Das richtige Teleskop für mich?????

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raziel99

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Hallo zusammen,

ich überlege mir schon seit längerem ein Teleskop zu kaufen, habe mich auch schon etwas informiert, aber das es soviel zu beachten gibt hätte ich mir nicht gedacht. Bin praktisch Astronomisch überhaupt nicht vorbelastet.

Daher schreibe ich diesen Hilferuf, in der Hoffnung vielleicht ein paar anregende, hilfreiche Tipps zu bekommen.

Das eigentliche Problem ist Reflektor oder Refraktor.

Kurze Beschreibung für was ich es benutzen will:

Ich werde wohl hauptsächlich von Zuhause aus beobachten (sind nicht die besten Bedingungen ich weiss). Da ich im Zentrum von München wohne habe ich nicht besten Möglichkeiten aufs Land rauszufahren, da ich momentan auch nicht soviel Zeit habe. Ich will hauptsächlich Planeten beobachten, aber wenn möglich auch ein bisschen Deep Sky Beobachtungen starten. Diese sog. Goto Steuerung ist nicht unbedingt erforderlich. Der Preis sollte auch nicht 400 EUR übersteigen.

Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps, damit mir die Entscheidung leichter fällt.

vielen Dank
 
Wenn du Planeten beobachten willst, erübrigt sich die Frage eigentlich, ob Linse oder Spiegel . . . ?! Vieleicht solltest du mal schauen, ob praktische Astronomie überhaupt was für dich ist . . . haste denn ein Fernglas?! Damit ist mehr möglich als du denkst! In München gibts doch die Uni-Sternwarte . . . schau da mal vorbei, die helfen dir garantiert. Da haste dann auch nen Praxisbezug!
 
danke für die schnelle Antwort.

Also generell interessiert mich die Astronomie schon, ich denke schon das es mir gefällt und ich mich in Zukunft auch damit beschäftigen werde.

Aber nochmal zu deiner Bemerkung ob Linse oder Spiegel, dann kommt wohl nur ein Refraktor in Frage oder? Könnte ich überhaupt was mit einem Spielgelteleskop sehen?

Das mit der Sternwarte ist eine gute Idee, ich denke das werde ich dann auch machen.
 
Hallo, David!

>>>Wenn du Planeten beobachten willst, erübrigt sich die Frage eigentlich, ob Linse oder Spiegel

Na, da hast Du ja seine Frage wirklich erschöpfend beantwortet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Also, kannst du -zumindest mir- diesen Teil näher erklären.

Den Rest teile ich ja - ich meine das mit dem Vorschlag andere Sternfreunde zu suchen
und im praktischen Bezug Meinung zu bilden....

tschüß Arno

 
Hallo Ratziel!

So einfach ist die Wahl, wie Andi Katz es suggeriert auch nicht! Frage: Hast Du einen Balkon oder musst Du aus einem ( geöffneten ) Fenster heraus beobachten? In ersterem Falle wäre, wenn die Brüstung nicht allzu hoch ist auch ein sechszölliger, langbrennweitiger Dobson möglich. Ansonsten kann man, je nach Geldbeutel, kurzbauende Maksutov´s - angefangen von der Russentonne bis zum Siebenzöller, Schmitt-Cassegrain´s etc. aufbauen. Auch ein kleiner Refraktor ( für Planeten eher ein ED , für grössere Strukturen und nicht für Planeten ein kurzbrennweitiger FH ) ist möglich.
Aber am Besten ist, schau Dich bei versierten Sternfreunden um und hol Dir mehrere Meinungen ein. In und um München solltest Du schnell fündig werden.
Sternklare Nächte
Berthold ( Chemiker )
 
Hallo Widato,

danke für das Feedback

ja die Balkonbrüstung ist nicht besonders hoch.

Das hilft mir schon weiter. Ich werde mich wohl noch einige Zeit gedulden und mich noch weiter erkundigen und gehe wahrscheinlich auch mal zur Sternenwarte und werde einige Geräte in Augenschein nehmen.
 
