Celestron SkyProdigy 6 GOTO Sch/Cassegrain152/1500

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Tom1805

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Hallo,

wer kann einem Neuling etwas zu diesem Teleskop sagen:

Celestron SkyProdigy 6 Black GOTO Schmidt-Cassegrain 152/1500 Teleskop StarSense

Ich suche einen Allrounder (Sterne, Nebel, Planeten, Mond..)

Danke im Voraus.
 
Hallo Tom,

vergiss es bitte...
Die Sky Prodigy funktioniert generell - ist aber mit einem 6er SC komplett überfordert und fokussieren macht keinen Spass weil das Objekt im Okular wackelt wie ein Kuhschwanz.
Ausserdem ist ein SC nicht erste Wahl für Deep-Sky. Ich würde in was anderes investieren.
Die Sky Prodigy gibt es auch mit einem kleinen Newton - wenn dann eher die.
Der Newton ist leichter und hat mit 130/650 mehr Gesichtsfeld und war bei mir eine sehr scharfe Optik.
Generell ist aber zu sagen, dass das Alignment der Montierung nicht ohne Tücken geht - bei Vollmond z.B. erkennt das Ding die Sterne nicht mehr.
Es gibt zwar auch ein manuelles Alignment - aber ich finde die Prodigy zu teuer für das was sie bietet.
Grüße,
Alex
 
Hallo Neuling (hier könnte auch dein richtiger Name stehen)!

Das o.g. ist kein Allrounder, sondern eher ein Mond/Planeten-Gerät und selbst das eher mit Abzügen in der B-Note...

Ehe du also 1,5k € versenkst, solltest du dich hier, besser noch bei einer der vielen Volkssternwarten, Vereine umschauen und vor allem auch durchschauen!

Falls du hier ein paar weitere Tips haben möchtest, solltest du uns ein wenig mehr Input geben.

Hast du schon mal durch ein Teleskop geschaut? Wenn ja, was war das für eins?

Wie ist dein Himmel? Willst du mitten aus der Stadt beobachten, oder kannst du schnell mal eben zu einem wirklich dunklen Beobachtungsplatz fahren?

Wie mobil bist du? Auto/Fahrrad/ÖPNV?
 
Hallo,

danke erstmal, ich habe das Teil noch nicht gekauft.

Ich bin mit einem SUV Mobil und wohne in der Pfalz (Landau). Geplant ist ein Aufstellen im Garten, sollte daher nicht schwer und zu groß sein. Anfänger Budget ca. 1.200€, GoTo wäre gewünscht da scheinbar einfacher bei der suche.

Gruß Tom
 
Hallo Tom,

das GoTo ist ein Falscher-Freund... Damit die meisten GoTo-Systeme funktionieren, müssen sie kalibirert werden (Alignment). Dazu musst du in der Regel die Handsteuerbox der Montierung mit GPS-Koordinaten und Datum/Uhrzeit füttern (dabei geschehen schon mal schnell die dollsten Fehler, weil man das Datum z.B. nicht im richtigen Format angibte, oder bei der Zeit Sommer-/Winterzeit nicht beachtet). Diese Fehler passieren gerade am Anfang, aber da kommt dann das zweite Problemchen ins Spiel, du musst bestimmte Sterne anfahren und im Okular zentrieren. Je nach gewünschter Genauigkeit des GoTos 1-3 Sterne (3-Star-Alignment). Bei falsch eingestellter Zeit und wenig bis keiner Orientierung am Nachthimmel kann das schnell frustrieren und ist keinesfalls eine Erleichterung.

Natürlich kann man sich das aneignen, welcher Stern in welchem Sternbild steht und diesen dann auch recht einfach im Sucher/Telrad finden und dauch die Parametereingabe ist auf Dauer kein Hexenwerk, dennoch würde ich an deiner Stelle erst einmal auf GoTo verzichten und das Geld in die Optik stecken.

Zum einen wirst du "gezwungen" dich mit dem Sternhimmel auseinanderzusetzen um deine Orientierung zu verbessern, du hast ein "Erfolgserlebnis" mehr, wenn du ein gewisses DeepSky-Objekt gefunden hast (Mond/Planeten zu finden ist nicht der Rede wert) und zum anderen verschlingt das Goto extrem viel Geld, was gerade visuelle Beobachter eher in eine größere Öffnung des Teleskops stecken.

