Das Ende des AutoGuiders?

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Hallo Egon

Danke für die Antwort. Wie ich der Beschreibung auf Eurer Seite entnehmen kann, kann die Montierung auch mit einem Pocket-PC gesteuert werden. Wird diese Lösung den ganzen Funktionsumfang zur Steuerung der Montierung beinhalten? Ich denke dass dies für den mobilen Anwender, der mit einer DSLR arbeiten will, recht wichtig sein könnte. Ich persönlich würde es sehr schön finden wenn die kleinere Montierung eine Tragfähigkeit von ca. 35-40kg hätte, diese dürfte dann für mich auch preislich im Rahmen der Konkurrenz liegen (10micron/AP).

Grüsse
Peter
 
Hallo Egon,

wie versprochen, habe ich gestern Abend eine CCD-Kamera Messung, nur nachgeführt mit dem PEC-Wacher, durchgeführt. Bei diesen Bedingungen würde ich zwar normalerweise nicht fotografieren: aufziehende Schleierbewölkung und partiale Windböen um 17 km/h laut DWD , jedoch liegt das auch in meinem Interesse, hier die Möglichkeiten zu Analysieren:
Link zur Grafik: http://peterlink.pe.funpic.de/PEC_WATCHER/PEC_WATCHER_GUIDE_600s.JPG
120/900 ED mit ATIK 16HR bei 1,47 Bogensekunden pro Pixel/ca. 40 Grad über dem Horizont im Süd-Osten. Die Auswertung wurde mit PEAS gemacht, Trend korrigiert.


Gruß,
Peter
 
Zitat von Buntschuh41:
Eine Montierung mit einer Tragfähigkeit von 30-40kg im Rahmen von 5000 bis 6000 Euro wäre optimal.
Optimal wäre das ganz sicher, besonders wenn die Montierung selbst nur 10 Kg wiegt :) Ich wünsche mir, daß man die Kirche im Dorf läßt. 40KG Tragfähigkeit bei 5000€ liegen in der Gegend einer CGE. Bei der ist die Nachführung aber in einer anderen Liga.
 
Hallo zzip,

beherrschst Du auch Grußformeln? Natürlich meinte ich nicht die Montierung in ihrer jetzigen Konfiguration. Bei der von mir angesprochenen Belastung steigt selbstredend auch das Eigengewicht der Montierung. Sie sollte dennoch transportabel sein.
Was heißt, die Kirche im Dorf lassen? Ich finde, 5000-6000 Euro sind für viele Astroamateure sehr viel Geld. Bei denn ASA-Montierungen sehe ich nunmal diese Lücke in der Belastungsklasse. Die folgende ASA DDM85 ist mit 38 kg Eigengewicht für den PKW-Transport eher ungeeingnet. Eine ASA-Montierung mit einer Belastbarkeit von 30-40 kg und einem Eigengwicht von ca. 20-22kg (G42, Vixen New Atlux liegen in diesem Bereich) wäre wünschenswert.

Viele Grüße
Uwe

 
Hallo Uwe

Ich denke dass diese Erwartung nicht ganz realistisch ist, eine Montierung mit dieser Tragfähigkeit und den genannten technischen Leistungdaten dürfte kaum in unseren Hochpreisländern für diesen Betrag zu entwickeln und herzustellen sein.

Nur nebenbei, die Atlux liegt niemals in dieser Belastungskategorie und auch der PE dieser Montierung ist in aller Regel in einem ganz anderen Bereich. Ich habe selbst über die Jahre zwei solcher Montierungen gehabt und finde sie eigentlich gut und solid - aber eben nicht ansatzweise vergleichbar.
40kg Belastung, damit kommt man schon eher in die Klasse einer GM2000 und diese liegt preislich auch in einem anderen Sektor, die AP900 mit 30kg Belastbarkeit (ich meine damit immer fotografisch) kostet ähnlich viel.

