Celestron C14 vs. Meade LX200ACF 14"

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Hallo Peter,

zur Ergänzung Deiner richtigen Einschätzung zu beiden Geräten sei noch gesagt, daß man dieses Gerät bei einem Händler kaufen sollte, der davon auch etwas versteht. Denn, wie Du richtig sagst, sollte man eine "Gurke" erwischen, dann ist das Gerät nur noch für die Tonne, denn man kann es kaum selbst kollimieren. Ich hatte bei beiden Geräten Glück, vielleicht auch, weil ich sie damals bei Kosmos gekauft hatte, die (damals) den Generalvertrieb hatten. Herr Schwarz hatte das Gerät erst einmal 2 Wochen im Keller bis ich es bekam. - Und das hatte sich ausbezahlt. (LX-6, 8" f:6,3 und 12" SC-classic LX-200). - Beide Geräte betreibe ich auch heute noch und bin`s zufrieden.

P.S.: Die Händlerangabe darf ich wohl machen, es gibt ja heute weder Herrn Schwarz noch hat Kosmos den Vertrieb. Aber das war auch nur als Beispiel gedacht.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

das wundert mich nun doch! Soweit ich weiß, bietet Baader doch genau diese Kombination an. Eigentlich kenne ich von dort her nur Systeme, die miteinander funktionieren.
Das läßt mich nun doch staunen, denn wenn dem so wäre, dann würde dieses Gerät auf der Losmandy G-11 wohl auch nicht funktionieren (?).

Ich weiß das die Kombi von Baader so angeboten wird aber ich kann dir nur sagen was ich aus persönlicher Erfahrung gelernt haben Das C14 so wie es am Foto zu sehen ist, auf dieser CGE, mit Stativ + Versteifung, trägt das C14 definietv nicht brauchbar. Ich kann von der Kombi nur abraten sowohl visuell als auch fotografisch. Ich bezweifle das eine G11 das C14 besser trägt das sie auf mich einen nicht ganz so stabilen Eindruck macht wie eine CGE, das hab ich aber mit dem C14 nicht getestet.

Nur weil Baader drauf steht muss es auch noch lang nicht 100%ig funktionieren. Das C11 in der Gabel macht bei mir auf der Polwiege so große Probleme, dass ich sie verkaufen musste und mir die CGE gekauft habe. Kann die CGE aber nur empfehlen, sie ist eine absolut perfekte Montierung und läuft tadelos, nur leider ein C14 ist doch etwas zu viel.

CS,
Michi

 
Hallo Günther,

also schrauben oder ähnliches waren bei meiner CGE ganz sicher nicht zu locker. Ich hab das Equipment ein gutes Jahr im exzessiven fotografischen Einsatz gehabt und viele gute Langzeitbelichtungen damit gemacht. Dazu kommt noch das ich sie mehr als überbeladen hatte, siehe Foto:

Link zur Grafik: http://www.amos.observatory.at/assets/images/Stw102.jpg

Bei voller Beladung trug die CGE fotografisch folgedes Equipment: C11 + langer Taukappe, 102/660 Refraktor, Telrad, Canon 20D, SBIG ST-4 Autoguider und manchmal noch den großen und schweren Lumicon GEG. Ich denke noch mehr wäre nicht mal möglich rauf zu packen ;)

Das ganze lief perfekt! Einige meiner Kollegen haben eine G-11 und keiner von ihnen würde ihrer G11 das zurauen. Man muss aber auch zugeben, dass ich die CGE in der Sternwarte auf der Säule hatte und eine Säule definitiv besser ist als jede Stativ. Trotzdem hat es mir schockiert das die CGE das C14 am Stativ ohne Zubehör so wackeln ließ. Ich denke das die CGE von deinem Kollegen eine Ausnahme war, denn ich hab bis heute noch nichts ähnliches wegen lockeren Schrauben gehört.

Hier ein paar Bilder die ich mit dem Setup auf der CGE geschossen habe. Ich denke das spricht für eher für sich.