Bei dem von dir genannten Teleskop fehlen unter anderem noch ordentliche Okulare, ggf. Filter und eine Energieversorgung, falls du mal raus auf´s Land willst. Aus diesem Grund würde ich sagen, schau dich nach nem Teleskop um 500 € um, dann bleibt noch ordentlich was über für 2-3 gute Okulare, Deepsky-Reiseführer und Deepsky-Atlas, eine Rotlichttaschenlampe und noch ein paar weitere Kleinigkeiten...
 
Hey danke Markus,

könntest mir da etwas konkretes empfehlen?

Wie gesagt würde gerne alles abdecken, (deepsky, Planeten, Mond...)

LG Tom
 
Hallo Tom,

ganz konkret würde ich mich an deiner Stelle nach einem 8" oder 10" Dobson umschauen, allerdings empfinden die meisten Menschen die sich der Astronomie nähern als ... sagen wir mal "gerade mal ne Nummer kleiner als ne Sternwarte".

Daher solltest du auf jeden Fall mal versuchen, solche Geräte live zu zu begrabbeln und am besten durchzuschauen.
 
Hallo!

Dieses Gerät kenne ich nicht (zu neu), besitze aber die Vorgängerversion Celestron NexStar 6 SE GoTo. Das findet man immer noch neu für ca. 1150 Euro bei diversen Händlern. Es hat dieselbe Montierung und dasselbe Stativ wie das doppelt so schwere NexStar 8. Da wackelt und ziitert nichts.
Ob man die Zusatzfunktionen der neuen Montierung (vor allem das StarSense) braucht, vermag ich nicht zu sagen. Das normale NexStar 6 kommt schon mit einem ziemlich schlauen Alignment, das ganz alleine die hellsten Sterne zur Ausrichtung voschlägt, die selbt ein Laie am Himmel identifizieren kann.

Anders als meine Vorredner hier finde ich, dass das C6 ein hervorragendes Allroundgerät für den Anfang ist. Am Tag der Astronomie neulich (der 25. März war es) hatte ich es auf der Terrasse unserer Sternwarte aufgestellt und dutzende von Besuchern konnten unter anderem den Orionnebel (nach meiner Definition ein Deep-Sky Objekt...) darin bewundern.

Und warum man einem Anfänger die GoTo Funktion ausreden soll habe ich noch nie verstehen können. Man rät ja auch keinem Fahranfänger dazu, es erstmal mit einem Stadtplan und einem Autoatlas (gibt es die überhaupt noch?) zu lernen, bevor er die Navigationsfunktion seines Handies benutzen darf... Ich zumindest will Himmelsobjekte anschauen und nicht suchen.

Aber wie die anderen schon schrieben: Wenn möglich, durch verschiedene Geräte durchschauen und sie auch handhaben. Danach wird die Entscheidung um einiges leichter fallen!

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Tom,

ich persönlich würde Dir auch zum direkten Kontakt mit teleskopaffinen :) Mitmenschen raten, beispielsweise hier
oder vielleicht auch hier.

In der Regel triffst Du auf aufgeschlossene Astrokollegen mit dem ein oder anderen Equipment.

Viele Grüße und viel Erfolg!

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Maximilian,

ich dachte schon dass dieses Gerät absolut nichts taugt, danke dass es endlich jemand hat bzw. das Vorgängermodell. Ich denke ich werde es kaufen, zuerst aber mal schauen ob ich jemand mit Equipment finde hier in der Nähe,z.B.bei der Sternwarte Bellheim, leider melden die sich nicht obwsohl ich es per E-Mail, Facebook ...versucht habe.

LG Tom
 
Hallo!

Zitat von Tom1805:
...ich dachte schon dass dieses Gerät absolut nichts taugt...

