Center Mount für das 100mm APM APO Bino

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portaball

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Tatsuro hat wieder getüftelt und es trotz der extrem knappen Platzverhältnisse geschafft einen center mount für das 100mm APM APO Bino zu konstruieren:

Link zur Grafik: http://ems-bino.com/wp-content/uploads/2016/02/apmmt2.jpg


http://ems-bino.com/2016/02/06/

Eine wie ich finde geniale Lösung und dadurch ist es endlich möglich das APM genau so genial und ohne massive Gabel zu montieren wie das Kowa Higlander oder Docter Aspectem

Grüsse Jochen
 
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Na toll - dann muss ich doch ernsthaft mal nachdenken, meinen 100er Miyauchi-Achro durch das APM-Glas zu ersetzen. Das war so schön, durch die Birkmaier-Monti das 100er nur mit der Nase nachzuführen… ;)

binokularer Gruß
Manfred
 
Was kostet der Spass?
 
Der Preis steht noch nicht ganz fest, das ist ja der erste Prototyp der nächste Woche an einem 90° APM getestet wird, aber es ist so um 60.000 Yen geplant.

Es ist sehr gut möglich, dass man die Dinger dann bei mir bekommen kann :-)

Grüsse Jochen
 
Ja, und…? Schöne Bilder danke - aber ist es auch mit der Nase ruckelfrei zu stupsen, wie ist's beim Neigen usw. Alles butterweich wie bei der Birkmaier/Binoptic-Variante? Ich weiß, dass die nicht passt… :hochachtung:

neugieriger Gruß
Manfred
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jochen -

danke für die Info und den Link. Ich fürchte, ich werd' schwach… ?)

angepasster Gruß
Manfred

PS: Hallo Herr Ludes - Kunde droht mit Auftrag ;)
 
Jochen

noch ne Frage : Markus Schumann, Binoptik wollte mir sowas ja schon vor langer Zeit machen, hatte das Fernglas auch bei sich, sagte aber er kommt nicht in den Fernglasschwerpunkt, deswegen hat er es nicht gebaut.
Wenn ich es richtig übersetze gibt es bei dieser Lösung aus Japan genau dieses Problem ebenfalls , wird einfach durch feste Klemmung umgangen, wodurch dann aber doch eine feine Einstellung für höchstvergrößerungen mehr als schwierig sein sollte, oder habe ich da was falsch gelesen ?
 
Hallo Markus,

ich hatte weder Dein Glas noch das Kowa je selbst in der Hand, kann mich also nur auf Bilder und Aussagen anderer stützen.

Für das Kowa gibt es einen solchen Center Mount ja schon länger und er scheint auch zu funktionieren, zumindest hört man darüber nur Gutes.

Allerdings weiss ich nicht, ob der Center Mount beim Kowa den Drehpunkt wirklich im Schwerpunkt hat, aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus.

Nun haben das Kowa und Dein Glas ja durchaus einige gestalterische Ähnlichkeiten und bisher dachte ich das Problem bei Deinem Glas wäre der zu geringe Platz zwischen den Tuben um einen Center Mount zu montieren und auch noch bedienbar zu machen.
Das hat Tatsuro jetzt wohl gelöst.

Hast Du Dir denn schon die Detailbilder des fertigen Mounts angeschaut?
Ich denke Du wirst wissen wo etwa der Schwerpunkt Deines Glases liegt und kannst Dir dann anhand des Abstandes der Achse von der Befestigungsfläche ausrechnen, ob es passt:

http://ems-bino.com/2016/02/23/

Grüsse Jochen
 
Hallo Markus,

ich habe Tatsuro gefragt, ob er es denn geschafft hat die Drehachse in den Schwerpunkt des Binos zu legen, hier seine Antwort:

Zitat von Tatruro:
No, it can not be perfectly set on the center of the gravity, because
the dent of the reverse side of the binocular is not deep enough.
The point is how close can we set the vertical axis to the real gravity
center. The real gravity center seems to be the bottom level of the
dent between the two tubes, see the attached image disregarding the red
mark.

