Hallo Mikhael,
Darstellungen der Planetenbahnen enthält so ziemlich jedes Einführungsbuch in die Astronomie. Eine maßstäbliche Darstellung der Bahnen ist aber schwierig, weil sich die mittleren Abstände zwischen Sonne und Planeten von einem zum nächsten jeweils in etwa verdoppeln.
Den besten räumlichen Eindruck vermitteln Programme wie StarryNight, der ESO 3D-Atlas des Universums oder Celestia.
Die Exzentrizität der Bahnen ist so gering, dass sie ausser beim Mars mit freiem Auge kaum auffällt. Pluto (als Ex-Planet) hat aber wie viele Planetoiden und Objekte des Kuipergürtels eine ausgeprägt exzentrische Bahn.
Es gibt keine räumlichen Schnittpunkte in den Bahnen der großen Planeten. Auch wenn der Zwergplanet Pluto der Sonne näher steht als der Neptun, kreuzen sich deren Bahnen nicht räumlich sondern nur in der Draufsicht. An den beiden Kreuzungsstellen ist aber "vertikal" ein gewaltiger Abstand. Wir brauchen also nicht befürchten, dass die Planeten zusammenstoßen werden.
Gruß,
Tom