Natürlich taugt das was, nicht umsonst sind Celestron und Meade mit solchen Geräten seit über 50 Jahren erfolgreich in aller Welt auf dem Markt für astronomische Geräte vertreten :)

Selber habe ich nicht nur dieses C6 (*), sondern auch ein C8 (auf einer „normalen“ parallaktischen Montierung) und zwei C5er (von denen jetzt allerdings eines verkauft werden muss - die Sonnenfinsternisreise naht...). Das C6 ist für mich ein optimaler Kompromiss. Klein genug, um es auf den Beifahrersitz im Auto zu legen - oder es mit einem einzigen Gang in den Garten zu tragen (das Stativ in einer Hand, das C6 auf seiner Montierung in der anderen). Aufgebaut in einer Minute, ausgerichtet in der zweiten Minute (Norden? egal, horizonal? egal - was für ein Segen!) und das Beobachten beginnt in der dritten Minute. Das lohnt sich sogar für ein Wolkenloch von 30 Minuten. So ein Gerät benutzt man wenigstens - und das ist für mich sehr viel wichtiger als das letzte bisschen Abbildungsqualität. Die bei einem Schmitt-Cassegrain ohnehin sehr gut ist. Kein Koma, kein Farbfehler, nix.

Viele Grüße
Maximilian

(*) das ich übrigens für ca. 600 Euro in England gebraucht gekauft habe, also für 1/3 des aktuellen Preises für das Nachfolgemodell - den ich auch für etwas überzogen halte.
 
Hallo Maximilian,

keiner will irgendwem das Goto ausreden, es hat nur zwei eklatante Haken, zum einen kostet die Elektronik im Verhältnis zum Teleskop extrem viel Geld (gerade beim 6" ist das der Fall) und zum anderen fallen viele Einsteiger aus allen Wolken, wenn das GoTo nicht alles von allein macht und man doch erst mal selbst etwas machen muss. Je weniger Kenntnis des Himmels, desto größer die Probleme bei der Fehlersuche. Schau mal hier in der Montierungs-Abteilung, wie viele Fäden du mit GoTo-Problemen findest. Wenn man meint, dass man unbedingt GoTo benötigt, sei das jedem selbst überlassen, ich pers. würde halt 2"-4" mehr Öffnung vorziehen!

Zitat von maximilian:
Anders als meine Vorredner hier finde ich, dass das C6 ein hervorragendes Allroundgerät für den Anfang ist. Am Tag der Astronomie neulich (der 25. März war es) hatte ich es auf der Terrasse unserer Sternwarte aufgestellt und dutzende von Besuchern konnten unter anderem den Orionnebel (nach meiner Definition ein Deep-Sky Objekt...) darin bewundern.

Ich stell´s mir gerade bildlich vor... Eine mondlose Nacht... Orion zum Ende der nautischen Dämmerung jagd so um die 15° über dem W-SW-Horizont der Sonne hinterher, die Lichtglocke von Tübingen, die einem diese wärmenden gelbe Farbe an den Himmel zaubert, so dass sich die echte Kälte des Alls erst so ab 25° durchsetzen kann und dann bei 60-facher Vergrößerung im mitgelieferten Plössel: der Orionnebel.
Dieser grandiose Anblick ruft natürlich bei jedem "Neuastromen" wahre Begeisterungsstürme hervor, so dass die Letzten des "dreckigen Dutzends" trotz diverser Filter leider jegliche Struktur des Nebels im Lichtsmog der Stadt (oder/auch durch die Obstruktion) verschwinden sehen.

Wenn das deine Vorstellung von DSO-Beobachtung und einem Allround-Teleskop ist, dann kann ich deine Empfehlung zum Kauf nachvollziehen.
Aus meiner Sicht fehlen dem Celestron SkyProdigy 6 GOTO SC min. 2" Öffnung zum echten Allrounder, dazu hat das Teil nur einen 1,25"-Okularauszug, der die Verwendung von langbrennweitigen Weitwinkelokularen, zur Beobachtung etwas größerer Felder, quasi verhindert (nebenbei, bei 60-facher Vegrößerung passt der Orionnebel so gerade noch komplett in das erzeugte Feld). Damit man diesen Paradenebel meiner Meinung nach gut beobachten kann, sollte die Vergrößerung unter 50-fach liegen, denn selbst bei meinem 8" ACF mit 40mm-Okular mit 2" gleicht das erzeugte Blickfeld einem Tunnel und eröffnet demBeobachter nicht die "Weiten" des Weltalls beim Blick hinein.

