Dachkantgläser - Eine kleine Übersicht

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ALPHA0708

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Hallo Zusammen!

Ich bin auf der Suche nach einem kompakten, leichten, robusten und leistungsfähigen Glas, für den Wiedereinstieg in die Astronomie. Das Glas soll vorwiegend auf mehrwöchigen Radwanderungen (deswegen unbedingt robust und leicht) mitgenommen werden, aber auch der Einsatz in Köln (bescheidener Himmel) ist angedacht. Ich beobachte ohne Brille. Um mir eine Übersicht zu verschaffen, habe ich diese kleine Liste angefertigt:

Pentax 8*28 105/1000 460 Gramm 118*119*45 (Stickstofffüllung)
Zeiss Conquest 8*30 549€ 120/1000 495 Gramm 142*115 (ebay: 450 - 470 € als Neuware)
10*30 599€ 96/1000 510 Gramm 142*115 (bei ehlert-partner.de/Zeiss.htm#ZEISS)
(bei ebay als Neuware um 500€)
(waffen-schrum.de: 8*30: 467€ / 10*30: 509€)
Steiner Wildlife 10,5*28 298€ 90/1000 336 Gramm ! 125mm lang
Eschenbach Farlux 10*28 318€ 86/1000 258 Gramm !! 109*105 !! (siehe auch Link **)
Bushnell Legend 8*32 440€ 132/1000 676 Gramm sperriges Design
Minox BD 8*32 BR A 599€ 131/1000 ! 620 Gramm 123*112 *55 mm (514€ bei directshopper.de)
BD 10*32 BR A 566€ 105/1000 630 Gramm 126*127*49mm (bei directshopper.de statt 769€)
Steiner Safari 8*32 570€ 109/1000 570 Gramm ! 136 mm lang
Eschenbach Trophy 338€ 131/1000 610 Gramm
Vixen Foresta 8*32 369€ 112/1000 465 Gramm ! 100*118 ! (bei ehlert-partner.de/Vixenfern.html#Vix)
10*32 389€ 91/1000 445 Gramm ! 100*118 !
Optolyth Sporting 10*28 279€ 88/1000 245 Gramm !! 114 mm lang (ehlert-partner.de)
12*30 302€ 75/1000 270 Gramm !! 130 mm lang (sehr kompakt)
10*28 DCF MP 341€ 87/1000 460 Gramm 118*119*45
Pentax 8 x 33 DCF XP 426€
Pentax 10 x 33 DCF XP 474€
Leica Trinovid 8*32 BN 899€ 135/1000 625 Gramm 112*120*45 (fotopartner.de: für 795€)
10*32BN 945€ 120/1000 660 Gramm 112*120*45
Leica Ultravid 8*32 BR 1300€ 135/1000 560 Gramm 116*116*57
Leica Ultravid 10*32 BR 1350€ 120/1000 595 Gramm 116*120*57
Canon 8x32WP 199€ 131/1000 730 Gramm 145*136*54,5 (zu schwer + sperrig)
Nikon 10x36 DCF HP 216€ 98/1000 700 Gramm - 140*131 (zu sperrig - vgl. Minolta)
Weaver Classic 10*42 309€ 87/1000 (-) 680 Gramm 152*123*49
Olympus EXWP-I 10*42 445€ 105/1000 660 Gramm 129*145*53
Eschenbach Sector 10*42 149 € 98/1000 640 Gramm +
Minolta Activa 10*42 399€ 105/1000 625 Gramm ! 127*145*56 mm
8*42 350€ 110/1000 620 Gramm ! 127*145*56 mm
Steiner Wildlife 8*42 870€ 120/1000 635 Gramm 162*123 (Steiner Fast-Close-Focus)
Steiner Wildlife 10*42 870€ 96/1000 645 Gramm 167mm lang (Steiner Fast-Close-Focus)
Steiner Safari 8*42 370€ 112/1000 635 Gramm 162mm lang
Steiner Safari 10*42 467€ 91/1000 645 Gramm 162mm lang
Minox BD 8,5x42 BR 566€ 770 Gramm 146*127*52
Minox BD 10x42 BR 599€ 106/1000 760 Gramm 143*110*63
Leica Ultravid 10*42 110/1000 765/695 Gramm 121*147*67 (121*146*63) BR (BL)
8*42 130/1000 790/710 Gramm 121*142*67 (121*142*63) BR (BL)
BR: Gummi- / BL: Lederumhüllung


Leica Trinovid 10*42BN 1043€ 110/1000 890 Gramm (--) 137*130*57
Zeiss Victory 8*42 135/1000 755 Gramm 173*128 (Augenmuschel ausgezogen)
10*42 110/1000 765 Gramm 173*128 (Augenmuschel ausgezogen)

Fix-Fokus (Steiner's Markenname: "Sports Auto Focus")
Als Allround-Ferngläser für die Naturbeobachtung sind diese Ferngläser daher nur bedingt geeignet! Darüber hinaus sind diese Gläser niemals so scharf wie Geräte mit herkömmlichem Fokussiermechanismus (das Auge des Benutzers muß einen Teil der Fokussierarbeit leisten).

** Link: http://www.draussen-magazin.de/pdf_bilder01_03/20_21%20Fernglaeser.qxd.pdf

Besonders der letzte Link spricht mir aus der Seele und deswegen ist, trotz der zu erwartenden bescheidenen (?) Leistungen (28 mm Öffnung) das Eschenbach einer meiner Favoriten (extrem kompakt und leicht)
Weiter Favoriten:
Zeiss Conquest, Eschenbach trophy, Pentax 8 x 32 DCF sowie sämtliche 32-er Leicas. Glässer mit guten Werten und wahrscheinlich auch auf einer langen Wanderung noch tragbar. Das Leica Ultravid 10*32 stellt wahrscheinlich den besten Kompromiss dar, zwischen Kompaktheit und hoher astronomischer Leistungsfähigkeit, dagegen sprechen nur zwei Dinge: Der Preis und die Tatsache, das oft behauptet wird, Astronomie geht erst los ab 40 mm und aufwärts.
42-er sind mir aber eigentlich schon zu schwer. Möglicherweise wären das Olympus Olympus EXWP und die 42-er von Steiner (Wildlife) noch tragbar, da für 42-er relativ leicht und kompakt. Das Steiner scheint zudem sehr robust zu sein. Die Safari-Gläser scheinen wegen diesem fragwürdigen Fix-Fokus (Steiner's Markenname: "Sports Auto Focus") nichts zu taugen (laut orniwelt.de). Minox ist mir zu schwer und sperrig und ist auch hier im Forum nicht gut weg gekommen.

Ich würde gerne mit euch meine Favoriten diskutieren, insbesondere was Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Einsatz im echten Outdoor-Einsatz anbelangt.

Gruß, Peter
 
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Hallo Peter,

willkommen im Forum!

Da ich vor einiger Zeit vor einer ähnlichen Entscheidung stand, ein paar Überlegungen von mir dazu. Ich gehe davon aus, dass Du das Fernglas überwiegend astronomisch einsetzen möchtest. Ich würde Dir dann nicht zu einem Fernglas unter 40 mm Öffnung raten. Ich selbst habe ein Zeiss Victory 10x42 und halte dies für eine Untergrenze was die Öffnung betrifft.

Wenn es Dir natürlich auf wirklich jedes Gramm und jeden Zentimeter ankommt wird es schwierig. Für terrestische Beobachtungen sind die meisten von Dir genannten Favoritengläser < 40 mm sicherlich gut.

Ich habe mich damals so entschieden: Das kleine Zeiss für unterwegs und einen grossen 25x100 für daheim. Ich glaube nicht, dass ich mit einem 28 mm glücklich werden würde. Als Faustregel meine ich einmal gelesen zu haben: Falls der Quotient aus Öffnung und Vergrösserung kleiner als 4 oder 5 wird, ist es für die Himmelsbeobachtung nicht sonderlich geeignet (z.B.: 8x30, trifft auf meines allerdings auch zu).

Mein persönlicher Tip: 8x42 und nehm’ Dir diese Gläser der verschiedenen Anbieter im Fachgeschäft mal in die Hand, wenn Du die Möglichkeit dazu hast.

Grüsse,

Tom
 
Hallo Tom,

ganz so einfach ist es nicht. Das Problem ist, das ich nicht so genau weiss was ich will. Lieber etwas mehr Öffnung oder "die paar Gramm" sparen. Ich habe noch nie ein gutes 32-er in der Hand gehabt und vielleicht gibt so ein 32-er Leica oder Zeiss mehr her als manches 42-er?! Was mir aufgefallen ist:
Auf meiner letztes 11 wöchigen Radtour durch Chile brachte schon der Blick durch ein 10*25 Zeiss-Monokular deutlich mehr Details als der Blick mit dem blossen Auge. Aber auf der anderen Seite muss ich zugeben, das ich es gerade dort bereut habe, nicht ein richtiges Glas bei mir zu haben. Und dann, wiederrum geht mir der Gedanke durch der Kopf, das ich dann noch ein halbes Kilo mehr den Andenpass hätte hochschleppen müssen.
Ds Victory wäre mir viel zu klobig - sorry - ich habe es mir am Freitag ansehen können.
Gruß, Peter
 
Hallo Peter,

dass Dir 42'er zu schwer sind, hat Du ja bereits in Deinem ersten Beitrag erwähnt. Das mit dem Andenpass ändert die Einschätzung Deiner Situation natürlich ... Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung.

