordentlicher Einsteiger mit dem man auch viele Objekte sieht die man anfahren kann, bietet zudem mit F/5 recht großes Feld zur Aufsuche und Beobachtung ausgedehnter Objekte, braucht aber auch gute Okulare.

Der 130er F/5 ist kompakt und "knuffig", dennoch bin ich schon lange auf einen 8" F/6 Dobson umgestiegen.
Eventuell schaust Du Dir verschiedene Geräte Mal an, bevor Du Dich festlegst.

Gruß und CS
*entfernt*

 
Hallo,

ich habe das Nexstar 130 GT von einem auch hier tätigen Teleskop
Service. Der Newton hat keinen 2" OAZ sondern nur 1,25". Ich bin
aber ansonsten mit dem Goto sehr zu frieden.

Ich hatte ohne immer das Problem nichts zu finden und war
entsprechend gefrustet. Das Goto lässt sich ganz einfach einstellen.

Du stellst das Teleskop mit der Steuerung auf Waagerecht, sagst ihm "Sky-Allign" Datum, Uhrzeit,
Beobachtungsort eingeben. Dann noch drei beliebige helle Sterne anfahren und mittig positioniern, fertig!

Mit dem mitgelieferten Planetariumsprogramm gucken was gerade los ist,
per Handcontroller Ziel einstellen und schon hast du es im Okular.
(Zumindest in einem 25mm Okular).

Klappt wirklich gut und hat mir als Anfänger geholfen etwas
zu sehen.

VG,
Thorsten
 
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Hallo!

vielen lieben dank, ihr habt mir wirklich schon weitergeholfen!

Ich werde wohl nächste Woche mal zu einem Laden hier in der nähe fahren und mir auch mal andere Geräte anschauen.

Allerdings bin ich zum Thema GOTO noch sehr unschlüssig. Die Befürchtung dass ich als Anfänger dann nie richtig lerne mich am Himmel zu orientieren hatte ich auch so im Hinterkopf. Andererseits habe ich riesen Angst das ich ohne nicht finde, bin ja Gott froh das ich den Mond mit dem Fernglas finde ;-) - aber ich denke/hoffe dass ich den Dreh dann mit der Zeit auch raus habe.

Ich werde euch auf dem laufenden halten!


Grüße
elnath
 
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Hallo elnath,

mach dir mal zum Thema "GOTO" keinen Kopf! Wenn du wirklich Interesse an der Astronomie hast, kannst du dir die verschiedenen Objekte auch mit(trotz) GOTO ziemlich gut einprägen und auch behalten! Wenn du nach einigen Nächten der Bobachtung einfach so mal in den Himmel blickst wirst du merken, hoppla, da is M97, M20, da müsste M51 sein usw.
Das Wissen über die "Standorte" prägst du dir auch mit GOTO ein, keine Sorge!

CS, Michael
 
Hallo Elnath, :)

ich würde das Nexstar 130 SLT einmal testen.
Ich hatte kurz die Gelegnheit. Für mein Empfinden ist diese Kombination - moderat ausgedrückt - nicht sehr stabil. Ein vernünftiges Fokussieren ist kaum möglich.
Die Montierung ist gut für z. B. den etwas kleineren (Verlust knapp 0,3 Größenklassen) 114/450 Newton.
 
Hallo Leute!

Ich werds wohl mal austesten der Laden hier in der Gegend bietet den Service an das man sich die Teleskope gegen eine Gebühr mal ausleihen kann.

Das mit dem Stativ ist auch so eine Sache, habe in dem Buch " Astronomie für Einsteiger" das man für ein Stativ den selben Preis beanschlagen sollte wie für das Teleskop selber. Trifft das auch in meiner Preisklasse zu? - oder ist damit eher gemeint das man wenn man ein Teleskop für ~5.000EUR hat nicht unbedingt am Stativ sparen sollte?



Grüße
elnath
 
Hi!

Das ist so eine generelle Faustregel, die eigentlich auch die Montierung mit einbezieht, nicht nur das Stativ (es gibt auch nicht viele Stative über 400 Euro) - wobei das Nexstar ein Stahlstativ drunter hat, das recht solide aussieht, und beim SLT auch mehr Geld in Montierung+Stativ als in die Optik geht. Von daher sollte das schon passen, ich hab's allerdings nicht getestet. Ich habe ein sehr ähnliches Stahlstativ vom Celestron AstroMaster AZ (überraschend gut) und kenne einen ED80 auf einer NexStar GT, wo das Stativ aus Alu-Profilen der Knackpunkt ist. Aber wenn Du die Möglichkeit zum testen hast, nutze sei - die Stabilität lässt sich ja schon im Laden testen. Bei 650mm Brennweite kannst Du eh kaum über ca. 160fach vergrößern, ohne das Auge unangenehm nahe ans Okular zu pressen (das wäre ein 4mm-Okular).

