Mit einem Porro-Glas liegt man erstmal richtig. (Das sind die mit den 'breiten Backen').
Jagd-Gläser können sowohl Porro-, wie auch Dachkant-Typen (die schmalen) sein. 'Jagd' heißt hier einfach nur, dass die Gläser eine olivgrüne Gummiarmierung haben, um das Glas für den rauhen Alltagseinsatz besser zu schützen. Auf diese Eigenschaft braucht man als Amateur nicht unbedingt großen Wert legen. Eine 'Normalausführung' reicht i.A. völlig aus.
Für den Anfang ist ein 10x50 und/oder ein 7x50 bestens geeignet. 7x42 oder 8x40 kann man als transportables Glas zusätzlich nehmen, bringt aber nicht so gute Ergebnisse wie 7x50 und 10x50, aber zum Mitnehmen ist ein kleines Glas angenehmer.
Auf eine vernünftige Vergütung ist zu achten (bloß keine Rotvergütung). Richtige Vergütungen schimmern von der Seite betrachtet bläulich, grünlich, violett od. auch bräunlich (letzteres eher selten). Beim Blick durch das Glas dürfen keine zu extremen Farbverfälschungen auftreten.
Die Mechanik muss stimmen, darf sich nicht zu leicht von alleine verstellen (z.B. die Okularbrücke verschiebt sich häufig wieder, wenn man sich das Glas an die Stirn hält).
Kannst ja mal schreiben, was es dennn geworden ist.