Ich glaube es ist am besten, wenn Du ein gutes 32'er einfach mal an den Sternen testest und dann selbst beurteilst, ob Dir die Öffnung reicht (wenn Du es in Köln testest, darfst Du sicherlich zwei Helligkeitsklassen für den Andenhimmel hinzurechnen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />).

Gruss,

Tom
 
Hallo Peter,

wenn ich mir Deine Liste anschaue, dann fällt mir eigentlich nur folgendes auf:

- die Vergrößerung soll zwischen 8- und 10-fach liegen
- die Öffnung max. 42mm betragen und
- Geld spielt offensichtlich keine Rolle <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />.

Würde der finanzielle Aspekt eine wesentliche Rolle spielen, dann wäre die Liste wohl um einiges kürzer. Daher wäre meine Wahl das 10x32 Leica Ultravid. Begründung:

- Leica ist bekannt für eine solide und robuste Bauweise
- optisch ist das Ultravid vom allerfeinsten
- es hat ein sehr großes Sehfeld von 120m/1000m
- und zu schwer ist es aus meiner Sicht auch nicht.

Bei Steiner und Minox wäre ich persönlich etwas vorsichtiger, die sind zwar deutlich preiswerter aber die Optik hat in manchem Fall auch klare Grenzen. Ob ein Zeiss Conquest härtere Strapazen überlebt, wage ich nicht so richtig einzuschätzen. Ich habe schon ein Conquest erlebt, was unter deutlich ruhigeren Bedingungen den Geist aufgab. Das kann aber auch ein Ausnahmefall gewesen sein. Zudem wäre mir das Sehfeld beim Conquest zu mager. Optisch sind die zwei Modelle wirklich gut, aber es wurde halt auch an der Ausstattung gespart.

Ein zu leichtes 8x28 oder 10x28 würde ich auch nicht wählen, da ein Fernglas mit zu geringem Gewicht das Zittern der Hände deutlicher spüren läßt als eins um 400 oder 500g Lebendgewicht. Hier muß man wirklich den berühmten Kompromiss finden: was trägt (fährt) man noch klaglos durch die Gegend und wo liegt da die Grenze. Leider haben diese kleinen Gläser meist auch ein begrenztes Sehfeld. Bei einem 10-fachen Fernglas würde ich nicht unter 105m/1000m gehen, darunter fehlt einfach der typische und tolle Eindruck von Weite, den ein gutes Fernglas mit Weitwinkelokularen vermittelt. Und gerade unter einem richtig dunklen Sternhimmel sind Weitwinkelokulare einfach ein Genuss! Dann lieber doch an die Grenze des "Tragbaren" gehen als auf optische Leistung und Weitwinkelfeeling zu verzichten. Optische Leistung und Weitwinkelfeeling spreche ich nochmal gemeinsam an, da sich beides in einem Fernglas vereint in den preiswerteren Regionen sehr selten findet. Was mich wieder zum Leica 10x32 oder etwas vergleichbarem bringt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Man liest immer wieder, man solle doch auf möglichst viel Öffnung setzen. Das kann man so sehen, muß man aber nicht. Ich sehe die Sache anders und ziehe eine erstklassige, kleinere Optik mit einer auf langes Leben ausgelegten Mechanik einem billigen Glas mit möglichst großer Öffnung jederzeit vor. Das gilt für ein Leica 10x32 im Vergleich zu einem Steiner 10x42 genauso wie für ein Fujinon 16x70 im Vergleich zu einem China 20x80. Auf Dauer muß ein teures Fernglas gar nicht mal so teuer sein. Nämlich dann, wenn man auf Dauer Freude daran hat.

> ... das oft behauptet wird, Astronomie geht erst los ab 40 mm und aufwärts.