Also noch mal der dringende Hinweis an dich Tom, schau erst mal durch ein, besser mehrere Teleskop(e), ehe du dich entscheidest!
 
Hallo!

Zitat von Sodiac:
... dazu hat das Teil nur einen 1,25"-Okularauszug, der die Verwendung von langbrennweitigen Weitwinkelokularen...

Das C6 hat denselben SC Schraubanschluß wie alle Schmidt Cassegrains von Celestron und Meade, an dem man auch einen 2 Zoll Okularauszug benutzen kann. Nur der Vollständigkeit halber! Aber zwei Zoll Zubehör sprengt dann doch irgendwie den Anfängerrahmen, oder?

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Maximilian,

Zitat von maximilian:
Aber zwei Zoll Zubehör sprengt dann doch irgendwie den Anfängerrahmen, oder?

genau darauf wollte ich hinaus! Beim 6" SC wird es für größere Felder bzw. kleine Vergrößerungen aber ziemlich schnell "notwendig". Ein größerer Dobson mit "serienmäßigem" 2" OAZ und Feintrieb ist da aufgrund der geringeren Brennweite deutlich gutmütiger, solange man keinen mit f/4 nimmt. Im Großen und Ganzen bekommst du für das Geld beim Celestron viel technischen Schnickschnack und kaum Optik... Für den technikverspielten Beobachter mag das ein Reiz sein, aber wenn man wirklich beobachten will, sollte doch wohl die Optik im Vordergrund stehen, oder?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Maximilian und Markus, ich versuche immer noch jemanden zu finden in meiner Gegend bei dem ich mal zusehen darf und mir ggf. weiterhelfen kann. Wie schon mehrfach erwähnt bin ich absoluter Anfänger und kann mit "Okularauszug usw..." nichts anfangen. Bevor es jetzt wieder heißt, " was willst du dann, als Laie solltest du dich erstmal informieren....", nein ich will ein Teleskop das im Großen und Ganzen alles abdeckt. Natürlich bin ich mir bewusst dass ich irgendwo dann Abstriche machen muss, aber ich werde mir eines kaufen.

Diese Dobson scheinen sehr groß zu sein und nicht geeignet um sie zu transportieren. Meine Garten ist 500m von meiner Wohnung entfernt, also einfach mal damit raus gehen ist nicht.

Goto muss ja nicht unbedingt. Ich kann mir auch vorstellen Gebilde am Himmel mit learning bei doing zu finden.

Mein Anfänger Budget liegt bei 1.000 bis 1.200€.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom,

ein normaler Dobson ist nicht schwieriger zu transportieren wie jedes andere Teleskop auch, ok, die Tube ist größer aber die kann man einfach von der Rockerbox (die Halterung) runter nehmen und in 2 Teilen transportieren. Am Stück wirst du das Celestron vermutlich auch nicht transportieren, so dass du eh 2 mal laufen musst...

Zitat von Tom1805:
Wie schon mehrfach erwähnt bin ich absoluter Anfänger und kann mit "Okularauszug usw..." nichts anfangen. Bevor es jetzt wieder heißt, " was willst du dann, als Laie solltest du dich erstmal informieren....", nein ich will ein Teleskop das im Großen und Ganzen alles abdeckt.

Also mit dieser Einstellung wirst du beim Teleskop-Kauf nicht sehr weit kommen und das "Risiko" eines Fehlkaufs steigt unweigerlich... Alle Einsteiger wollen ein Teleskop, das im Großen und Ganzen alles abdeckt und bei vielen kommt dann auch noch der Wunsch der Astrofotografie dazu. Du siehst doch selbst, hier liefern sich 2 Forenten eine Diskussion, warum wer welches Teleskop vorzieht, wenn du den Inhalten nicht folgen kannst, bringt es dir im Prinzip nichts und du kannst die Inhalte auch danach bewerten, wer den besseren Schreibstil hat, oder weniger Fehler im Text, aber wirklich weiter bringt dich das nicht. An diesem Punkt könnte man auch ohne einen pfaden Beigeschmack die Beratung einstellen.