Grüsse
Peter
 
Hallo Peter,

ich habe mich oben etwas mißverständlich ausgedrückt. Der Vergleich bezog sich ldgl. auf das Eigengewicht der Montierung Vixen New Atlux, ca. 25kg. Man hätte in diesem Zusammenhang auch die CGE erwähnen können. Ja, mit vergleichbar hohen PE, das alles ist mir bekannt.

Konzeption, Umsetzung und Test der vorhandenen Montierungen würden die Entwicklungskosten sicher senken. Über die Produktion entsprechender Stückzahlen ließe sich der Preis ebenfalls nach unten korrigieren.

Ich beharre nicht auf meiner Postion. Es wäre ldgl. schön, wenn diese Montierungen einer breiten Nutzerschaft zugänglich wären. Hier ist der Preis ein entscheidendes Kriterium.

Viele Grüße
Uwe





 
Hallo Kollegen,
sollte sich das mit dem PE nicht unter zuhilfenahme eines PE correctors àla PEC watcher erledigt haben ?
Somit kommen einigermaßen tragfähige Montierungen wieder in bezahlbare Nähe, oder ?
 
Hallo Jadran,

der PEC-Watcher wird für den stationären Betrieb beworben. Diese Möglichkeit habe ich leider nicht.

Viele Grüße
Uwe
 
Dat is wohl richtig...
allerdings wird er deshalb für den stationären Bereich empfohlen da dir sonst der Polsucher fehlt.
Nur, dies macht den Einsatz ja nicht unmöglich. Das einscheinern mußt du ja ohnehin machen.
Aber einfacher ist es selbstverständlich mit Polsucher.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo an alle Montierungsfreaks,

zu den Wünschen an unsere kleineren ASA Montierung:

Sicher wäre es ideal eine 5000-6000 EUR Montierung mit einer Tragkraft von 40 kg liefern zu können mit der Performance von Philipp Kellers Großsternwartenteleskope.
Mit den günstigen Encoder ( wie z.B. der Heidenhain vo PEC Wachter) wären nach Phillips Meinung keine ausreichende Genauigkeit möglich. (seine Anforderungen sind jedoch sehr hoch)
Außerdem ist unsere mittler Montierung ASA DDM85 noch transportabel, da die Achsen in wenigen Sekunden getrennt und zusammengefügt werden können.
Selbst die innengeführten Kabeln werden durch einen fix eingebautem Stecker verbunden. Dadurch können die Achsen von einer Person leicht getrennt und zusammnengefügt werden.

Auf der AME werden wir den Prototyp in Aktion zeigen und das Serienmodell als "Mockup".

Sicher können auch günstigere Montierungen gebaut werden, ob wir jedoch auf billiger Encoder zurückgreifen können und auf den Direktantrieb verzichten wollen kann ich heute noch nicht sagen.

Die kleine Montierung wir sicher nochmal überarbeitet und eine Tragkraft von über 20kg angestrebt. Der Preis wird aber it Renishaw Encodern und Direktantrieben sicher über EUR 6000 liegen.

Sobald ich mehr Infos habe werde ich es in diesem Forum posten.

Grüsse aus Österreich

Egon
 
Hallo Egon

Danke für die Klarstellungen, von meiner Seite her wäre es klar der falsche Weg zu Gunsten eines günstigeren Preises auf die technologisch innovativen Aspekte der Montierung zu verzichten.

Grüsse
Peter
 
Hallo Peter,

danke für das Verständnis.
ASA möchte auch im Montierungsbau Referenzklasse werden.
Durchschnittliche bis gute, günstige Montierungen gibt es schon auf dem Markt. Und es ist gut das es durch günstiges Tuning( z.B. PEC Watcher) möglich ist bessere Aufnahmen machen zu können.
Montierungen die das Optimum der technischen Möglichkeiten der Gegenwart repräsentieren gibt es für den Amateur kaum.
Hier möchten wir ansetzten.
Das geht natürlich nicht um jeden Preis.

