Das passende Fernglas für Australien

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edlin

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Hallo :)

Ich bin derzeit in Australien und demnächst für 5 Nächte in Port Douglas - der Sternenhimmel soll dort sehenswert sein.

Derzeit habe ich nichts dabei außer einem 3x40 Bushnell Xtra Wide.


Als wolkengeplagter Rheinländer will ich mir diesen Himmel nicht entgehen lassen - auch wenn es effektiv nur 4 Nächte sind - am Äquator wird es ja früh dunkel.


Nach intensiver Recherche stehe ich nun zwischen folgenden Ferngläsern und bitte um euren Rat.

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Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/fernglas2.png


Welches ist hier eurer Meinung nach die bessere Wahl?


Danke und viele Grüße
Philipp
 
Hallo Philipp,

da ich ebenfalls ein wolkengeplagter Rheinländer bin, will ich mal versuchen, Dir zu helfen ;) . Dabei beruht meine Einschätzung ausschließlich auf den technischen Daten der infrage kommnden Gläser, ich habe noch durch keines geschaut.

Ich gehe mal davon aus, dass Du das Glas auch nach dem Australien-Trip weiter nutzen möchtest.

Das Nikon 7x50 ist m. E. eher ein Spezialist. Die 7mm AP wird Dir in Australien zwar gute Dienste leisten, aber unter mäßig dunklem Himmel ist ein Glas mit ca. 5mm AP vorzuziehen.

Ähnliches gilt für das Oberwerk-Glas. Auch hier ist die AP reichlich groß und das Sehfeld recht klein.

Die beiden Dachkantgläser von Bushnell und Leupold machen von den technischen Daten her einen guten Eindruck, allerdings habe ich bei preiswerten Dachkantgläsern immer ein mulmiges Gefühl. Dachkantprismen müssen viel genauer gefertigt werden als Porroprismen, ob dies bei den beiden Kandidaten auch geschehen ist, wage ich zu bezweifeln.

Bleibt das Leupold Wind River Mesa 10x50. Das Sehfeld ist ok, das Gewicht nicht zu hoch, der Preis im Rahmen. Ich würde dieses Glas wählen.

Beste Grüße

Manfred





 
Hallo Manfred :)

Danke für Deine Einschätzung.

Ich beobachte zumeist unter sehr dunklem Himmel im Urlaub oder ich fahre am Wochenende raus in weniger besiedelte Gebiete. AP 7 ist da noch brauchbar.

Im Rheintal, da gebe ich Dir vollkommen recht, sind die 5mm ratsamer. Doch mehr spechteln tue ich außerhalb. :)


Der Listenpreis in den USA vom Bushnell Trophy ist 259€ zzgl. Versand. Die 97€ zzgl. 24€ Versand sind ein Aktionsangebot. Sind 259€ für ein Dachkant noch immer untere Preisliga? Der große Preisnachlass ist verlockend.

Das Leupold Wind River Olympic P1 Roof Camo sieht toll aus, wenn da nur nicht der Preis wäre. Listenpreis in den USA ist 237€, in Deutschland verlangt der einzige Anbieter sogar 509€. Angeboten wird es mir in den USA für 272€ inkl. 29€ Versand.

Die Dachkant Ferngläser finde ich schöner, da sie erheblich kleiner, leichter und handlicher sind. Von dem höheren Fertigungsaufwand habe ich auch gehört. Entschuldige meine Unwissenheit - sind um die 250€ für ein 10x50 Dachkant noch zu wenig um Qualität wie beim Porro erwarten zu können?

Ich kann mir den Unterschied zwischen 5.4° und 6° und 7.2° nur sehr schwer vorstellen, wobei mir die Theorie dahinter bekannt ist.

Wie viel Grad mag ein Teleskop mit 80mm Öffnung, 600mm Brennweite und 35mm 2"Okular mit 70° haben? Die Vergrößerung ist 17x, AP 4.7. --> Wenn 60 Bogenminuten 1° sind, dann müssten es 4° sein.

Da sind 5.4° doch Luxus, oder nicht? ;)
 
Kleiner Nachtrag:

Ich habe mir grade noch ein weiteres Fernglas angesehen, das Bushnell Marine 7x50, 7.1 AP, 1021g, 7.3° für 110 € - der deutsche Listenpreis ist 279 €, bei Amazon USA 30 € inkl. Versand!!!