Die Faustregel lässt sich schon verallgemeinern, da die Montierung gerne unterschätzt wird. Sonst gäb's grad im Einsteigersegment nicht so viele Wackeldackel. Natürlich lässt sich ein sündhafter teurer Edel-Voll-Apo auch günstig und solide azimutal montieren, und bei einem 40-Euro-Teleskop sollten Montierung + Stativ eher etwas teurer sein, aber als grober Richtwert stimmt's.

Gruß,
Alex
 
Hallo Philip,

das wäre ja eine starke Weitfeldkanone.
Mit einem 35 Pano könnten ja überschlägig 4° Feld drin sein.
Wie sieht es mit der Ausleuchtung aus? Dem Bild nach könnte
(Vorsicht das kann täuschen) der Fangspiegel ein wenig klein geraten sein.
Veloursauskleidung ist auch Pflicht, aber sonst....!!!

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Sorry für den Zwischenspurt, aber der Newton ist m. E. interessanter als das GoTo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Halli Hallo,

ich hatte gerüchteweise vernommen, dass das 130 SLT über einen Kugelspiegel verfügt. Während das günstigere 130 GT einen Parabolspiegel hat.

Ich hatte daraufhin mal bei Celestron selbst nachgeschaut, in den technischen PDF-Datensammlungen ist der verbaute Spiegeltyp nicht genannt.
Ein Schelm der böses dabei denkt.
Wäre also in jedem Fall noch einmal zu überprüfen.

Übrigens vielleicht interessant in diesem Zusammenhang. Wolfie führt die gesamte SLT Reihe, allerdings ohne das 130 SLT, dafür aber das Celestron 130 GT mit ausdrücklicher Nennung des vorhandenen Parabolspiegels!

Ich hatte ja unlängst selbst einen 10 Zöller mit Kugelspiegel, dass war nicht so prickelnd......

Also in jedem Fall vorher klären.
Ansonsten ist so Richfielder mit 4 Grad Gesichtsfeld ein echter Knaller.

CS und viele Grüße

Reiner
 
Hallo Reiner,

wer einen F/5 Kugelspiegel anbietet gehört erschlagen!
Aber da laufen ja einige Anbieter rum die darum betteln.
Wenn sich Chelestron da einreiht, wäre das der Hammer.
Wer kann Aufklärung bieten?????

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,


schau mal unter:
http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/Nexstar/NexStarSLT.htm#nex114

Da hat Wolfi die ganze SLT Reihe verlinkt.
Dabei ist allerdings genau an der Stelle wo sich eigentlich der SLT 130 befinden sollte, der 130 GT abgedruckt und im Fettdruck steht dort vermerkt "der parabolische Hauptspiegel".

Der SLT 130 fehlt gänzlich. Offensichtlich möchte er den nicht verkaufen?!?
Ziemlich auffällig und merkwürdig ist das schon.....
Das Teil gehört doch ohne Zweifel in die SLT-Reihe.

Ich habe `mal rumgegoogelt und nirgends finde ich Angaben zur verbauten Spiegelart...

Da eine große Anzahl der Optiken bei einem namhaften chinesichen Hersteller entsprungen bzw. vom gleichen Band gefallen sind, könnte es schon sein, dass nach Sky Watcher (114/500) und Bresser Pluto nun noch andere Teleskope dem gemeinen Kugelvirus (Virus kugellus simplus)anheim gefallen sind.
Und sei es nur aus Preisgründen.

Wie kriegen wir da Klarheit rein?
Vielleicht könnte uns jemand von den Händlern Klarheit verschaffen.

CS und Viele Grüße

Reiner


 
Hallo Reiner,

da kann nur ein Händler oder der Hersteller Klarheit bringen, hilfsweise jemand der das Gerät im Einsatz hat und den Spiegel einschätzen/prüfen kann.
Letztlich ist es aber so, dass dieser 6" F/5 bei Chelestron seit Jahren Standard ist, ebenso wie bei Skywatcher.
Der Aufwand, da nun einen Kugelspiegel zu verbauen und den Leuten unterzujubeln wäre letztlich größer als die mögliche Gewinnspanne und dieser "Gewinn" wäre sehr viel zu kurz angedacht. So etwas rächt sich auf lange Sicht.

