China TS und APM Marine Gläser im SuW-Test

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Also verstehendes Lesen ist nicht die Stärke einiger Mitglieder hier ... interessant was manche hier alles so gelesen haben (wollen). Bernd als SuW-Tester habe z.B. nicht im geringsten angegriffen...

Also bei einem Deutsch-Aufsatz in der Schule wären hier sicher einige baden gegangen.

Ich werde aber Winfried´s Bitte nachkommen und hier nicht wieder einen Streit provozieren, wird mir langsam zu albern ...
 
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Also erst haust Du den Forenmitgliedern das hier um die Ohren:
Also verstehendes Lesen ist nicht die Stärke einiger Mitglieder hier ... interessant was manche hier alles so gelesen haben (wollen). Bernd als SuW-Tester habe z.B. nicht im geringsten angegriffen...

Also bei einem Deutsch-Aufsatz in der Schule wären hier sicher einige baden gegangen.

Und dann kommt dieser tolle Satz, dass Du aber nicht streiten willst:

Ich werde aber Winfried´s Bitte nachkommen und hier nicht wieder einen Streit provozieren, wird mir langsam zu albern ...

Ich finde Du solltest Deine Signatur lieber als Überschrift für Deine Beiträge wählen. Insofern will ich auch nicht mehr mit Dir streiten...
 
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Ein Leica, Zeiss, Swarowski aus der Top Liga ist in jedem Fall ein Top-Glas. Allein der Wegfall der Serienstreuung ist für jemanden, der viel Geld für nur ein Glas ausgibt ein sehr wichtiger Punkt.

Genau das ist der Knackpunkt, den ich ja auch angesprochen habe. - Wenn ich das Geld habe, dann kaufe ich mir ein solches Glas (habe mehrere davon). Wenn nicht, dann suche ich mir aus dem Bericht von Bernd ein entsprechendes billiges heraus, um überhaupt mitreden (...sehen) zu können.

Einziges Manko an Bernds Bericht (im Nachhinein festgestellt:) er sollte mehr auf mögliche Serienstreuung eingehen, was er ja aber ansich auch gemacht hat.

CS
Winfried
 
@JürgenH: Du verstehst gar nichts, kann das sein? Oder willst Du das vielleicht letzten Endes auch gar nicht?
So eklatant fehlinterpretieren, wie Du das hier an den Tag legst, geht doch gar nicht ... oder ist das eventuell sogar Absicht?

Kommt mir langsam so vor, als mache es Dir Spaß, ständig Öl ins Feuer (nach) zu giessen ...

Trotzdem Beste Grüße.

P.S. Ich finde es toll, wie Winfried versucht, den Thread im Thema zu halten. Es tut mir leid, daß das hier so ausartet.
 
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Hallo!

Darf ich bei so einer schön langen Diskussion auch noch meinen Senf dazu geben?
Ich habe mir heute erst den aktuellen Teil der Ferngläser-Marktumschau zu Gemüte geführt und möchte dem Autor für seine sicher nicht unerhebliche Mühe hier mal virtuell auf die Schulter klopfen.
Zu der Überschrift des Threads möchte ich erwähnen, daß die SUW-Artikel, nach meinem Erachten, keinesfalls als Testserie zu werten sind. Die Einteilung der Gläser in Preis- und nicht in technische Klassen, sowie der Verzicht auf detaillierte Gegenüberstellungen tragen den Charakter einer Markbetrachtung, bei der Astrotauglichkeit, Eigenheiten der Gläser und deren Handhabung im Vordergrund stehen.
Bei der Vielzahl der abgehandelten Bauarten wäre eine detaillierte Wertung eine Aufgabe die sicher Bücher füllen würde.
Interessant fand ich die Hinweise auf die Gläser diverser Anbieter, die Ähnlichkeiten aufweisen, so daß hier schon Informationen für persönliche Vergleiche in der Praxis gegeben sind.
Die <= Referenzklasse Kaufanleitung sollte die Artikelserie wohl auch nicht werden. Die Entscheidungen welches Glas für welches Geld muß jeder selbst treffen.
Übrigens darf und macht auch ein Glas das nicht die Welt kostet, verwendbar gefertigt ist und innerhalb seiner Leistungsgrenzen benutzt wird, sehr viel Spass, den man sich auch nicht zu tode testen sollte.
 
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Hallo Klaus u.a.,

meine Meinung zum Thema habe ich ja bereits breitflächig ausgetreten....

