Danke für Deine interessante Analyse. Finde ich super und auch danke an die Moderatoren, das zu tolerieren.
Naja, dafür dass alles seit Jahrzehnten schon den Bach runter geht, geht es uns aber noch richtig gut. Wenn ich mir hier bei mir im Dorf umschaue, geht es den Leuten praktisch durch die Bank richtig gut.
Das kann ich für Ostdeutschland nicht bestätigen. Auch im Westen siehts nicht mehr überall gut aus, siehe Ruhrgebiet, z.B. Duisburg oder West-Köln.
Sowohl jung als auch alt. Seit Beginn der Globalisierung gab es pro Kopf einen deutlichen Kaufkraftgewinn. Die anderen Länder holen nur auf, was erst mal grundsätzlich positiv für uns ist, da die dann auch deutlich mehr von uns kaufen können.
Leider entstehen dadurch writschaftliche Abhängigkeiten, die dann von "bösen" Regierungen zur Erpressung ausgenutzt werden, aktuell Trump. Habek hatte Recht auf Energieautarkie zu setzen.
Die letzten paar Jahre stagniert es hier zwar, aber das liegt weniger an der Globalisierung, sondern fast komplett an globalen Krisen, die uns etwas härter getroffen haben, als den Rest der Welt. Auch in den USA läuft es trotz der ganzen angeblichen Bad Deals prima. Die Wirtschaft dort hat die letzten Jahre gebrummt.
Wir stagnieren, USA boomt. Nicht gerade toll, oder? Und wir werden noch abhängiger von den Cowbays.
Das Problem dort ist nicht China, oder Europa oder dass deren Industrie nicht mehr selber produziert.
Doch, denn das Know-How geht verloren. Am Ende wissen wir nicht mal mehr, wie man Kartoffeln anbaut.
Das Problem dort ist die Umverteilung von unten nach oben. Die Mittelschicht profitiert nicht mehr. Das ist bei uns ähnlich, aber in abgeschwächter Form. Die Globalisierung war für Deutschland gut, nur für die Menschen nicht. Die 2010er waren tatsächlich das deutsche Jahrzehnt. Nur ist davon nicht viel bei den Menschen angekommen.
Sehe ich auch so. Finanziert durch billiges Gas und SChrumpfung der Bunderwehr. Der Staat und die Migration/Sozialskosten haben alles absorbiert. Siehe Statista. Jetzt sitzen wir in der Klemme.
Jetzt kommen zu den geopolitischen Krisen bei uns noch Probleme hinzu, die über Jahrzehnte ignoriert wurden. Das sind die Demografie, die marode Infrastruktur und eine politische Krise, in der es unmöglich scheint diese Probleme anzugehen.
Auch ein Land mit weniger als 85 Mio Einwohnern kann wohlhabend sein, siehe Schweiz, Dänemark, Norwegen, Singapur,... Weniger Menschen brauchen auch wenigerFachkräfte, weniger Supermärkte und weniger Straßen. Daher verstehe ich das Problem nicht. Kannst Du das erklären?
Diese drei Dinge haben zu einem Rückgang von Deutschland in der Wettbewerbsfähigkeit in den ganze Ratings geführt. Kein Corona, keine Flüchtlinge, kein Russland, kein China. Das Gejammer über alles mögliche kann ich nicht mehr hören.
Ich denke, dass alles zusammen wirkt. Doch was ist denn Wettbewerbsfähigkeit? Was sind die Produkte der Zukunft? Wozu dient Wirtschaft eigentlich?
Zu hohe Energiepreise? Inflationsbereinigt UND kaufkraftbereinigt ist die Energie genauso teuer wie vor der Ukraine Krise.
Falsch:
Benzinpreisentwicklung bis 2025| Statista
Und wenn die Löhne erhöht werden sollen? Dann sind aufeinmal die Arbeitskosten erdrückend.
Doch sind sie, Du kannst als Arbeitgeber den Bruttolohn verdoppeln + Sozialkosten. Und dann kriegst Du Angestellte, die Arbeit vortäuschen und Du kannst kaum etwas machen. Du kannst so blitzschnell pleite gehen, das kann ich DIr sagen.
Alles besteht nur aus Arbeitskosten.
Jawoll, Kosten sind der Schlüssel, wenn man Standardprodukte/dienstleistungen verkaufen möchte, sonst kauft man halt in China. Der kleine Astromarkt zeigt das doch sehr deutlich: Fast alle hier haben SW und ZWO. Wo sind die modernen Lichtenkneckers, Wachters und Vehrenbergs?
Nur mit Alleinstellungsmerkmal oder Marktbeherrschung kann man Preise freier gestalten. Nur so kann Reichtum entstehen, aber auch nicht immer. Wir verschenken unsere Innovationskraft nach China und USA, die hier sofort Übernehmen, wenn eine Firma "coole" Produkte erfindet.
Gehen die Sozialbeiträge hoch? Oh nein, das macht einen Großteil der Lohnkosten aus. Den Landwirten sollen Subventionen auf Diesel gestrichen werden? Oh nein, die Spritkosten waren doch schon immer der größte Posten, ist ja alles mechnanisiert, Kein Wunder. Vorher waren 50 Cent mehr für die Landarbeiter eine Katastrophe, weil naja die Lohnkosten, das ist ja alles so arbeitsintensiv.
