Celestron CGEM-DX

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Hallo,

kurze Bemerkung noch dazu:
Das Stativ ist nicht der einzige Unterschied zur "normalen" CGEM. Sie wird auch eine längere Gegengewichtsstange haben und vor allem deutlich stärkere Motoren. Jeder der auf der "normalen" CGEM schon mal ein C11 mit einem größeren Leitrohr versucht hat zu betreiben weiß das die Montierung damit Probleme bekommen kann. Die DX Version packt das locker, und noch mehr (C14)

@Markus: Schöne Homepage - wie kommt man auf den Namen "Squirrel Observatory"??

Viele Grüße,
Michael Risch
 
Hallo zusammen,

da muss ich auch mal eine Frage in den Raum schmeissen.
Wie ich sehe wird da das Stativ und die Motoren getauscht. Aber wie sollen die Motoren, abgesehen davon das sie mehr Last bewegen können, die Stabilität der Montierung erhöhen?

50 lbs sind runde 23 Kilo, die "normale" CGEM wird meistens mit 18 Kilo angegeben und mehr würde ich dieser auch nicht zutrauen ( insofern man noch Spaß am beobachten haben will ).

Bei 23 Kilo wäre der Aufbau Ewigkeiten am Schwingen. Ich kann mir kaum vorstellen das bei dem Gewicht auf der Montierung noch irgendetwas sinnvolles machbar ist...

Klärt mich auf!

Gruß, Pascal
 
Servus zusammen,

da drängt sich mir die philosophische Frage auf warum Celestron zuerst das "Mittelprodukt" CGE einstellt, was eine große Lücke zwischen CGEM und CGEPro verursacht hat und dann versucht mit einem aufgebohrten Stativ wieder an die alte CGE ran zu kommen. Hier wäre wohl ein Redesign der CGE angebrachter gewesen als das Stativ der CGEM zu verstärken. Besonders erinnert mich das Stativ jetzt schon sehr stark an das der CGE ;)

Grüsse,
Tom
 
Hallo Tom,

vor Jahren wurden für einen recht kleinen Zeitraum die Celestron Teleskope mit der Losmandy G11 Montierung verkauft. Daraus entwickelte Celestron zunächst die CI700 und später die CGE. Diese wurde in den USA gefertigt. In der Zwischenzeit wurde Celestron aber von Synta übernommen. Es war also abzusehen, das aus kostentechnischen Gründen die Produktion in den USA eingestellt wird. Das Ergebnis ist halt eine überarbeitete EQ6, die CGEM.
Das Stativ von der DX-Version scheint , bis auf den Montierungskopf, identisch mit der CGE-Pro Serie zu sein. Da sich am Durchmesser der Schneckenräder vermutlich nichts verändert hat, würde ich die Angaben zur höheren Tragekapazität mit Vorsicht genießen.
Bisher wurde die CGEM bis zu einem Instrumentengewicht bis 20kg beworben. Selbst wenn diese Angaben nur visuell zu verstehen sind, ist es äußerst bedauerlich, wenn die Motoren unter dem Gewicht von einem C11 (Tubusgewicht 12kg + ca. 4kg Zubehör) an ihre Grenzen stoßen.

CS
Markus
 
Servus Markus,

Die Entwicklungsgeschichte war mir bekannt, dass Celestron aber von Synta übernommen wurde war mir neu. Ich hab Celestron als immer qualitativ höherwertiger als Synta gesehen. Den Kauf der CGE hab ich daher bisher nie bereut. Trotzdem ärgert mich das aufgerissene Loch im 30kg Bereich das jetzt wohl durch "Basteln" geschlossen werden soll. Da hält im Moment nur noch die G11 die Fahne hoch, obwohl die Gewichtsklasse halt noch einigermaßen transportabel ist und trotzdem gut was tragen kann.

Naja aber das geht etwas mehr in Richtung "Wiso versaut ihr da Eure Produktlinien" und weniger CGEM-DX ;)

Grüsse,
Tom
 
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