Celestron C8

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Its_Hermo

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Hallo zusammen,

hätte die Möglichkeit ein Celestron Super C8 plus für 750€ Euro zu kaufen. Ist das ein guter Preis für so ein altes Teleskop?

Ein Beispielbild vom Model ist angehängt!

CS
 

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Moin,

C8 für 750€ haben wir vor kurzem doch schonmal gehört :unsure:

Kurz und knackig - Teleskop gut, Gabel Mist. Das muß man leider so konstatieren. Ich hatte das Ur-C8 mit der alten Gabel, das war zum beobachten grenzwertig, aber alles andere als stabil. Auf einer ordentlichen Montierung kann man mit dem C8 viel Spaß haben, WENN ES IN ORDNUNG IST! Wenn an der Fokussierung was ist oder dem Tubus, Finger weg.

CS
Jörg
 
N'abend zusammen,

kann zu der abgebildeten Montierung nichts sagen.
Ansonsten bin ich bei Jörg/ @Optikus.
Ein C8 ist ein feines Teleskop, wenn Spiegel und Schmidt-Platte in Ordnung sind.
Diese alten C8 sollen Probleme mit Spiegelshifting haben. Wenn das mehr als "normal" für die alten C8 ist, macht es wohl keinen Spaß.
Auch wenn man das Teil schon als Antiquität bezeichnen könnte, 750,- Euros, hmmmm... :unsure:. Bissi länger sparen bekommst nen Neuen... ups... boaahhhh... wat teuer geworden knapp 1600,- € :eek:. Den meinen hab ich für nen Tausender bekommen.

Mal dumm gefragt, was erwartest Du Dir von einem C8??
 
Moin,

im Notfall - je nach Typ etwas unterschiedlich - Spiegel fixieren und OAZ dran - dann ist das Shifting Geschichte.

CS
Jörg
 
Moin,

vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Ich überlege seit 2 Monaten ein Teleskop zu kaufen und beschäftige mich seither damit.

Hab überall gelesen, dass das C8 ein solides Teleskop ist. Ein neues ist mir allerdings zu teuer. Die Montierung könnte ich ja mit der Zeit ersetzen.

Leider hab ich bis jetzt nur theoretisches wissen, daher würde es mir schwer fallen, bei dem gebrauchten C8 den Zustand zu beurteilen.

Was ich mit dem Teleskop vorhabe: ich würde gerne planten/Mond beobachten und evtl auch hellere Deep Sky Objekte. Perspektivisch dann auch Fotos davon machen. Aber mit der Zeit das Equipment nachkaufen.

Habe zuerst zu einem dobson tendiert, da wird es aber schwierig mit der Nachführung...

Nochmal vielen dank für die schnelle Hilfe!
CS
Anton
 
Moin,

für visuell gibt's nix einfacheres als einen "Schubson" - einfach dem Ziel nachschubsen und gut. Eine äquatoriale Nachführung klingt simpel, ist aber ggü. den Dobson drei Größenklassen schwieriger. Und das C8 dass Du da zeigst hat null Elektronik als Hilfe, also Scheinerverfahren live. Das ist kein Teufelswerk, damit mich niemand falsch versteht, aber auch nicht ohne, man muss es l e r n e n.

Ansonsten kann das C8 mit etwas Zubehör alles was Du willst, es ist ein solides Teleskop und gegen das systemimmanente Problem des Spiegelshiftings gibt es Mittel. Für's fotografieren rate ich eh eher zu einem kleinen Apo imt ordentlichen Öffnungsverhältnis als zu den 2m Brennweite mit langsamen F11, die man auch erst für nicht wenig Geld reduzieren muss, wenn man mehr Feld für etwas größere Objekte haben will.

CS
Jörg
 
Hallo,

ich finde den Preis in Ordnung. So wie es ist wirst Du viele Nächte lang damit beobachten können. Mein C8 kam mit einer EQ-5 Montierung die noch eine Nummer mieser ist als diese Celestron Gabel. Und trotzdem habe ich 15 Jahre durchgehalten bevor ich mir eine bessere Montierung dafür gekauft habe. Für mich persönlich ist ein C8 ein idealer Kompromiss zwischen Preis, Größe, Gewicht und Nutzen.

