Cirrus mit f15

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Michael_Dütting

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Hallo in die Runde,

in den Boards liest man immer wieder, dass Deep-Sky Beobachtungen nur mit Teleskopen ab 6 Zoll mit schnellen Öffnungsverhältnissen (f4-f6) möglich seien. In der letzten Schönwetterperiode beobachtete ich den östlichen Teil des Cirrusnebels mit meinem Planetenrefraktor (4"/f15) bei 37facher Vergrößerung und siehe da: das Objekt zieht sich als schöner Bogen durch das gesamte Gesichtsfeld von 1° 12' und das ohne spezielle Filter und unter schlechten Bedingungen: Standort Münster-City (Lichtverschmutzung), wobei Sterne mit dem bloßen Auge nur bis 5m sichtbar waren. Das verwendete Okular war ein denkbar billiges Plössl mit 40mm Brennweite und 45° scheinbaren Gesichtsfeld (Tunnelblick). Details wie Filamente etc. waren allerdings nicht auszumachen.

clear skies
Michael
 
Hi Michael,

Ja, ich habe früher auch gerne mit meinem Vixem 90M (f/11) den Cirrus angeguckt auch aus de Großstadt. Geht überraschend gut, zumindest der Ost-Teil.

Ja, bei schwachen großflächigen Objekten wie Cirrus gilt: Dunkler Himmel ist das A und O! Und UHC/O-III Flter helfen hier ungemein!

und

a) möglichst größte AP, wobei man auch hier mit höherer Vergrößerung mehr sieht! Also auch hier optimale AP einstellen, was wiederum durch b) bedingt wird.
b) dunkler Himmel

Gruß
Lots
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Lots,

stimmt, ein dunkler Himmel ist das A und O! Mein schönstes Erlebnis mit dem Cirrusnebel hatte ich am Beobachtungsplatz der SternfreundeMS (meistens >6m). Beim Firstlight meines OIII Filters am 8 Zoll Newton (32er Televue, AP 6.4mm) habe ich die ganze Nacht nur dieses eine Objekt (6960+6992) bewundert (OK war 'ne Sommernacht, die sind nicht so lang).

Bald werden die Nächte wieder länger :cool:

clear skies
Michael
 
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