Um für mich zum Ende dieses Artikels zu kommen, nochmal eine ganz persönliche Meinung: es gibt Leute, die verrenken sich beide Augen, um an einem Leitz oder Swarovski doch noch irgendwo am Rand eine minimale Unschärfe oder einen Farbsaum erkennen zu können und werten dieses Glas dann ab.

Andere kaufen sich im Midrangebereich ein Glas für 89,99, schauen damit spazieren oder in den Himmel und fühlen sich dabei im siebten Himmel.

Der eine ist halt ein Technikfreak, der andere ein Genußmensch. Und beide Leute haben ihre Existenzberechtigung. Mein Universalglas, ein ICS 10x50 für rund 360 € ist so ein "Mittelteil". In der Mitte knackscharf wie ein Zeiss, sogar bis etwa 80% des Gesichtsfeldes, danach nimmt es etwas ab. Zudem gibt`s weitwinkligeres, auch in dieser Preisklasse. Das weiß ich, und trotzdem lege ich es ansich nur zum Duschen ab, obwohl es wasserdicht ist und meine Dusche keine 5 Meter tief ist.
ABER: ich kann es sogar schwenken! Und dann sehe ich mein Objekt und nicht mehr den unscharfen Rand.

Ist das alles denn so schlimm? - Will (immernoch) sagen, jedes Glas hat seine Berechtigung, mal abgesehen von den ganz billigen, die man wahrhaft als Schrottgläser bezeichnen kann. Aber DIE wurden ja auch nicht getestet.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

das hast Du alles schön geschrieben und da wird Dir auch niemand widersprechen.

Es ist richtig, das man mit einem Glas für 50 Euro tolle Erlebnisse am Sternenhimmel haben kann.
Und das jeder selber wissen muß wieviel Geld er für ein Fernglas ausgeben will oder kann. Und das man keinen Augenkrebs bekommt wenn man durch ein Chinaglas guckt. Und das mittlerweile einige Chinagläser eine recht ordentliche Qualität bieten (bis auf eine größere Serienstreuung). Und das jedes Fernrohr seinen Himmel hat. Das stimmt alles - Aber das ist alles nicht das Thema dieses Threads !

Hier geht es darum, dass gerade auch hier im Forum so getan wird, als seien die Chinaklone der Fujinongläser gleich gut wie die Originale und das man ja blöd sei, dann doppelt soviel Geld für ein Fujinon auszugeben. Der Test in SuW stellt nun aber fest, das die Chinaclone nicht mit den Originalen mithalten können, weder mechanisch noch optisch. Nicht mehr und nicht weniger.

Und das scheint einige hier mächtig auf die Palme zu bringen, die sich offensichtlich persönlich von diesem Testergebnis in Ihrer Ehre verletzt fühlen.

Viele Grüße, Jürgen


 
Hallo Leute,

war ne Woche in USA unterwegs , sodaß ich erst heute dazu komme, meinen eigenen Senf abzugeben.

1, jeder Author berichtet Subjektiv seine Eindrücke, dies steht Ihm ohne Zweifel zu und sollte auch so bewertet werden und sollte keinesfalls als entgültiges Urteil bewertet werden.

2, China Gläser haben bestimmt eine höhere Qualitätsstreuung als Japan oder DE oder andere Nobelmarken, ebenfalls keine Frage.

3, Die Kunden haben heute das Recht nicht ordnungsgemäße Ware auf Kosten des Verkäufers zurückzusenden, das heißt für den Kunden der ein nicht ordnungsgemäßes Glas erhält , entsteht eigentlich nur die Wiederverpackung als erhöhten Aufwand, bei solch großen Preisdifferenzen, dürfte dieser minimale Mehraufwand im erträglichen Rahmen liegen.

4, Gläser die wir an Händler verschicken, testen wir je nachdem wie beschäftigt wir sind mal ja, mal nein, da wir davon ausgehen, das unsere Händler diese Gläser vorm Versand selbst nochmals anschauen. Gläser die wir an Kunden verschicken, testen wir selbst grundsätzlich vorm Versand, sodaß uns dejustagen Auffalen. Unser Händler hat in diesem Falle die Ausgangsprüfung scheinbar nicht gemacht.Bei Gläsern aus China ist so eine Ausgangsprüfung vorm Versand an den Kunden eben notwendig, bei Nobelgläsern kann wohl getrost drauf verzichtet werden, dafür kosten die auch ne Stange mehr Geld.Unser Händler weiss nun jedenfalls bescheid. Normalerweise sollte ein versand eines dejustierten Glases nicht geschehen, Tatsache , wie der test aber zeigt, kann es dennoch geschehen, dafür hat der Kunde aber seine Rechte .