Ich würde es nehmen!

Viele Grüße
Maximilian
 
Moin,

das hatte mich damals zu Vehrenberg und dem C8 geführt, man kann es in viele Richtungen entwickeln weil es ein solide Basis bietet. Kein Allheimmittel, aber eine solide Basis.

Wenn es in Ordnung ist, definitiv kein Fehler, vielleicht kommt irgendwann auch nochmal eins zu mir zurück. Aber auch wenn der Spiegel eine glänzende Seite hat muss man mal auf die Rückseite sehen, daher meine genannten "Abers".

Ich hatte ja mal ne Tak EM11 drunter, heute würde ich eine EQ 6 drunter packen, wenn es richtig gut steht macht es halt doppelt spaß. Aber die Gabel auf dem Bild ist schon ein Jahrhundert besser als die die ich hatte (mit 120V-Trafo, Frequenzwandler und Synchronmotoren).

CS
Jörg
 
Ich hatte sehr lange ein oranges C8 aus den 1980ern, auf original Standsäule und grauer Alugabel.
Die Gabelmontierung war für mich (nur visuell) nicht das Problem, auch nicht das geringe Shifting. Die Optik war relativ gut.
Eher das sehr lange Auskühlen mit Tubus-Seeing und das sofortige Beschlagen der Schmidtplatte (hier habe ich eine Taukappe aus einer dünnen Isomatte gebaut).
Ich stimme zu, dass eine schwarze alte EQ-6 eine ideale und stabile Montierung wäre; diese kostet jedoch gebraucht noch einmal 600-800 EUR.
 
Moin,

in dem gezeigten Set wäre ja schon die bessere Gabel und ein ordentlicher Nachführantrieb, ich denke damit kommt er schonmal gut klar, wenn er mal ausbauen will mit Fotoequipment, Leitrohr usw. wird's hat schwierig, gehen tut alles, aber dann muss man halt etwas kreativ werden. Wenn er sich mit den 750 Okken erstmal ein operatives Set schießt liegt er auf jeden Fall nicht daneben...

-> Celestron Super C8 Plus Telescope
-> Celestron Super C8 Plus - Classic Telescopes - Cloudy Nights

Aber wie gesagt - das Gerät ist aus der VOR-Goto-Zeit. Guiding geht aber mit der Steuerung, der Frequenzumformer ist in der Kiste. Clock-Drive-Antrieb mit Schnecke = Synchronmotor.

CS
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ein Beispielbild vom Model ist angehängt!

CS
OT:
Der Telrad ist falsch herum montiert ;)

Zum Thema:
Wenn die Möglichkeit besteht, einen Sterntest machen und prüfen, ob die Nachführung sauber läuft.
Wenn ok, dann spricht nichts dagegen.
Ein gebrauchtes SC würde ich persönlich nicht ohne Sterntest kaufen, da gibt es gerade bei den älteren Geräten zu viele Ausreißer nach unten.
Alle anderen Krankheiten eines SC lassen sich mit wenig Einsatz (z. B. Tubusisolierung gegen das Auskühlproblem) selbst kurieren.
Insgesamt ist ein SC ein sehr universelles und einfach handhabbares Teleskop, gegen einen Dobson möchte ich das nie und nimmer tauschen.
Ich habe in den letzten 50 Jahren vieles mitgemacht, Achro, SC, Dobson, APO (u. A. Takahashi) und bin dann doch wieder beim SC gelandet.
Aber das ist natürlich individuell unterschiedlich:)

VG
Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte min 25 Jahre ein altes Oranges C8 und bin seitdem überzeugter SC Fan....
kurz vielseitig Gutmütig großer Fokusbereich...Zubehör ....Kurz gebaut...

aber die Gabel Nö nie würde ich so ein Gestell benutzen... das sieht auf den ersten Blick schon aus
wie gezittere und Schwingungen....

Montierung finde ich immer wichtiger als das Teleskop selber...
 