Das ist schlicht Unfug. Vom Standpunkt eines Fujinon 25x150 würde ich behaupten, astronomische Beobachtung geht erst bei 2x 150mm Öffnung los. Gerade wenn man sein Fernglas auf Reisen an einen wirklich dunklen Nachthimmel mitnehmen kann, sollte man die kleinen Öffnungen nicht unterschätzen. Ich habe viele gute Nächte mit einem Zeiss 8x30 Dialyt auf der Liege verbracht und es war einfach toll. Die Kombination aus großem Sehfeld, einem sattschwarzen Hintergrund mit einer Unmenge glitzernder, nadelpunktfeiner Sterne darauf und dem satten Kontrast der Dunkelwolken innerhalb der Sommermilchstraße ist einfach wunderschön, auch wenn vorn nur 30mm Öffnung drin sind. Insbesondere dann, wenn man für Reisen keine halbe Sternwarte einpacken kann und einen Kompromiss aus einem einzigen Fernglas sucht, ist ein 10x32 gar nicht mal so eine schlechte Idee. Jedes Fernglas hat seinen Himmel, auch ein kleines. Es wäre wirklich Blödsinn, ein Leica 10x32 nachts im Schlafsack zu lassen, nur weil es kein 25x100 ist. Pack es aus, die Weite des riesigen Sehfelds und die erstklassige Optik wird Dich kaum enttäuschen. Natürlich kann man damit nicht die halbe Nacht auf Galaxienjagd gehen und natürlich ist ein 10x32 kein 20x80, aber das dürfte ja klar sein. Dafür zeigt es großräumige Strukturen der Milchstraße (Sternwolken und Dunkelnebel) in voller Schönheit und das hat einen eigenen Reiz, den ein Großfernglas mit seinem kleineren Sehfeld nicht vermitteln kann. Willst Du beides, Galaxien und die Weite der Milchstraße, dann brauchst Du sehr wahrscheinlich auch zwei Ferngläser: ein kleineres mit großem Sehfeld und eins mit möglichst viel Öffnung, dafür mit kleinem Sehfeld und der Notwendigkeit, ein Stativ durch die Gegend zu kutschieren.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn Du den berühmten "tragfähigen" Kompromiss suchst, dann nimm ein 32mm Glas anstelle von einem mit 42 oder 50mm und suche Dir dafür eine sehr gute Optik mit möglichst weitem Sehfeld, einem hellen, scharfen und kontrastreichen Bild. Mit dem sturen Blick auf optische Kennzahlen allein kommst Du nicht weiter. Nicht jedes 10x42 muß einem 10x32 überlegen sein. Wenn Du die Investition für ein Leica nicht scheust, dann bekommst Du eine wirklich feine Optik mit einer robusten Mechanik von einem Hersteller, dem seine Produkte noch was wert sind (das gilt natürlich auch für Zeiss oder Nikon mit seinen guten Gläsern). Ist das Leica zu teuer, dann würde ich mich bei Pentax umsehen. Die haben gute Ferngläser auf halbem Weg zwischen Edeloptik und billigem Glas. Ich würde auch mal einen Astrohändler mit gut sortiertem Fernglassortiment kontaktieren und mich bezüglich des gesuchten Kompromisses beraten lassen. Ich denke, einen solchen Händler kann man finden (man braucht sich nur mit einigermaßen klarem Blick das Sortiment und die Beschreibung desselben anzuschauen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...).

Frank.
 
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Hi,

ich kann Frank nur zustimmen, allerdings hätte ich Bedenken mit einer 10-fachen Vergrößerung. Gerade im „echten Outdoor“ Einsatz wenn nach körperlichen Anstrengungen, vor allem aber böigen Winden eine ruhige Beobachtung schwer möglich ist, bringt ein 8-faches Glas oft mehr – jedenfalls ist dies meine Erfahrung.
Der Zugewinn an optischer Brillianz und Beobachtungskomfort/Einblickverhalten/Lichtstärke bei einem 8x32 (Leica.....) Glas im Vergleich zu einem Taschen(falt)glas ist enorm.

Das Eschenbach AS/D trophy 8x32 Allweather hat eine sehr gute Optik und ist auf Ebay ab und an als Neuware günstig zu bekommen, allerdings ist das Glas recht schwer. Beim mittleren Segment muss man immer Kompromisse eingehen...

Der angegebene Test ist meiner Meinung nach nicht gerade aussagekräftig. Ich glaube nicht, dass der Autor schon öfter durch ein Fernglas hindurchgesehen hat. Das Steiner qualitätsmäßig mit dem Leica zu erwähnen ist auch sehr interessant. Ich konnte das 42er Steiner einmal auf einer Exkursion testen und war mehr als erstaunt als ich das Ding einfach nicht scharf bekam. Auch ist die Randschärfe (und Bildfeldwölbung) im Zusammenhang mit dem bescheidenen Sehfeld mehr als nur mäßig. Zu diesem Preis ist das Glas indiskutabel!

Meine Empfehlung: Bei der Vergrößerung ist weniger oft mehr, beim Preis (leider) nicht. Die alte Regel, ein 8x30 (32) Glas als echtes Universalglas zu betrachten ist nicht ganz verkehrt. Ein Premiumglas mit diesen Daten ist oft leistungsfähiger als ein 40er im mittleren Preissegment.
Interessant, wenn auch etwas groß geraten, sind die Nikon SE 8x32 (schwer) oder 8x30 EII, oder Swarovski 8x30 Habicht Porrogläser.