Grüße,
Michi
 
Hi Peter,

ehrlicherweise muß man dazu aber sagen, bombenfest oder "fest wie ein Felsen" bedeutet ansich eine ALT-7 oder eine vergleichsweise schwere Montierung (WAM, Bauer 100 o.ä.). Erst dann kann man von wirklich massiv sprechen.
Alles andere sind ja Montierungen, die noch als transportabel gelten (können) und dementsprechend auch ausgelegt sind. Dazu gehört natürlich auch die Losmandy G11.
Erst ab der Titan kann man von einer "echten" Sternwartenmontierung sprechen, die "trägt, was sie verspricht".

Ergo, so denke ich, muß und kann man auch mit den entsprechenden Kompromissen leben. Alles andere betzeichne ich dann schon weniger als Hobby, zumindest was den Preis einer solchen endgültigen Montierung anbelangt. Die sind ja kaum hobbymäßig finanzierbar und schießen ansich über das Ziel eines Amateurs hinaus, es sei denn, Geld spielt absolut keine Rolle.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried!

Ich habe früher mal für SUW zwei Testberichte über das C11 und das Meade LX 200 GPS geschrieben. Dabei hatte ich natürlich auch die Montierungen (Gablen) genau untersucht. Auch die CGE hatte ich besichtigt (aber nicht für den Testbericht).

Ich nutze mein C14 visuell auf einer alten Meade LXD 750, und die Antriebe der CGE sind erheblich robuster und stärker als die der LXD 750. Auch die Achskonstruktion ist bei der CGE belastbarer.

Ich hätte also visuell keine Bedenken, fotografisch je nach Anspruch aber schon.

Gruß, Peter
 
Hallo allerseits,

will nun auch meinen Senf dazugeben, da ich versucht habe ein
C14 auf einer Losmandy G11 zu betreiben. Das habe ich ganz schnell wieder sein lassen.
Die G11 kann ein C14 wohl tragen, ist aber visuell schon grenzwertig und photographisch
überhaupt nicht geeignet. Im Freien gerät das ganze Gebilde schon beim
leistesten Windhauch ins Wanken!

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael!

ist aber visuell schon grenzwertig und photographisch
überhaupt nicht geeignet. Im Freien gerät das ganze Gebilde schon beim
leistesten Windhauch ins Wanken!

Ja, besonders wenn eine Taukappe verwendet wird, muß es absolut Windstill sein, und fokussieren sollte man berührungslos (Elektrofokussierer), dann ist das visuell gerade noch akzeptabel.

Fotografie geht nur bei Planetenvideos und ähnlichen kurzen Belichtungszeiten.

Gruß, Peter

 
Hallo Peter,

sehe ich genauso...

Viele Grüße
Michael
 
Hallo zusammen,

Antwort auf:
ist aber visuell schon grenzwertig und photographisch
überhaupt nicht geeignet. Im Freien gerät das ganze Gebilde schon beim
leistesten Windhauch ins Wanken!


Ja, besonders wenn eine Taukappe verwendet wird, muß es absolut Windstill sein, und fokussieren sollte man berührungslos (Elektrofokussierer), dann ist das visuell gerade noch akzeptabel.

Fotografie geht nur bei Planetenvideos und ähnlichen kurzen Belichtungszeiten.

Genau das ist es. Die Monti wackelt beim fokussieren mit der Hand viel zu stark und es ist nicht wirklich mehr einfach den 100%igen Fokus zu treffen. Wind sollte nicht mal ein lüftchen gehen. Mit einem Elektrofokussierer ist es bei Windstille sicher noch zu gebrauchen, aber sonst würde ich die Finger davon lassen. Ich kann es nicht nachvollziehen das die CGE mit dem C14 verkauft wird, aber ok die Leute bzw. Händler werden schon wissen was sie tun.

Die einzige transportable Monti die auch perfekt arbeitet und das C14 ohne Probleme, visuell als auch fotografisch, trägt, ist die Paramount. Aber da muss man halt auch das nötige Kleingeld dafür haben.