Dir bleiben also nur die o.g. Möglichkeiten, Besuch einer Sternwarte, Teleskoptreffen, Ladenlokal, Verein, ... oder du musst dich einlesen und hier aktiv teilnehmen, wie auch sonst willsst du beurteilen, wo du Abstriche machen kannst/musst/willst?
 
OK Markus,

Fehlkauf ist eingeplant und möglich, dennoch geht es mir hier darum ein Teleskop zu kaufen und dann meine Erfahrungen zu machen.

Aber danke trotzdem, ich werde mich durchlesen.
 
Hallo Tom,

auch nach einer Besichtigung verschiedener Teleskop bei Sternfreunden, Sternwarten oder was auch immer und auch nach einer noch so ausführlichen Beratung, kann sich der Kauf immer im Laufe der Zeit als Fehlkauf herausstellen, dennoch würde ich es weitestgehend vermeiden wollen. Es gibt so etwas wie die kombizange unter den Teleskopen und das ist der 8" Dobson und gerade in deinem Fall sehe ich das auch so. Aber abzuwägen, ob das Teil zu groß ist, oder nicht und was 2" Öffnung bedeuten oder wie sehr dich eine höhere Obstruktion stört, oder, oder, oder, ... das bleibt nun mal an dir hängen!

Unabhängig vom Teleskopkauf, würde ich mir an deiner Stelle den Deepsky-Reiseführer und Deepsky-Atlas schon mal vorab kaufen. Im Reiseführer sind viele Zeichnungen der verschiedensten DSO so wie sie Autor in unterschiedlichen Instrumenten mit unterschiedlichen Vergrößerungen gesehen! hat. Damit kannst du dir schon mal einen erten Überblick verschaffen, was für dich gehen muss und was nicht.
 
Zitat von Sodiac:

Hallo Markus,

Also das kann ich so nicht ganz unterschreiben.
Ich empfand das Goto als große Hilfe. Ist es immer noch.

Natürlich sollte man sich darüber Gedanken machen, was das Goto macht und was die Voraussetzung dafür ist, daß es das auch machen kann.

Also sollte man dem Sternhimmel nicht als ganz Fremder gegenüber stehen, wissen wo Norden ist, wie man Polaris findet, grob die einfachsten Sternbilder erkennen und auch ein paar Sternnamen und deren ungefairen Ort kennen.

Das gilt ja auch für einen Dobson oder andere Einsteigerteleskope, die kein Goto haben.

Wenn man nicht die grundlegendsten Kenntnisse der Sternbilder hat, wird man ausser hellen Punkten und dem Mond garnichts finden.


@Tom

Ich wohne ca. 40km von Dir entfernt. Allerdings betreibe ich ausschließlich Astrofotografie. D.h. mit Dobson kenne ich mich nicht aus, außer daß es sie gibt und viel Licht für wenig Geld bieten. Wäre also keine große Hilfe in dem Fall.

Ein kleiner Dobson wäre auch meine Empfehlung, wenn man erst mal nur gucken möchte, nicht zu viel Geld versenken will und erste Schritte am Nachthimmel machen möchte.
(Den Dobson kramt man sicherlich noch ab und an raus, auch wenn man dabei bleibt und sich für ein anderes Gerät entschieden hat.)
Ich nehme oft das Fernglas oder das Spektiv mit raus, um nebenbei ein wenig die Zeit zu vertreiben.

Eine drehbare Sternkarte oder Laptop mit Stellarium oder Smatphone mit Astroapp sind auf jeden Fall eine gute Hilfe sich am Himmel erstmal zu orientieren.

Liebe Grüße
Heiko
 
Hallo nochmal,

ich habe den Rat befolgt und das Forum durchgestöbert.

Leider bin ich jetzt total verunsichert, es scheint dass dieses Hobby unmengen an Geld verschlingt. Mir war schon klar das es nicht günstig ist sich ein brauchbares Teleskop zu leisten, aber wenn ich mich hier durchlese scheint es doch mehr Millionäre zu geben als gedacht^^ *Ironie*. Dabei wollte ich doch nur Tipps für den kauf eines soliden einsteiger Gerätes.

Ich werde versuchen praktische Erfahrungzu bei einem hobby Astronomen zu sammeln vielleicht in der Sternwarte in der Nähe.