CS


Egon
 
Hallo Egon,

ich habe oben eine Belastungsbandbreite definiert. Ich weiß nicht, warum jeder die 40 kg ins Spiel bringt. Mir persönlich würde eine Montierung genügen, die 30 kg fotographisch sicher trägt, mit den von euch zugesicherten Eigenschaften.

Die Belastungsspanne orientiert sich an der G42, die lt. Produktbeschreibung 40 kg tragen soll. Allerdings nicht mit der von Euch angestrebten Präzision. Ich weiß auch nicht, ob die G42 dieser Gewichtsklasse fotographisch gewachsen ist. Es ist jedoch scheinbar nicht unmöglich, eine Montierung mit 20-25 kg Eigengewicht in der Preisklasse 5000-6000 Euro zu konzipieren, die 40 kg trägt.

Das man die Achsen der ASA DM85 trennen kann, ist eine wunderbare Sache. Könntet Ihr bei Gelegenheit Fotos dazu einstellen, die diesen Vorgang dokumentieren? Die Frage ist, ob bei häufigen Transport und Gebrauch die Montierung durch Zerlegung und Zusammenbau nicht zu sehr leidet.?

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Uwe!

Die Belastungsspanne orientiert sich an der G42, die lt. Produktbeschreibung 40 kg tragen soll. Allerdings nicht mit der von Euch angestrebten Präzision. Ich weiß auch nicht, ob die G42 dieser Gewichtsklasse fotographisch gewachsen ist. Es ist jedoch scheinbar nicht unmöglich, eine Montierung mit 20-25 kg Eigengewicht in der Preisklasse 5000-6000 Euro zu konzipieren, die 40 kg trägt.

Meinst Du die Präzision von 1", wie es bei der Original-Thread angekündigt wurde? Wenn ja, dann es ist wohl möglich.

Ich habe derzeit auch AUF LAGER einen ausgewählten G42, mit nur 2,5" per. Fehler, OHNE jegliche PEC-Watcher o.ä.

Und in 3 Wochen präsentieren wir eine neue/alte Montierung aus Ungarn mit standardmässigen PEC-Watcher. 3 Versionen, mit 50kg, 100kg und 150kf Tragkraft: die kleinste soll an Deiner Vorstellungen entsprechen (eigengewicht ist ca. 30kg, Richtpreis ist 5000 Euro).

Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/bild/goto-fornax-fx-5.jpg
(Die Kabel werden natürlich nicht mehr frei raushängen, und einige änderungen sind auch noch vorgesehen, aber grundsätzlich bleibt es so, wie hier abgebildet)

Wenn jemand eine PEC-Watcher live anschauen möchte, in unserem Wiener Geschäftslokal (Operngasse 23) ist eine chineseiche HEQ5 bereits mit PEC-Watcher aufgerüstet, und kann jederzeit getestet werden.

Weiterhin stelle ich mich auch die Frage, ob bei in der Europe herrschenden Seeing-Werten wirklich wirtschaftlich ist eine Superpräzise Montierung mit weniger als 1" garantierten PEC als Serie anstreben und herstellen.

Clear Skies: lajos
 
Hallo Lajos,
da sich die einzelnen Fehler in der Nachführung aufaddieren können, ist es sehr wohl sinnvoll, zumindest den PE so niedrig wie möglich zu halten.
Also mach dir mal lieber Gedanken ob und wie man das Teil etwas günstiger bauen könnte. Obwohl der Preis für eine günstige Montierung plus PEC Watcher unter dem Preis einer High end Montirung ohne PEC Watcher liegt ;)
 
Hallo Jadran!

Also mach dir mal lieber Gedanken ob und wie man das Teil etwas günstiger bauen könnte.
Ja, ja, ich verstehe schon, dass es billig und noch billiger sein soll :-))
Ich werde Deine Frage am Ende des Beitrages noch beantworten.