5, Marine Ferngläser heißen diese Gläser, da Sie angeblich zuerst von der chinesichen Marine in Auftrag gegeben wurden, wieso soll ein 110 mm Fernglas auf einem Marineschiff in Halterung benutzt nicht als Marine Glas bezeichnet werden ?

6, Was mich am Test persönlich stört ist:

a, immer wieder zu behaupten die Vergütung der Marine Gläser sei deutlich schlechter als die der Fuji. Dies ist vollkommen aus der Luft gegriffen und ohne jegliche Handhabe und kann mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar durch eine Transmissionsmessung widerlegt werden. Ich habe Bernd privat angeschrieben und Ihn gebeten mir mitzuteilen, wie er zu dieser Angabe kommt und warte nun auf seine Antwort.
Die Vergütung dieser Marine Gläser ist um Klassen besser als die nicht beanstandete Vergütung der großen China Gläser und eine wirkliche Spitzenvergütung, dies beschleicht mich eines Verdachts einer negativen Voreingenommenheit gegenüber den Marine Gläsern.

b, ich habe mir gestern nochmals die Innenschwärzung angeschaut und auch diese ist deutlich besser als in üblichen China Gläsern und so gut das hiervon kein Streulicht entstehen kann. Auch hier habe ich stets und immer wieder im Test negative Aussagen von Bernd über die Marine lesen müssen, jedoch nicht bei den anderen China Gläsern wo die Innenschwärzung deutlich schlechter ist, auch dies beschleicht mich eines Verdachts einer negativen Voreingenommenheit gegenüber den Marine Gläsern.

Die China Marine Gläser sind nicht ganz so gut wie die Fuji, keine Frage, aber der Abstand ist deutlich geringer als es im Test widergegeben wird, der Preisunterschied ist jedoch sehr groß.

Nun erwarte ich noch die Antworten von Bernd mit seinen Begründungen, ansonsten stelle ich gerne Marine Gläser zur Transmissionsmessung zur Verfügung, ein Fuji sollte als gegenüber mitgemessen werden.


schönen Sonntag

Markus Ludes
 
Also diese Ergebnisse würden mich brennendst interessieren, da ich mit dem Gedanken spiele, mir ein solch eine Marine-Glas zu holen!

Beste Grüße.
 
Hallo Manfred,

noch ein kurzer Kommentar zum Thema TS 7x50: wie im Test beschrieben, lag das Thema bei Astrogläsern AB 60 mm Öffnung und mehr. Zum Vergleich habe ich zwei 7x50 Gläser mitlaufen lassen - sozusagen um einen Vergleich zum bekannten "Standard-Glas" zu ermöglichen: das TS und das Original von Fujinon.

Um das aber nochmals klar zu machen:
- im Vergleich zum normalen China-Glas ist das TS wie geschrieben optisch sicherlich besser, hat eine gute Verarbeitung und eine bessere Vergütung. Für die 300 Euro bekommst Du also auf jeden Fall ein Glas, das im China-Lager überdurchschittlich gut ist.

Im hier gezogenen Vergleich zum deutlich teureren Fujinon-Vorbild kann es aber weder bei der Bildfeldkorrektur noch bei der Vergütung und auch in der Verarbeitung nur in Grenzen mithalten. Bitte sehe meine "zurückhaltende Bewertung vor allem vor dem Hintergrund des dort durchgeführten Vergleichs. Hätte ich einen Test gemacht "7x50 China-Schrott gegen TS 7x50" wäre die Qualität des TS sicherlich klarer rausgekommen.

Also viel Spass beim Beobachten mit dem Glas - Komet Holmes ist ja dafür bestens geeignet.

- Die Anmerkung mit dem AP-Abstand nehme ich gerne auf und gelobe Besserung ;-)

CS,

Bernd
 
Hallo Bernd,

hier wiederholst du deinen Berichtbeitrag ohne auf meine Fragen einzugehen, warum ?