Ich bedanke mich bei allen die versucht haben mir zu helfen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom,

Klar kannst Du es Dir mal ansehen. Das wäre allerdings recht unplanbar, da das Wetter mitspielen und ich am Folgetag frei haben muß.
Oder kurzfristig auch bei Mondschein. Dann könnte ich ein Teleskop zum durchgucken aufbauen.

Das Hobby kann durchaus Unmengen an Geld verschlingen. Besonders, wenn man Astrofotografie betreibt geht es schnell ins Geld. Wenn die Ansprüche steigen, geht es ganz tief ins Geld.
Ich hatte mal überschlagen, daß eine solide, ausbaufähige Grundausstattung für die Astrofotografie ca. 3500 Euro beträgt.

Dagegen ist Beobachten weit weniger kostenintensiv, solange man die Ansprüche nicht ebenfalls zu hoch schraubt.

Dobsonnutzer fahren im Grunde noch am güstigsten. Wobei da das Teleskop sicherlich am wenigsten Kosten verursacht. Da sind die Okulare der Kostenfaktor, denke ich.

Liebe Grüße
Heiko
 
Ich hab mir jetzt einige Dobson´s angeschaut und würde gerne eure Meinung zu diesem Angebot haben.

REVELATION 8" f/6 M-CRF Premium Dobson Weiß

https://www.bresser.de/Astronomie/T...Weiss.html?listtype=search&searchparam=dobson

da ist ein 2" Okkular dabei und einiges anderes. Ist das etwas zum beginnen?
wie richtet man so ein Teleskop aus bzw. muss man es "kalibrieren" oder kann man es aufbauen und einfach nachts den Himmel erkunden?

Ja ich weiß hört sich sicher dumm an die Frage, aber jeder hat malbegonnen^^

LG Tom
 
Hallo Tom,

unsere Sternwarte ist leider 110km weit weg von Dir. Wo auch immer Du einen "First Contact" bekommst, würde ich Dir dringend raten erstmal ein paar Nächte dort zu verbringen und bis dahin genau nix zu kaufen.

Ansonsten wird das wie ein Autokauf ohne Probefahrt.

Ich war z.B. eine ganze Zeit auf der "schöner großer Newton" Schiene, bis ich dann mal ein paar Abende in einiger Verrenkung auf einer Trittleiter balancierend festgestellt habe, daß das für mich nicht so entspannend ist wie gedacht.

In den meisten Vereinen kann man sich auch das eine oder andere Stück Ausrüstung mal ausleihen und die Möglichkeiten im eigenen Garten oder dem heimischen Feld antesten.

Gruß, Stephan
 
Zitat von Tom1805:
...

Ist das etwas zum beginnen?
wie richtet man so ein Teleskop aus bzw. muss man es "kalibrieren" oder kann man es aufbauen und einfach nachts den Himmel erkunden?

Ja ich weiß hört sich sicher dumm an die Frage, aber jeder hat malbegonnen^^

LG Tom

Morgen Tom,

beginnen kann man mit einem 8" / f6 Newton auf Rockerbox = "Dobson" sicher und was man hier so liest, kann man auch die günstigen gut tunen / an ihnen "rumschrauben".

Keine Ahnung was die beiliegenden Okulare taugen. Ein einzelnes Okular richtig gutes und aufwändig konstruiertes/gefertigtes Okular kann schon locker mehr als das ganze Set kosten; ist aber m.E. kein Problem, weil Du bei gesteigertem Interesse immer noch nachkaufen kannst.
Gerade zu 8" / f6 Newtons gibt es hier immer wieder Okular Beratungs-Threads oder hier z.B.:
http://svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html


8" / f6 Newtons gibt es auch von Skywatcher, GSO, ICS, Orion etc., aber da sollen andere mit persönlicher Erfahrung was sagen. Hier eine kleine Auswahl:

http://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Dobson/200mm-8-Zoll:::4_59.html

https://www.intercon-spacetec.de/teleskope/teleskope-marken/galaxy/galaxy-dobson/

http://www.teleskop-express.de/shop/index.php/cat/c2_Dobson-Teleskope.html

Aufstellen und Loslegen ist vermutlich wenig hilfreich, denn jeder Newton muss Bauart bedingt immer wieder justiert / kollimiert werden.