Viel interessanter ist die Frage, wenn man das PEC-Watcher doch mit einem Autoguider heiraten lassen würde, wie oft sollte das Autoguider die Nachführung korrigieren?
Du hast Recht, wenn die Nachführung sehr präzise ist, kann man längere Integrationszeit für das Autoguiderkamera lassen, d.h. reicht schwächere Leitstern auch. (Findet man so einen auch schneller, oder genug eine kleinere Leitfernrohr). Aber wie stark ist die störende Faktor von Refraktion????

Folgende Bilder wurden mit einem 160/1280 GPU-APO und mit einem Meade Pictor SCSI aufgenommen.
(ACHTUNG: EQ6 mit PEC-Watcher, und keine hochwertige HighEnd Monti!!!)
Der M15 stand genau nach Süden, 55 Grad hoch.
Folgende 3 Fotos wurden OHNE Autoguider, nur mit PEC-Watcher geschossen, mit je 1, 5, und 20 Minuten Expositionszeit.
Man sieht, dass in dieser geometrischen Konfiguration bis zu 20 Minuten braucht man GAR KEINE Autoguiding, auch nicht, wenn es um eine EQ6 handelt:

Test_55deg_south_160f8_01min_noGuide.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_55deg_south_160f8_01min_noGuide.jpg
__________________________________________________________




Test_55deg_south_160f8_05min_noGuide.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_55deg_south_160f8_05min_noGuide.jpg
___________________________________________________________




Test_55deg_south_160f8_20min_noGuide.jpg
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_55deg_south_160f8_20min_noGuide.jpg
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Interessanter ist das Resultat, wenn man den M57 in richtung West fotografiert (stand 34 Grad hoch).
In diesem Fall war die 1 minutige Aufnahme nch immer gut nachgeführt.
Test_34deg_west_160f8_01min_noGuide.jpg:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_34deg_west_160f8_01min_noGuide.jpg
___________________________________________________________




Bei einer Expositionszeit von 5 Minuten sieht man, dass die atmosphärische Refraktion das Bild hebt.
Test_34deg_west_160f8_05min_noGuide.jpg:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_34deg_west_160f8_05min_noGuide.jpg
___________________________________________________________




Wenn man aber mit dem Autoguioder je 10 Sekunden ein wenig korrigiert, bekommt man mit 20 Minutigen Expositionszeit noch immer punktförmige Sternen. Man könnte sogar die Autoguiding nur je 30 Sekunden oder noch seltener reinquatchen lassen (siehe den Testaufnahme mit 60 sec. Exp.Zeit).
Test_34deg_west_160f8_20min_10secGuidingStep.jpg:
Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/Test_34deg_west_160f8_20min_10secGuidingStep.jpg
__________________________________________________________




Alle Testbilder findet Ihr hier:
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=14&lng=de#goto-pecwatcher-hu
und dann KLICK AN DIE KATZ' (Kundenfotos):
http://www.teleskop-austria.at/information/goto-pecwatcher-hu/

Und wer selber das PEC-Watcher sehen/ausprobieren will, er ist eingebaut in einer HEQ5 in unserem Wiener Shop in der Operngasse.

Preis? Na ja, wenn der Hersteller nicht laute Einzelbestellungen entgegennehmen müsste, könnte ich was machen :-))))
 
Hallo Lajos,

ziemlich beeindruckend, vor allem die Belichtung von 20 Minuten ohne Nachführung !!!

Ich denke das Gesamtpaket (Montierung und PEC Watcher) ist günstiger als alle vergleichbaren Lösungen, stellt jedoch bei einer EQ6 mehr als die Hälfte des Preises dar...
Nichts desto trotz, absolut interessant.
 
Hi Jadran!

Danke, ich werde Dein Lob für Attila und seinen Team weiterleitern.
(Nachgeführt wurde aber, nur nicht autogeguidet :-)

und nun zum Preis:
Wenn mehrere Amateure eine GLEICHZEITIGE, gemeinsame Bestellung von 4 Stk abgeben würde, könnte ich eine fünfte PEC-Watcher gratis dazu geben.

