svenni
Mitglied
Hallo,
es sieht so aus als ob ich doch noch einmal zu einem Eigenheim kommen kann.
Klappt es mit dem anvisierten Grundstück, dann ist das Dach vollständig nach Süden bzw. Norden (Satteldach) ausgerichtet. (Vorgabe des Bebauungsplanes)
Und wenn schon Neubau, dann natürlich auch gleich mit Sternwarte!
(Schwerpunkt: 95% Astrophotographie!)
Um es vorweg zu sagen: Nein, eine Gartensternwarte kommt nicht in Frage, da dort wo für die Platz wäre der Ausblick versperrt ist.
Vorhandene Instrumente für den Anfang:
AZ-EQ6 mit Stahlsäule, RC8, TS 65 APO
Bedienung soll so weit wie möglich aus der "warmen Stube" heraus per Remote erfolgen!
Ich habe jetzt schon einiges recherchiert und mir die verschiedenen "Modelle" angesehen.
Leider gibt es keinen so rechten "Vergleich" der jeweiligen Vor- und Nachteile und die Kosten sind auch schwer zu beurteilen.
Es soll aber kein "Vermögen" kosten und ästetisch soll es auch noch (tagsüber) nach etwas aussehen (also nicht zu auffällig sein).
=> Eine Kuppel scheidet von daher sowohl aus Kosten- als auch aus ästhetischen Gründen aus!
(dazu gibt es ja einen langen und aktuellen Thread den ich auch schon durchgesehen habe)
Wie gesagt: Es geht um einen Neubau, noch sind die Pläne nicht erstellt, es ist also noch vieles möglich!
Aktuell sehe ich drei verbleibende Möglichkeiten:
A) Panorama/Atelierfenster (zum vollständig Wegschieben) auf der Südseite des Daches
Beispiel:
http://startravel.jimdo.com/dachsternwarte/
Fensterbeispiele:
http://www.jacobidach.de/leistungen/atelierfenster/atelierfenster.html
http://www.sunshine.de/galerie/thumbnails.php?album=16
=> Kennt jemand noch günstigere Anbieter?
Vorteile:
- wohl die günstigste Lösung
- ganz normaler Raum, kann für alles andere noch genutzt werden
Nachteile:
- Teleskop kann wohl zum Verschließen der Fenster nicht auf Säule/Montierung bleiben?
- wie kann hier eine Entkopplung der Säule stattfinden?
(Ok, Säule könnte direkt auf Betonboden stehen und Parkett / oder ähnliches ein wenig entkoppelt sein)
- Problem des Auskühlens: der ganze Raum muss dann erst auskühlen, bzw. man muss dann darauf achten,
dass man damit im Winter nicht das halbe Haus auskühlt, wenn das Fenster die ganze Nacht aufbleibt
(z.B. Tür des Raumes muss absolut Luftdicht verschließen, riskiert man Kältebrücken mit Schimmel und Ko?!?)
B) Firstfenster (zum Vollständig wegschieben)
Beispiel:
http://www.krannich-online.de/astronomie/dachsternwarte.html bzw.
http://www.krannich-online.de/astronomie/dachsternwartenbau.html
oder auch (Selbstbau)
http://www.privatsternwarte.net/Detaildstw.html
http://www.privatsternwarte.net/SZ_Stw_gr.jpg
Vorteile:
- größter Himmelsüberblick
- schnellste Auskühlung
- Säule steht auf Betonboden
(natürlich nicht entkoppelt im Fundament des Hauses oder ist selbst das denkbar ?!?!)
- "bequeme" Beobachtungsplattform
Nachteile:
- aufwändigste Sonderlösung, kann wirklich nur als Sternwarte genutzt werden
- vermutlich die teuerste Lösung ?!?
C) Eine "normale" Dachterrasse mit Säule in der Mitte (auf der Südseite)
Vorteile:
- Optik ist immer draußen, keine Probleme mit Abkühlung usw.
- Isolation/Auskühlung des Hauses ist kein Problem
- keine "Sonderkosten", ist eine ganz normale Dachterasse...
- Säule fest auf Betonboden verankerbar, davon entkoppelter "doppelter" Boden auf der Terasse denkbar
Nachteile:
- Optik/Elektronik bleibt "draußen", Probleme mit Korrosion, korrekter Abdeckung
=> zusätzliche Fummellei bis man "einsatzbereit" ist
Fragen:
- Wo und wie bringt man den am Haus nötigen Schornstein am besten unter?
(so weit weg wie möglich ist klar, nicht zwischen Sternwarte und Himmel, also am anderen Ende des Daches im Osten?
Aber will man im Osten nicht auch beobachten?)
=> Also am besten im Norden direkt "hinter" der Sternwarte? Dann darf halt auch nie Nordwind wehen...
- Habe ich Vor/Nachteile vergessen?
=> Dann bitte ergänzen!
- Hat jemand genaue Pläne usw. von seiner eigenen Realisierung?
=> Dann würde ich mich freuen, wenn er sie teilen könnte, man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden ;-)
Wie gesagt: Der große Vorteil ist, dass das Haus noch nicht einmal im konkreten Planungsstadium ist. NOCH kann vieles berücksichtigt werden...
Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp/Kommentar.
Liebe Grüße und Clear Skies!