Du schreibst :
------------------
Im hier gezogenen Vergleich zum deutlich teureren Fujinon-Vorbild kann es aber weder bei der Bildfeldkorrektur noch bei der Vergütung und auch in der Verarbeitung nur in Grenzen mithalten.
-----------------------

a, Bildfeldkorrektur ist beim TS um wieviel % Schlechter als das Fuji ?

b, Vergütung: hast du das Nachgemesen oder wie kommst du zu dieser behauptung. Ich glaube aus meiner Erfahrung das die Vergütung keinesfalls schlechter ist und ich bin nach wie vor überzeugt das ein Transmissionstest dies auch bestätigen kann.
Dennoch mich interesiert welche Prüfung du durchgeführt hast um diese behauptung in den raum stellen zu können ?

c, Verarbeitung ist ein Überbegriff, kannst du hier bitte mal etwas detailierter Stellung beziehen, also mit echten Angriffspunkten ? Bitte Bedenke dabei das TS wird mit Schockgeprüft beworben, das es einen Sturz aushalten muß, sodaß es äusserst robust gebaut wurde.

danke für die Beantwortung meiner Fragen


viele grüße
Markus
 
@Bernd: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, als ob hier vielleicht doch eine prinzipielle, auf alle Fälle aber eine gewisse Abneigung gegen Ferngläser aus China von vornherein vorhanden ist ....

@Marcus: Keine Antwort ist manchmal doch eine ...
 
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Hallo Markus,

wir haben es doch hier mit einem Test von einem engagierten Amateur für engagierte Amateure zu tun. Ich denke, man darf keinesfalls wissenschaftliche, unwiederlegbare Testmethoden verlangen, das ist im Rahmen einer solchen Betrachtung ganz und gar unmöglich. Anhand Deiner genannten Punkte möchte ich das gerne erläutern:

a) Bildfeldkorrektur

Du verlangst eine Prozentangabe. Wie soll das gemessen werden? Was genau soll gemessen werden? Bildfeldwölbung, Astigmatismus, Farbfehler? Das führt alles sehr weit von dem weg, was praktikabel ist. Eine qualitative, durchaus subjektive Betrachtung ist das, was man erwarten kann.

b) Vergütung

Du verlangst eine Transmissionsmessung. Bei welcher Wellenlänge soll diese denn durchgeführt werden? Sollten es nicht doch mehrere, vielleicht drei sein? Und, das ist eine entscheidende Frage, kommen alle Lichtstrahlen, die nicht reflektiert werden, dort an, wo sie hin sollen, nämlich im Fokus? Das kann keine simple Transmissionsmessung zeigen. Mir persönlich wäre ein Fernglas lieber, das 80% des einfallenden Lichtes im Fokus bündelt, und die restlichen 20% total reflektiert, als eines, welches 90% durchlässt, wovon aber 10% als Streulicht im Bildfeld herumgeistern.

c) Verarbeitung

Verarbeitung hat mit Haptik, äußerer Mutmaßung und Langzeithaltbarkeit zu tun. Messen geht kaum, Langzeiterfahrung haben wir nicht, also wir müssen dem subjektiven Eindruck des Testers vertrauen. Ob das Glas einem Sturz standhält, ist doch eher nachrangig.

Ich denke, die Chinagläser haben ihre Berechtigung, aber man sollte gerade diese schweren, unästhetischen Marineklötze (das ist jetzt meine subjektive Meinung) nicht überbewerten. In den letzen Jahren sind schon viele Chinagläser gekommen und wieder gegangen.

Was ich mir gut vorstellen kann, ist, dass die Marge bei einem gut eingeführten, hochpreisigen Chinaglas immens ist.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo,

also mir kommt hier ganz einfach zu oft das Wort SUBJEKTIV vor, als daß ich mich als Fernglas-Käufer da vollends darauf verlassen würde/wollte, vor allem wenn ich subjektiv der Meinung bin, daß jemand subjektiv sowieso was gegen "China-Schrott" hat ...

"Hätte ich einen Test gemacht "7x50 China-Schrott gegen TS 7x50" wäre die Qualität des TS sicherlich klarer rausgekommen."

Das hört sich übertrieben formuliert in etwa so an wie:
"Hätte ich das alte klapprige Damen-Fahrrad von meinem Opa aus`m Schuppen geholt, hätte die Qualität der Autos aus Fernost natürlich besser ausgesehen."


Tut mir leid ... ist meine subjektive Meinung.

BG.
 
Hallo,

Dein Problem ist, dass Du Dich auf Andere verlassen willst, das ist immer heikel.