...und diese Finanzspritze könnte auch andere unsere Entwicklungen beschleunigen...
 
Hallo Lajos,

Ich möchte mich auch mit einigen Beispielbildern anschließen. Es geht bei den Bildern nur um die Nachführung, die Qualität sonst ist nicht so, dass ich sie posten würde. Ich bin Deep-sky-Einsteiger und hoffentlich irgendwann Aufsteiger ;-)
Ich betreibe den PEC-Watcher an einer EQ6 und möchte ihn nicht mehr missen. Für mein C11 ist die Kombination bei voller Brennweite nicht ausreichend, liegt aber vor allem an meinem schwingenden Terassenboden. Mit dem kleinen APO 76/f5 ist das Paket ideal.
Objekt aussuchen Kamera drauf und keinen Leitstern suchen, keine Sorge um duchziehende Wolken haben und zusätzlich ev. Probleme der Montierung direkt sehen.

Die Bilder sind OHNE guiding teils mit apo und teils mit C11 mit reducer gemacht, zwischen 1 und 5 Minuten. Mangels besseren Wetters und Problemen mit der Optikjustierung und vor allem Kamera konnte ich noch nicht mehr testen.
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecm13.jpg
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecm13b.jpg
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecm92.jpg
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecngc869.jpg
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecalbireo.jpg

M13 APO
M13 C11 und improvisierter Reducer
M92
ngc869
albireo

kamera DS335c ICE ( Ächz....)
albireo Sony alpha100, crop in Originalgröße

cs Herwig
 
Hallo Lajos,

vielen Dank für das Angebot und die Informationen.

Der Kauf einer neuen Montierung für den mobilen Einsatz ist in 1-1,5 Jahren geplant. 30 kg Eigengewicht der abgebildeten Fornax-Montierung weißt sie eher als Sternwartenmontierung aus.

Die Entwicklung im Montierungsbau werde ich bis dahin beobachten. In der engeren Auswahl steht die G42, für die Händler und Hersteller einen PE von +/- 5" oder kleiner garantieren. Schade, daß der PEC-Watcher hier nicht zu verwenden ist, sofern dies überhaupt Sinn macht bei einem zu erwartenden PE von +/- 2" mit PEC. Die 'off axis'-Anordnung des Polsuchers käme dem entgegen und würde den mobilen Einsatz mit PEC-Watcher vereinfachen.

Ist eine 'off axis'-Anordnung des Polsuchers für Montierungen wie EQ6 oder G11 denkbar? Damit wäre der mobile Einsatz dieser Montierungen mit PEC-Watcher weniger problematisch.

Wie weit ist die Entwicklung der Ki-Tech-Montierungen vorangeschritten? Die Ki-Tech35 wäre für mich ein interessanter Kandidat. Soweit ich weiß, sollen diese Montierungen über den PEC-Watcher verfügen.


Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Egon

sage mal eine sehr gute Monti die Ihr da entworfen habt.
Konnte Sie beim diesjährigen CCD Workshop in Mariazell genauest anschauen ,da Sie Gerald Rehmann vorstellte.

ABER ich hätte da noch was !!! die Feinjustierung in der RA Achse könnte schon STABILER ausfallen...bei Losmandy besser, keine klitzekleinen Wurmschrauben und nicht eine Nur 6mm Gewindeachse zur Feinverstellung ....bei so einer Monti sollte es schon Stabiler ausfallen.

Einen groben Fehler habe ich in der Klemmung zur Fixierung der DEK Achse entdeckt....wenn man schon mind. 15000.- hinblättert sollten sich keine Schraubenköpfe in den Dek Klemmkranz Reinfressen können, es sollte dort ein gehärtetes Material verwendet werden oder mit den Fixierungsschrauben etwas gemacht werden da er ja immer an der selben Stelle aufgesetzt und fixiert wird wegen des Steckermodules. So wie bei AstroPhisiks - nachschauen !!!! Rehmann weiß es ,habe es ihm gezeigt!