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/rvsd.jpg

And I have succeeded in setting the vertical axis as close as only 15mm
below the real gravity center. And by intentionally shifting the v-axis
toward near side to some extent, the binocular will show the perfect
balance at 45deg to 70deg angle. That's my strategy and I believe it
worked.
And the special shaped clamp is so strong that you can set the frictions
as you like.
So, my Center Mount has not achieved the perfect gravity center all
through the angle, but I believe I have achieved the light-weight and
compact mount for APM100 BINOCULARS.

Also, der Schwerpunkt liegt ziemlich genau auf der Befestigungsebene.
Die Drehachse des Center Mount liegt 15mm unterhalb des Schwerpunktes.
Tatsuro hat die Achse aber auch vertikal etwas verschoben, dadurch ist das Glas zwischen 45° und 70° im Gleichgewicht.

Aktuell sucht Tatsuro nach einem Tester, der den Mount dann zum halben Preis bekommt, falls also jemand Lust hat kurz nach Japan zu jetten ;-)

Jedenfalls denke ich, dass wir bald die ersten Erfahrungsberichte bekommen werden.

Grüsse Jochen
 
Seid mir jetzt nicht böse, wenn ich mal meckere. Ich bin zwar kein Kunde für dieses Fernglas, weil ich die von Binoptic verwende, aber normalerweise sollte bei der Entwicklung eines solchen Gerätes auch Augenmerk auf die Montierung gelegt werden und als Einheit verstanden werden.

Selbst das beste Gerät ist nur so gut wie eine entsprechende Montierung. Soetwas muss in der Entwicklungsphase mit berücksichtigt werden! Sonst kommt soetwas heraus was man es hier jetzt zu lesen bekommt. Ich bin wirklich erstaunt darüber.
 
Hallo Amin,

ich bin auch kein Kunde für dieses Glas, ich baue mir meine grossen und leichtgewichtigen Doppelrefraktoren nämlich lieber selbst.

Ich bin aber erstaunt, dass schon ein 80/480 Binoptik mit Montierung so schwer ist, dass man es nicht herumtragen möchte und eher als stationäres Instrument betrachtet.

Hier etwa in der Mitte der Seite im Posting von "Hayabusa" zu lesen:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=193027

Wenn ich bedenke, dass mein 125mm Doppelrefraktor mit stabiler Montierung gerade mal 12 Kilo wiegt und Thomas in Carbonbauweise sogar ein 160mm Bino mit diesem Gewicht realisiert hat kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln...

Ja, eine Montierung muss stabil sein, da gebe ich Dich uneingeschränkt recht.
Mit cleverem engineering muss sie dann aber nicht unbedingt so schwer wie ein Panzer sein, und genau das ist hier der Lösungsansatz.

Keine Frage, es wäre schön gewesen wenn man einen Center Mount im Schwerpunkt gleich bei der Konzeptionierung des Glases eingeplant hätte, das ist nun aber mal leider nicht passiert und deshlab finde ich es toll, wenn ein pfiffiger Konstrukteur eine Lösung für ein Problem findet, an dem sich ein Anderer schon erfolglos die Zähne ausgebissen hat :-)

Jeder möchte gerne so viel wie möglich binokulare Öffnung haben.
Die Erfahrung zeigt aber, dass die Freude daran und Häufigkeit der Benutzung ist umgekehrt proportional zum Gewicht des Instrumentes ist
Deshalb sind Doppelrefraktoren mit monströsen und schwergewichtigen Gabelmontierungen meiner Meinung nach ganz sicher nicht der richtige Weg, insbesondere wenn diese Gabeln für die nötige Stabilität völlig überflüssig sind.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

nun habe ich noch eine Frage an dich.

Ich besitze ein 100 mm APM Fernglas mit 90 Grad Einblick.

Die Montierung sieht schon erstmal sehr interessant aus.

Im Moment arbeite ich mit einer selbstgebauten Rahmenmontierung mit Gegengewichten die beidseitig an einer Ayo-Montierung montiert ist.
Dies ist alles ziemlich schwer. Allerdings gibt es hier keine Wackelleien bei höheren Vergrößerungen über 100 fach die schon beim fokussieren der Objekte auftreten können.