Jedem seine Marge - es soll ja niemand verhungern. Doch ein Preisunterschied von über 800% (mit entsprechend hoher Marge) für den deutschen Markt lässt selbst den Pizzabäcker nebenan alt aussehen. :D
 
Hallo Philipp,

Entschuldige meine Unwissenheit - sind um die 250€ für ein 10x50 Dachkant noch zu wenig um Qualität wie beim Porro erwarten zu können?

vermutlich ja! Soweit ich weiss, muss ein Dachkantprisma ( vor allem die Kanten! ) um den Faktor 100 genauer geschliffen sein als ein Porroprisma. Und schau Dir mal die Preise echter Spitzendachkantgläser an, ich meine da Hersteller wie Leica, Swarovski, Zeiss ( Victory FL ) oder Nikon ( HG-Serie ), da muss man schon einen vierstelligen €-Betrag hinlegen, bekommt aber auch eine Topqualität.

Ich würde nicht darauf achten, welches Glas mit dem höchsten Rabatt angeboten wird, sondern das nehmen, was am besten passt. Im Übrigen siehst Du auch unter dunklem Himmel mit einem 10x50 bei vielen DS-Objekten mehr als mit einem 7x50, das Auflösungsvermögen ist nämlich höher. Voraussetzung ist natürlich, dass Du das Glas noch ruhig genug halten kannst.


Beste Grüße

Manfred
 
Grade habe ich herausgefunden, dass die Gewichtsangaben falsch sind. Da wurde gezielt manipuliert :/

Update folgt... :)
 
Hallo :)

Ich melde mich zurück mit einer überarbeiteten Auswahl. Die Angaben sind nun mehrfach überprüft.


Welches Fernglas ist besser für Freihand spechteln geeignet?

Ich bin dankbar für jede weitere Hilfe. Die Recherche alleine hat bislang die Auswahl hervorgebracht. Ins Geschäft gehen und ausprobieren kann ich leider nicht.


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Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/fernglas4.png
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Vielen Dank für eure Meinung im Voraus.
 
Hallo Philipp,

hier noch mal eine Erklärung zum Sehfeld:

Wichtig ist in erster Linie das sogenannte scheinbare Sehfeld in Grad. Das ist nicht der Wert in Deiner Tabelle, hier wird das tatsächliche Sehfeld angegeben. Nun ist es so, dass bei einem Glas mit 7facher Vergrößerung 7,3° eindrucksvoll aussehen, es sind aber nur 51° scheinbares Sehfeld ( 7,3° x 7 ), also in etwa soviel, wie ein Plössl-Okular zeigt. Wenn man will, kann man dies schon tunnelblickverdächtig nennen.

Auch das Nikon Monarch 8,5x56 brilliert nicht beim Sehfeld: 6,2° x 8,5 sind gerade mal 52,7°.

Besser sieht es bei den 10x-Gläsern aus: das Leupold und das Nikon bieten 60°, das Yukon sogar 65°.

Für den allgemeinen Einsatz wären mir die Nikon-Gläser zu schwer, beim Yukon habe ich angesichts des sehr niedrigen Preises Qualitätsbedenken, es bleibt also bei meiner Empfehlung für das Leupold-Glas.

Gruß

Manfred

 
Hallo Manfred,

Herzlichen Dank für den Hinweis zum scheinbaren Sichtfeld. Das ist ein wichtiger Gesichtspunkt.

Leider waren in der vorangegangenen Tabelle noch immer Fehler enthalten - soweit es ging habe ich Herstellerangaben verwendet.

Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/fernglas5.png

Das Nikon Monarch ATB 8,5x50 habe ich aus der Liste entfernt, da das scheinbare Sichtfeld mickrige 49,4° (laut Nikon) beträgt.