Hi Raziel

400 €!
Mit dieser Hausnummer kann ich nur zu einem Dobson raten, da das Geld in der Optik und nur
zu einem geringen Teil in der Montierung steckt.
Ein Fernrohr auf parallaktischer Montierung mit halbwegs stadttauglicher Öffnung
(Planeten + DS) ist für dieses Geld nicht zu haben.
Leider sind die günstigen
6-Zöller elend lang mit f 8, f 6 wäre locker ausreichend, gibts aber leider (noch?!) nicht.

CS, *entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
wie sieht es mit dem Newton 1400mm/150mm original TS Megastar aus? Ist es auch stadttauglich, oder sind hierfür die Dobson Teleskope am besten geeignet?

 
Hallo raziel99,

von dem Megastar würde ich für den anvisierten Zweck die Finger lassen. Benutze mal die Suchfunktion hier und Du wirst viel zu dem Teil finden.

Aus dem was Du so schreibst und was hier grad mal so flüchtig andiskutiert wird, diagnostiziere ich: Du bist astronomiepraktisch noch richtig "grün" hinter den Ohren. Also:

triff Dich mit anderen Sternfreunden, sprich mit diesen, beobachte mit diesen, lasse Dir optische Designs und deren Einsatzgebiete erklären. Laß Dir erklären, worauf es ankommt (Planeten/Deepsky). Lies Dich hier und überhaupt zum Thema ein. Teste Geräte. Geh zur Sternwarte und suche Kontakte. Schau Dir Deinen Himmel mit dem Fernglas an. Dein Posting wirkt so ein wenig wie: "ich hab gerade gehört, daß es Kraftfahrzeuge gibt. Ich will gern mit einer weiteren Person
viele Kilometer über befestigten Boden zurücklegen. Soll ich mir nun ein Motorrad kaufen oder lieber den Vierzigtonner. Was ist von Kleinwagen zu halten?" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Ist Dein Balkon halbwegs nach Süden ausgerichtet, welches Areal befindet sich in Hauptblickrichtung (Park/Industrie/Wohngebiet)?

Soll in das Budget die komplette Ausstattung (Okulare...)? Ist das Budget erweiterbar, später ergänzbar?

Bis hierhin erstmal guten Einstieg und klare Nächte,

Matthias.
 
Hallo katze_andi,

Dein Posting ist ein prima Beispiel für missverständliches bis unverständliches Geposte, was dem Einsteiger nicht wirklich hilft.

1. Die Frage ob Refr/Refl. erübrigt sich nicht - jedenfalls nicht ohne abwägende komplexe Diskussion.

2. Aus der Luft gegriffen oder aus dem Anfrageposting (wie bloss) gefolgert, schätze ich Deine Rückversicherungsfrage, ob denn Astronomie überhaupt was für einen Einsteiger ist, zwischen durchaus abwegig bis leicht entwertend ein. Dies wirkt auf mich nicht hilfreich und einladend.

3. Sind also alle Fernglasbesitzer astronomiebegeisterungsfähig?

4. Woher weisst Du, was der Beratungssuchende für mit einem Fernglas für möglich hält.

5. Woher weisst Du, daß dem Beratungssuchenden an der Uni "garantiert" geholfen wird? (Ich würde zwar auch schon davon ausgehen, aber diese Formulierung ebnet eventuell einer Enttäuschung den Weg, sollte dies aus irgendwelchen Gründen mal nicht so sein.)

6. Warum entsteht erst dadurch Praxisbezug?

Ich finde: schon eine reife Leistung für bloss drei Zeilen, was dies Posting zum "crazy post of the week"-Preis nominiert, ganz im Sinne von "fett daneben ist sicher vorbei".

Drei Gedanken noch:

1. wenn man nichts Substanzielles zu sagen hat, ist nicht-posten durchaus eine Option.

2. Wenn man sich das Geschriebene vor dem "Senden"-Button noch mal durchliest, besteht die Möglichkeit des Editierens (bsp. um Verständlichkeit herzustellen...),

3. Da hier jemand explizit im Einsteigerforum um Beratung zu Gerät und AstroPRAXIS anfragt, brauchst Du Deinen "Praxisbezug" nicht nachträglich aus Deinem Geschreibsel "herzuleiten".