Jetzt meine Frage an dich weil du ja schon an deinem selbstgebauten
125 mm Doppelrefraktor so eine ähnliche Montierung benutzt.

Wie stabil ist so eine Montierung? Gehen hier noch Vergrößerungen die über
100 fach gehen und auch mehr, ohne das es beim fokussieren wackelt
(zittern im Bildfeld des Okulares)?

Die alufarbenen Zapfenmontierung soll ja ca. knapp 485 Euro (60000 Yen) kosten ohne Versand und Zoll.
Der Zapfen ist allerdings ja nur für die vertikale Verstellung zuständig, wie ich das so sehe.
Ist das schwarze Teil ( das Ding muss wohl für die horizontale Verstellung zuständig sein) wo dieser kleine Schuh zum aufstecken des Zapfens, der Fernglasmontierung, befestigt ist auch dabei?
Nennt sich wohl Horizontallager.
Wenn nein, wo bekommt man den so eine horizontal Feinverstellungseinheit
(Horizontallager) her? Auch bei Matsumoto gegen Aufpreis?
Da ich ja nicht selber drehen kann.
Das ganze kommt ja auf ein stabiles Manfrotto Stativ. Diese haben ja nur oben den Teller mit der herausstehenden Zollschraube.  Hier benutze ich im Moment als Leichtvariante eine Tecnosky eLLe Binomontierungseinheit. Allerdings geht es hier nur für schwache Vergrößerungen wegen der Vibrationen bei höher über 50 fach.

Die runde Einheit für die horizontale Verstellung (Horizontallager) über deinem Gitzo Stativ hast  du ja auch selbst gedreht.

Meine Frage zielt nun darauf das im Endeffekt die Fernglasmontierung von Matsumoto hier nur für die vertikale Verstellung angeboten wird
und die horizontale Verstelleinheit nicht angesprochen und beschrieben wird.
Zu diesem System sollte so etwas ja auch kommerziell angeboten werden
was dann, wenn es nicht mit in dem Preis ist, mit wieder weiteren extra Kosten verbunden ist.

Oder habe ich hier etwas nicht richtig mitbekommen?
Bitte um Aufklärung wie sich das mit dem Horizontallager verhält.


Grüße

Michael


 
Hallo Michael,

bezüglich der Zentralmontierungen generell kann ich Dich beruhigen, die sind absolut stabil.

Ich hebe bei meiner Montierung ja keine Friktion bei der horizontalen Lagerung und die Vertikale meist sehr leichtgängig eingestellt, weil ich es mag mit wenig Kraftauwand, am Liebsten mit der Nase, nachzuführen.
Dadurch wackelt es dann natürlich auch etwas beim Fokussieren, aber nicht weil die Sache instabil wäre, sondern weil ich alles sehr leichtgängig eingestellt habe.
Zieht man die Friktion an den Achsen an wackelt da auch nichts mehr.

Tatsuro baut inzwischen sogar Zentralmontierungen für grosse Doppelrefraktoren mit kleinen Achsen, wie man hier sehen kann:

http://ems-bino.com/2016/01/09/

Ich hatte da auch meine Zweifel bezüglich der Stabilität und der feinfühligen Einstellbarkeit der Friktion, aber Tatsuro sagt es sei alles bestens.

Letzten Endes ist primär auch die Genauigkeit der Lager und deren Einstellung für die Stabilität verantwortlich.

So eine Lösung mit Gegengewichten wie Du sie aktuell nutzt halte ich hingegen für Problematisch, denn das Ausschwingverhalten wird um so schlechter je grösser die Gesamtmasse ist (natürlich auch mit grösser werdendem Hebelarm)
Deshalb ist Leichtbau für mich ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Montierung von Tatsuro das komplette Paket beinhaltet, also Horizontal - und Vertikallager, aber ich frage zur Sicherheit noch mal nach und poste die Antwort dann wieder hier im Forum.

Natürlich werden die fertigen Montierungen auch komplett schwarz eloxiert sein, was wir aktuell sehen ist immer noch der Prototyp!

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

ja wäre schön wenn du da mal nachfragen könntest
ob beide Lager für den Preis dabein sein werden.
Wenn es so wäre, wäre das eine Top Sache.
Wenn nicht dann evtl. mit Preis für das Horizontallager
mit hier posten.