Was ist eigentlich mit "echtem Outdooreinsatz" gemeint?
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß

Robert
 
Hallo,

echter Outdooreinsatz heisst bei mir, das es um Radreisen geht. Meine Reisen führen mich auch schon mal über derbe Pisten. In Bolivien, Chile und Argentinien diese ekeligen, staubigen Wellblechpisten. Ausserdem fahre ich auch, wenn es regnet. Diese fiesen Umstände treten aber nicht ständig auf, lieber fahre ich natürlich auf Asphalt und bei trockenem Wetter, aber ích möchte mir nicht wegen dem Glas, was ich mit mir führe, überlegen müssen welche Strasse ich wann befahren muss.
@FRank: Danke für Deine sehr ausführliche Antwort. Dann wird es wahrscheinlich das Ultravid werden. Geld spielt schon eine Rolle. Ich werde dann eben länger sparen müssen... Bei 8 bzw. 10-fach bin ich mir auch noch sicher, wobei ich schon zu 10-fach tendiere. Die Vergrößerung ist ja auch im Zusammenhang mit dem Gesichtsfeld zu sehen. Und wenn es denn schon das Ultravid wird, denke ich das die 120/1000 dazu beitragen, dass das Bild ruhiger wird.
10 fach ist vielleicht auch in Hinblick auf den Einsatz in Köln interessanter (Himmel bei 8-fach zu hell??)

Wie sieht es den bei dem Ultravid mit dem Staubschutz aus, bei Okularen und den Objektiven? Hat man eine realistische Chance, das Glas etwas günstiger als 1350€ zu bekommen (Vielleicht wird es in einigen Monaten etwas preiswerter?)

Was mich noch interessieren würde: Mal gleiche Glas-Qualität und sonstige Parameter vorrausgesetzt: Wieviel mehr Licht fällt durch ein 42-er Bino im Vergleich zu einem 32-er Bino? Stimmt die Formel 2*(42/32)**2 =
2 * 1,3125 zum Quadrat = 3,45
Das hiesse, durch ein 42-er würde rund dreieinhalb mal soviel Licht fallen, wie durch ein 32-er?! Und was macht das an Größenklassen aus? Kann man so eine Aussage machen wie, durch ein 42-er kann ich 5 Mal mehr Sterne sehen, wie durch ein 32-er (Unter der Vorraussetzzung alle Beobachtungsparameter, einschliesslich Wetter, Sehfeld auf 1000 Meter, Glasoptiken, etc. sind gleich)??

Gruß, Peter
 
Nur zur Erwähnung: Es fehlen die neuen Zeiss 8x32 oder 10x32 Victory Fl, die unbedingt getestet werden sollten. Ein 8x32 Fl wiegt nur 20g mehr als ein Ultravid und sollte von den optischen Leistungen absolut vergleichbar sein (habe es aber noch nicht selbst gesehen).
Die würde ich in meine Wahl einbeziehen.
 
> Stimmt die Formel 2*(42/32)**2 = 2 * 1,3125 zum Quadrat = 3,45

Hallo Peter,

die "2" vor der Klammer würde ich weglassen. Einfach das Verhältnis der Objektivdurchmesser zum Quadrat gibt Dir einen Hinweis auf den Zugewinn an Lichtstärke (bei gleicher Vergrößerung). Jedes Auge hat ja nur ein Objektiv zur Verfügung und aus beiden Augen macht das Gehirn wieder ein Bild. Ich halte die Rechnung ohne den Faktor "2" für realistischer. Was die visuelle Grenzgröße am Sternhimmel betrifft, so hängt die von Öffnung und Vergrößerung des Fernglases ab. Auf cloudynights findest Du einen Artikel mit Titel "Limiting Magnitude in Binoculars". Den kannst Du Dir ja mal in einer ruhigen Minute zu Gemüte führen.

> Bei 8 bzw. 10-fach bin ich mir auch noch sicher, wobei ich schon zu 10-fach tendiere.

Ich vermute, Du meinst nicht sicher <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Robert's Argumentation hat auch was für sich. Nach größeren Anstrengungen hält man die kleinere Vergrößerung einfach ruhiger und sieht am Ende vielleicht mehr. Auf der anderen Seite mußt Du Dir überlegen, was Du beobachten willst. Geht es oft darum, auf weite Entfernungen noch was zu sehen, wo man halt nicht erst hinradeln will, dann hat die 10-fache Vergrößerung wieder Vorteile. Ich denke, ein Spektiv wirst Du Dir nicht auch noch um den Hals hängen wollen. Eine weitere Alternative wären die bildstabilisierten Ferngläser von Canon. Die sind aber sperriger wie herkömmliche Ferngläser, benötigen Batterien für die Stabilisierung (Akkuladegerät nicht vergessen) und ob die empfindliche Mechanik wirklich die erste Wahl für Deine Zwecke ist, das würde ich noch hinterfragen.