Klaren Kopf und klare Himmel wünscht

Matthias.
 
Hallo Raziel,
vieleicht schaust du noch etwas auf die Randbedingungen und Möglichkeiten. Ein Preislimit ist ja schonmal gegeben. Wenig Rausfahren bedeutet wenig Transportproblem, was auch unhandlichere Geräte erlaubt, aber wehe wenn du doch mal rausfahren willst. Aus der Innenstadt beobachten bedeutet recht eingeschränkte DS-Möglichkeiten wegen der Grundhelligkeit, was bedeutet dass dafür eine große Öffnung nutzlos ist, für die Schärfe bringt sie zwar trotzdem was aber nur wenn das nicht durch Seeing zu nichte gemacht wird. Dann die Frage ob du lieber von hinten reinschaust oder das sogar musst. Sich fürs Dobson aus dem Fenster zu hängen ist nicht so gut, und bei kleinem Balkon kann das auch grenzwertig sein. Da könnten dann schon manche Teleskoptypen rausfallen. Wenn dabei ein Dobson nicht mehr sinnvoll ist, dann geht auch mehr Geld in die Montierung was dann vieleicht weniger Optik bedeutet, und du brauchst ja vieleicht noch Okulare, vieleicht Filter (z.B. ein CLS oder sowas), und weiteres z.B. dreh-Sternkarte, den Ahnert ... Dann bleibt im Preislimit wohl eher nur eine kleinere Auswahl, falls du nicht etappenweise weitere Ausgaben fürs Zubehör einplanst.

Was dabei rauskommen kann ist dann vieleicht
- ein 6" Dobson mit brauchbarem Zubehör, transportabel nur per Auto
- ein 4" Mak mit Monti und etwas weniger Zubehör, Koffertauglich
- ein 4" Refraktor mit Monti ...

Das von dir genannte kurzbauende Newton (1400/150) ist ein Cat-Newton mit Korrekturelement, was wohl wegen der schwereren Justage nicht so als anfängertauglich gilt.

Gruß
Ralf
 
Hi,


ich habe vor kurzem vor der gleichen Problematik gestanden: Ein wenig Interesse für Astronomie, nicht zuviel Geld ausgeben am Anfang, Stadtwohnung mit Balkon etc.

Ich habe mich für ein gebrauchtes Lidl-Teleskop entschieden, da ich nur sehr wenig Geld ausgeben wollte.
Für den Einstieg war das perfekt. Es reichte dicke, um vom Balkon aus die ersten Planeten und ein wenig den Mond zu beobachten. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich konnte schon erste Erfahrungen sammeln, was mir an einem Teleskop wichtig ist.
Mein Fazit: Kompakt und sehr schnell aufgebaut muß es das nächste sein. Selbst das Lidl-Teleskop braucht ordentlich Platz, wenn man es nicht jedesmal auseinanderbauen will (insbesondere das Stativ). Wenn das Gerät zu groß oder umständlich ist, nutzt man es einfach nicht. Gerade wenn man es auf dem Balkon nutzen will, sollte man eine Kombination nutzen, die es einem erlaubt, das ganze Sehfeld des Balkons auszunutzen. Hier habe ich z.B. bei den oft erwähnten Dobsons so meine Zweifel. Aufgrund der Konstruktion gehe ich davon aus, dass der Sehbereich vom Balkon aus schlicht sehr eingeschränkt ist.
Ich werde mir dahe als nächstes wahrscheinlich einen kleinen Travelmak oder vergleichbares holen.
Das beste Teleskop nutzt nichts, wenn es im Keller oder Schrank verstaubt.
 
Hallo Raziel!

Die letzten Monate habe ich ebenfalls damit verbracht, mir Informationen über ein Gerät einzuholen, was meinen Wünschen entspräche. Leider muss ich mobil bleiben, daher habe ich lange überlegt.

