Ehemaliges Mitglied [16496]
Hallo,
Nach langer und schwerer Krankheit konnte ich am Abend vom 29. September 2018 das erste mal am Nachthimmel beobachten.
In den Wochen nach Krankenhaus und Reha Aufenthalt machte ich mit Fit genug, um meinem 12"/f4 Newton aufbauen zu können.
Zum Einstieg in die Beobachtungsnacht nahm ich mir die beiden Planeten Mars und Saturn vor.
Während ich Saturn bei einer Vergrößerung von 255x gut sehen konnte, wurde Mars schon bei 179x von der Luftunruhe sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Ein paar Nebel und einen Sternhaufen habe ich im Laufe der Nacht ebenfalls beobachtet.
Die erste Region war der Nordamerika- und der Pelikannebel zusammen mit den zwischen diesen beiden Nebeln liegenden Dunkelnebel
und dem Sternmuster "Kleiner Orion".
Ausgehend vom Thread "Keine Chance auf NGC 7000 trotz OIII-Filter?" auf dem Nachbarforum "Astrotreff wollte ich ebenfalls mit kleiner
Öffnung versuchen, was ich von diesen Nebeln erkennen konnte.
Im 80/400mm Refraktor mit einem Astronomik [O III] Filter konnte ich bei einer Vergrößerung von 17x den Nordamerikanebel sofort sehen.
Der Nebel ist sehr strukturiert mit verschiedenen Helligkeiten. Abgesetzt vom Dunkelnebel konnte ich auch den Pelikannebel gut erkennen.
Im 12" Newton bei einer Vergrößerung von 40x, ebenfalls mit dem [O III] Filter zeigte der Nordamerikanebel sehr viele Details und Strukturen
sowie unterschiedliche Helligkeiten und dunkle Einschlüsse.
Getrennt durch den deutlich sichtbaren Dunkelnebel war der Pelikannebel deutlich zu sehen.
Das Sternmuster "Kleiner Orion" war in beiden Teleskopen deutlich zu sehen.
Weiter ging es zum Offenen Sternhaufen NGC 6791 den ich mit dem 12" Newton bei einer Vergrößerung von 109 und 400x beobachtete.
Bei 109x blieb es hinter wenigen schwachen Sternen neblig. Bei 400x wurde dieser neblige Hintergrund in sehr schwache Sterne
aufgelöst.
Nord-westlich am Sternhaufen steht ein Dreieck aus schwachen Sternen. In diesem Dreieck steht der orange gefärbte Stern U Lyr , der diesem Dreieck aus Sternen ein schönes Aussehen gibt.
Am Sternhaufen stehen auch noch die beiden Doppelsterne theta und eta Lyr, die bei einer Vergrößerung von 50x getrennt waren.
Mit diesen beiden Doppelsternen und dem aufgehenden Mond beendete ich diese kurze aber doch interessante Beobachtungsnacht.
Diesen Bericht findet ihr auch auf meiner Seite:
Der Beobachtungsabend vom 29. September.
Viele Grüße
*entfernt*
Nach langer und schwerer Krankheit konnte ich am Abend vom 29. September 2018 das erste mal am Nachthimmel beobachten.
In den Wochen nach Krankenhaus und Reha Aufenthalt machte ich mit Fit genug, um meinem 12"/f4 Newton aufbauen zu können.
Zum Einstieg in die Beobachtungsnacht nahm ich mir die beiden Planeten Mars und Saturn vor.
Während ich Saturn bei einer Vergrößerung von 255x gut sehen konnte, wurde Mars schon bei 179x von der Luftunruhe sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Ein paar Nebel und einen Sternhaufen habe ich im Laufe der Nacht ebenfalls beobachtet.
Die erste Region war der Nordamerika- und der Pelikannebel zusammen mit den zwischen diesen beiden Nebeln liegenden Dunkelnebel
und dem Sternmuster "Kleiner Orion".
Ausgehend vom Thread "Keine Chance auf NGC 7000 trotz OIII-Filter?" auf dem Nachbarforum "Astrotreff wollte ich ebenfalls mit kleiner
Öffnung versuchen, was ich von diesen Nebeln erkennen konnte.
Im 80/400mm Refraktor mit einem Astronomik [O III] Filter konnte ich bei einer Vergrößerung von 17x den Nordamerikanebel sofort sehen.
Der Nebel ist sehr strukturiert mit verschiedenen Helligkeiten. Abgesetzt vom Dunkelnebel konnte ich auch den Pelikannebel gut erkennen.
Im 12" Newton bei einer Vergrößerung von 40x, ebenfalls mit dem [O III] Filter zeigte der Nordamerikanebel sehr viele Details und Strukturen
sowie unterschiedliche Helligkeiten und dunkle Einschlüsse.
Getrennt durch den deutlich sichtbaren Dunkelnebel war der Pelikannebel deutlich zu sehen.
Das Sternmuster "Kleiner Orion" war in beiden Teleskopen deutlich zu sehen.
Weiter ging es zum Offenen Sternhaufen NGC 6791 den ich mit dem 12" Newton bei einer Vergrößerung von 109 und 400x beobachtete.
Bei 109x blieb es hinter wenigen schwachen Sternen neblig. Bei 400x wurde dieser neblige Hintergrund in sehr schwache Sterne
aufgelöst.
Nord-westlich am Sternhaufen steht ein Dreieck aus schwachen Sternen. In diesem Dreieck steht der orange gefärbte Stern U Lyr , der diesem Dreieck aus Sternen ein schönes Aussehen gibt.
Am Sternhaufen stehen auch noch die beiden Doppelsterne theta und eta Lyr, die bei einer Vergrößerung von 50x getrennt waren.
Mit diesen beiden Doppelsternen und dem aufgehenden Mond beendete ich diese kurze aber doch interessante Beobachtungsnacht.
Diesen Bericht findet ihr auch auf meiner Seite:
Der Beobachtungsabend vom 29. September.
Viele Grüße
*entfernt*