Also ich würde mich zwischen einem optisch sehr guten 8x32 und 10x32 entscheiden. Für Astro in Großstadtnähe ist das 10x32 aus meiner Sicht die bessere Wahl. Die kleinere Austrittspupille dunkelt den Himmelshintergrund ab und sorgt so für ein schön kontrastreiches Bild. Und ich denke, ein sehr gutes Allroundfernglas für viele Einsatzbereiche ist immer noch besser wie zwei oder drei billige, wo es immer irgendwo klemmt. Ein Großfernglas ist so ein 10x32 natürlich nicht, aber das hatten wir schon ...

> Wie sieht es den bei dem Ultravid mit dem Staubschutz aus, bei Okularen und den Objektiven?

Also Okularschutzdeckel sind dabei, ob es Objektivschutzdeckel gibt, weiß ich nicht. Im Zweifelsfall bei Leica nachfragen. Ansonsten ist so ein Fernglas ja wetterfest und staubdicht. Trotzdem sind Schutzdeckel für Deinen Einsatzzweck sicher eine gute Idee.

> Hat man eine realistische Chance, das Glas etwas günstiger als 1350€ zu bekommen (Vielleicht wird es in einigen Monaten etwas preiswerter?)

Daß es billiger wird, ist bei Leica extrem unwahrscheinlich. Leica Ferngläser sind keine Computer, Digitalkameras oder Chinateleskope <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Bei ICS steht das 10x32 Ultravid für 1198,- Euro im Astromarkt. Ich glaube nicht, daß es noch deutlich billiger geht.

Eins würde ich aber nicht vergessen: kaufe das Teil erst nach einem gründlichen Test mit Deinen eigenen Augen. Wir können hier im Forum viel schreiben, auch Blödsinn. Klar kommen mußt Du mit dem Fernglas ...

Frank.
 
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>> Hat man eine realistische Chance, das Glas etwas günstiger als 1350€ zu bekommen?


Hallo Peter,

Das etwas ältere Leica Trinovid 8x32 kostet jetzt so um die 900 Euro und wäre vielleicht eine weitere Alternative. Die Vergütung des Ultravid ist zwar etwas besser, aber vor 2 Jahren war das Trinovid ja auch noch gut genug für den anspruchsvollen Benutzer. Mit etwas Geduld findest Du das Trinovid auf Ebay sicher noch billiger - schliesslich müssen einige Leute jetzt, nachdem das Ultravid und das Zeiss FL aufgetaucht ist, aufrüsten :-)

Gruss,
Holger
 
Hallo,

ich kann Dein Problem bei der Produkt- und Meinungsvielfalt gut verstehen. Als "Globetrotter Radler" wirst Du vermutlich mit einem 42er Kompromiss aufgrund der Größe und des Gewichts unter Umständen nicht glücklich werden. Man sollte trotz aller Berechnungen die größere Lichtausbeute bei einem 42er Dachkantglas nicht überschätzen und vor allem den echten Nutzen im Feld sehen (Mehr Astro- oder mehr Radeln...). Ich bin im laufe der Zeit von meinem 42er Universalgläsern wieder abgekommen und bin jetzt bei 32er und zusätzlich 50er Objektivdurchmessern angelangt. Bei nur einem Glas muss man einfach einen Kompromiss eingehen, ein lichtstarkes Leichtgewichtsglas das für Fernreisen genauso wie für Astro optimal geeignet ist gibt es nicht, auch wenn die 42er gerne hierzu als Allrounder beworben werden.
Wie Frank früher schon geschrieben hat, ist das beste Glas immer noch das, durch das man am meisten durchsieht ergo auch immer dabei hat. Selbst ich als gemäßigter Gebirgswanderer greife lieber zu meinem 8x32 als zu meinem 10x42 Modell, aus Platz- und Gewichtsgründen.
Ich habe übrigens ein Trinovid 8x32 BA neu beim Händler vor Ort mit allen Papieren vor zwei Jahren für 750 Euro gekauft. Seitdem wurden auf Ebay ebensolche neuen Händlergläser mehrmals für um die 600 Euro angeboten. Ein Vergleich mit den BN Modellen ergab keinen Unterschied (Bei der Naheinstellgrenze war das BN kaum besser, mein BA geht bis 2,50m runter!!!). Ich weis beim besten Willen nicht was bei einem Ultravid (bis auf das Gewicht) noch verbessert werden könnte, so dass es dann draußen im Feld deutlich wahrnehmbar wäre?? Vor allem im 32er Bereich ist aber der Gewichtsunterschied (im Vergleich zum Preisunterschied) nicht sehr groß!
Ich glaube, dass hier Prestige- und Wunschdenken eine nicht unerhebliche Rolle spielen wenn ich mir die Preise der neuen 32 Generation von Swarovski, Leica und Zeiss so ansehe.
Das optisch und ergonomisch beste Glas das ich bisher jemals hatte, war ein 10x32 BA Leica. Es war mir aber zu wenig lichtstark und zu unruhig beim Beobachten, deshalb hab ich`s noch zu DM-Zeiten (leider) wieder verkauft.
Geld spielt immer eine Rolle und bei einem 32er BA geht man keinen Kompromiss in Sachen Optik und Ergonomie ein. Ich glaube mir würde der uneingeschränkte rauhe Einsatz von so teuren Gläsern wie den neuen 32er Modellen keinen Spaß mehr machen.
Also meine (teuer bezahlten) Erfahrungen sagen ein 32er als ideales Reiseglas mit bereits vielen Vorzügen der "großen Gläsern" und bei Bedarf später noch ein großes Astro- oder Dämmerungsglas.