Mein Vorschlag wäre aus eigener Erfahrung:

Teleskop: Celestron Newton 150/750 (f/5)
Montierung: SkyView
Okulare: Okularkoffer von TS

Mit dieser Zusammenstellung bleibst du sogar unter deinen 400 Euronen und wenn du das Packet bei Wolfi holst(ganz in deiner Nähe), kannst du den Preis vielleicht noch etwas drücken. Vielleicht kannst du ihm noch den "Karkoschka" (Atlas für Himmelbeobachter) abschwätzen.

Ich habe selbst diesen 6"-Newton, die Optik ist gut und läßt sich einfacher justieren als die meisten denken. Die Montierung ist für visuelle Beobachtung gut zu gebrauchen und der Okularkoffer deckt zumindest für den Anfang das nötige Spektrum ab. Allerdings sollte man später das 6mm-Plössl durch ein 6mm-UWA ersetzen, da das Plössl bei f/5 ein bißchen unruhig ist.
Mit den Newton sind nicht nur Planeten ein Genuss(ich habe selbst Jupiter noch nie so detailreich gesehen), auch im DeepSky-Bereich ist mit 6" schon viel möglich.

Ein Dobson wird oft Einsteigern empfohlen, da man für relativ wenig Geld viel Teleskop bekommt. Allerdings ist die Technik der Nachführung(schupsen) etwas gewöhnungsbedürftig und nicht besonders hilfreich, wenn man später auf eine parallaktische Montierung umsteigt. Zudem ist die Rockerbox so sperrig, dass sie nur begrenzt transportabel ist. Je tiefer das Objekt deiner Begierte über Horizont steht, desto tiefer steht der Okularauszug übern Boden, sodass du teils auf Knien neben dem Teleskop auf den Boden rumrutschen mußt. Eine Brüstung am Balkon verhindert zudem die Sicht nochmals. Die SkyView kannst du samt Stativ auf die linke Schulter legen, den Newton in die rechte Hand nehmen, den Okularkoffer und Kleinzeug im Rucksack auf'n Rücken und ab gehts in die Pampa wo's dunkel ist. Probier das mal mit einem Dobson... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Zugegeben, ich habe den Newton auf einer GP montiert und alles steht auf einem schweren Vermessungsstativ(wegen Foto), aber für visuelle Beobachtungen ist die SkyView vollkommen ausreichend. Trotzdem empfehle ich dir, dich mit Gleichgesinnten kurzzuschließen und mit ihnen mal gemeinsam raus zu gehen. Hat mit auch sehr geholfen.

In diesen Sinne...
Matthias
 
Hallo,

vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich denke in Kürze werde ich mich entscheiden können.

grüsse
raziel
 
Hallo Barista,
ich beobachte oft vom Balkon mit einem 150/1200 Dobs. Das wird einfach hingestellt und nach etwas Abkühlzeit gehts los. Das mit dem eingeschränkten Sichtbereich ist zwar richtig, aber mein Aldi-Rohr mit Stativ ist da beim Sichtbereich nicht besser dran. Praktisch hänge ich aber schon manchmal ein wenig übern Rand beim Dobson. Da macht nicht die Größe des Aufbaus den Unterschied, sondern an welchem Ende man reinschaut.
Besser siehts erst aus wenn man ohne Stativ auskommt und sich stattdessen eine Befestigung auf der Balkonkante baut (wenn möglich und zulässig), auf die man die Montierung setzen kann. Dann muss es aber auch ein Teleskop mit Einblick hinten sein. (oder ein Fallschirm als Zubehör <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> )

Gruß
Ralf
 
Hallo Ralf & *.*,

> Dann muss es aber auch ein Teleskop mit Einblick hinten sein

Das ist auch mein Gedanke, auf dem Balkon wäre ein 'Hintenreingucker' praktischer. Oftmals glänzen Balkons zudem mit wenig Tiefe bzw man möchte sich ja nicht unbedingt den Balkon mit dem Scope zubauen, insofern ginge auch meine Wahl in Richtung Mak, SC oder MC, zumindest wenns die 100mm Öffnung mal überschreiten soll, wobei das wohl nicht im Preisrahmen von 400 Eur zu machen ist.
 