Das Problem ist einfach, dass ein C14 schon etwas massiveres braucht um es sinnvoll betreiben zu können. Ich glaube nicht das man hier unter 5000€ bei den Montierungen fündig wird, zumindest nicht wenn das C14 stabil getragen werden soll. Ich habe mich aus dem Grund auch schweren herzens von meiner CGE getrennt.

Grüße,
Michi
 
Hallo,

...und nachdem ich mir eine solche Montierung nicht leisten kann bzw, wie zuvor geschrieben, ich das als Hobby ansehe, habe ich die Astrofotografie sein lassen.
Ich betreibe ein Meade 12" SC classic auf der Gabel und der großen Wiege. In meiner Sternwarte auf einer 250 kg Säule. Das wackelt schon visuell, an Fotografie ist da ab Windstärke 3 schon nicht mehr zu denken.

Daher amüsieren mich die Berichte, wie die Leute mit einer 600 Euro Montierung und einem 10" Newton in freier Natur "tolle" Aufnahmen produzieren wollen. Gut, wenn man die auf 13x18 cm vergrößert, dann mag das noch gehen. Aber stabil, das ist für mich etwas anderes.

Derzeit schwanke ich zwischen einer noch bezahlbaren Losmandy G-11 und der kaum noch bezahlbaren Titan, jeweils mit GOTO. Aber bei der Titan könnte ich wohl schon damit rechnen, daß meine Frau die Scheidung einreicht.....

CS
Winfried
 
Re: Celestron C14 vs. Meade LX200ACF 14"

Zu Michi:

auch wenn ich sie noch nicht eingesetzt habe: Schau Dir mal die Paramount genauer an. Da haben sich die Konstrukteure ganz schön verspielt. Alles was weg kann, wurde weggefräst. Damit hat man einer wirklich wegweisenden guten Montierung die ihr zugedachte Stabilität genommen. Das ist doch eine Sternwartenmontierung, keine tragbare fürs Feld. Da verstehe ich nicht, wie man stabilitätsfördernde Teile so dünn ausfräst. Irgendwie lobe ich mir da die gute alte Altmontierung, die hat noch das Material, das man braucht und sie kostet, glaube ich, sogar weniger.

CS
Winfried

...ich rede hier von Eiern, die für mich nie gelegt wurden....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi!

Nachdem schon die Alt ins Spiel gebracht wurde: Im Verein haben ein C14 auf einer Alt6-Montierung, steht bombenfest. Vier bis sechs Leute können die Montierung auch ganz gut tragen, fürs C14 langen schon zwei Träger. Das sind dann halt schon echte Sternwartenmontis...

Bei einer CGE mit C14 hab ich mal beim Abbauen geholfen, auch wenn ich durch die Kombi nicht durchschauen konnte: Dafür, dass man sie beinahe alleine abbauen kann, wirkt sie recht stabil. Fürs C14 sollten aber auf jeden Fall zwei Leute beim Auf/Abbau da sein: Einer schraubt, einer hält das Gerät. Alleine wäre mir das zu heikel, auch wenn es gerade noch machbar sein könnte.

Aber: Obwohl so stabil montiert, gibt's mit unserem C14 auf der Alt-6 bei voller Brennweite (knapp 4m) und DSLR kaum brauchbare Aufnahmen. Vielleicht wird's mit Autoguiding mal besser, aber wir arbeiten auch seit bald einem Jahr daran, das zum Laufen zu kriegen, und bislang wurde immer mehr Geld dadrin versenkt, ohne dass es brauchbare Ergebnisse gibt (hier ein Adapter, da ein neuer Computer, dort ein Reducer, dann eine andere Guiding-Kamera, und immer noch keine Ahnung, ob Spiegel-Shifting bei der Aufnahme stört oder nicht...)