Gruß

Robert
 
> Ich weis beim besten Willen nicht was bei einem Ultravid (bis auf das Gewicht) noch verbessert werden könnte, so dass es dann draußen im Feld deutlich wahrnehmbar wäre??

Hallo Robert,

ich hatte erst kürzlich beide in der Hand und fand das Ultravid kompakter, etwas leichter und griffiger. Das Trinovid wirkt im Vergleich zum Ultravid schon etwas klobig. Das ist aber wirklich eine rein individuelle Einschätzung. Optisch sehe ich keinen Unterschied, der den Mehrpreis rechtfertigt. Möglicherweise hat sich noch was bei der Streulichtbremsung getan? Den Vergleich habe ich noch nicht gemacht. Die 20-er Ultravid Modelle scheinen in der Beziehung ihren Vorgängern überlegen zu sein (habe ich zumindest gelesen). Ob die restlichen Vorzüge den Aufpreis wert sind, das kann nur jeder Interessent mit sich selbst abmachen. Und dazu muß man ins Geschäft gehen und beide Gläser in die Hand nehmen.

Frank.
 
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Hallo peter, schade, dass du nur auf dachkantgläser schaust.. dennoch: ich habe das fujinon (porro- ok..) wpc-xl im gebrauch und bin mit der optischen leistung sehr sehr zufrieden. ich habe es gerade gewogen 800g. nun gut, deine vorschläge liegen um 650/700g , aber das glas ist druckwasserdicht und es schwimmt auch ohne schwimmriemen. außerdem hat es einen beleuchteten kompass . falls du interesse hast, dann melde dich doch mal (0172/6724195 - rufe zurück..), ich gebes es ab.cu jochen
 
Hallo Peter,

ich gebe bei Deinen Radtouren zu bedenken, dass Ferngläser durch Erschütterungen leicht Doppelbilder zeigen und dann nützt Dir Dein Glas ohne Reparatur zunächst garnichts mehr; ich selbst fahre sehr viel Rad am Niederrhein, auch viel auf Schotterwegen; meine preiswerten Ferngläser nehme ich auf meinem Rad selbst nur mit, wenn ich meine Gepäcktasche auf dem Rad dick ausgepolstert habe, um es gegen Erschütterungen zu schützen; mein Dekarem und mein Deltrintem trage ich jedoch nur am Hals bzw. über der Schulter oder in einem eigens dafür angeschafften sehr kleinen Rucksack; hätte ich ein derart teures Glas, wie z.B. Leica etc., in meinem Gepäckträger, könnte ich mich wohl nicht mehr richtig auf die schöne Landschaft konzentrieren;

Gruß
 
Hallo Rolf,
Auf meinen Radreisen habe ich eh schon recht viel Zeug dabei (Zelt, Schlafsack, Isomatte) und natürlich meine Klamotten. Gut gepolstert zwischen den Klamotten müssten die Erschütterungen doch gut genug gedämpft sein, was meinst Du?
Ausserdem nehme ich auch immer eine Kamera mit, die hat bislang auch alles schadlos überstanden. Aber Du hast schon recht: Wenn absehbar wäre, das ein Leica so eine Rütteltour (gut eingepackt) nicht unbeschadet übersteht, dann würde ich mir lieber etwas preiswerterers für die Reise kaufen und alternativ dazu vielleicht ein gutes 42-er für zu Hause.
Andere schleppen jedoch auf ihren Reisen schwere Spiegelreflexkameras mit sich, da hört man auch nicht von Defekten.
Gruß, Peter
 
Rüttelfest?

