celestron nexstar 8 se

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Einsiedler

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hallo ,bräuchte mal ein paar meinungen!!!
Wollte mir das nexstar 8 se oder das meade lightbridge 12 kaufen,bin einsteiger mfg der einsiedler
wollte eig alles von anfang an lernen.
 
Hallo Einsiedler,

vermutlich sind für Dich Infos am wichtigsten. In diesem Thread http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/500934#Post500934

gibts links zuhauf.

Du müßtest Dir im Wesentlichen 3 Fragen beantworten:

1) Was willst ausgeben?
- Achtung: Zubehör und Okulare im Preis nicht vergessen
2) Was willst Du erreichen?
- Planeten kucken, Deep Sky kucken, Fotografie?
3) Welchen apparativen Aufwand willst Du treiben?
- Solls leicht sein, solls kompakt sein, solls unkompliziert sein, wie kommst Du ins Dunkle?

CS

Klaus
 
danke klaus für deine antwort!!
wollte eine gute optik haben,auch wenn ich etwas aufwand betreiben muss(dobson).kann mann die beiden überhaupt miteinander vergleichen??einfach wäre natürlich schon aber wenn die optischeleistung nicht so gut ist???war erst vom LB 12 überzeugt[testbericht astronomie heute ausgabe 12/06]
aber hier in den foren hört es sich aber nicht so gut an!!!was soll ich nun glauben?? mfg der einsiedler
 
Hallo Einsiedler,

die beiden Geräte sind tatsächlich nicht zu vergleichen.
Das hat allerdings nichts mit der grundsätzlich zu erwartenden Optikqualität zu tun.

Es geht schon damit los, dass das Nexstar ein GoTo Gerät ist, also nach richtiger Aufstellung und Eichung der Elektronik die Objektsuche entfällt, das Gerät erledigt das für Dich.
Beim Dobson ist Suchen und Finden Dein Geschäft und Du führst per Hand nach.

Ich kenne persönlich beide Varianten aus eigener langjähriger Erfahrung und ziehe eindeutig das eigene Suchen und Finden vor, das gehört für mich dazu. Die "händische" Nachführung stellt für mich ebenfalls kein Problem dar sondern ermöglicht mir vorteilhaft eine sehr intuitive Objektwahl.

Ich wohne allerdings auch in einer ländlichen Gegend und habe schon auf der Terrasse Bedingungen von denen Stadtbeobachter nur träumen können, 5-6 Mag Sterngrenzgröße freisichtig am Himmel ist für mich jederzeit schnell erreichbar.
Die zweite Karte im folgenden Link kansst Du mal mit Deinen Bedingungen um Neumond abgleichen.
http://www.home.uni-osnabrueck.de/ahaenel/aol/lightpol.html
Das hilft schon Mal weiter, wenn es um die Wahl des Gerätetyps geht, denn unter durchgängig 4 Mag Sterngrenzgröße braucht man eigentlich kein Teleskop welches mit "normalen" Okularen 7 mm AP (Ausstrittspupille) ermöglicht und unter 5-6 Mag ist es m.E. einfach schlecht, diese Möglichkeit auszulassen.

Ein SC (Nexstar) oder ähnliche Geräte haben im Verhältnis zur Öffnung eine lange Brennweite und mit gängigen Okularen kommt man kaum über 4 mm AP. Ein Newton/Dobson weist im Mittel ein Öffnungsverhältnis von F/5 oder F/6 auf, damit kann man 7 mm AP locker erreichen.

Du siehst an diesen zwei Beispielen (es gibt noch mehr zu sagen), dass es sehr sinnvoll ist, sich etwas in die Materie einzulesen. Begriffe die Dir jetzt nicht so klar sind, wirst Du in den Links erklärt finden, noch offene Fragen kann man hier dann weiter beackern.
Sehr sinnvoll dürfte auch sein, wenn Du vor einem Kauf Kontakt zu zu einer aktiven Beobachtergruppe, einem Verein oder einer Sternwarte suchts und an verschiedensten Geräten einfach Mal mitbeobachtest.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Einsiedler,

aber hier in den foren hört es sich aber nicht so gut an

hmmm - das kommt nun drauf an, was kritisiert worden ist. Die Lightbridge ist letztendlich ein China/Taiwan-Teleskop. Die optische Qualität unterliegt dann meist Schwankungen, ist aber in aller Regel so gut, dass es sich schön beobachten läßt (das Stichwort heisst in diesem Zusammenhang "beugungsbegrenzt"). Ich denke, dass wohl die Mechanik des Teleskops und das Gewicht kritisiert worden sind, nicht die Optik. So gesehen muss das, was Du gelesen hast kein Widerspruch sein.

Mit "Aufwand" habe ich in erster Linie Gewicht und Transport gemeint. Die Rockerbox der 12"-Lightbridge z.B. ist schon recht schwer und unhandlich. Wenn Du ein Teleskop transportieren mußt um einen guten Himmel zu erreichen kann das durchaus ein Killerkriterium werden.

Zu Deinen 2 Geräten kann man in diesem Zusammenhang bereits sagen, dass es 2 recht unterschiedliche Geräte sind: ein se8 ist vom Transport her fast schon ein Leichtgewicht und sehr kompakt. VOm Gesamtgewicht her gesehen ist der Unterschied vielleicht gar nicht so groß, aber die Einzelteile sind deutlich leichter als eine Rockerbox vom LB12.

In der Öffnung unterscheiden sich die beiden auch: einmal 8", einmal 12" Öffnung - das ist schon deutlich.

Dringender Rat: vorher mal die Instrumente ansehen um ein Eindruck zu bekommen!

CS

Klaus
 
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