Hi Raziel

Unter diesen Bedingungen könntest Du mit einer stabilen Montierung (ab Astro 5) ohne Stativ
einsteigen und die Montierung im Selbstbau auf die Balkonbrüstung setzen.
Ein kurzer China-Farbwerfer als First-Scope oben drauf bietet dann im niedrigen
Vergrößerungsbereich schon Mal jede Menge Beobachtungsspass zum Herantasten
an das Hobby und sprengt, je nach Öffnung und Quelle, das Budget noch nicht.
So ein kurzes Linsenfernrohr passt übrigens wegen der erreichbaren großen Gesichtsfelder
hervorragend zu einem später anzschaffenden mittleren Mak oder SC, welches dann die höheren
Vergrößerungen bietet und von einer Montierung ab der
vorgeschlagenen Klasse gut getragen wird.

CS, *entfernt*
 
Also die 100mm sind bei dem Preis schon möglich (z.B. TS-Mak 102/1400 auf Astro3), incl vieleicht noch ein Okular. Die von *entfernt* vorgeschlagene Astro5 finde ich für den Anfang etwas teuer, damit würds dann wohl nicht mehr passen. Die Brüstung ist vieleicht auch stabiler als ein Stativ, was dann ein Ausgleich ist, und ob ein schwereres Gerät später angeschafft wird oder sich bei dem beobachtungsplatz lohnt ist ja noch nicht klar. Etwas weniger Gewicht ist vieleicht auch weniger störend wenn du doch mal rausfährst, und dann ist es schön auch ein Stativ zu haben. (Dann muss der Anbau auf der Balkonbrüstung auch nicht sofort sein)

Gruß
Ralf
 
Hallo!

Bei den TS-Mak sind schon zwei Okulare dabei(20mm & 6mm). Anstatt der Astro3 würde ich alledings eine SkyView nehmen. Vom Preis her geht das zwar etwa 40.- über die 400.-, aber ich weiss, dass man mit Wolfi handeln kann. Die SkyView ist etwas stabiler und ausbaufähiger als die Astro3 und jeder weiss ja, wie eine wackelige Montie einem die Lust verderben kann.

Ansonsten stehen da noch ein paar "Russentonnen" rum, die ebenfalls gut zu gebrauchen sind. Ihnen fehlt es zwar etwas an Brennweite für Planeten, aber besonders die Größe dieser Teleobjektive macht sie besonders attraktiv. Ich habe ein neueres Model als Objektiv an meiner Kamera und es gibt nichts daran auszusetzen. Fotografisch! Und was fotografisch gut ist, kann erst recht visuell nicht verkehrt sein.

So, und nun pack ich mein Zeug zusammen und geht mit den Kumpels spechteln ...

CS
Matthias
 
Hallo Ralf,

die Astro5 geht gebraucht schon für rd 250 Euronen, für die kleinen Maks wäre es aber sicher mehr eine Zukunftsinvestition als schiere Notwendigkeit. Gut, ich hatte selbst einen Celestron N4, lassen wir dabei das Goto und den dementsprechenden Preis mal außen vor. 100mm Öffnung sind für einen Einsteiger schon eine Menge, nüchtern betrachtet würde ich mich heute damit jedoch nur als reines Reisegerät zufriedengeben. Gut, ich habe auch andere Hausbedingungen und Präferenzen als der Kollege Raziel99 ;-)

 
Hallo Toni

Autsch...da hab ich wohl 28 zu 99 verloren.
Tolles Ergebnis! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
Naja, die Grundidee ist sicher nicht so ganz verkehrt, wenn denn die Bedingungen so
verzwickt sein sollten.

CS, *entfernt*

 
Hallo Günther und *.*,

> Autsch...da hab ich wohl 28 zu 99 verloren.

