Deep Sky für Newton

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Schiene

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Hallo Leute:
Ich möchte gern mein neues Okular ausprobieren, und zwar an DeepSky-Objekten.Täte mich interessieren, was man mit "mehr Vergrößerung" sehen kann. Ich hab nen 114/1000 Newton und würde gern wissen, was man so zu dieser Jahreszeit sehen kann, und was sich lohnt. Hat zufällig jemand mal nen Link für mich?
Thanks for Answers

Bye,bye
Schiene <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi!
Die Vergrößerung ist gerade bei Deepskyobjekten nicht das Entscheidende! Der Orionnebel ist vielleicht in guten Nächten noch am Horizont zu sehen. Weitere Tipps kann ich dir aber nicht geben. tut mir leid!
MfG Michael
 
Hallo Schiene,

was für eine Brennweite hat dein neues Oku? Kombiniert mit der Teleskopbrennweite ergibt sich die Vergrößerung. Die Vergrößerung und deine Teleskopöffnung bräuchten wir als Info, um sinnvolle Tips geben zu können.

Bei hochvergrößernden Okularen wäre M13, der bekannte Kugelsternhaufen im Herkules- ein sehr gutes Testobjekt. Auf jeden fall durch die hohe Helligkeit leicht zu finden, und mit 114mm Öffung bei guten Bedingungen am Rand in Einzelsterne auflösbar, ein tolles Objekt.

Deep Sky ist bei den meisten Objekten VOR ALLEM vom dunklen Himmelshintergrund abhängig. Ist der gegeben, kann man auch mit deutlich kleineren als deinem Teleskop tolle Objekte betrachten, vor allem große Gasnebel wie den Nordamerikanebel im Schwan (ein Sommersternbild). Auch Galaxien sind reizvoll, wie M51, die Whirlpool-Galaxie in den Jagdhunden, M101 eine große Spiralarmgalaxie, ebenso wie M81 und M82 im großen Bären. Sehr schön für den Anfang sind sicherlich größere Offene Sternhaufen, z. B. M35 in den Zwillingen oder M37 im Fuhrmann.

Hast Du etwas Literatur? Eine super Investition ist das Standardwerk "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoscha; mit etwa 15 Euro recht günstig. Da findest Du alle für dein Teleskop erreichbare Objekte mit Aufsuchkarten, Objektbeschreibungen und intersanten Zusatzinfos. Sollte man unbedingt haben.

Klaren Himmel wünscht

Achim
 
Hallo,

wie eine Vergrößerung zu wählen ist, hängt von vielen Faktoren ab (Objekt, Seeing, Lichtverhältnisse uvm.). Aus diesem Grund können auch keine pauschalen Angaben gemacht werden.

Ich würde mir an Deiner Stelle den "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka kaufen. Hier findest Du eine Auflistung von interessanten Objekten. Mit dem Buch und Deinem Teleskop, solltest Du die nächste Zeit beschäftigt sein.

NightSky - Astronomiezeitschrift von Amateuren

Grüße, Christoph Lohuis.

 
Hallo Schiene,
Der Orionnebel ist leider schon unter dem Horizont versunken, aber dafür gibt es zur Zeit einen echten Leckerbissen: Den offenen Sternhaufen M44. Stelle einfach Jupiter mit niedriger Vergrößerung ein, dann ist M44 ganz in der Nähe. Schon mit meinem 767/700er sah dieses Objekt sehr beeindruckend aus. Desweiteren ist natürlich noch der Coma-Galaxienhaufen im Haar der Berenike und M13 in den Jagdhunden empfehlenswert. Und nahe des Großen Wagens kannst du auch noch M81 und M82 finden. Als Vergrößerung würde ich bei deinem Gerät für Nebel und Sternhaufen etwa 40-60-fach empfehlen.
Gruß, Gardalon
EDIT: M13 ist natürlich im Herkules-mein Fehler.
 
Hallo ,
Danke erst mal für die Interessanten Tips von Euch. Den offenen Sternhaufen neben Jupiter habe ich auch schon gesehen, "nicht schlech das Ding"!!
Zu dem Okular und zum Teleskop: Ich habe einen 114mm Newton, mit 1000mm Brennweite und das neue Okular hat eine Brennweite von 6mm.
Leider habe ich mir mein Okular erst später kaufen können, als der Orionnebel schon unterm Horizont war.
Mir stellt sich noch eine andere Frage: Was ist denn die maximale Grenzgröße (Mag) bei DeepSky- Objekten,für mein Teleskop, wenn ich schon einige Deteils(wie im Orionnebel-damals mit 9mm Okular) sehen möchte?-ist für Red Shift wichtig.

Thanks for Answers

Bye,bye
Schiene <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo!
Also ein 6mm Okular ist für Deep Sky net so prickelnd, da das Bild schon recht dunkel und das Gesichtsfeld sehr klein wird. Lohnend könnte man die Vergrößerung wohl am ehesten noch bei Kugelsternhaufen aus dem Messierkatalog (M13,M5,M3,M92,M53 etc.) und hellen planetarischen Nebeln z.B. Eskimonebel, NGC6210, NGC6543 etc. einsetzen. Zum Aufsuchen sollte aber immer erst eine schwächere Vergrößerung gewählt werden. Die Grenzgröße hängt sehr von der lokalen Himmelsqualität und dem Beobachter ab und bei flächigen Objekten spielt auch der Objektdurchmesser eine Rolle. Unter gutem Himmel sollten mit dem Gerät alle Messierobjekte machbar sein. Hat man die und die helleren NGCs erstmal halbwegs durch, so hat man schon ein Gefühl dafür, was man dem Gerät so zutrauen kann.
Mit zunehmender Erfahrung läßt sich die Grenze dann noch erstaunlich weit hinausschieben.
 
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