Dekarem Jenoptem 10x50 schlechte Transmission?

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EnricoLE

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Laut diesem Test hier ist die Transmission bei den Zeiss Jena Gläsern angeblich nicht mehr zeitgemäß und damit unterdurchschnittlich.
Das halte ich für etwas weit hergeholt, oder?
Was sagt ihr dazu?
Die sonstigen Tests wirken eigentlich recht professionell.


Irgendwo war auch ein Testdiagramm zur Transmission.Dieses finde ich leider nicht mehr.

http://www.allbinos.com/index.php?test=lornetki&test_l=56

 
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Kommando zurück ;)

Alles nicht so schlimm.
Es handelt sich bei dem getesten Glas um ein Modell von 1968.
Das es ein 7x50 ist spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle da die beiden Ferngläser sich nur durch die Okulare unterscheiden.

Trotzdem wäre es interessant nun zu sehen wie das moderne MC vergütete Fernglas im Transmissions Test abschneiden würde.

http://www.allbinos.com/233-binoculars_review-Carl_Zeiss_Jena_Binoctem_7x50.html
 
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Das 10x50, das Du zuerst verlinkt hattest, hatte ja die neuere Verguetung und erreichte beachtliche 88.7% Transmission - mehr als ich erwartet haette.

Das alte 7x50 mit Einfachverguetung landete bei 75%, auch nicht schlecht.

Ich finde die Bewertung des 10x50 auf Allbinos ein wenig einseitig: Sie vergleichen die Eigenschaften dieser aelteren Fernglaeser (weites Sehfeld aber schlechte Randschaerfe) mit denen neuerer Bauart (die viel randschaerfer sind, dafuer aber weniger Sehfeld haben) und bewerten die alten entsprechend als 'loser'.

Ich sehe es eher als eine andere Design-Philosophie: Manche moegen weite Sehfelder und stoeren sich nicht an unscharfen Raendern, andere wollen ein perfektes Bild bis zum Rand und stoeren sich nicht am engeren Sehfeld. Man verwendet heute kleinere Sehfelder hauptsaechlich deshalb, weil man brillentaugliche Okulare einsetzt, die andernfalls zu sperrig wuerden. Die bessere Randschaerfe ist da eher ein Nebeneffekt ...

Viele Gruesse,
Holger


 
Hallo Holger,

ja das getestete Glas war wohl sogar unvergütet war etwa 40 Jahre alt oder hatte eine blaue Vergütung.

Ich selbst finde die MC Jena Vergütung zu stark "rötlich" was damals wohl technisch Standard war vor allem bei Geräten die tagsüber Verwendet werden.
Man findet heute kaum noch solche stark farbigen Vergütungen.
Vor allem im Bereich astronomischer Geräte ist diese meißt grünlich.
Die Vergütung der Jenaer Ferngläser ist also mit Sicherheit für die Tagbeobachtung ausgelegt.

Sind die Prismen eigentlich vergütet?

Falls nicht könnte man dort noch einmal nachhelfen und diese entweder austauschen gegen neue gleicher Größe:
Dies sollte öglich sein, da die Gehäuseform auch heute noch ähnlich ist.

Auf der anderen Seite kommt immer wieder die Frage auf ob man Linsen und Prismen nicht nachträglich vergüten lassen kann.
Das muss funktionieren bei ungekitteten Glaskörpern denn ein ganz normaler Optiker vergütet in seinem Geschäft täglich Brillenlinsen mit einer meißt grünen Beschichtung.

Dies dauert nur wenige Sekunden.Die Beschichtung hält Jahre auch wenn die Brille täglich gereinigt wird.

DEswegen eine Frage an alle und an Dich Holger.
Ist Dir das verwendetete Verfahren bei der Vergütung im Optikergeschäft bekannt.
Gibt es da Geräte die groß genug sind um auch Prsimen oder größere Linsen zu vergüten?



 
Hallo Holger,

bezüglich der Bewertung des 10x50,
Du schreibst mir aus der Seele. Wenn ich auf albinos von "loser" lese, muß ich ein wenig schmunzeln.

Man sollte vielleicht mal bedenken bzw. berechnen, wieviel an scharfem Feld einem übrig bleibt. Beim Jena 10x50 sind es je nach Alter irgendwo zwischen 4º - 4,5º TGº. Andere, neue Gläser erreichen auch nicht mehr. Abgesehen von den Spezialisten Fujinon, Nikon SE oder EDG als Beispiel.

Bei der Transmission ist es doch ähnlich. Einen deutlich höheren Wert erreichen auch nur Spitzengläser.

Gruß

Mike
 
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