Wenn Du allerdings hier oder bei Google nach Justage oder Kollimation / Kollimieren eines Newton suchst, findest Du einige Anleitungen. Scheint kein Hexenwerk zu sein, war aber für mich seinerzeit u.a ein Grund, mit einem ordentlichen 4,75" Refraktor anzufangen, aber sowas spielt in einer ganz anderen Kosten-Liga.

Der "Preis" eines Refraktors ist finanzierungsmäßig aber die kleinere Öffnung. Ein 8" Refraktor kostet in Summe etwa soviel wie ein Mittelklasse-PKW, deshalb wurden es in meinem Fall nur 4,75" ;) ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Peter,

Na ja ein Mittelklasse Wagen werd ich wohl nicht investieren?
Ich will einfach im Garten ein Teleskop aufbauen, um mir und der Family ab und zu den Einblick in die Stellaren Raum zu ermöglichen. Es wird sicher kein professionell geführtes Hobby werden. Ab und zu paar Stunden den Himmel erkunden und dann wieder ab zum Grill ?

Dass mit dem schnuppern in der Sternwarte scheint wie schon erwähnt schwer zu sein. Die Betreiber / der Verein meldet sich nicht, obwohl ich auch geschrieben habe dass ich gerne Mitglied werden möchte....

Deshalb die Verwirrung, zum einen gefällt mir Celeron SkyProgidy 6 GoTo gerade deshalb, weil man da eine Hilfe hat um den Himmel abzusuchen. Andererseits scheint dies bei den Profis hier nicht so der Renner zu sein, aber da liegt mein Dilemma , ich will kein Profi sein und keine Fotos machen, ich will nur ab und zu in die Sterne schauen, Planeten ansehen und dem Mond guten Abend sagen. Nein dafür reicht sicher auch ein Fernglas, aber ich möchte ein Teleskop bis 1200,00€.

LG Tom
 
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Guten Morgen!

Zitat von Tom1805:

Bei so einer Formulierung muss ich immer lachen. Ich kenne etliche Profis (unsere Astronomische Vereinigung hat enge Kontakte zum Astronomischen Institut nebenan) und von denen schaut kein einziger selbst durch ein Teleskop. Es mag da wie überall Ausnahmen geben, aber ich kenne keine. Die bekommen Beobachtungszeit am Mauna Kea oder dürfen die Zweitauswertung von Hubble Datensätzen machen.

Den "professionellsten" Einsatz von Teleskopen der hier behandelten Kategorie gibt es übrigens bei der NASA. Auf vielen Flügen des Space Shuttle war ein Celestron C5 dabei und auf der ISS ist ein Celestron 9,25 fest montiert.

Ansonsten sind als Profis noch Astronomiehändler auf diesen Boards unterwegs. Denen ist es egal, was Du kaufst, sie verdienen immer. Am meisten sogar dann, wenn Du nach dem ersten Kauf unzufrieden bist und nächstes Jahr ein neues Instrument anschaffst :cool:

Viele Grüße
Maximilian
 
Hallo Tom,

das Modell kann man schon nehmen. In deinem Anwendungsfall hat der Dobson auch den Vorteil dass er nicht so leicht umfällt.

Der Revelation Premium ist meines Wissens das gleiche wie der GSO Deluxe.

CU
 
Hallo Tom,

Das Wetter wird heute Nacht solala. Zum Gucken und sehen, wie man ein Teleskop aufbaut reicht es.
Schick mir eine Mail an [Mailadresse auf Wunsch des Benutzers gelöscht].

Liebe Grüße
Heiko


[Mailadresse auf Wunsch des Benutzers gelöscht. Stefan]
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom,

wenn ich da

Zitat von Tom1805:
Hallo,

wer kann einem Neuling etwas zu diesem Teleskop sagen:

Celestron SkyProdigy 6 Black GOTO Schmidt-Cassegrain 152/1500 Teleskop StarSense

Ich suche einen Allrounder (Sterne, Nebel, Planeten, Mond..)