Ich mache Dir einen Vorschlag: Verfasse Du einen objektiven Fernglastest; Du brauchst bloss zwei Ferngläser zu testen, um die Randbedingungen einfacher zu machen: 10x50 Fujinon und das China-Pendant.

Dann darfst Du auf die Kommentare hier im Forum warten und bitte gelassen bleiben :biggrin:

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo,

ich verlasse mich gerne auf Expertenrat, das ist richtig.
Nichts ist mehr wert, als der Rat von erfahrenen Leuten ...



Beste Grüße.
 
Der Autor des Tests in "Sterne und Weltraum" sollte sich nicht einschüchtern lassen mit sogenannten Fragen, die er gefälligst beantworten soll. Er ist kein Kaporal und der andere schon längst kein General.

Gruß Rolf
 
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Hallo,
hier noch mal ein Wort von einem, der sowohl ein Fujinon 10*50 als auch ein APM 7*50 benutzt.
Mit beiden Gläsern bin ich grundsätzlich zufrieden, Design und Haptik gefallen mir deutlich besser als bei anderen Gläsern.
Beim 10*50 ist die Randschärfe höher als beim 7*50, aber auch bei letzterem bin ich mit der Randschärfe noch zufrieden. Unzufrieden bin ich dagegen mit der Verarbeitungsqualität des APM 7*50, was die Augenmuscheln angeht. Schon beim zweiten Umklappen der Augenmuscheln hat sich das Gummi von der Verschraubung gelöst und lies sich bisher mit keinem mir bekannten Kleber dauerhaft wieder befestigen (für Hinweise wäre ich dankbar). Das gleiche Problem habe ich schon bei anderen APM Marine-Gläsern erlebt. Das Fuji 10*50 ist schon seit gut vier Jahren im Einsatz, die Augenmuscheln werden - da ich Brillenträger bin - häufig umgeklappt; nie ist es dabei zu Problemen gekommen.
Gruß,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andreas ,

danke für deinen Kommentar. Also wenn ich eine Behauptung in den Raum stelle und sage das ist besser als das , dann sollte ich dafür Gründe haben , oder ? Ist es mittlerweile verboten nach Gründen zu Fragen ? Falls ja, dann sind Behauptungen nutzlos !



Hallo Stefan ,

siehst du dein Kommentar ist nun zum Bsp. einer der klipp und klar auf den Punkt kommt und darstellt wo Produkt A besser ist als Punkt B, nichts anderes wünsche ich mir vom Author dieses Tests.
Nur durch Erfahrungswerte wie diese sind wir in der Lage an den Hersteller ranzugehen und Verbesserungen einzufordern.

Einfach Behauptung das ist besser als das , sagt gar nichts aus , als ein subjektives persönliches Empfinden und hat in dieser Art und Weise in einer Fachzeitschrift nicht wirklich was in einem Test verloren, richtig ?

grüße
Markus
 
Schön Markus, sehr schön!

Aber man hat Dir eine Frage gestallt, und deren Antwort bleibst du (mal wieder) schuldig. (für Hinweise wäre ich dankbar)

Was soll dieses kundenorientierte Geschwafel, wenn nichts dabei herauskommt ausser dummen Phrasen?

CS
Winfried
 
Ich habe die gleiche Problemen wie Stefan. Habe die Augenmuscheln umgeklappt und lasse es so. Das APM 7x50 ist bisher das erste Glas womit ich mit meine Brille (+5etwa-usw) gut durchschauen kann. Hat aber auch die kleinste Sehwinkel.

Im vergleich mit mein Trinovid 7x35 ist das bild heller, scharfer und Kontrastreicher. 7x35 ist leichter (ein/drittel) und schon 25 jahr im Einsatz.

Wenn Gewicht kein issue ist ist das APM superior.

Im vergleich mit mein Trinovid 10x50 ist beim APM das bild kleiner, scharfer am rande, und besser brilletragertauchlich.

Wirklich schade das die Augenmuscheln nicht OK sind. Sonnst liebe ich das Glas!

ArendHollanderderkeinDeutschsprecht.
 
Zitat von R_Andreas:
Dein Problem ist, dass Du Dich auf Andere verlassen willst, das ist immer heikel.