Trotzdem nichts für ungut es wäre verbesserungswürdig! und dann PERFEKT !!!!!
 
Hallo Egon

sage mal eine sehr gute Monti die Ihr da entworfen habt.
Konnte Sie beim diesjährigen CCD Workshop in Mariazell genauest anschauen ,da Sie Gerald Rehmann vorstellte.

ABER ich hätte da noch was !!! die Feinjustierung in der RA Achse könnte schon STABILER ausfallen...bei Losmandy besser, keine klitzekleinen Wurmschrauben und nicht eine Nur 6mm Gewindeachse zur Feinverstellung ....bei so einer Monti sollte es schon Stabiler ausfallen.

Einen groben Fehler habe ich in der Klemmung zur Fixierung der DEK Achse entdeckt....wenn man schon mind. 15000.- hinblättert sollten sich keine Schraubenköpfe in den Dek Klemmkranz Reinfressen können, es sollte dort ein gehärtetes Material verwendet werden oder mit den Fixierungsschrauben etwas gemacht werden da er ja immer an der selben Stelle aufgesetzt und fixiert wird wegen des Steckermodules. So wie bei AstroPhisiks - nachschauen !!!! Rehmann weiß es ,habe es ihm gezeigt!

Trotzdem nichts für ungut es wäre verbesserungswürdig! und dann PERFEKT !!!!!
 
Hallo Lajos,
Dein Paketangebot macht die Sache sicher noch interessanter.
Gestern Abend konnte ich nochmals den PEC-Watcher genießen.

Es war zwar noch fast Vollmond und aufziehender Nebel, alles klatschnass. M31 mit 76 f6 apo und sony alpha 100, 3 Minuten mit iso 100. Selbst bei 100 Iso war der Hintergrund dann schon viel zu hell.
Aber Nachführung mit schönen punktförmigen Sternen! Kein Guiding.
Auch hier gehts natürlich nur ums Nachführen, das Bild selbst hat nicht das nötige Niveau für dieses Forum.
Link zur Grafik: http://members.aon.at/sulzbacher/pecm31.jpg

Ist schon angenehm, kein PC, kein Laptop, Kamerasteuerung über programmierbaren Timer von TS.

cs Herwig
 
Hallo!

Es ist im laufe des Threads mehrfach erwähnt worden, dass
der Watcher letztlich nicht den Autoguider ersetzen kann.
Der Watcher besitzt zwar ein interessantes Konzept, doch
allein der Preis von anderhalbtausend Euro schreckt viele
von einem Kauf ab. Zumal inzwischen StandAlone-Autoguider
incl. Kamera für weniger als die Hälfte des Watcher's auf
dem Markt erhältlich sind. Zugegeben, diese Autoguider sind
nur sinnvoll, wenn man mit einer DSLR im Feld arbeitet,
beim Einsatz einer CCD-Kamera ist ein Laptop unerläßlich.
Und da kann man auch Autoguiding betreiben.

Um meinen Beitrag nicht ganz so OT erscheinen zu lassen:
Die Steuerung meiner Montierung besitzt ein Feature, das in
Verbindung mit den PEC eigentlich das gleiche tut wie der
Watcher. Halt nur über optische Korrektur und nicht über
Encoder. Die optische Korrektur überlasse ich den
Autoguider und ein paar Minuten später schnurrt Montierung
wie ein Kätzchen.

Versteht mich bitte nicht falsch, aber irgendwie entzieht
es sich etwas meinem Verständiss, wozu dieses Teil zu
diesem Preis gut sein soll. Und jetzt bitte keine
Schlammschlacht, ich wollte nur ein paar Gegenargumente
loswerden.

so long,
Matthias

PS: Interessantes Bild, Herwig. Die Bildgröße zerschießt
nur etwas das Forumlayout. Vielleicht hätten es
100%-Ausschnitte auch getan.
 
