sternchen
Aktives Mitglied
Hallo miteinander,
weil mir einige Leute hier in der Planungsphase wertvolle Tipps gegeben haben,
zeige ich mal, wie ich das Dachproblem meiner künftigen Dachsternwarte über Garage
und Carport gelöst habe.
Ich hab nun erstmals die Deckel geöffnet, nachdem der Kleber des
Dichtungsgummis getrocknet ist. Ich bin von der Idee, zwei Klappen mit Scharnieren
zu machen, abgekommen, weil diese mit jeweils 1,60 mal 2,60 Metern zu schwer wären.
Dazu kommt, dass ich eine recht flache Dachneigung habe. Es wäre unmöglich für mich
zu stemmen gewesen. Also habe ich eine Rollkonstruktion mit zwei Deckeln gewählt, die jeweils
nach unten weggleiten. Ich habe meinen örtlichen Schreiner die Deckel als Holzrahmen
mit Spanplattenauflage machen lassen. Ein Spengler hat diese dann mit ziegelrotem
Alublech belegt.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach1.jpg
Auf dem ersten Bild, das ich hier poste, sieht man eine
Außenansicht der geöffneten Sternwarte. Die Deckel rollen in Schienen,
die man normalerweise für Schiebetüren verwendet. Wir haben diese
einfach umgedreht. Am oberen Ende liegen die Schienen auf dem Holz des
Dachausschnitts auf, unten sind Spezial-Dachziegel mit einer Halterung
angebracht. Am First überlappt das Blech eines Deckels den anderen um
einen guten Zentimeter. Darunter dichtet ein Moosgummi zusätzlich ab.
Die Regengüsse letzter Woche hats jedenfalls ohne einen Tropfen
gemeistert.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach2.jpg
Weiter gibt es eine Innenansicht, auf der der künftige Beobachtungsraum
mit dem Stumpf der Säule (unter Folie) zu sehen ist. Ich hab komplett etwa 40 Quadratmeter Platz
mit einer Firsthöhe von gut zweieinhalb Metern. Lediglich im Schwenkbereich des Teleskops
wirds knapper, zwischen den Mittelpfetten dürfte ich so 2,50 Meter Platz haben.
Links und rechts an den Holzpfeilern sind Seilwinden angebracht, die über Umlenkrollen die
Deckel zuziehen. Auf gehen sie durch ihr Eigengewicht, da muss man nur
das Stahlseil nachgeben.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach3.jpg
In dem Detailbild sieht man eine der oberen Umlenkrollen, die in die
Konstruktion der Deckel hineinragen und das Stahlseil zum unteren Ende
der Deckel führen. Dort setzt der Zug des Seils an.
Jetzt, wo alles dicht ist, gehts an den Innenausbau: Ich muss eine
Auszugstreppe unten einbauen, damit ich bequem raufkomme, sowie einen
"Minikran" (also eine elektrische Seilwinde), damit ich schwere
Ausrüstungsteile (Montierung) nicht auf die Schulter nehmen muss. Dann
wird isoliert, ein sauberer Boden eingezogen, verblendet, Strom
installiert und ein Mini-Büro in einem abgetrennten Aufwärmraum
eingebaut. Dann kanns hoffentlich im Herbst losgehen - am besten mit
neuer Montierung, falls ich bis dahin im Lotto gewinne.
Ach ja, noch eine Frage: Weiß jemand etwas über Ausdünstungen von
Baumaterial. Zum Beispiel PVC-Böden. Schlägt sich sowas auf Spiegeln nieder?
Grüße aus der Oberpfalz,
sternchen
weil mir einige Leute hier in der Planungsphase wertvolle Tipps gegeben haben,
zeige ich mal, wie ich das Dachproblem meiner künftigen Dachsternwarte über Garage
und Carport gelöst habe.
Ich hab nun erstmals die Deckel geöffnet, nachdem der Kleber des
Dichtungsgummis getrocknet ist. Ich bin von der Idee, zwei Klappen mit Scharnieren
zu machen, abgekommen, weil diese mit jeweils 1,60 mal 2,60 Metern zu schwer wären.
Dazu kommt, dass ich eine recht flache Dachneigung habe. Es wäre unmöglich für mich
zu stemmen gewesen. Also habe ich eine Rollkonstruktion mit zwei Deckeln gewählt, die jeweils
nach unten weggleiten. Ich habe meinen örtlichen Schreiner die Deckel als Holzrahmen
mit Spanplattenauflage machen lassen. Ein Spengler hat diese dann mit ziegelrotem
Alublech belegt.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach1.jpg
Auf dem ersten Bild, das ich hier poste, sieht man eine
Außenansicht der geöffneten Sternwarte. Die Deckel rollen in Schienen,
die man normalerweise für Schiebetüren verwendet. Wir haben diese
einfach umgedreht. Am oberen Ende liegen die Schienen auf dem Holz des
Dachausschnitts auf, unten sind Spezial-Dachziegel mit einer Halterung
angebracht. Am First überlappt das Blech eines Deckels den anderen um
einen guten Zentimeter. Darunter dichtet ein Moosgummi zusätzlich ab.
Die Regengüsse letzter Woche hats jedenfalls ohne einen Tropfen
gemeistert.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach2.jpg
Weiter gibt es eine Innenansicht, auf der der künftige Beobachtungsraum
mit dem Stumpf der Säule (unter Folie) zu sehen ist. Ich hab komplett etwa 40 Quadratmeter Platz
mit einer Firsthöhe von gut zweieinhalb Metern. Lediglich im Schwenkbereich des Teleskops
wirds knapper, zwischen den Mittelpfetten dürfte ich so 2,50 Meter Platz haben.
Links und rechts an den Holzpfeilern sind Seilwinden angebracht, die über Umlenkrollen die
Deckel zuziehen. Auf gehen sie durch ihr Eigengewicht, da muss man nur
das Stahlseil nachgeben.
Link zur Grafik: http://www.zaruba-ist.net/bilder/dach3.jpg
In dem Detailbild sieht man eine der oberen Umlenkrollen, die in die
Konstruktion der Deckel hineinragen und das Stahlseil zum unteren Ende
der Deckel führen. Dort setzt der Zug des Seils an.
Jetzt, wo alles dicht ist, gehts an den Innenausbau: Ich muss eine
Auszugstreppe unten einbauen, damit ich bequem raufkomme, sowie einen
"Minikran" (also eine elektrische Seilwinde), damit ich schwere
Ausrüstungsteile (Montierung) nicht auf die Schulter nehmen muss. Dann
wird isoliert, ein sauberer Boden eingezogen, verblendet, Strom
installiert und ein Mini-Büro in einem abgetrennten Aufwärmraum
eingebaut. Dann kanns hoffentlich im Herbst losgehen - am besten mit
neuer Montierung, falls ich bis dahin im Lotto gewinne.
Ach ja, noch eine Frage: Weiß jemand etwas über Ausdünstungen von
Baumaterial. Zum Beispiel PVC-Böden. Schlägt sich sowas auf Spiegeln nieder?
Grüße aus der Oberpfalz,
sternchen