Grüße

Michael
 
Hallo Michael,

ich habe Tatsuro schon geschrieben, aber durch den Zeitunterschied werde ich wohl erst Morgen eine Antwort bekommen.

Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass Horizontal und Vertikallager getrennt vermarktet werden.

Die Trennung der Teile mit dem T-Nutenadapter wurde meines Wissens nach nur gemacht, um das Glas schnell und einfach auf das Stativ montieren zu können.
Das Horizontallager verbleibt auf dem Stativ, das Vertikallager am Fernglas.
Mit einer Schraube ist dann beides schnell und stabil verbunden - und zum Transport auch wieder getrennt.

Grüsse Jochen
 
Also es ist wie ich vermutet hatte, alles Andere würde ja auch keinen Sinn machen.

Der Center Mount wird komplett für beide Achsen (horizontal und vertikal) als plug and play Gesamtpaket angeboten.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

Danke für die Info. Das hört sich doch schon einmal gut an.
Jetzt heißt es für mich nur noch abwarten bis der erste Tester, der sich hoffentlich bald bei Ihm melden wird und abwarten bis die Montierung dann von Ihm offiziell angeboten wird.

Wie wird eigentlich das Horizontallager von unten befestigt?
Entweder nach eigenen Vorgabe, oder befindet sich unter der Bodenplatte des Horizontallager ein Photostativgewinde in 1/4" oder 3/8" Zoll was ich vermute und was dann wohl auch Sinn macht.

Grüße

Michael
 
Hallo Michael,

danach habe ich auch schon gefragt, aber er hat wohl vergessen zu antworten.
Ich denke es wird ein 3/8" Gewinde drin sein.

Sobald ich es genau weiss poste ich die Info hier.

Grüsse Jochen
 
Zitat von portaball:
ich bin auch kein Kunde für dieses Glas, ich baue mir meine grossen und leichtgewichtigen Doppelrefraktoren nämlich lieber selbst.

Das jedes Mal erneut zu betonen ist nicht nötig. Wir wissen alle längst Bescheid. :/

Zitat von portaball:
Ich bin aber erstaunt, dass schon ein 80/480 Binoptik mit Montierung so schwer ist, dass man es nicht herumtragen möchte und eher als stationäres Instrument betrachtet.

Dann sag mir doch mal, wieviel kg das Gerät von "Hayabusa" wiegt. "Schwer" ist immer relativ.


Ich habe mir neulich ein 80/480 mit Lomo-Triplets und innenliegender Gabel fertigen lassen. Allerdings nur mit 1,25" Auszügen, damit es flugreisetauglich bleibt. Es sollte Augenmerk darauf gelegt werden, dass es möglichst leicht ist. Das Gerät wiegt nun mit Gabel 5,0 kg! Dazu noch ein ordentliches und großes Carbonstativ und das macht zusammen nicht mehr als 7,5 kg komplett!


Zitat von portaball:
Wenn ich bedenke, dass mein 125mm Doppelrefraktor mit stabiler Montierung gerade mal 12 Kilo wiegt und Thomas in Carbonbauweise sogar ein 160mm Bino mit diesem Gewicht realisiert hat kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln...

Und wenn ich Dir jetzt sage, dass mein 152/900 FH-Binoptic mit innenliegender Gabel 15,7 kg wiegt, was sagst Du dann? Ebenfalls extra auf meinen Wunsch hin angefertigt. Jetzt ist es mittlerweile sogar Serie.


Zitat von portaball:
Keine Frage, es wäre schön gewesen wenn man einen Center Mount im Schwerpunkt gleich bei der Konzeptionierung des Glases eingeplant hätte, das ist nun aber mal leider nicht passiert und deshlab finde ich es toll, wenn ein pfiffiger Konstrukteur eine Lösung für ein Problem findet, an dem sich ein Anderer schon erfolglos die Zähne ausgebissen hat :-)

Meine Kritik bezog sich auch nicht auf die nächtraglichen Lösungsversuche, sondern darauf, dass mit dem APM-Glas nicht noch eine Montierung zusammen als Einheit konzipiert wurde.