Wobei als Paket für den Anfang geht die Gabel, die erste Variante war zu wackelig, die wurden dann nach und nach besser. Wie gesagt, er kann später immer noch ne HEQ5 oder EQ6 oder was vergleichbares drunter packen, aber erstmal geht das. Das Teil muß funktionieren, er wird es vorab vmtl. nicht testen können, also muss er das mit dem VK klären, die Elektronik ist genau so wichtig, dafür gibt's nix mehr, das ist selbst schon Museumstechnik, aber, wie gesagt, wenn es funktioniert bin ich dabei.

CS
Jörg
 
Tach auch zusammen,

Habe zuerst zu einem dobson tendiert, da wird es aber schwierig mit der Nachführung...
es gibt nichts einfacheres als einen Dobson zu bedienen.
Ist eine auf dem Boden stehende Alt/AZ Montierung.
Rauf/runter = Altitude = Höhe.
Links/rechts = Azimuth = Horizontale.
Kein Verdrehen des Okularauszug (OAZ) wie bei parallaktischer (EQ) Montierung.

für visuell gibt's nix einfacheres als einen "Schubson" - einfach dem Ziel nachschubsen und gut. Eine äquatoriale Nachführung klingt simpel, ist aber ggü. den Dobson drei Größenklassen schwieriger. Und das C8 dass Du da zeigst hat null Elektronik als Hilfe, also Scheinerverfahren live. Das ist kein Teufelswerk, damit mich niemand falsch versteht, aber auch nicht ohne, man muss es l e r n e n.
das "Schubsen" wird mit der Zeit erlernt und feinfühliger.
EQ oder parallaktische Montierungen bedürfen, wie von Jörg erwähnt, einer Einarbeitung. Zumal wenn sie manuell bedient wird.
Aber VORSICHT bei GoTo, das ist noch mal eine Schüppe drauf. GoTo ist kein Vollautomatismus, Beschäftigung damit ist angesagt.

Nochmals, nichts einfacher als ein Dobson.

Für's fotografieren rate ich eh eher zu einem kleinen Apo imt ordentlichen Öffnungsverhältnis als zu den 2m Brennweite mit langsamen F11
Fotografie mit C8 ist was kniffelig, f/10 halt.
Da würde ich auch zu moderateren Öffnungsverhälnissen raten.

Ich nutze meinen C8 auf eine Alt/AZ GoTo. Kein sportlich zu erreichender Einblick in das Okular, bin immer wieder erstaunt was man mit dem Teil alles so sehen kann. Gewichtsmäßig und von der Baulänge ist er einfach "praktisch, quadratisch, gut".

M.E. muss ein C8 nicht auf eine EQ6. EQ5 oder HEQ5 reichen da aus.
 
Moin Mathias,

ich hatte, weil mir die Uralt-Gabel zu nervig war die kleine Tak EM11 besorgt, da war das C8 gut aufgehoben, auch mit Zubehör (Guider mit St6 und erste Fotoversuche mit 'ner St7, bei der ich irgendwie das Selfguiding nie ans Laufen bekommen habe) - das ging gewichtsmäßig. Fotografieren mit nem Reducer geht auch, ohne ist mit F10 dann schon was strengeres.

Das Umgewöhnen auf die Montierung war nicht ohne, zumal ich die Temma-Steuerung mit St4-Schnittstelle ohne Goto hatte - ABER ich bin bei Dir, Goto muss erstmal intus kriegen, das ist bei weitem nicht so einfach wie man es verkauft kriegt, vor allem wenn man es richtig alignen will für Foto.

Das Super C8 hat ja die "de luxe Synchronmotorsteuerung" mit Guidinganschluß, da muß man wie bei meiner damaligen Tak schon etwas einnorden können, wie ich schrub, kein Hexenwerk, aber man muss es sich aneignen damit es schnell geht und klappt. Zumal das C8 keinen Polsucher hat (!).

Wie Du sagst - das einfachste Teleskop ist ein Dobson, das ist wie Stein-Wetterstation, man muss es einfach haptisch reinkriegen, allerdings auch in der Lage sein am Himmel zu finden, was man sucht.
Das Teil was da Angebote wird dürfte weitgehend unbenutzt sein -> Telrad - der hat nix gefunden.

CS
Jörg
 
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