Ich hoffe also nicht ganz unbegründet, dass man es einfach nicht für nötig hält, zu erwähnen, dass immer noch der bekannte Parabolspiegel zum Einsatz kommt, aber Vorsicht ist die Mutter.......! :schwitz:

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo,
mit den nexstar goto montierungen hatte ich bis dato immer sehr gute erfahrungen gemacht.

sogar die nexstar gt war schon erstaunlich präzise für den preis und danach hatte ich mal die nexstar dx (also nexstar 4 gt mit schnellwechselkupplung) und diese war sogar noch besser in sachen nachführung.

goto ist meiner meinung nach auf alle fälle etwas für anfänger. es macht mir einfach mehr spass als das dobson geschubse und lernen tut man nebenbei eh mit und man beschäfftig sich ja rein interessehalber mit dem thema im internet oder liest bücher, magazine etc.

gruß
andi

 
Hallo,

so gehen die Meinungen auseinander.

Ich hab zwar mit Goto (ETX) angefangen, aber nach kurzer Zeit wieder abgeschafft. Es waren einige Punkte, die mich genervt haben:

- Es geht viel Zeit drauf zum Ausrichten und Kalibrieren
- Man muss immer dafuer sorgen, dass die Batterien voll sind (beim ETX konnte man die nicht so ohne weiteres auf dem Feld austauschen).
- Die Montierung konnte sich ausserdem nicht um mehr als 360 Grad drehen, d.h. manchmal ist das ETX am Anschlag gewesen und es ging nicht mehr weiter

Sicher, die Probleme kann man in den Griff kriegen, aber unter einem kompakten Teleskop, das schnell einsatzbereit ist, habe ich mir etwas anderes vorgestellt.

Deshalb bin ich auf eine einfache Alt-Az-Montierung umgestiegen, weil leicht, transportabel und schnell aufgebaut. Und inzwischen finde ich die meisten Objekte schneller als mit einem Goto-System.

Ich bin mir sicher, das Goto-Systeme Sinn machen, z.B. bei stationaeren Teleskopen oder beim Fotografieren - aber fuer den Anfang waren sie nichts fuer mich.

Viele Gruesse,

Martin
 
hat ja auch jeder andere vorstellungen und wünsche.

nun finde ich gerade das aufstellen und ausrichten einer nexstar goto montierung extrem einfach und schnell.

allerdings habe ich auch immer strom über eine steckdose bezogen, denn diese montierungen haben einen anschluss dafür.

grob nach norden ausgerichtet und in die waage gebracht und dann geht der rest von fast alleine.

wenn man die korrekten koordinaten und zeit/datum angaben einstellt, dann fährt das goto schon fast von alleine zu den alignment sternen und man korrigiert nur noch mit z.b. einem fadenkreuzokular.
ab dann funktionieren diese teile sehr gut und präzise.

mein grösstes goto war ja ein lx-200 10 zoll und das gerät war einfach nur genial.

gruß
andi

p.s. etx hat doch auch (wie auch lx-200) eine alt-az montierung (gabel) und die nexstar ebenfall (einarm, aber ab 4gt montierung auch parallaktisch nutzbar)

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guten Morgen zusammen.

Das NexStar SLT 130 habe ich seit März letzen Jahres in Betrieb. Meine Erfahrungen dazu habe ich hier gepostet, auch wenn ich versäumt habe, dort meine vorgenommenen Tuning-Maßnahmen zu aktualisieren:

Anfängererfahrung mit NexStar SLT 130

Kurzfassung:

Das Ding hat definitiv einen Parabolspiegel. Für mein Empfinden bildet der ganz ordentlich ab.

Das Ding hat definitiv einen 2"-OAZ.

"Aus dem Karton" hatte ich nicht viel Freude damit. Der Ärger rührte hauptsächlich von der wackeligen Konstruktion, die den Betrieb bei höheren Vergrößerungen praktisch unmöglich machte.

Meine Fehleranalyse hat hauptsächlich zwei Schwachpunkte identifiziert:

1. Die Haupt-Wackelursache ist nicht die Montierung, sondern die Prismenschiene. Diese ist direkt mit dem Blech des Tubus verschraubt, was viel zu weich und nachgiebig ist. Ich habe mir aus MPX ein paar Rohrschellen gefräst. Seitdem ist die Wackelei auf ein praxistaugliches Maß gesunken.

2. Auf der Hitliste der Wackel-Verursacher liegen die Teleskop-Beine auf Platz zwei. Die Rohre sind zwar ordentlich dimensioniert. Die Innenrohre haben aber in der Kunststoff-Teleskopführung nicht genug halt. Kann man aber mit wenig Bastelaufwand beheben. Wenns interessiert, schreib ich mal ne Anleitung dazu.