Zitat von portaball:
Jeder möchte gerne so viel wie möglich binokulare Öffnung haben.
Die Erfahrung zeigt aber, dass die Freude daran und Häufigkeit der Benutzung ist umgekehrt proportional zum Gewicht des Instrumentes ist
Deshalb sind Doppelrefraktoren mit monströsen und schwergewichtigen Gabelmontierungen meiner Meinung nach ganz sicher nicht der richtige Weg, insbesondere wenn diese Gabeln für die nötige Stabilität völlig überflüssig sind.

Die Zeit von monströsen Gabelmontierungen sind zumindest bei Binoptic vorbei. Alles ist inzwischen mit innenliegenden Gabeln zu bekommen. Selbst mein 8" Binoptic hat eine innenliegende Gabel. Allerdings ist das nichts mehr zum Herumtragen. :/
 
Hallo Amin,

leider kenne ich das konkrete Gewicht von "Hayabusa's" Binoptic nicht, da müsstest Du ihn bei Interesse vielleicht selbst mal fragen.
Für mich war die eindringliche Beschreibung schon konkret genug...

Schön, dass nun auch bei Binoptic endlich moderne Zeiten mit innenliegenden Gabeln angebrochen sind - besser spät als nie ;-)

Und wer weiss, vielleicht können sich die Kunden in Zukunft ja sogar irgend wann mal über Umlenkeinheiten mit nur zwei Reflexionen, seitenrichtigen Bildern und gut ausgeleuchteten Weitfeldokularen freuen :-)

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

mir fällt auf, dass Du auf ungeprüften Meinungen von anderen Deine Argumentationen aufbaust. Ohne das Gesamtgewicht von dem besagten Equipment vom User Hayabusa zu kennen, lästerst Du einfach drauf los und behauptest, das 80/480 von Binoptic wäre zu schwer. Dein Argument wäre jetzt nun ausgehebelt, wenn ich Dir sage, dass mein Gerät 5 kg, mit der Gabel zusammen wiegt. Auch ein Hayabusa kann sich das so anfertigen lassen.

Und die "modernen" Zeiten bei Binoptik gibt's schon länger. Die Kunden wollen wohl noch überwiegend die schweren Gabelmontierungen, soweit ich das gehört habe. Wer es möchte, kann sicherlich auch eine innenliegende Gabel bekommen. Ich persönlich lasse mir dort nur noch die Innenliegenden Gabel einbauen und die sind exakt austariert.

Und was die Umlenkeinheiten von Masumoto angeht, wurde hier schon genug herum diskutiert und habe ich schon mehreren Aussagen gelesen und erzählt bekommen. Es wurde angesprochen, dass Matsumoto keine gleichmäßige Qualität anbietet. Das disqualifiziert seine Produkte für den Serieneinbau. Wer mal Glück hatte und eine gute Lieferung bekommen hat, soll damit zufrieden sein. Ich selbst habe einmal so ein fehlerhaftes Produkt mit eigenen Augen gesehen. Das waren grauenhafte Schlieren in der Silberbedampfung seiner Spiegel zu sehen! Wer aber professionell auf durchgehend gleichbleibende Qualität angewiesen ist, muss auf Matsumoto leider verzichten.
Zum Glück muss ich mich als Endkunde nicht damit auseinander setzen.

Grüße, Amin
 
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Hallo Amin,

na da bin ich doch froh, dass Du Deine Aussagen zur Qualität der EMS nicht auf der Argumentation von Anderen aufbaust :-)

Nun, wenn die Kunden freiwillig die schweren Gabeln und seitenverkehrten Bilder haben wollen ist ja alles in Ordnung.
Jeder bekommt halt das, was er verdient ;-)

Sicherlich kannst Du mir mal ein Posting eines mit den EMS unzufriedenen Benutzers verlinken, gerne auch auf einer US oder japanischen Seite, daran soll es nicht scheitern...
Nachdem Du von mehreren Fällen gehört hast gibt es bestimmt auch Bilder solcher schlierigen Spiegel zu sehen.