Hallo Kraupi,

diesen Satz von AndreasR (den ich fachlich sehr schätze, auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin), solltest Du Dir noch ein paar Mal durchlesen und versuchen, darüber nachzudenken. Darin kommt das Ganze sehr schön auf den Punkt. Informieren über mögliche Vor- und Nachteile ist eine Sache - ein Glas aber nur aufgrund eines Berichts von wem auch immer zu kaufen ist die größte Dummheit.

Ehe ich ein Glas kaufe, sehe ich hindurch. Entweder es gefällt mir (z.B. Haptik) und ich bin mit der optischen Leistung zufrieden oder eben nicht. Geld spielt bei so einer Entscheidung absolut keine Rolle. Für mein erstes "richtiges" Teleskop habe ich vier Jahre eisern gespart und sogar Flaschen gesammelt. Kein Witz! Sicher waren das andere Zeiten, aber es hat der Freude am Hobby und der (späteren) Wertschätzung für das Teleskop keinen Abbruch getan.

Viele Grüße
Adson
 
Hallo Winfried

"Aber man hat Dir eine Frage gestallt, und deren Antwort bleibst du (mal wieder) schuldig. (für Hinweise wäre ich dankbar)"

bitte wiederhole die Frage , ich finde keine oder übersehe diese, danke

grüße
Markus
 
Hallo,

Ehe ich ein Glas kaufe, sehe ich hindurch. Entweder es gefällt mir (z.B. Haptik) und ich bin mit der optischen Leistung zufrieden oder eben nicht. Geld spielt bei so einer Entscheidung absolut keine Rolle. Für mein erstes "richtiges" Teleskop habe ich vier Jahre eisern gespart und sogar Flaschen gesammelt. Kein Witz! Sicher waren das andere Zeiten, aber es hat der Freude am Hobby und der (späteren) Wertschätzung für das Teleskop keinen Abbruch getan.

dem kann ich mich ebenfalls nur voll und ganz anschließen, wie auch schon dem längerem Beitrag zuvor von Adson. Ich habe ebenfalls immer sehr lange für meine Optiken gespart und überlegt. Für mein erstes richtiges Fernroh (60/1000 Refraktor aus Japan) habe ich 1978 1200 DM bezahlt und meine ersten drei kompletten Lehrlingsgehälter dasfür gespart (bis auf 20DM pro Monat Taschengeld...).
Selbst als ich nach dem späteren Studium mehr Geld zu Verfügung hatte und meine Frau ebenfalls verdiente, hat es über zwei Jahre gedauert bis wir uns unser gemeinsames Traumfernglas ein Leica BA 10x42 fürs wandern, Ornithologie und Astronomie geleistet haben.

Allerdings muß ich zugeben, dass ich persönlich mir heute ein Leica/Zeiss/Swarovskiglas nicht mehr kaufen würde, da die Gläser langsam auf einen Preis von 2000 Euro zusteuern. Ich habe im Jahr 2000 noch 2100 DM gezahlt. Mein Gehalt hat sich in dieser Zeit aber leider nicht verdoppelt (dafür habe ich jetzt zwei Kinder...) und mir fällt es zunehmend schwerer diese Preise für ein 10x40 Fernglas nachvollziehen zu können. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich kann noch immer nachvollziehen, wenn sich andere Leute mit genügend Geld so ein Fernglas gönnen.

Viele Grüße, Jürgen
 
Hallo Markus,
war vielleicht nicht direkt eine Frage, der Schreiber wäre aber um eine Information darüber dankbar:

Beim 10*50 ist die Randschärfe höher als beim 7*50, aber auch bei letzterem bin ich mit der Randschärfe noch zufrieden. Unzufrieden bin ich dagegen mit der Verarbeitungsqualität des APM 7*50, was die Augenmuscheln angeht. Schon beim zweiten Umklappen der Augenmuscheln hat sich das Gummi von der Verschraubung gelöst und lies sich bisher mit keinem mir bekannten Kleber dauerhaft wieder befestigen (für Hinweise wäre ich dankbar).


m.f.G.
Winfried
 
Hallo Winfried,

Zitat von Berberich:
Hallo Markus,
war vielleicht nicht direkt eine Frage, der Schreiber wäre aber um eine Information darüber dankbar:

Beim 10*50 ist die Randschärfe höher als beim 7*50, aber auch bei letzterem bin ich mit der Randschärfe noch zufrieden.

Na fein, der Kunde ist zufrieden. Also was soll denn das nun hier?

