Das Miyamori-Tal auf dem Mond

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CaptainKirk

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Hallo Mondfreunde,
gestern konnte ich endlich mal wieder den Mond beobachten. Ich hatte mir vorher schon die Lichtgrenze rausgesucht und mit Freude festgestellt, dass das sogenannte Miyamori-Tal zu beobachten ist. Es ist ja kein offizieller Name und eigentlich ist es auch kein Tal, es ist bloß ein spezieller Schattenwurf der Mondlandschaft. Miyamori war ein japanischer Beobachter der dieses Schattenereignis früher mal beobachtet hatte. Ich konnte es mir den letzten Jahren schon öfters ansehen und fotografieren. Auf der Karte 39 im Rükl sieht man schon etwas vom Tal, links neben dem Krater Lohrmann über der Wallebene Grimaldi.
Auf dem Bild ist auch die Landestelle von Luna 9, der ersten weichen Landung auf dem Mond zu sehen. Habe ich jetzt nicht gekennzeichnet, Tipp: Karte 28 im Rükl.
Den Mond-Swirl Reiner Gamma sollte man sich auf jeden Fall ansehen, tolles "Teil".
Bild: Einzelfoto mit Olympus OMD-EM 10/II und Refraktor ED 115s von Vixen.
Gruß Olaf.
 

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Hallo Olaf,

wieder sehr informativ und schön präsentiert.
Zum Glück hatte ich auch Grimaldi und Hevelius seperat aufgenommen und mehr durch Zufall auch eine winzige Überlappung. So konnte ich die beiden Bilder zu einem Mosaik verbinden und genau die von dir gezeigte Region erwischen.

Hier das Ergebnis mit 12" F5 Dobson und auf die Seite gelegt, damit es in voller Größe ins Forum passt:
grimaldi-hevelius-081022lc.jpg


Gruß,
Holger
 
Hallo an Alle,
Danke für die Likes,
Holger, großartige Aufnahme, ja so wird die wahre Natur des Schattenwurfes erst deutlich. Mit kleinen Geräten, wie sie ja früher auch bei Amateuren eher üblich waren sieht es schon wie ein "Tal" aus. Auf jeden Fall ein Beobachtungstipp, kommt ja jeden Monat, nur die Lichtgrenze muss stimmen!
Gruß Olaf.
 
Hallo,

da sieht der Schattenwurf noch durchgehend aus. Meine Aufnahme ist um 23:10 Uhr entstanden und da unterbricht schon ein Kraterrand den Schatten.

Gruß,
Holger
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Beobachtungsanregung! Ich habe etwas recherchiert, um beim nächsten Mal ebenfalls vorbereitet zu sein. Mit einem Foto kann ich daher leider noch nicht dienen, ich habe in meiner Literatur allerdings eine Zeichnung mit erster Benennung von Johann Schröter, 1791, gefunden, die ich gerne zum Thema beisteuern will. 1791 bezeichnete Schröter das Miyamoto Valley als "Wallgebirge".
Anbei die Fotografie der Zeichnung. Die Originalbildquelle lautet: Johann Schröter, Selenographische Fragmente 246: Göttingen, 1791 Seite 422 Tafel XXXII Figur 1.

CS,

Stephan
 

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Hallo Manfred,

Leider nein. Ich habe das Bild aus einer Literaturquelle über den Mond entnommen, die ich gerne empfehle. In dem Werk werden unter anderem viele Mondstrukturen mit Daten und historischen Hintergründen vorgestellt.

Also "sauberer" wäre daher mein Verweis auf diese Quelle im obigen Beitrag gewesen, den ich hiermit direkt ergänze, damit kein Missverständnis aufkommt:

"zitiert in:

Robert Garfinkle. Luna Cognita: A comprehensive observer's handbook of the known moon. Springer Verlag. 2020"


Liebe Grüße,

Stephan
 
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Moin! Ich habs am 09.10. gegen 01 Uhr bei schlechtem Seeing mit dem 133er Mak zufällig erwischt (Probeaufnahme, Video mit DSLM).
Gruß, Michael
MOND09102022_13PRO_PIPP_AS_FITSHISTO_RSWAV_GC.jpg
 
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