Hinzu gekommen ist das Vortex Diamondblack - ein Phasenkorrigiert vergütetes Dachkant (+7% Licht) mit praktischer Tasche. Was meinst Du? - Vielleicht ein Mesa Killer? ;)
Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/vortex.jpg


Ich kann verstehen, weshalb Du mir das Leupold empfiehlst. Es ist ein sehr ausgeglichenes Fernglas und macht auch äußerlich einen guten Eindruck. Zudem lassen sich die Augenmuscheln hochdrehen.
Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/1mesa.jpg


Dagegen wirkt das Yukon Futuru sehr plastiklastig und ist 2-3cm länger, bietet jedoch praktischen Linsenschutz, der zugleich etwas Wind und Streulicht abhalten kann.
Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/1futuru.jpg



Ich bin gespannt was Du vom Vortex Diamondblack hältst. Zudem haben die Namen jetzt auch einen "optischen" Eindruck durch die Fotos ;)




 
Hallo Philipp,

das ist ja eine richtige Aktion geworden :-)

Das Yukon kann ich schon mal nicht empfehlen, viel Streulicht und mittelmässige Mechanik.

Das Vortex Diamond ist gar nicht schlecht, allerdings zeigt es diese 'Spikes' an hellen Lichtquellen. Vermutlich wird Dich das am Nachthimmel nicht stören, die Sterne dürften nicht hell genug sein, um Probleme zu machen.

Warum nimmst Du nicht einfach einen Klassiker wie das Nikon Action EX? Damit kann man praktisch nichts falsch machen, und man hat die Wahl zwischen verschiedenen Grössen (ich würde 10x50 nehmen).

Viele Grüsse,
Holger
 
Hallo :)


Das Nikon habe ich anfangs wegen des Gewichts und der im Vergleich doch recht ausladenden Abmessungen verworfen. Wobei die Optik auf dem Papier einen guten Eindruck macht, nur der Preis weckt Misstrauen.
Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/nikon.jpg

Vergrößern
Link zur Grafik: http://edlind.vs120100.hl-users.com/netbox/fernglas6.png
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Das Diamondblack Vortex und das Leupold Mesa sind preislich fast gleich, da ich für Letzteres noch eine Tasche dazukaufen würde.

Vielleicht macht das die Entscheidung leichter.

Das Vortex, zu Deutsch Wirbel, spuckt Spikes? Da wird ja ein ganzes Unwetter draus. Zumindest ist es wasserdicht. :totlach2: Okay, zurück zu normal.


Die Sterne sind doch unheimlich hell - so habe ich es zumindest in Erinnerung. Sind die Sterne im Mesa Punkte und im Vortex möglicherweise Kreuze? Was ist mit dem Mond?, den Pleyaden?

 
Hallo Philipp,

Sind die Sterne im Mesa Punkte und im Vortex möglicherweise Kreuze?

zumindest ist damit zu rechnen, dass im Vortex ( Dachkant ) die Sterne nicht so fein punktförmig sind wie im Leupold ( Porro ).

Im Übrigen hat Dir Holger Merlitz einen guten Rat gegeben, das Nikon scheint mir ein brauchbares Glas fürs Geld zu sein. Da alles Weitere Spekulation ist - ich kenne keines der Gläser aus eigener Anschauung - , klinke ich mich jetzt hier aus.

Gruß

Manfred
 
Danke Manfred. Du hast mir sehr geholfen. :)


Ich habe gelesen, dass Dachtkant-Ferngläser große Vorteile im Nahbereich haben. Die Porro-Ferngläser bieten einen besseren Stereoblick auf mittlere Entfernung. Für weite Entfernungen spielt Porro oder Dachtkant keine Rolle mehr.

Spielt die Vergütung eine Rolle?
Das phasenkorrigiert vergütete Dachkant soll bis zu 7% mehr Licht durchlassen. Das Porro ist Mehrfachvergütet.

Dann ist wohl anzunehmen, dass das Vortex besser für lichtschwächere Objekte geeignet ist. Das Porro hingegen für punktgenaue Abbildung - richtig?

Müsste ich damit rechnen Saturn als Spike zu sehen? (jetzt mal vom Ring abgesehen)


Danke und viele Grüße
Philipp
 
Ich habe mich entschieden. :)

Es wird das Diamondback Vortex 10x50

Letztlich sind es Kleinigkeiten die den Vorsprung in diesem Feld ausmachen.

  • Silber beschichtete Prismen
  • phasenkorrigierte Vergütung der Prismen
  • Mehrfachvergütung der Linsen
  • Argon befüllt gegen Beschlagen
  • Passende Tasche im Lieferumfang enthalten
  • schmalere Abmessung als ein Porro
  • etwas leichter als ein Porro

Ich danke euch für eure Hilfe bei der Entscheidungsfindung und werde gerne vom Firstlight berichten.

