Celestron c70 mini mak

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seginus

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Hallo!
Mir ist leider mein Celestron Mini mak 70
auf den Boden gefallen....
Äusserlich sind keine Beschädigungen festzustellen allerdings hat es die Optik dezentriert. Das kann man sogar schon erkennen wenn man vorne reinschaut, die Ringe sind nicht mehr zentrisch.
Der Mak ist komplett mit einer Gummihülle umgeben ohne ersichtliche Einstellschrauben.
Meint ihr man könnte den Maksutov irgendwie kollimieren?
Da der Fangspiegel ja nur aufgedampft ist muss es ja zwangsläufig über den Hauptspiegel bewerkstelligt werden.
Oder ist das Teil jetzt ernsthaft für die Tonne?!
Beste Grüße Nino
 
Hi Nino,

Bilder würden helfen das Problem besser einzuordnen, eine blinde Ferndiagnose ist da nicht so einfach, wie ich die maks kenne haben die nicht wirklich etwas um eine Zentrierung einzustellen, alles ist so aufgebaut das es zusammengeschraubt in einer Stelle richtig gehalten wird.
wenn jetzt nicht innerlich irgendetwas verbogen ist würde ich ganz plump behaupten das der Hauptspiegel einfach jetzt dejustiert ist, den kann man auch wieder einstellen (zumindest weiß ich das von Bresser und Skywatcher das das geht)
Justageanleitungen sollte es im Forum zu genüge geben, einfach mal bei der Suchfunktion ein wenig probieren ;)

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo Florian!
Erstmal danke für deinen Beitrag.
Ich habe in der Zwischenzeit mich mal um den Mak gekümmert bzw ihn mir mal genauer angesehen.
Der Mak lässt sich definitiv zerlegen nachdem man vorsichtig die Verklebung an der Unterseite löst, und die "Gummitülle" danach wie eine Socke abzieht.
Danach kann man den Tubus auseinander Schrauben. Auf der Rückseite ist das Gehäuse für das Prisma mit 2 Schrauben befestigt. Wenn man die löst kommt darunter die Spiegelzelle zum Vorschein und dort gibt es 6 Schrauben. Die 3 tiefliegenden Schrauben sind zum kollimieren und die 3 höher gelegenen halten den Spiegel. Hab den Mak-Spiegel per vorne reinschauen zentriert und der Optiktest am ca 2km entfernten Funkturm hat gezeigt das wieder alles in Butter (scharfes Bild bei 75fach) ist :)
Zum Schluß die Gummihülle wieder drüber ziehen und die Ecken mit Sekundenkleber fixieren.
Vielleicht ist das ja für jemanden hilfreich dessen mini Mak ebenfalls unfreiwilligen Bodenkontakt hatte...
 

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Hallo!
Wie ist er denn ansonsten so von der Abbildung?
Hab des Thread leider nach der Problemlösung erst gesehen... Ich hab so ein Ding vor einiger Zeit mal beim eBay als „defekt“ für weniger als 10 Euro inkl. Versand gefunden. Der Defekt bestand darin, dass das 45° Prisma aus seiner Halterung gefallen war und ließ sich nach Entfernen der Gummiarmierung mit einem Tropfen Sekundenkleber beheben. Ursprünglich war meine Hoffnung, wenigstens das Zoomokular verwenden zu können im Falle, dass das Fernrohr nicht reparabel gewesen wäre. Das ist aber weder ein Steckokular noch hat es irgendeinen Standarddurchmesser.

Das Instrument hat eine recht brauchbare Abbildung in der kleinsten Zoomstufe (25x), darüber wird es doch sehr kontrastarm und milchig. Bei so einem kleinen Instrument, dessen (scheinbar - siehe die beiden Schäden in diesem Thread alleine) robuste Ausführung dazu einlädt, es überallhin mitzunemhmen, würde ich mir aber einen ganz anderen Vergrößerungsbereich wünschen. 10-30 fach vielleicht, aber nicht 25-75. 75 fach ist mit dem beigefügten Mickeymausstativ ohnehin nicht praktikabel. Mir wäre das Ding nicht mehr als 30 Euro wert um ehrlich zu sein. Für die würde ich mir aber lieber ein gebrauchtes Bresser 10x50 Fernglas kaufen.