Visuell sind wir mit dem C14 (Baujahr 95) aber voll und ganz zufrieden, und für Fotografie sitzt ein ED80 huckepack drauf - den führt die Alt in der Regel klaglos nach, auch ohne Nachführkontrolle:-) Ausschuss ist bei den Aufnahmen zwar auch dabei, aber im großen ganzen funktionierts recht zufriedenstellend.

Gruß,
Alex
 
Hallo Winfried,

ich nehme an du hast dich mit der Paramount noch nicht näher beschäftigt. Das was du sagt stimmt soweit, man hat bei ihr alles Gewicht gespart was nur gegangen ist. ABER es wurde genau ausgerechnet wo man Metall einsparen kann OHNE das die Stabilität etc. darunter leidet. Ich hab das Teil schon öfters im Einsatz gesehen und das Ding ist Mobil als auch stationär ein Traum. In der Liga spielen glaub ich nur wenige Montis wie die Losmandy Titan, 10 Micron und die neuen ASA, wobei keine so leicht zu transportieren ist wie die Paramount. Es gibt genug teure und schwere Montis die an eine Paramount nicht ran kommen. Wenn Geld keine Rolle spielt und ich mobil sein müsste, wäre die wohl meine erste Wahl.

CS,
Michi
 
Wie gesagt, Michi,

selbst getestet habe ich sie nicht. Aber vom "Augenschein" nach hätte ich mir gewünscht, sie wäre massiver.
Nun gut, spielt ja keine Rolle, wer damit mobil sein muß, für den mag sie das non-plus-ultra sein.
Schon alleine die Ansteuerung ist irre, das stimmt. Ich bin halt mal für`s Massive, bei mir kenn es nicht schwer genug sein, ich müsste sie ja auch nur einmal aufbauen. Aber das wird wohl nie etwas werden, da liegen die finanziellen Premissen doch woanders.

Aber stimmt schon, die von Dir genannten Montis sind auch die, die ich als "echte" Montierungen ansehe, auf die man auch mal was packen kann, ohne daß es gleich wackelt.

CS
Winfried
 
Re: Celestron C14 vs. Meade LX200ACF 14"

Hallo Winfried,

ich bin ja auch mehr fürs massive, weshalb in unsere Sternwarte auch eine vernünftige "schwere" Montierung rein kommt die schon einen Kran zum installieren benötigt ;\)

Leider ist, solange man aufs Geld schauen muss, einfach alles ein Kompromiss. Ich habe das Glück zumindest in Punkto Montierung keinen Kompromiss eingehen zu müssen.

Grüße,
Michi
 
Hi Michi,

was ihr da plant und gerade baut ist wohl "vom feinsten"!
Gratulation zu diesem Beobachtungsplatz.

...Leider reicht bei und der Boden nicht aus, um ihn auf ca. 1000 Meter "hochzuliften", also beobachten wir auch weiterhin von unseren mageren 368 Metern über N.N. aus. - Geht aber auch.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

danke :) bin auch sehr stolz darauf.

...Leider reicht bei und der Boden nicht aus, um ihn auf ca. 1000 Meter "hochzuliften", also beobachten wir auch weiterhin von unseren mageren 368 Metern über N.N. aus. - Geht aber auch.

mit unserem Standort haben wir sicher sowas wie ansatzweise perfektes gefunden, wobei ich der Vergangenheit auch gelernt habe das man das beste Equipment haben kann, den dunkelsten Himmel und die sauberste Luft und manche es dennoch nicht schaffen schöne Foto zu machen während andere vom Balkon mitten in der Stand aus Fotos schießen, die aus Namibia sein könnten und vor denen zieh ich meine Hut.

Grüße,
Michi
 
Hallo Michi,


Zitat von Michael_Pagitz:
Hallo Leute,

könnt ihr euch bitte wo anders befetzen? Ich lösch ab hier jedes Posting das nichts mit dem Thema hier zu tun hat.

CS,
Michi

PS: Sorry, ist ja nicht mein Board. Dann halt stellvertretend, Stefan wird die OT Postings löschen. Ist ja ein Themenboard und nicht das Small Talk.


danke, dem kann ich mich nur anschließen.