Na, verloren hast Du nicht, ich wollte nur rechtzeitig aufklären, daß es einen Unterschied zwischen Raziel28 und 99 gibt ;-)

Wichtig ist ja nur das konstruktive Gespräch, klar ist nun, daß die Frage nach Reflektor oder Refraktor eben nicht klar auf der Hand liegt, jede Bauart ihre spezifischen Vorzüge aber auch Nachteile hat und für die Stadt- respektive Planetenbeobachtung zunächst techn. Daten des Teleskopes und nicht nur dessen Bauart verantwortlich ist.

Letztendlich aber läuft es immer auf das gleiche hinaus, live ansehen, selber kucken und einen persönlichen Eindruck verschaffen ist durch nichts zu ersetzen, da können unsere Tips höchstens zum Hintergrund beitragen, vor Ort die richtige Fragen zu stellen.

In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende mit klarem Himmel.
 
rein interesse halber: Wie ist das Vixen New Polaris R-114 S Spiegelteleskop. Spigeldurchmesser 114 m, Brennweite 900.

Habe ein relativ günstiges Angebot entdeckt, ist es überhaupt für Einsteiger geeignet? Vixenteleskope sind ja, so wie ich mitbekommen habe einer der besten.

grüsse
raziel99
 
Hallo Raziel99,
das ist mal wieder ein typisches Beispiel für "Keine Ahnung, aber verkauft!". Das Angebot ist grottenschlecht beschrieben, dass unsereiner doch glatt sagen würde: "Finger weg von dieses Müll!"

ABER ...

Die Bilder zeigen tatsächlich einen Vixen R 114 auf einer NewPolaris-Montierung. Der Gerät wird wie abgebildet normalerweise für das vierfache des Preises neu verkauft.

Nun ist die erste Frage, ob es unter deinen beschriebenen Bedingungen auf Balkonia wirklich zu gebrauchen ist, denn immerhin handelt es sich um einen Newton mit Einblick am oberen Ende des Teleskops, dass dir eventl. viel Platz auf Balkonia weg nehmen wird.

Die zweite Frage stellt sich mit der Öffnung von 114mm. Das Verhälniss von f/7,9 ist zwar für Planetenbeobachtung sehr gut, aber die gerade so niedrige Öffnung ist für DeepSky etwas zu wenig.

Kurz: Ja, die Geräte von Vixen sind gut, auch wenn hier in diesem Angebot keine Okulare angeboten werden(Oh Gott ist das ein Müll was die da schreiben - vollkommen zusammenhangslos). Das Angebot ist in der Tat ein Schnäppchen.

Letztlich muss du aber entscheiden, ob du darauf anspringst. Gehe aber unter Umständen davon aus, dass sich bis zum schluss das Gebot verdoppeln wird.

CS
Matthias
 
vor ein paar Tagen habe ich bzgl. des Vixen R-114 s gepostet. Vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Heute habe ich eine Frage zu dem Teleskop VIXEN R114 M OTA auf TAL- azimutal Montierung. Inwieweit unterscheidet sich das von dem anderen. Die Daten sind doch identisch? Ist hier nur die Montierung anders und sonst alles gleich? Oder ist es vielleicht besser als das andere?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Raziel99,

Wie ist das Vixen New Polaris R-114 S Spiegelteleskop

Ich hatte den R114S selbst lange Zeit im Einsatz, jedoch nicht auf der NewPolaris-Montierung.
Ich kann sagen, es war ein sehr gutes Gerät, von dem ich mich schweren Herzens getrennt habe um Platz im Keller zu bekommen, bzw zur Anschaffung eines 150/750ers.

Als Einsteigergerät an sich, aber auch später als 'leichtes Gepäck' ist er von meider Seite aus wärmstens zu empfehlen.

Ob man dazu unbedingt eine NP-Montierung braucht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hatte den R114S auf einer EQ3-2, aber ich fotografiere auch nicht und brauchte daher auch keine weiteren Lastreserven, die die NP hier sicherlich noch bietet. Zuletzt hatte ich ihn auf einer EQ5, schon aufrüstbegriffen im Garten stehen, was dann so aussah:

Link zur Grafik: http://people.freenet.de/reuscher/photogallery/saeule_01.JPG



 
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