Hallo Peter,

ein wichtiger Punkt ist natürlich die Justagestabilität der Optik und hier insbesondere die Prismenhalterung. In dem Punkt hatte ich in der Vergangenheit eher Probleme bei Ferngläsern der preislichen Mittelklasse und darunter. Ich hatte ein altes Zeiss 10x40, das hat mehrmals einen ungewollten Freiflug veranstaltet und hat nie die Haltung verloren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Einmal ist es so hart gelandet, daß ich es schon abgeschrieben hatte. Fehlanzeige, das gute Stück war bei bester Gesundheit. Im Gegensatz dazu konnte ich ein 500 DM teures Dachkantglas eines anderen Herstellers nach einem Rutsch ins Gras zum Service schaffen. Ich bin mir sicher, gerade bei Zeiss und Leica gibt man sich diesbezüglich die nötige Mühe. Einen Tipp hätte ich noch, der Dir in der Frage weiterhelfen könnte. Erkundige Dich einfach mal im Forum von Herrn Jülich nach der Justagestabilität eines Leica bei rauhem Einsatz. In dem Forum sind Leute unterwegs, die beruflich mit solchen Fragen zu tun haben und die sollten Dir helfen können.

Frank.
 
Hallo Peter,

Ich habe jahrelang ein Leica Trinovid 8*32 BA überall mit dabei gehabt, zum Radfahren, Bergsteigen, auf Kajak-Touren, im Schnee und bei Sauwetter und es ist auch zwei mal hart runtergefallen: es hat alles ohne Dejustierung mitgemacht und nicht einmal das Äussere hat auffällig gelitten. Die Gummi-Armierung ist gut, und wasserdicht ist es auch, was in Deinem Fall sicher wichtig ist. Das neue Ultravid wird in der Stabilität dem Trinovid nicht nachstehen, die Kratzfestigkeit der Vergütung soll sogar höher sein. Ein älteres Leica 10*50 hat sich als ähnlich stabil erwiesen. Die vergleichsweise geringen Unterschiede in der optischen Qualität der Spitzengläser (Leica, Zeiss, Nikon, Svarowski) sind für Deine Zwecke eher sekundär, auch die optischen Unterschiede zwischen den aktuellen Modellen und den Vorgängern sind nicht so besonders, daß Du Dir da Gedanken machen müsstest, insofern bist Du mit einem Trinovid BA/BN (zu einem evtl. jetzt günstigeren Preis) mit Sicherheit auch gut bedient.
Die aktuellen Ultravid-Gläser haben alle Objektiv-Schutzdeckel und sind deshalb auch ohne Schutzhülle sehr Rucksack/Packtaschen-freundlich. Der Hauptvorteil gegenüber den alten Trinovids ist in meinen Augen, daß die Ultravids eine griffigere Form und eine weniger glatte Gummi-Armierung haben.
Noch etwas: wenn es mal so richtig "dreckig" hergeht, Glas nicht putzen, sondern unter sanft fliessendem Wasser spülen. Dreck wegputzen macht leichter etwas kaputt. Auch nach Kajak-Touren am Meer habe ich die gelegentlich entstehenden Salzspuren einfach vorsichtig abgespült.
Mein persönliches Fazit: wenn der hohe Preis bezahlbar ist, würde ich gerade für solche Touren wie Du sie planst, ein Leica-Fernglas verwenden, die machen wirklich fast alles mit. Nur klauen lassen darfst Du es Dir halt nicht, die Versicherungen haben meist irgendeine Klausel, nach der sie etwas in genau der Situation ausschliessen, in der einem ein wertvolles Gerät abhanden kommt.
Einen in anderen Antworten schon vermerkten Punkt würde ich noch unterstreichen: Beim Bergsteigen war ich immer mit der 8fachen Vergrösserung besser bedient als mit der 10fachen. Wenn der Puls mal hochgeht (wie auch beim Radfahren), macht der auf den ersten Blick nicht so gravierende Vergrösserungs-Unterschied doch so viel aus, daß 10fach häufig schon deutlich schlechtere Bildruhe nach sich zieht. Ausserdem ist das Gesichtsfeld nochmal wesentlich grösser.

Ich wünsche Dir eine superschöne Reise.
Michael
 
Hallo Michael,
Danke für Deine Antwort, da bin ich schon mal ziemlich beruhigt. Die älteren Trinovids scheinen mir neben dem etwas höheren Gewicht auch noch klobiger zu sein. Wahrscheinlich wird es deswegen doch ein Ultravid sein. Oder das neue FL von Zeiss, das scheint auch sehr interessant zu sein.
Mit dem Puls hast Du socher recht. Aber meistens beende ich am (späten) Nachmittag meine Etappen und der Puls beruhigt sich ja doch recht flott. Bis zum Dunkel werden dauert es meist noch etwas.

Ich wünsche Dir eine superschöne Reise.
Die nächste größere Dauert noch eine Weile, aber im März gehts erst mal für 2 Wochen nach Portugal. Freue mich schon wie ein Schneekönig, Danke,
Peter
 
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