Viele Grüße vom Dauerurlauber ;)
 
Hi,

zum Glück haben wir uns hier nicht "abgefetzt", aber es ging über die Anfrage hinaus, gebe ich Dir recht, Stefan.
Hätte nur nicht gelohnt, der paar Sätze wegen ein neues Bord aufzumachen. - Wir sind stille...

CS
Winfried
 
Hi,

Zitat von Berberich:
Da haben sich die Konstrukteure ganz schön verspielt. Alles was weg kann, wurde weggefräst. Damit hat man einer wirklich wegweisenden guten Montierung die ihr zugedachte Stabilität genommen

Hast Du mal eine benutzt ? "Alles was weg kann, wurde weggefraest" - genau, alles was nicht stabilitaetsrelevant ist und nur unnoetig Gewicht bringen wuerde.
Solche Postings liebe ich...

CS,
Oliver
 
Hallo Oliver,

"...Solche Postings liebe ich..."
Warum? Weshalb muß nun wirklich alles unnötige weg? So wie es bei Baader 2 unterschiedliche Montierungstypen für unterwegs und stationär gibt (die italienischen), so könnte es doch auch diese Montierung in 2 Varianten geben. Einmal portabel, einmal stationär. Würde auch Zeit bei der Herstellung sparen und könnte dadurch, trotz höherer Masse, preisgünstiger sein, oder sehe ich das allzu falsch?

Mehr Montierungsmasse bedeutet ansich doch sicherlich auch mehr Stabilität, zumindest was das Ausschwingverhalten auf einer Säule anbelangt. - Zugegeben, ich bin weder Ingenieur noch Physiker, der das alles nachvollziehen kann, ich denke da mit meinem einfachen gesunden Menschenverstand. Dabei kann ich natürlich auch falsch liegen, ich lasse mich aber gerne aufklären, wenn das, was ich denke, ganz und garnicht stimmt.

CS
Winfried

...ist wirklich jetzt nicht grollend gemeint, aber das interessiert mich nun doch mal aus Fachhand gesagt.
 
Re: Celestron C14 vs. Meade LX200ACF 14"

Hallo,

nur ganz kurz: Nein, reine Masse alleine ist sicher nicht das geignete Mittel um "Stabilitaet" (Steifigkeit, Daempfung von Schwingungen [Frequenz ist anwendungsabhaengig]...) in einer Konstruktion zu erreichen. Einfaches Beispiel: Rohr vs. Vollstab.
Die Paramount ME macht fuer mich den Eindruck, als haette man hier durchaus eine sehr ordentliche Konstruktion mit Finite Elemente Analyse etc. durchgezogen, um sich einer moeglichst hohen Tragfaehigkeit bei moeglichst niedrigem Gewicht anzunaehern. Einfach mal die Montierung bei Gelegenheit "befingern".

Gruss & CS,
Oliver
 
Hi Oliver,

...habe ich getan. Daher ist mir auch der "Filigranaufbau" aufgefallen und als Nichtfachmann dachte ich mir, das hätte doch stabiler sein können...
Aber nun hab`ich`s verstanden! Danke für die kurze und prägnante Ausführung.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

noch deutlicher wird das von Oliver angeführte Beispiel
wenn Du Dir das so vorstellst:bei einem Vollstab mit gleichem Durchmesser wie das Rohr ist der Festigkeitsunterschied recht gering da bei gleichem Außendurchmesser ähnliche Hebel und Kräfte wirken. Wenn man den Vollstab "ausbohrt" und das Material "außen herumwickelt" hat man einen größeren Durchmesser und die Hebelverhältnisse lassen das Rohr bei GLEICHEM MATERIALQUERSCHNITT deutlich stabiler ausfallen.
Alles eine Frage der (richtigen) Materialverteilung...

Viele Grüße Felix

P.S.: Wollte Olivers Ausführung nicht "verbesserwissen" sondern nur für die Nichtmechaniker etwas verdeutlichen... ;)
 
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