Hallo Matthias,

wenn Dir der Sinn des PEC-Watchers nicht klar ist, hast Du entweder eine gute Montierung oder fotografierst mit einem geringen Abbildungsmaßstab.
Bei den hier gezeigten Bildern hast Du recht, bei diesem Abbildungsmaßstab (bei dem großen APO müsste der etwa bei 1,48 Bogensekunden/Pixel liegen) hat meine (inzwischen verkaufte) EQ6 Skyscan mit Autoguider auch runde Sterne hinbekommen. Aber spätestens, wenn man so in die Region von 1 Bogensekunde/Pixel kommt, ist eine EQ6 bei Objekten, die nicht gerade in der Nähe des Himmelspols sind, auch mit Autoguider überfordert.
Die Auffassung, dass der periodische Fehler der Montierung nicht so wichtig sei, weil es "der Autoguider schon richtet" trifft nur bei kleinen bis mittleren Brennweiten zu. Bei einem hohen Abbildungsmaßstab geht es nur mit einer genau laufenden Montierung, und EQ6 plus PEC-Watcher scheint da laut den hier gezeigten PE-Kurven gleichwertig zu wesentlich teureren Montierungen zu sein.
Wenn dafür nicht der Polsucher rausfliegen müsste, hätte ich mir für meine G11 einen PEC-Watcher gekauft, obwohl ich vier Autoguider (bzw dafür geeignete Kameras) besitze. Den Autoguider hätte ich dann zusätzlich eingesetzt, um Deklinationsdrift etc. auszugleichen.
Da ich aber auf den Polsucher nicht verzichten kann, habe ich mir stattdessen eine Präzisionsschnecke aus Frankreich (kostet in etwas soviel wie ein "mittlerer" Autoguider") gekauft (gibt laut PEMPro einen PE von +/- 2,5 Bogensekunden ohne PEC).

Nicht vergessen sollte man auch die Bequemlichkeit, die man erreicht, wenn man keinen Leitstern suchen muss (was mit Off-Axis-Guider in sternarmen Regionen manchmal schwierig sein kann).

Viele Grüße
Stefan
 
Hallo Liste,

das Ende des Autoguiders ist nun auch für mich angebrochen. Der Nachführchip meiner STL11 wird wohl in Zukunft zum Verkauf anstehen. :-)

Meine DDM85 von Astrosysteme Austria ist eingetroffen. Außer dem sehr ansprechendem Desing ist sehr auffällig das hier keine Zahnräder oder Schnecken mehr im Spiel sind. Das ist auch wörtlich zu nehmen : kein Spiel durch die Direkt Antriebe. Wer mehr über die ersten Eindrücke der DDM85 wissen möchte findet auf meiner Website alles dazu sowie auch Bilder der DDM85.

Leider spielt das Wetter noch nicht mit aber wenn das erste Bild kpl. steht wird es gepostet.
Unter sehr schlechten Bedingungen konnte ich gestern Abend aber doch die DDM einnorden und ein erstes Pointing File mit 8 Sternen, die ich nach Vorgabe angefahren habe, anlegen. Das reichte auch schon aus um bei Belichtungszeiten von 600s absolut runde Sterne zu zaubern.
Kein nachführen... einfach ex und hopp irgend ein Objekt anfahren und belichten wie man möchte. Ergebniss = toll.
Von der superschnellen und vor allem geräuschlosen Positionierung ganz zu schweigen.

Wer von Euch mehr zur DDM85 wissen möchte kann mich gern kontaktieren.

Freue mich schon auf die klaren Frühlingsnächte und die Galaxien die ich mit der DDM einsammeln kann.

