datenreduktion festplatte

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Ehemaliger Benutzer (28957)

guten morgen,

ich wusste nicht genau wo ich meine frage stellen soll, aber da die groessten festplattennutzer vermutlich hier zu finden sind, schiess ich einfach mal hier rein.
ich hab das problem staendig an festplattenplatz zu leiden. zum einen lege ich wert auf die sicherheit die daten nicht verlieren zu wollen - spricht fuer eine RAID, aber andererseits muesste ich dann bei platzmangel immer min. 4 platten tauschen.
jetzt die banale frage, wie macht ihr das, wo und wie speichert ihr eure daten?
kann man eventuell flats, darks und oder biasframes irgendwie zusammenfassen, sodass nicht 100x31mb biasdaten auf der festplatte liegen?
kann man zb mit PI die bias und darks per script zusammenfassen?
 
Hallo >hier könnte Dein Name stehen >!

Dein Problem teilen wir sicherlich alle. Ich selbst habe ein WD Cloud - System mit Raid und 2 gespiegelten Platten a 4 TB.
Dennoch muss ich sparen: So verschwinden sämtliche Einzelframes (Flats, Darks, BIAS - aber NICHT die Lights!) nach dem Stacken wieder von der Platte. Lediglich die Masterframes dürfen bleiben. Falls man noch mehr Platz freimachen muss, kann man zur Not auch die Lights (bis auf das integrierte Ergebnis) löschen. Weitere Bearbeitungsschritte sollten aber bleiben dürfen. Zumindest die zeitaufwendigsten (DBE, Rauschreduktion, DECON).

viele Grüße und CLS

Martin
 
Ich bearbeite, bin dann irgendwann fertig, und lösche den ganzen Rohdatenmist... alles, denn ich komme sowieso nicht dazu die noch mal nach Jahren zu bearbeiten.

Aber Du kannst ja für jedes Jahr z.B. ne externe Platte nehmen und alles darauf auslagern und ablegen, “für später”...

Gruß
Ernie
 
Moin,

was auch geht ist ein preiswertes Rais mit 4, 5 großen Platten drin, dann hast Du erstma TB's genug für eine Weile, und die Sicherheit, dass nix abraucht, jedenfalls nicht so schnell.

Bei mir stehen 2 Sharkoon-Boxen die per Software Raid1 spielen (also gespiegelt) und intern je 5 Server-Platten mit 2-facher Redundanz haben. Das reicht für Büro, Privat und Hobby ein paar Jahre.

USB3.0 als Anbindung reicht locker.

Jörg
 
Zitat von sdr_herrmanns:
... zum einen lege ich wert auf die sicherheit die daten nicht verlieren zu wollen - spricht fuer eine RAID, aber andererseits ...

Ein Raid-Verbund erhöht die Verfügbarkeit und je nach Konfiguration ggf. die Transferraten, aber nicht die Sicherheit.
Jeder, dem es einen Raid-Verbund ohne Backup zerlegt hat, weiß, was ich meine...
 
... wobei das Backup per Raid1 auch auf einem zweiten gleichen Block (also redundanter Hardware) laufen kann.

Es steht natürlich auch nichts gegen ein Band-Backup, die dazu erforderliche Hardware (Bandroboter) ist aber preislich schon eine Aufgabe ...

CS
Jörg
 
Ich habe ein NAS mit 4x3TB im Raid5-Verbund. Seitdem ist Platz kein Problem.

Da mein ursprüngliches NAS in die Jahre gekommen ist, benutze ich es jetzt nur noch als Backup. Einmal pro Nacht werden die Daten rüberkopiert, dann legt es sich wieder schlafen.

So bin ich hoffentlich gegen Datenverlust abgesichert. Denn irgendwann ist jedes technische Gerät kaputt - egal ob Festplatte oder das ganze NAS.

VG
Wolfgang
 
Hallo,
Die genannten Vorschläge sind alle gut und kann man so machen. Aber irgendwann werden auch die 8TB oder 24TB mal voll sein und sei es, dass der Platz nur wegen anderen Daten knapp wird.

Daher: "Ab und an sollte man vielleicht die älteren Ordner mal durchgehen. Müssen die 24 Test-Lights vom Orionnebel mit der damals neuen Canon 350D wirklich archiviert werden? Das waren 240s inkl. Darks, Flats und Bias. Danach hab ich aber nie wieder 240s Belichtungen gemacht und außerdem, auf 18 von den 24 Bildern sind so gravierende Nachführfehler, dass wird keine Stacking- und Bearbeitungssoftware mehr beheben können.

Dann ist da noch dieser Ordner mit dem R-Kanal von NGC 6888 aus dem Jahr 2015 und dem Newton, allerdings hab ich den Newton 2017 verkauft und hab mittlerweile auch eine andere Kamera. Man könnte das mischen, man könnte aber auch einfach neue R-Bilder aufnehmen."

Ist nur so eine Idee, wir sammeln ja alle gerne. Und 95% von dem was wir sammeln wird danach nie wieder angeschaut. Egal ob physisch oder digital. Klar gibt es hier auch Fotografen, die produzieren seit Jahren hochklassige Aufnahmen und diese sollten dann auch nicht gelöscht werden. Mir gehts eher um den ganzen Testkram und "Da wollte ich mal schauen ob der Reducer passt".

Achso, bei mir sind es aktuell ~200GB Daten die ich archiviert habe. Seit Beginn meiner Tätigkeit 1997. Aber ich mach auch pro Jahr mit Glück maximal zehn Bilder.

Viele Grüße,
Felix
 
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