 
In 5 Tagen kommt es an und ich kann es kaum erwarten. :biggrin: Leider ist es 80 € teurer geworden, doch Hauptsache es kommt rechtzeitig an. Rückmeldung zum Firstlight kommt noch.
 
Hallo :)

Zwischen Tür und Angel schreibe ich kurz meinen ersten Eindruck vom Vortex Diamondback 10x50:

Hier ist es derzeit helllichter Vormittag.

Die Bilder sind gestochen scharf, kräftige und natürliche Kontraste und unglaublich viel Licht! Die Vergütung schimmert mehrfarbig und die Optik ist sauber kalibriert. Die Verarbeitung und Haptik ist tadelos. Der Fokus läuft butterweich und ist dabei stramm genug um nicht versehentlich verstellt zu werden. Es ist eine Leichtigkeit Vögel im Flug zu verfolgen und nachzufokussieren.

Ja, dieses Fernglas macht sogar am Tag Spaß! :respekt:

Wie zu erwarten sind am Rand des großzügigen Sichtfelds minimale Farbränder an sehr hellen Flächen zu erkennen. Diese sind Grün, Rot oder Blau. Sie stören jedoch nicht weiter und sind wohl ohnehin nur von einem Deutschen erkennbar. :biggrin:

Die Vergrößerung ist am obersten Limit. Mehr als 10x sollten es ohne Stativ wirklich nicht sein. Für astronomie Beobachtungen im Zenit werde ich mich wohl bequem in eine Gartenliege legen. :cool: Wer es nicht gewohnt ist, dem wird das Gewicht bei längerem Betrachten auch am oberen Limit vorkommen. - Ich bin sooo froh das leichteste Fernglas und zudem ein Dachkant genommen zu haben!

Der SkyScout ist mittlerweile auch eingetroffen - ein tolles Gerät für Einsteiger und alle unter fremden Himmel. In Kombination mit dem Vortex 10x50 zweifellos ein klasse Team für den Nachthimmel von Port Douglas. :biggrin:

Diese Nacht werde ich einen Blick zum Mond, Jupiter und ein paar Konstellationen wagen. Der Nachthimmel an der Gold Coast ist weniger prickelnd da es hier echt ein Superlativ der Lichtverschmutzung ist. Kleine Stadionbeleuchtungen an Kreisverkehren und überall flutlichtartige Beleuchtung die ganze Nacht über. Dagegen ist es in Deutschland erheblich dunkler - wohl selbst in Köln!


 
Hallo Philipp,

mein Glückwunsch, dass Du die passenden Instrumente gefunden hast!

Die Kombination eines 10x mit einem 4x ist nicht schlecht! Schade, dass die südliche Milchstrasse momentan nicht sichtbar ist, die dürfte bei gutem Himmel in Australien phantastisch sein.

Viel Spass,
Holger
 
Hallo Holger und alle anderen hier :)


Ich konnte nicht wiederstehen. Obwohl die Lichtverschmutzung hier wirklich extrem ist und derzeit durch die Wolken nur wenige Lücken sich ab und an auftun, habe ich ein First Light gewagt.

Eine große Lücke tat sich ostwärts auf:

Ein golden funkelnder Stern, darüber drei Sterne in Reihe und einer über'm Letzten, wie ein L

Darüber ca. drei weitere diagonal in einer Reihe. In der Mitte war eindeutig ein großer Nebel zu erkennen.

Was war das wohl? Klar! Der Orion auf'm Kopf. :D Mintaka, Alnilam und Alnitak plus M42. Und der golden funkelnde Stern war die Beteigeuze, der Stern von dessen Sonnensystem Ford Prefect kommt (Per Anhalter durch die Galaxis).

Ich bin überrascht über die Klarheit und Leistungsfähigkeit der Optik. Ich hätte nicht damit gerechnet den Nebel des Orion so hell zu sehen.

Überrascht wurde ich auch von den Nackenschmerzen, die nach nur 5min auftraten. 10x Vergrößerung ist schon wirklich am Limit und es fällt schwer freistehend die Eigenbewegung einzudämmen. Eine bequeme Gartenliege und ein großes, festes Kissen für die Arme werden da Abhilfe schaffen. Wahrscheinlich lege ich mir noch einen Stativadapter zu.

