Clever Shoppen dank Dollar-Kurs

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MikeWölle

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Clever shoppen dank Dollar-Kurs:

Seit der Euro gegenüber dem Dollar immer stärker wird, sind günstige Waren ein gefragtes Mitbringsel von US-Urlaubern.
Bestellt man aber über das Internet, wird es kopliziert, denn viele Anbieter liefern nur innerhalb der Vereinigten Staaten. Die Webseite www.bonvu.com- übrigens geführt von drei in den USA lebenden Österreichern- will das Problem lösen: Wer auf US-Webseiten bestellt, sollte sich vorher auf der Plattform registrieren. Beim Bestellen gibt man statt der eigenen die Lieferadresse von bonvu.com in Texas an. Dort werden die Einkäufe gesammelt und weiter nach Österreich verschifft. Die Weiterleitung der Waren durch die Webseiten-Betreiber kostet zwischen 8,50 und 13,-Euro.
Bonvu.vom versucht die anfallenden Zollkosten für den Kunden möglichst abzumildern.


 
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Hallo.

Bei dem Link ist ein Minuszeichen zuviel.

Gibt es eigentlich nähere Erkenntnisse, wie das mit der Zollminimierung funktionieren soll? Ich könnte mir vorstellen, daß man als Privatmensch Waren legal dort einführt, wo in der EU die Einfuhrzölle am geringsten sind, aber wie soll es für ein kommerzielles Unternehmen funktionieren? Auf der Webseite findet sich die Bemerkung: "Necessary customs documents (Proforma Invoice) will be generated and included with the shipment." Falls das auf einen, ähem, kreativen Umgang mit Zolldokumenten hinweisen sollte, so könnte man sich da ja möglicherweise Probleme einhandeln?

Jopari
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi allerseits,

da sich Zoll und Einfuhrabgaben aus dem Warenwert und den zuaddierten Transportkosten laut der beigefügten Rechnung ergeben, könnte jemand mit gefakten Rechnungen (wo auch die Transportkosten verändert werden könnten) hier einen "mittelschweren Betrug" vornehmen ...

Entspricht in etwa dem "ohne Rechnung" kaufen oder arbeiten lassen - und ist im Prinzip ein klassisches Steuerbetrugsvergehen.

 
Der Sinn der Sache für uns Astroshopper wäre ja nicht den Zoll zu umgehen sondern die Zwischenhändler und Generalvertretungen.
 
Zitat von MikeWölle:
Der Sinn der Sache für uns Astroshopper wäre ja nicht den Zoll zu umgehen sondern die Zwischenhändler und Generalvertretungen.
Sofern es das Umgehen der Zwischenhändler betrifft, ist gegen das Geschäftsgebaren der Firma nichts einzuwenden....aus fiskalischer Sichtweise.
Wenn es aber darum geht, eine niedriger ausgestellte Proforma Rechnung als Berechnungsgrundlage beim Zoll anzugebem...tststs.
Das ist in meinen Augen nicht sehr vertrauensfördernd dieser Firma gegenüber.
Ich kann Dir versichern, die meisten Zöllner sind beim Begriff "Proforma Invoice" sehr aufmerksam.
 
Hat jemand schon die Dienstleistung ausprobiert?
 
Hallöchen!
Würde mich auch interessieren ob das schon jemand gemacht hat.
Ich sehe da aber kein rechtliches Problem oder Betrug.
Ich vermute daß durch einen gemeinsamen Versand die anteilsmäßigen Frachtkosten pro Stück vermindert werden und dadurch ein geringerer Anschaffungspreis und somit weniger Zollgebühr anfällt! Der Zoll zaddiert ja lt. meinem Wissen auch die Transportkosten zum Warenwert!
Gruß Roland
 
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