Hast Du die besagten EMS denn gesehen wie sie erstmalig nach der Auslieferung aus dem Paket genommen wurden?
Wenn nicht wäre ich mit solchen Mutmassungen vorsichtig, denn diese Schlieren könnten ja auch nach dem Versand entstanden sein, eventuell auch durch eine unprofessionelle Kontrolle durch den Zoll...

Tatsuro ist inzwischen über 60 Jahre als und somit ein stolzer Japaner vom alten Schlage.
Traditionell sind für Ihn Ehre, Tradition, Berufsethos und Kundenzufriedenheit keine leeren Floskeln - und er ist ein schon fast krankhafter Perfektionist.
Nach Allem was ich bisher mit ihm erlebt habe halte ich es für absolut ausgeschlossen, dass er je etwas anderes als perfekte Ware ausgeliefert hat.

Aber wie gesagt, unzufriedene Kunden machen sich ja heutzutage sofort in Internetforen Luft, ich warte also gespannt auf Deine Links.

Grüsse Jochen
 
Zitat von portaball:
na da bin ich doch froh, dass Du Deine Aussagen zur Qualität der EMS nicht auf der Argumentation von Anderen aufbaust

Auch Herr Ludes hatte schon etwas dazu gesagt. Vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Diskussion.

Zitat von portaball:
Nun, wenn die Kunden freiwillig die schweren Gabeln und seitenverkehrten Bilder haben wollen ist ja alles in Ordnung.
Jeder bekommt halt das, was er verdient ;-)

Könnten wir den Sarkasmus weglassen?

Zitat von portaball:
Sicherlich kannst Du mir mal ein Posting eines mit den EMS unzufriedenen Benutzers verlinken, gerne auch auf einer US oder japanischen Seite, daran soll es nicht scheitern...

Was denkst Du, dass ich Buch über solche Vorgänge führe?

Zitat von portaball:
Nachdem Du von mehreren Fällen gehört hast gibt es bestimmt auch Bilder solcher schlierigen Spiegel zu sehen.

Das gilt auch für Bilder. Auch soetwas sammele ich nicht. Wozu auch, um hier in einer Diskussion Beweise vorlegen zu müssen? Ich habe persönlich einen Blick darauf werfen können. Habe aber nicht gewußt, dass ich zwei Jahre später hier ein Beweisfoto dazu vorlegen soll. Die Aussage von Hayabusa ("zu schwer") reicht Dir ohne Gewichtsangabe, aber ich soll hier ein Beweisfoto vorlegen?

Zitat von portaball:
Hast Du die besagten EMS denn gesehen wie sie erstmalig nach der Auslieferung aus dem Paket genommen wurden?
Wenn nicht wäre ich mit solchen Mutmassungen vorsichtig, denn diese Schlieren könnten ja auch nach dem Versand entstanden sein, eventuell auch durch eine unprofessionelle Kontrolle durch den Zoll...

Na logisch, es dringen einfach Schlieren in eine Silberbeschichtung durch den unprofessionellen Zöllner. Klingt recht abenteuerlich. Und die lassen sich anschließend nicht entfernen, weil der Zöllner es geschafft hat ohne Fingerabdrücke eine Silberschicht zu verhunzen. Aber schieben wir es doch einfach auf den Zöllner. :/

Nochmal zum Mitschreiben, die Schlieren sind wahrscheinlich durch eine unsauber aufgertagene Silberschicht entstanden und bei Matsumotos Endkontrolle nicht entdeckt worden. Ich war beim Anblick selbst verblüfft, dass man soetwas nicht sieht, wenn man so einen hohen Anspruch an sich selbst hat.

Zitat von portaball:
Tatsuro ist inzwischen über 60 Jahre als und somit ein stolzer Japaner vom alten Schlage.
Traditionell sind für Ihn Ehre, Tradition, Berufsethos und Kundenzufriedenheit keine leeren Floskeln - und er ist ein schon fast krankhafter Perfektionist.
Nach Allem was ich bisher mit ihm erlebt habe halte ich es für absolut ausgeschlossen, dass er je etwas anderes als perfekte Ware ausgeliefert hat.

Genauso ignorieren solche fast krankhaften Leute auch gern mal ihre eigenen Fehler.

