coltrane
Aktives Mitglied
Gestern war ich mit meinem 12er Flextube draußen. Hatte eigentlich auf eine gute Deep-Sky Nacht gehofft, aber dann zogen immer mehr Schleierwolken auf. Für Mars und Jupiter hats immerhin noch gereicht. Seeing war gut und beide Planeten zeigten etliche Details. Dann viel mir ein dass die 2 besten Kleinplaneten gerade in Opposition stehen und ich sie bisher noch garnicht im Visier hatte.
Die Position von Vesta wußte ich ungefähr, und nach kurzer Suche hatte ich schon was Verdächtiges im Okular. Bei 600-fach sah ich sofort dass das kein Stern war. Ein ähnlich heller Stern daneben zeigte sich viel brillianter und mit Beugungsringen drumherum. Vesta dagegen sah eher aus wie ein "dreckiger" Stern möchte ich mal sagen, keine Beugungsringe nur etwas Geflimmere außen rum. Ein 12-Zöller löst 0,4 Bogensekunden auf, Vesta hat im Moment 0,6. Das reicht gerade so damit sie spürbar größer erscheint als das Beugungsscheibchen eines Sterns. Somit kann ich die Scheibchenform bestätigen!
Danach kam Ceres an die Reihe. Erstmal mußte ich die Position im Himmelsjahr nachschauen. Danach war das Objekt schnell gefunden. Schon im Sucher war ich überrascht um wieviel schwächer Ceres ist als Vesta. Im Teleskop erwartete ich das 0,8" große Scheibchen etwas leichter auflösen zu können. Allerdings war kein großer Unterschied zu Vesta zu erkennen. Wieder sah ich sofort dass das kein Stern war, aber sonst war die Größe ähnlich zu Vesta. Es ist wie bei den Jupitermonden, Kallisto ist fast so groß wie Ganymed, erscheint aber wegen der schwächeren Helligkeit deutlich kleiner.
Trotzdem war die Scheibchenform von Ceres einwandfrei zu erkennen. Man braucht aber unbedingt ein Teleskop dass das zweifellos auflösen kann. Ein kleines Teleskop zeigt bei Übervergrößerung auch Scheibchenflächen und keine Punkte mehr. Das sind aber dann lediglich Beugungserscheinungen und nicht die wirklichen Objekte. Man kann sich erst sicher sein wenn ein benachbarter etwa gleich heller Stern ein merklich kleineres Beugungsscheibchen aufweist. Wichtig ist außerdem bestes Seeing. Den Doppelstern Eta Coronae Borealis mit 1 Bogensekunde Abstand konnte ich gut erkennen, machmal sogar mit etwas Zwischenraum.
Die Position von Vesta wußte ich ungefähr, und nach kurzer Suche hatte ich schon was Verdächtiges im Okular. Bei 600-fach sah ich sofort dass das kein Stern war. Ein ähnlich heller Stern daneben zeigte sich viel brillianter und mit Beugungsringen drumherum. Vesta dagegen sah eher aus wie ein "dreckiger" Stern möchte ich mal sagen, keine Beugungsringe nur etwas Geflimmere außen rum. Ein 12-Zöller löst 0,4 Bogensekunden auf, Vesta hat im Moment 0,6. Das reicht gerade so damit sie spürbar größer erscheint als das Beugungsscheibchen eines Sterns. Somit kann ich die Scheibchenform bestätigen!
Danach kam Ceres an die Reihe. Erstmal mußte ich die Position im Himmelsjahr nachschauen. Danach war das Objekt schnell gefunden. Schon im Sucher war ich überrascht um wieviel schwächer Ceres ist als Vesta. Im Teleskop erwartete ich das 0,8" große Scheibchen etwas leichter auflösen zu können. Allerdings war kein großer Unterschied zu Vesta zu erkennen. Wieder sah ich sofort dass das kein Stern war, aber sonst war die Größe ähnlich zu Vesta. Es ist wie bei den Jupitermonden, Kallisto ist fast so groß wie Ganymed, erscheint aber wegen der schwächeren Helligkeit deutlich kleiner.
Trotzdem war die Scheibchenform von Ceres einwandfrei zu erkennen. Man braucht aber unbedingt ein Teleskop dass das zweifellos auflösen kann. Ein kleines Teleskop zeigt bei Übervergrößerung auch Scheibchenflächen und keine Punkte mehr. Das sind aber dann lediglich Beugungserscheinungen und nicht die wirklichen Objekte. Man kann sich erst sicher sein wenn ein benachbarter etwa gleich heller Stern ein merklich kleineres Beugungsscheibchen aufweist. Wichtig ist außerdem bestes Seeing. Den Doppelstern Eta Coronae Borealis mit 1 Bogensekunde Abstand konnte ich gut erkennen, machmal sogar mit etwas Zwischenraum.