Das ist halt so, wie Du beschreibst. Freilich wird oft übertrieben aber bevor Dein Unternehmen in Insolvenzgefahr gerät malst Du lieber den Teufel an die Wand in der Hoffnung die träge Politik zu beschleunigen, denn Du musst ja Löhne und Pacht bezahlen. Zu den Preisen: Vor 1 Monat haben wir im Netto eine einzige Paprika für 4 EUR gekauft. Das sind die Konsequenzen...
Dann kommen paar Flüchtlinge aus der Ukraine, oh Gott die Welt geht unter. Merkt ihr nichts?
Hätte man gleich 2/2022 sofort massiv Waffen geliefert, um die Invasoren blitzartig zurückzudrängen (Danke Herr Scholz - schlafen Sie weiter) oder gar vorher die Russen von der Idee eines neuen Imperiums abgebracht und eine europäische Vision projeziert (danke Merkel), wärs sehr viel billiger geworden. Hats Gorbi nicht schon gesagt? Wer zu letzt...
Was die Zölle und deren Begründung angeht, dann sind diese einfach Blödsinn. Da braucht man weiter nichts dazu zu sagen. Das reichste Land der Welt, sowohl absolut als auch pro Kopf wenn man paar Geschäftsmodelle wie Erdöl und Steuerhinterziehung weglässt, wird von allen abgezockt. Oh, nein! Da müsste einem eigentlich was auffallen. Die haben auch kein wirkliches Handelsdefizit. Bei Gütern ja, dafür verkaufen die Services wie geschnitten Brot. Das sind einfach Lügen und fertig. Da braucht man nicht darüber zu diskutieren.
Hier stimme ich voll überein. Wir werden von den USA abgezockt. Dort poppen die Milliardäre wie Gänseblümchen aus dem Boden. Schaut euch mal die Zahlen an. Das bezahlen wir künftig mit, da die EU einen Abnahmevertrag für fossile Energie mit den USA machen. Das Problem sind wir nicht die USA.
Wirtschaft ist zur Hälfte Psychologie.
ganz richtig.
Wenn man sein Land [zensiert] redet, dann wird es [zensiert]. Das ist hier aktuell der größte Haken in diesem Land. Es gibt nur noch Probleme, alles wird immer schlechter.
Verstehe das nicht falsch, aber die Zahlen sehen nicht gut aus. Die Migration kostet sehr sehr viel und bringt nicht viel außer für den Einzelhandel und den Immomarkt, der auch dadurch explodiert ist. Einzelhandel und Immo können aber keinen volkswirtsch. Reichtum schaffen. Das Geld zirkuliert, vermehrt sich aber nicht.
Andererseits sind die WIrtschaftszahlen auch nicht zuverlässig. Sie können leicht durch kurzzeitige Mega-Ausgaben künstlich aufgeblasen werden, doch bringen diese langfristig keinen Gewinn sondern nur Schulden. Deswegen hat Keynes nicht recht und Nachhaltigkeit ist eben etwas Anderes.
Unser Staat ist zu aufgeblasen und und spiralt weiter in die Höhe. Mehr Behörden = mehr Kosten = mehr Steuern = weniger Einkommen für Firmen und Bürger = mehr Wutbürger = mehr Regulierung und Abschaffung der persönlichen Freiheiten = noch mehr Behörden = noch mehr Kosten = ...
Siehe Parkinsons Gesetz,
Schaut mal hier nach Personal und Ausbildung:
de.wikipedia.org
Dies soll auch in anderen Behörden so sein. Die Staatsquote liegt inzwischen bei weit über 50%.
Diese Leute in den Behörden fehlen auf dem Fachkräftemarkt und das Geld fehlt der Politik, den Firmen und Gemeinden.
Ich denke, wir könnten unsere Probleme locker flockig ganz ohne Migration lösen, wenn wir diese Dinge nur beherzt angehen würden, die Gelder wieder in nachhaltige lukrative Investitionen und nicht in schwarze Löcher stecken würden.
Die Staatsquote müsste sofort auf 25% gesenkt werden. Gesetze müssten auf Obsoleszenz geprüft werden, viele Behörden haben keinen sehr sinnvollen Auftrag.
Bestimmte Kreise von innen und außen besetzen jedes noch so kleine Problem und eskalieren es bis zum geht nicht mehr. Das ist die Pest in diesem Land.
Nein, das ist ein verzweifelter Hilfeschrei, der nicht gehört wird. Die Armut ist bereits zurückgekehrt und kann sich sehr schnell ausbreiten. Schau mal die Geschichte von Argentinien an.
Ansonsten geht hier die Bevölkerung zurück inklusive einer Verschiebung der Anzahl der Arbeitenden zu immer mehr Menschen, die nicht mehr arbeiten. Große Wachstumsschübe kann man bei uns über einen längeren Zeitraum nicht mehr erwarten, bis entweder das Problem über Zuwanderung oder KI gelöst wird.
Zuwanderung hat Europa nicht geholfen und nur unlösbare Probleme gebracht. Manchen hats das Leben gekostet. Meine Frau und ich wurden selbst mehrfach bedroht und sind deswegen aus der Stadt weggezogen, nicht wegen der frechen Mietsteigerung des deutschen Eigentümers.
Aber vielleicht sollten wir in die Pfalz ziehen, da scheint die Welt noch in Ordnung zu sein ;-)
Cheers