Ansonsten die üblichen Tuning-Maßnahmen: Velours-Auskleidung etc nach Günther *entfernt* Empfehlung.

Mit all diesen Maßnahmen ist das Ding eine sehr schöne Weitfeld-Kanone geworden, die auch in mittleren Vergrößerungsbereichen (ca. 130x) noch sehr schön arbeitet.

Gruß,
Stefan.
 
Hallo Stefan,

die Optimierung der Stativbeine würde mich sehr interessieren.
Lass doch bitte mal lesen.
 
Hallo Dieter,

hier die gewünschte Beschreibung:

Die Beine weisen im Original an der Kunststoffklemmung eine "1-Punkt-Lagerung" auf, was viel zu weich ist. Deutlich besser ist eine "2-Punkt-Lagerung" nach unten stehendem Bild. Dazu muß man zunächst die Nieten an der Klemmung (2 Stück pro Bein) aufbohren. Keine Angst davor. Wer keine Nietzange für die spätere Montage hat, kann getrost auf diese Nieten verzichten. Die halten nichts. Und die Kunststoffklemmung sitzt hinreichend stramm, daß sie ohne Nieten auskommt.

Zunächst hatte ich geplant, auf das dünnere Innerohr eine gedrehte Gleithülse zu setzen. Das geht aber nicht, weil die Rohre keinen exakt kreisrunden Querschnitt aufweisen und auf der Innenseite eine Schweißnaht haben. Die Lösung ist aber ganz einfach: Aus Vierkant-Kiefernleisten (5mm) werden kurze Stückchen geschnitten und mit Sekundenkleber rings um das Rohrende geklebt. Hält einwandfrei. Die Teleskopverstellung wird ein wenig schwergängig, kann aber immer noch mit passablem Kraftaufwand bewerkstelligt werden. Man gewinnt deutlich steifere Beine, insbesondere bei nicht voll ausgezogener Länge.

Link zur Grafik: http://img201.imageshack.us/img201/1447/teleskopbeinlm3.jpg
Link zur Grafik: http://img201.imageshack.us/img201/teleskopbeinlm3.jpg/1/w600.png

Hier noch eine Gesamtansicht mit selbstgemachten Rohrschellen. Diese bringen den Löwenanteil an Steifigkeitsgewinn. Als nächstes kommen dann die Teleskopbeine wie oben beschrieben. Schlielich lohnt es sich noch, alle Schrauben festzuziehen und das Lagerspiel beider motorischen Achsen einzustellen.

Als letze Maßnahme habe ich noch ein Aluprofil als Aussteifung der Montierung verbaut. Da aber alles schwarz ist, konnte ich kein vernünftiges Foto mit Blitz hinbekommen. Wenn Interesse besteht, versuche ich noch mal ein Foto bei Tageslicht.


Gruß,
Stefan

Link zur Grafik: http://img187.imageshack.us/img187/1633/gesamtansichtci8.jpg
Link zur Grafik: http://img187.imageshack.us/img187/gesamtansichtci8.jpg/1/w600.png
 
Hi Leute,

mich beschäftigt immer noch die Frage nach der Funktionstüchtigkeit des GoTo bei Frost.
Ich hatte wirklich ganz erheblichen Ärger, bis zum Totalausfall.
Die derzeitigen Temperaturen passen ja, aber bei mir ging das schon bei + 0 - los.
Hat sich diesbezüglich etwas verbessert?

Gruß und CS
*entfernt*
 
Günther, ich habe das NexStar SLT schon bei 2° oder 3° unter 0 ausprobiert. Im ersten Versuch ging das schief, weil der Akku in die Knie gegangen war. Im zweiten Versuch mit frisch geladenem Akku lief das Ding einwandfrei. Das einzig erkennbare Problem war das Display der Handsteuerung, welches so träge wurde, dass es kaum noch ablesbar war.

Bei den derzeitigen 2stelligen Minusgraden, die wir hier haben, habe ich aber noch keinen Versuch gewagt.
 
Hallo,
ich hatte mein SLT 102 bei den letzten tiefen Temperaturen von minus 12°C im Einsatz. Hat bestens funktioniert, nur das Display war sehr schwer ablesbar.
Montierung ist sehr wackelig. Habe die Rohre auch an der Montierung ausgenietet und dann mit Teflonband umwickelt und das ganze wieder zusammen gesteckt. Dadurch ist es etwas besser geworden. Die Rohre hatten deutlich Spiel in den Kunststoffaufnahmen.
Habe mir jetzt einen Motorfokusierer montiert. Mal schauen wie es beim nächsten spechteln wird.
 
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