Ganz ehrlich wird es für meine beiden 80er FH schwer sein einen wirklichen Gegenwert dem 10x50 Dachkant gegenüber zu stellen. Verarbeitung, d.h. Glasqualität und Vergütung machen wohl doch sehr viel aus und da ist das Vortex Diamondback wohl im Vorteil - Klasse! Meine Begeisterung für die Astronomie ist wieder geweckt!

Und das nicht durch eine noch größere Öffnung sondern ein sehr gutes Dachkant, das einen langen Weg von den USA, nach Kanada und dann nach Australien zurück gelegt hat. Und bald ist es in der geliebten und vermissten Heimat, Deutschland.

Wolken sind mit einem flinken Fernglas echt zu verschmerzen. Wenn ich daran denke wie lange ich für den Aufbau meiner Ausrüstung gebraucht hätte und wieviel Frust die Wolken wieder ausgelöst hätten... so konnte ich ganz flexibel das bestaunen, was mir der Nachthimmel geboten hat. Toll! :super:


Mir wurde berichtet, dass der Deutsche Nachthimmel derzeit hinter Wolken verdeckt bleibt. Falls sich Lücken auftun und es sich noch nicht für's Teleskop lohnt, schnappt euch ein Fernglas und seht was euch geboten wird.


 
Hi edlin,
als ich diese Frage nach einem geeigneten Fernglas für Fernreisen vor einigen Jahren einem gelernten Astronomen und Fachverkäufer stellte sagte mir dieser:
" 7x50 ist ein Ofenrohr, egal von welcher Firma!".
Daraufhin kaufte ich ein Fujinon 10x50 und habe es nie bereut.
CS Llicancabur
 
Hi Llicancabur,

ein Glück, dass Dir die Firma wohl nicht ganz egal war - damit kann man nämlich schnell auf die Nase fallen. Gespart wird nicht nur am Glas und der Verarbeitung sondern auch an der Vergütung (und Verspiegelung bei Dachkant).

Mit Fujinon hast Du ein prima Fernglas, dass Du sicherlich Jahrzehnte nutzen kannst. :) Ich bin mit meinem Vortex auch sehr zufrieden - es löst die 80er FHs komplett ab. Daher gehen so viele Dinge derzeit auch zu eBay.

LG Philipp
 
Guten Abend Philipp,

Zusätzlich zu meinem Nature 7x30, wollte ich noch das Fujinon HCF 8x42 kaufen. Die Infos die ich darüber bekommen habe sind sehr positiv. Allerdings schwirrt mir deine Empfehlung (aus dem anderen Thread) auch noch im Kopf rum ;)
Und die Daten des Vortex Diamondback 8x42 lesen sich auch sehr gut. Aber das FG hat hier wohl niemand im Forum, oder ?

Produktbeschreibung:

Vortex Diamondback Fernglas 8x42

Die hervorragenden Vortex Diamondback Ferngläser sind die optimalen Begleiter für alle erdenklichen Outdoor-Aktivitäten, bei denen ein helles Bild und ein großes Sichtfeld erforderlich ist. Die schlanke Vortex Diamondback Fernglasreihe gibt es mit 8-facher und 10-facher Vergrößerung.

Weitere Vorteile auf einen Blick:

* Alle Linsen sind mehrfach vergütet
* Aufdreh-Augenmuschel für entspannte Beobachtung
* Wasserdicht
* Kompakt und leicht

Leistungsmerkmale:


Vergrößerung: 8x
Ojektivdurchmesser: 42mm
Naheinstellgrenze: 1,37m
Gesichtsfeld: 8,0°
Sehfeld: (1000m) 128m
Höhe: 15cm
Breite: 14,3cm
Gewicht: 710g
Wasserdicht: ja
Stativanschlussgewinde: ja

Das frage ich mich natürlich ob "Vortex Diamondback" und "Fujinon HCF 8x42" gleichwertig sind. Besonders das größere Sehfeld (128) sehe ich als Vorteil gegenüber dem Vortex. Preislich liegen beide nah aneinander. Das 8x42er soll auch zur Natur/Tierbeobachtung dienen.

Gruß Gunnar
 
gegenüber dem Vortex? Du meinst gegenüber dem Fujinon, denn nach der Beschreibung hat das Vortex die 128m. :)
 
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