Danke im Voraus.

ansetze, dann halte ich 8" Öffnung für angemessen, denn das ist (m)eine Definition eines visuellen Allrounders:

Ein visuelles Allroundteleskop sollte in der Lage sein, auch einem unerfahrenen Einsteiger unter landläufig (hierzulande) erreichbaren Bedingungen zumindest die hellsten Objekte aller visuell erreichbaren Objektklassen so zu zeigen, dass er ihre Natur und Struktur erkennen kann.

Läuft alles optimal und ist die Optik sehr gut, fängt das bei etwa 5-6" Öffnung an, allerdings sind 8" Öffnung mit einem m.E. häufig nötigen Polster für den Ausgleich möglicher und wahrscheinlicher Unstimmigkeiten und Hemmnisse versehen, sodass sich sicherer der notwendige Erfolg, das AH-Erlebnis, einstellt.

(Viele Begriffe die jetzt kommen könnten überfordern, es lässt sich aber bei Interesse danach über Google oder auch mit der Suchfunktiondes Forums suchen.)
Auch sollte es möglich sein, Maximale AP (Austrittspupille) von 7 mm und minimale Austritspupille von 07, mm zu erreichen. Also sollte das Öffnungsverhältnis weder zu groß, noch zu klein sein, ein zu großes Offnungsverhältnis überfordert auch schnell mal bezahlbare Okulare.
Ein guter Mittelweg ist hier f/6. F/5 ist größer, f/8 kleiner und alles jenseits dieser drei Werte birgt m.E. Einschränkungen mit denen man leben kann aber nicht zwingend muss.

Ein 8" f/6 Dobson aus Fernost ist demnach eine sehr gute und günstige wahl, egal ob da Skywatcher, GSO, Celestron, ICS, oder Revelation draufsteht.
Ihre kleinen Macken haben sie alle, aber das disqualifiziert sie ob des guten Preis-/Leristungsverhältnisses keineswegs.

DFas gilt dann auch, wenn man sich z.B. das Teleskop deines Threadtitels anschaut. auch so ein 6" Cassegrain hat seine Maken und auf der Montierung gibt es z.B. auch einen 130/650er Newton.
Wenn ich mir allerdings den Preis für Celestron SkyProdigy 6 - 150/1500mm anschaue, fällt mir auf, dass man einen
8" f/6 GoTo-Dobson günstiger erwerben kann
http://www.teleskop-express.de/shop...o-Dobson-Teleskop---Oeffnung-203mm-f-5-9.html
und 8" f/5 parallaktisch (EQ5 Pro)
http://www.teleskop-express.de/shop...r-200-PDS-EQ5-PRO-Goto---8--F-5-Teleskop.html
käme wohl von der Belastbarkeit der Montierung her noch visuell hin, wobei ich persönlich aber den Dobson wegen des entspannteren Öffnungsverhältnisses duetlich bevorzugt empfehle.

Bei Deiner finanziellen Obergrenze neige ich aber dazu, sie nicht mit dem "nackten" Teleskop undf seinem Beilagezubehör auszureizen, ich denke eher daran, einen Gutteil zu bunkern, bis eigene Erfahrungen am Teleskop zu eigenen erkannten Wünschen und Zielen führen.

Das wäre bei GoTo mit einem deutlichen Rückschritt bei der Öffnung verbunden, was den Allrounder in Frage stellt.

Beim Dobson bedeutet das Verzicht auf GoTo und die Möglichkeit auf eine gute Einsteigerausstattung mit drei (bis vier) Okularen,
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
eventuell einem zweiten Sucher (Peilsucher)
(auch sonst eine hervorragende Seite, z.B. bei der Klärung von Begrifflichkeiten und Zusammenhängen)
http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/361953/Ich_suche_Erfahrungsberichte_R
und Aufsuchkarten/-Programmen die das selbstständige Suchen und Finden von Objekten fördern und erleichtern.
https://www.amazon.de/Deep-Sky-Reis...coding=UTF8&psc=1&refRID=FFVESE7T6FFENPK8M7ZS

https://www.amazon.de/Starhopper-20-Himmelstouren-für-Hobby-Astronomen/dp/3938469234

Gruß
*entfernt*

PS: Ach ja....jedes Angebot zum Mitbeobachten und Ausprobieren solltest Du in Deinem eigenen Interesse nutzen. :cool:



 
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