Grüße
Knut Schäffner
 
Guten Abend,

ich möchte nur kurz meine Eindrücke von der neuen ASA-DDM85-Montierung schildern. Es soll auch keine Schleichwerbung sein, ich bin weder verwandt, noch verschwägert mit Egon oder Knut, noch anderweitig involviert. Leider!

Ich habe nur Knut Schäffners Ur-Millenium Mount erworben und durfte bei dieser Gelegenheit die neue ASA-Monti in Aktion erleben.
So etwas von feinstem Präzissionsmaschinenbau hab ich noch nicht gesehen, eigenlich zu schade um dieses Teil unter freien Himmel zu betreiben.

Zur Optik:
Das ist keine parallaktische Montierung, die ASA-Monti ist ein Kunstwerk und gehört in ein diebstahlgeschützte Glasvitrine.
Die Bilder in den Werbe-Pdf's von ASA werden dem tatsächlichen Erscheinungsbild in keinster Weise gerecht.
Die Sicht- und Verarbeitungsqualität ist auf allerhöchstem Niveau. Dies zu beurteilen bin ich durchaus in der Lage, da ich als Endabnehmer in der Qualitätskonrolle einer Maschinenbaufirma meine Brötchen verdiene.

Zur Funktion:
Knut Schäffner hat ja schon sein Statement abgegeben, das kann ich nur bestätigen.
Zur Veranschaulichung:
Wenn man mit dem Rücken zur Montiereung steht, während sie positioniert, bemerkt man bestenfalls den Luftzug des vorbeischwenkenden Teleskops, hören konnte ich die Montierung nicht.
Ich habe auch eine 600s, ungeguideten Probeaufnahme (wenn ich mich recht entsinne mit 1500mm Brennweite) gesehen, darauf war selbst bei hoher Vergrößerung am Monitor nicht der geringsten Nachführfehler zu erkennen.

Wenn mich mein Arbeitgeber nicht so lausig entlohnen würde, würde ich mich bei ASA in Östereich vor die Firmentür legen, um die nächste fertige Montierung wegzuschleppen.
Naja, vieleicht schaff ich's noch vor meinem nächsten Herzinfarkt.

Nun frag ich mich, wer kauft da noch eine Paramount oder 10Micron.

CS und Grüße

Gerd




 
Ach Menno muß das sein? :blush:

Ich hatte mir gerade erfolgreich eingeredet, das meine E-Kuh Sex völlig ausreicht und eine 10micron keinen echten Vorteil bringt. :totlach:

Und nun diese Jubelarien, die das Herz des Maschinenbau-Ingenieurs höher schlagen lassen. Naja mal abwarten wie sich die DDM60 so schlägt, denn für den Acker sit die 85er wohl eher nix.
 
Zitat von stelen:
Ich hatte mir gerade erfolgreich eingeredet, das meine E-Kuh Sex völlig ausreicht und eine 10micron keinen echten Vorteil bringt. :totlach:

Und nun diese Jubelarien, die das Herz des Maschinenbau-Ingenieurs höher schlagen lassen. Naja mal abwarten wie sich die DDM60 so schlägt, denn für den Acker sit die 85er wohl eher nix.

Und ich suche gerade Argumente, warum es meine 10Micron noch ein Weilchen tut und ich nicht schon wieder neues Spielzeug kaufen muss. :krank:

Beim Thema "Acker" wäre ich übrigens etwas skeptisch. Der "Haken" beim Direktantrieb scheint ja doch der deutlich höhere Strombedarf gegegüber den bisherigen Konzepten zu sein. Im Prospekt der 85er steht: 48 V bis 20 A (Normalbetrieb 3 - 5 A). Und auch wenn die kleine etwas weniger baraucht, mit Autobatterien wird man da nicht weit kommen und auf einen Generator hätte ich nicht wirklich Lust. ?)

mfg
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Um den Strombedarf mach ich mir keine echten Sorgen, da ich ein Fauli bin steht mein 225KW Generator immer mit auf dem Acker :biggrin:
 
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