portaball
Aktives Mitglied
Obwohl mein C11 Doppelteleskop durch konsequenten Leichtbau mitsamt der Gabel nur 35 Kilo wiegt, ist es mir doch zu beschwerlich das Ding immer durch den Garten zu meinem Beobachtungsplatz zu schleppen, zumal ich dabei auch noch eine Treppe überwinden muss...
Zuerst dachte ich über den Bau einer Gartensternwarte oder Schutzhütte nach, allerdings habe ich ein Grundstück mit Hanglage weshalb das nur mit sehr viel Aufwand zu realisieren wäre.
Schon spürte ich die Tendenz meist doch zu einem anderen, leichteren Instrument zu greifen.
Bevor das Doppel-11 nun aber zum Staubfänger wird oder ich mich schweren Herzens davon trenne, wollte ich noch eine letzte Alternative ausprobieren.
Fenstersternwarten haben ja generell keinen besonders guten Ruf und auch bei mir ist der nutzbare Beobachtungsbereich nicht sehr gross.
Ich habe Glück und das Fenster zeigt genau nach Süden, ich kann im Bereich von Südwest bis Südost schwenken und komme ca 80° hoch.
Das ist nicht zu schlecht, zumal die Ekliptik sehr schön in diesem Bereich liegt.
Temperaturprobleme gibt es keine, es handelt sich um einen ungeheizten Anbau, das Teleskop ist also auch immer ausgekühlt.
Es gibt zwar links und rechts in jeweils ca. 200m Abstand Strassenlaternen, aber die werden um Mitternacht ausgeschaltet, die Nachbarn schlafen um diese Zeit auch, so dass es von denen auch keine Lichtverschmutzung gibt.
Die Säule ist ein Aluminiumrohr, welches ich mit Durchgangsschrauben an der Aussenwand befestigt habe.
Oben steckt eine Kurbelsäule von Linhof drin.
Nun gilt es also nur noch die 35 Kilo vom Boden auf die Säule zu heben, das ist schon wesentlich angenehmer als damit auch noch laufen zu müssen
Natürlich ist es ein Kompromiss und ich bin schon sehr gespannt wie gut er sich macht.
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/c11-25.jpg
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/c11-26.jpg
Grüsse Jochen
Zuerst dachte ich über den Bau einer Gartensternwarte oder Schutzhütte nach, allerdings habe ich ein Grundstück mit Hanglage weshalb das nur mit sehr viel Aufwand zu realisieren wäre.
Schon spürte ich die Tendenz meist doch zu einem anderen, leichteren Instrument zu greifen.
Bevor das Doppel-11 nun aber zum Staubfänger wird oder ich mich schweren Herzens davon trenne, wollte ich noch eine letzte Alternative ausprobieren.
Fenstersternwarten haben ja generell keinen besonders guten Ruf und auch bei mir ist der nutzbare Beobachtungsbereich nicht sehr gross.
Ich habe Glück und das Fenster zeigt genau nach Süden, ich kann im Bereich von Südwest bis Südost schwenken und komme ca 80° hoch.
Das ist nicht zu schlecht, zumal die Ekliptik sehr schön in diesem Bereich liegt.
Temperaturprobleme gibt es keine, es handelt sich um einen ungeheizten Anbau, das Teleskop ist also auch immer ausgekühlt.
Es gibt zwar links und rechts in jeweils ca. 200m Abstand Strassenlaternen, aber die werden um Mitternacht ausgeschaltet, die Nachbarn schlafen um diese Zeit auch, so dass es von denen auch keine Lichtverschmutzung gibt.
Die Säule ist ein Aluminiumrohr, welches ich mit Durchgangsschrauben an der Aussenwand befestigt habe.
Oben steckt eine Kurbelsäule von Linhof drin.
Nun gilt es also nur noch die 35 Kilo vom Boden auf die Säule zu heben, das ist schon wesentlich angenehmer als damit auch noch laufen zu müssen
Natürlich ist es ein Kompromiss und ich bin schon sehr gespannt wie gut er sich macht.
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/c11-25.jpg
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/c11-26.jpg
Grüsse Jochen
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: