Clavius - mit Multipoint in Registax

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leo

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Hallo Mondfreunde,

animiert durch Peters (Wellmann) tollen hochaufgelösten Mondbilder, habe ich mich am Wochenende rangesetzt und meinen Clavius vom 16.02.08 nochmal mit Multipoint in Registax bearbeitet.
Hat meines Erachtens noch einiges an Detail gebracht.
Diesen Clavius habe ich hier im Forum noch nicht gezeigt und er ist auch gut als Vergleich zu Peters Clavius mit 12" geeignet.

Link zur Grafik: http://astro-ccd-bilder.de/Bilder/Clavius160208NB.jpg
16.02.2008, 10" Foto Newton, 5 x FFC, DMK 31.., Seeing 7/10, 150 von 1000 Bildern in Registax mit 16 Punkten gemittelt und geschärft, in PS nachgeschärft, Originalgrösse.

Mondsüchtige Grüsse Leo
 
Hallo Leo!

Sehr gut aufgelöstes Bild! Zeigt mehr Details als das, was ich mit meinem (auch recht guten) 10" SC gemacht habe. Ich habe mich natürlich gewundert, warum ein DMK-Bild in Farbe daherkommt, aber das hast Du wohl absichtlich so gefärbt?

Die Multipoint Funktion von Registax arbeitet sehr gut, aber nicht immer! Ich bschränke mich normalerweise deshalb selbst bei den großen DMK41-Bildern auf maximal 10-18 Punkte. Das Ergebnis muss man kontrollieren, und bei ungleicher Schärfe neue Align-Punkte suchen. Auch den Bezugsframe muss man vor dem Alignen sorgfältig wählen (scharf und unverzerrt), das Erstellen eines neuen Referenzbildes nach dem Alingnen hat bei mir keinen Vorteil gebracht, und ersetzt die sorgfältige Auswahl wohl kaum! Die voreingestellte Methode "Multi Quality" bringt bei mir keinen Vorteil, kostet nur Rechenzeit. Ich arbeite immer mit "Simple".

Was bei mir noch eine offene Frage ist, wäre der Einfluss der Größe der Alignboxen auf die Bildqualität. Hast Du da schon experimentiert?

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

Danke, die Farbe ist meine pers. Note, sehen auf meiner Homepage alle so aus. :biggrin:

Was bei mir noch eine offene Frage ist, wäre der Einfluss der Größe der Alignboxen auf die Bildqualität. Hast Du da schon experimentiert?

die beste Qualität erreiche ich mit 128, bei 256 erhalte ich auch noch gute Ergebnisse.
Der Nachteil bei 128 ist, wenn man sie auf Details mit geringen Kontrastunterschieden setzt, laufen sie schneller aus dem "Ruder" als die Grösseren.

Grüsse Leo


 
Hallo Leo,

schööön, die Neubearbeitung hat sich gelohnt! Der kurze 10"er liefert Erstaunliches.

Mondsüchtige Grüße+cs,
Dietmar
 
Hallo Leo

Ich muss mich anschließen, das ist wieder eine außergewöhnliche Aufnahme. Anscheinend benötigt man gar keine langbrennweitigen Geräte mehr, wenn ich mir das so ansehe.

Viele Grüße

Chris
 
Hallo Dietmar und Chris,

Danke :)

Anscheinend benötigt man gar keine langbrennweitigen Geräte mehr, wenn ich mir das so ansehe.

die Brennweite des Aufnahmeinstrumentes ist eigentlich egal, hat nur Auswirkungen auf den Verlängerungsfaktor der einzusetzenden Barlow.
Ein schnelles System auch hundertprozentig justiert an den Start zu bringen, ist schon etwas schwieriger.
Da aber alle grossen Spiegel ( > 14" ), die hervorragende Mondaufnahmen hier abliefern, auch um die f/4 liegen, ist es also fast schon die Regel mit schnellen Newtonsystemen zu arbeiten. (ist natürlich auch eine Preisfrage, hätte auch gern ein C20 :biggrin:)
Wenn die Aufnahmechips dann mal deutlich grösser sind, sieht die Sache schon wieder anders aus.

Viele Grüsse Leo
 
Hallo Leo!

Heute hatte ich etwas Zeit, und habe auch mal expermentiert. Ich konnte keinen erkennbaren Unterschied zwischen den Boxen 64, 128 feststellen, scheint also recht egal zu sein.

Da die Qualität am ersten Alingpunkt festgeselgt wird (ich arbeite nur mit "Simple"), war ich unsicher, ob die erste Box etwas größer sein sollte, ist aber wohl nicht der Fall...

Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

habe zwar mit 128 die besten Erfahrungen gemacht, aber schön wenn 64 genau so geht, dann kann man noch mehr Alingmentpunkte setzen.

Grüsse Leo
 
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