Sven
es sieht so aus als ob ich doch noch einmal zu einem Eigenheim kommen kann.
Klappt es mit dem anvisierten Grundstück, dann ist das Dach vollständig nach Süden bzw. Norden (Satteldach) ausgerichtet. (Vorgabe des Bebauungsplanes)
Und wenn schon Neubau, dann natürlich auch gleich mit Sternwarte!
(Schwerpunkt: 95% Astrophotographie!)
Um es vorweg zu sagen: Nein, eine Gartensternwarte kommt nicht in Frage, da dort wo für die Platz wäre der Ausblick versperrt ist.
Vorhandene Instrumente für den Anfang:
AZ-EQ6 mit Stahlsäule, RC8, TS 65 APO
Bedienung soll so weit wie möglich aus der "warmen Stube" heraus per Remote erfolgen!
Ich habe jetzt schon einiges recherchiert und mir die verschiedenen "Modelle" angesehen.
Leider gibt es keinen so rechten "Vergleich" der jeweiligen Vor- und Nachteile und die Kosten sind auch schwer zu beurteilen.
Es soll aber kein "Vermögen" kosten und ästetisch soll es auch noch (tagsüber) nach etwas aussehen (also nicht zu auffällig sein).
=> Eine Kuppel scheidet von daher sowohl aus Kosten- als auch aus ästhetischen Gründen aus!
(dazu gibt es ja einen langen und aktuellen Thread den ich auch schon durchgesehen habe)
Wie gesagt: Es geht um einen Neubau, noch sind die Pläne nicht erstellt, es ist also noch vieles möglich!
Aktuell sehe ich drei verbleibende Möglichkeiten:
A) Panorama/Atelierfenster (zum vollständig Wegschieben) auf der Südseite des Daches
Beispiel:
http://startravel.jimdo.com/dachsternwarte/
Fensterbeispiele:
http://www.jacobidach.de/leistungen/atelierfenster/atelierfenster.html
http://www.sunshine.de/galerie/thumbnails.php?album=16
=> Kennt jemand noch günstigere Anbieter?
Vorteile:
- wohl die günstigste Lösung
- ganz normaler Raum, kann für alles andere noch genutzt werden
Nachteile:
- Teleskop kann wohl zum Verschließen der Fenster nicht auf Säule/Montierung bleiben?
- wie kann hier eine Entkopplung der Säule stattfinden?
(Ok, Säule könnte direkt auf Betonboden stehen und Parkett / oder ähnliches ein wenig entkoppelt sein)
- Problem des Auskühlens: der ganze Raum muss dann erst auskühlen, bzw. man muss dann darauf achten,
dass man damit im Winter nicht das halbe Haus auskühlt, wenn das Fenster die ganze Nacht aufbleibt
(z.B. Tür des Raumes muss absolut Luftdicht verschließen, riskiert man Kältebrücken mit Schimmel und Ko?!?)
B) Firstfenster (zum Vollständig wegschieben)
Beispiel:
http://www.krannich-online.de/astronomie/dachsternwarte.html bzw.
http://www.krannich-online.de/astronomie/dachsternwartenbau.html
oder auch (Selbstbau)
http://www.privatsternwarte.net/Detaildstw.html
http://www.privatsternwarte.net/SZ_Stw_gr.jpg
Vorteile:
- größter Himmelsüberblick
- schnellste Auskühlung
- Säule steht auf Betonboden
(natürlich nicht entkoppelt im Fundament des Hauses oder ist selbst das denkbar ?!?!)
- "bequeme" Beobachtungsplattform
Nachteile:
- aufwändigste Sonderlösung, kann wirklich nur als Sternwarte genutzt werden
- vermutlich die teuerste Lösung ?!?
C) Eine "normale" Dachterrasse mit Säule in der Mitte (auf der Südseite)
Vorteile:
- Optik ist immer draußen, keine Probleme mit Abkühlung usw.
- Isolation/Auskühlung des Hauses ist kein Problem
- keine "Sonderkosten", ist eine ganz normale Dachterasse...
- Säule fest auf Betonboden verankerbar, davon entkoppelter "doppelter" Boden auf der Terasse denkbar
Nachteile:
- Optik/Elektronik bleibt "draußen", Probleme mit Korrosion, korrekter Abdeckung
=> zusätzliche Fummellei bis man "einsatzbereit" ist
Fragen:
- Wo und wie bringt man den am Haus nötigen Schornstein am besten unter?
(so weit weg wie möglich ist klar, nicht zwischen Sternwarte und Himmel, also am anderen Ende des Daches im Osten?
Aber will man im Osten nicht auch beobachten?)
=> Also am besten im Norden direkt "hinter" der Sternwarte? Dann darf halt auch nie Nordwind wehen...
- Habe ich Vor/Nachteile vergessen?
=> Dann bitte ergänzen!
- Hat jemand genaue Pläne usw. von seiner eigenen Realisierung?
=> Dann würde ich mich freuen, wenn er sie teilen könnte, man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden ;-)
Wie gesagt: Der große Vorteil ist, dass das Haus noch nicht einmal im konkreten Planungsstadium ist. NOCH kann vieles berücksichtigt werden...
Vielen Dank im Voraus für jeden Tipp/Kommentar.
Liebe Grüße und Clear Skies!
Sven