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo! Also die Abbildung ist Mak typisch sehr scharf und nicht zu beanstanden.
Das mitgelieferte Zoomokular ist tatsächlich nur bis ca 50fach sinnvoll zu verwenden. Danach wird es wirklich leicht milchig und die Schärfe ist nicht grade überragend. Konnte das Okular auch nicht an meinem 8"Sct testen, da es tatsächlich keinen gängigen Anschluß hat, aber ich denke das dass Zoomokular der ansonsten guten Optik nicht gerecht wird.
Für höhere Vergrößerungen nutze ich meine Teleskop Okulare, da ein Adapter auf 1, 25" dabei war.
Hier kann ich dann auf 9mm gehen was eine 83fache Vergrößerung entspricht.
Mit dem 5mm bei 150fach wird das Bild recht dunkel aber immer noch brauchbar von der Schärfe her.
Das mitgelieferte Stativ ist wirklich eher was für die Tonne, jedes billige Fotostativ ist verwindungssteifer....
Benutze den Mini Mak auf dem 100 Meter Schießstand.
Cs Nino
 

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hi,

schade zu hören das das Okular der Knackpunkt für schlechte Bilder ist,
mit dem erwähnten Adapter ist mir eingefallen das beim Baader Zoom ebenfalls ein Adapter für Spektive beiliegt, villeicht eine alternative für euch beide, das Zoom ist wirklich gut.

auf dem einen Bild sieht es zumindest danach aus das sich die Obstruktion in Grenzen hält und von celestron erwarte ich schon etwas Grundqualität.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo,
...und von celestron erwarte ich schon etwas Grundqualität.
Das Ding ist garantiert nicht von Celestron hergestellt, da steht nur Celestron drauf. Das selbe Gerät gibt es auch unter anderen Namen, z.B. „Acuter“ oder „Omegon“ - zu Preisen zwischen 99 und 349(!!!) Euro. Ich habe einige Celestrons (C5, C6, C8) die von den verwendeten Materialien (Metall statt Kunststoff) und von der Fertigungsqualität in einer ganz anderen Liga spielen. Warum Celestron ausgerechnet mit so einem Teil seine Produktpalette „nach unten abrunden“ will kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Grüße
Maximilian
 
Mit Sicherheit ist der Mini Mak nicht in den USA hergestellt worden,aber das Design wird Celestron
schon vorgegeben haben.
Die anderen genannten Maks sehen alle unterschiedlich aus.
Montiert wurde es höchstwahrscheinlich bei "Suzhou Synta Optical Technology Co., Ltd."
Dort kommen ja mittlerweile nahezu alle optischen Instrumente für den Breitenmarkt unter verschiedenen Labels her.
Aus aktuellen Anlass muss ich sagen das ich die Bauweise (Plastiktubus mit Gummi ummantelt) gar nicht schlecht finde :ein c5, c6 und c8 hätte den Sturz sicherlich nicht nur mit einen dejustierten Spiegel überstanden ;)
Beste Grüße Nino
 

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Kunststoff, richtig eingesetzt, ist ja nicht verwerflich. Darin liegt die Kunst des Konstrukteurs. In dem Fall dann wohl erfolgreich.

CS Jörg
 
Hallo!
Die anderen genannten Maks sehen alle unterschiedlich aus.
Also für mich sehen die alle gleich aus, der einzige Unterschied ist die Farbe des Zierrings:


Grüße
Maximilian
 
Hallo Florian,

Denn von dir geposteten Mak gab es schon mal vor Jahren von TS-Optics.


Ich hatte den schon mal und fand ihn ganz gut für so eine kleine Röhre. Mittlerweile bereue ich den Verkauf. Als Reiseteleskop ist er echt eine Überlegung wert, dazu noch ein Fernglas und man ist recht breit aufgestellt.

Gruß Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatsächlich kann man konstatieren das die 70er Maks von Omegon und Acuter baugleich zu dem Celestron Mak sind.
Der Mehrpreis des Celestron Pendants ist wohl nur mit dem Namen zu erklären....
 
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