Zitat von portaball:
Aber wie gesagt, unzufriedene Kunden machen sich ja heutzutage sofort in Internetforen Luft, ich warte also gespannt auf Deine Links.

Die paar Leutchen, die Matsumotos zuhause haben, sind rar gesät. Und Du sprichst von Endverbrauchern. Da gibt es nicht wenige Gurken bei Endverbrauchern, die von Ihren Besitzern nicht einmal bemerkt werden. Das gilt im Prinzip für Waren aller Art.
Ich habe schon bei Leuten im Auto gesessen, wo es an mehreren Stellen geschleift hat oder lautstarke Unwuchten bei den Rädern vorlagen. Auf diesen Umstand angesprochen sagten sie, "ach, das habe ich noch gar nicht bemerkt". Soviel zum Thema, ob der Endverbraucher jeden Fehler feststellt.

Grüße, Amin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Amin:
Auch Herr Ludes hatte schon etwas dazu gesagt. Vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Diskussion.

Aber sicher, Herr Ludes kennt bis heute aus eigener Erfahrung nur Umlenkeinheiten mit 3 Spiegeln, er hat noch nie ein EMS live gesehen - zumindest bis jetzt :-)

Er kritisierte damals das Fehlen des 3D Effektes, wofür er aber fälschlicherweise die Spiegel an sich verantwortlich machte und der Meinung war, nur Binos mit Prismen würden einen 3D Effekt zeigen.
Tatsächlich ist hierfür aber die Anzahl der Reflexionen verantwortlich, bei 2 Spiegeln gibt es natürlich den 3D Effekt im seitenrichtigen Bild, bei 3 Spiegeln gibt es keinen 3D Effekt aber dafür ein seitenverkehrtes Bild.
So kann sich jeder aussuchen was er bevorzugt :-)

Zitat von Amin:
Aber schieben wir es doch einfach auf den Zöllner. :/

Der Zoll hätte eine plausible Erklärung sein können, aber angeblich wurde das Paket ja damals nicht vom Zoll geöffnet.
Das muss meiner Erfahrung nach aber nichts heissen, da man ein vom Zoll geöffnetes Paket nicht unbedingt erkennen muss.

Im Übrigen ging es damals konkret nicht um Schlieren, sondern um Schmutz auf einem der Spiegel.
Ohne zu spekulieren wie, wann und wo der Schmutz auf den Spiegel kam ist das doch eine völlig andere Situation wie das von Dir postulierte Beschichtungsproblem ;-)

Zitat von Amin:
Die paar Leutchen, die Matsumotos zuhause haben, sind rar gesät. Und Du sprichst von Endverbrauchern.

Oh es sind viele hunderte solcher Systeme im Einsatz.
Sie werden immerhin seit 1982 gebaut und wenn man sich die Mühe macht kann man die unzähligen seit 2001 gebauten Instrumente auf der Website von Tatsuro nachvollziehen.

Selbst in Deutschland sind es deutlich mehr als man denkt und die Zahl steigt stetig.
Die Nutzer haben halt keine Gründe mehr sich in den Foren herumzutreiben und zu jammern, sie sind glücklich und nutzen ihr Bino dafür wozu es bestimmt ist.

Es hätten übrigens keine Kritiken von "unwissenden" Endverbrauchern sein müssen, auch mit solchen von EMS Händlern wie Hutech, AOK Swiss oder Tomytec wäre ich zufrieden gewesen.

Als ich in der Planungsphase meines Binos war habe ich jeden auffindbaren Artikel von Besitzern der EMS ergoogelt und gelesen, wäre auch nur ein einziger Kritischer dabei gewesen wäre er mir in Erinnerung geblieben.

Zitat von Amin:
Ich habe schon bei Leuten im Auto gesessen, wo es an mehreren Stellen geschleift hat oder lautstarke Unwuchten bei den Rädern vorlagen.

Gehst Du da auch davon aus, dass diese Auto das Werk schon so verlassen haben und eine mangelhafte Endkontrolle vorlag oder ziehst Du vielleicht doch auch einen unsachgemässen Umgang durch die Fahrzeughalter in Betracht?

Grüsse Jochen
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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