Zitat von Berberich:
[COLOR=#Fff44]
Unzufrieden bin ich dagegen mit der Verarbeitungsqualität des APM 7*50, was die Augenmuscheln angeht. Schon beim zweiten Umklappen der Augenmuscheln hat sich das Gummi von der Verschraubung gelöst und lies sich bisher mit keinem mir bekannten Kleber dauerhaft wieder befestigen (für Hinweise wäre ich dankbar).[/color]

Und hier haben wir einen klassischen Fall von Gewährleistungsanspruch: Nach kurzer Benutzung zeigt sich ein Mangel. Also da ist doch erst mal eine Kommunikation des Kunden mit dem Händler angesagt. Dann erst kann doch der Händler zeigen was er zur Lösung des Problems beitragen kann. Wenn er erst hier über das Forum auf Umwegen erfährt, dass da etwas im Argen liegt, dann hat da aus meiner Sicht der Kunde versäumt sein berechtigtes Anliegen an der dafür zustelligen Stelle zu artikulieren.

Das ist doch wohl alles kein Grund dafür, jetzt hier so eine Stimmung zu machen und Vorwürfe auszusprechen. Wenn mit der Qualität irgendwo etwas nicht zur Zufriedenheit der Kunden stimmt, dann sollten das alle betroffenen Kunden auch gegenüber dem Händler (und eventuell noch dem Distributor oder Hersteller) geltend machen.

Viele Grüße
Stephan

PS. Warum benutzt du eigentlich ausgerechnet die Link-Farbe um unverlinkten Text hervorzuheben. Das ist doch nur irreführend. Insbesondere bei deiner Frage (die jetzt nun doch keine war) empfand ich das schon fast als boshaft:

Zitat von Berberich:
Aber man hat Dir eine Frage gestallt, und deren Antwort bleibst du (mal wieder) schuldig. (für Hinweise wäre ich dankbar)

Wenn man da vergeblich auf die Aufforderung klickt und nichts passiert, dann kommt man sich schon etwas veräpfelt vor :(
 
Hallo StephanT

das Gelbe war ein Zitat eines Fragers, das ich angefüft habe. Kann man da keine Antwort bekommen?

Ich mache hier keinerlei "Stimmung", sondern bitte die Fa. nur, dazu Stellung zu beziehen.

Das war, wie bereits gesagt NICHT "von Berberich geschrieben".


m.f.G.
Winfried
 
Ich bin stets zu Diensten, das Glas einfach zu mir herschicken, wir bringen das in Ordnung oder tauschen es aus

grüße
Markus
 
Hallo, Winfried:
Deine Ansicht, dass zuerst der Händler kontaktiert werden sollte, bevor eine Diskussion im Forum losgetreten wird, teile ich voll und ganz; deshalb habe ich es auch gemacht :biggrin: Bekommen habe ich relativ zügig einen Satz neuer Gummi-Augenmuscheln, ohne dass damit das Problem der Befestigung dieser Muscheln am Fernglas gelöst worden wäre. Meine Nachricht an den Händler, dass ich mich über die schnelle Zusendung zwar freue, mir damit aber nicht wirlich weitergeholfen sei, fand leider keinen Widerhall.
Da mir das Fernglas insgesamt ganz gut gefällt und ich weitere Transaktionskosten vermeiden wollte, habe ich von einer Rücksendung des Fernglases abgesehen und meine eigenen Lehren für mein künftiges Einkaufverhalten gezogen.
Gruß,
Stefan

Nachtrag: Die aktuelle Mail von Markus Ludes und meine haben sich überschnitten. Sein Angebot der Rücknahme des Glases steht. Ich hoffe aber noch, dass jemand einen Tipp für eine dauerhaft feste Verbindung der Augenmuscheln mit dem Fernglas hat, so dass ich davon nicht Gebrauch machen muss.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Stefan_Loos:
... Bekommen habe ich relativ zügig einen Satz neuer Gummi-Augenmuscheln, ohne dass damit das Problem der Befestigung dieser Muscheln am Fernglas gelöst worden wäre. Meine Nachricht an den Händler, dass ich mich über die schnelle Zusendung zwar freue, mir damit aber nicht wirlich weitergeholfen sei, fand leider keinen Widerhall.

Das ist natürlich auch nicht die feine englische Art! Ich finde es immer sehr traurig, wenn man in Deutschland jedes Mal erst Himmel und Hölle (vor allem diese) in Bewegung setzen muß, daß man als Kunde mal Gehör findet ...

Beste Grüße.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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