der Flutlichthimmel..........

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Anette_Aslan

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Liebe Astrofreunde,
gestern Abend kam ich von irgendwoher mit der U-Bahn. Es war schon 22h und ich mußte eine Station vor der meinigen Umsteigen. Die welche mich nach Hause bringen sollte brauchte noch 10 min. Haltestelle befand sich gut beleuchtet zwischen Wald, Straße und einer kleinen Siedlung.

Nun, als STernenfrau habe ich die Warterei mit Himmelsgucken vertröstet und ich konnte sage und schreibe nicht mehr, wirklich nicht mehr als drei (!) Sterne ausmachen. DAs Sommerdreieck hoch oben im Zenit! Wega, diese Leuchte geht scheinbar immer und nominiert sich damit als letzte HOffnung für die Zukunft.

Ich versuchte krampfhaft mehr auszumachen, angetrieben von der Unfassbarkeit der Tatsache und dem Gedanken, dass dieses Scenario schon fast wie Folter ist. Alles soff ab in der Beleuchtung der Haltestelle, der Straße und der Siedlung.

Schon 1Km weiter stieg ich aus, hell beleuchtete Tankstelle, Strassenkreuzung, Haltestelle, Siedlung links und rechts der Strassse.........direkt an Ort und Stelle lief noch nicht einmal mehr das Sommerdreieck! Und ich wohne keine 50m von diesem unfassbarem Horror! Denn es ist nur ein Haus vor meinem Garten, welches mich von dieser Scenerie abschirmt. Und was bedeutet das?

Ich kann deutlich mehr Sterne sehen: Pegasus, Schwan, Leier, Adler, Gr. und kl. Wagen, Wega, Drachen...gegen den Horizont über den Dächern der Häuser oder dazwischen kann ich dann im Sommer den Skorpion sehen, Raaben den Schützen angedeutet...........

ICh stelle mir vor, was 20Km bis tief in die Pampa ausmachen, wenn 50m schon solch einen GEwinn bringen. Ich stelle mir vor, ich würde in dem Haus vor meinem Garten wohnen!
Dann würde ich hier nicht sitzen und schreiben........nein welch ein Horror........

Grüssle von Anette
 
Kleine Ansammlungen von Lamen wirken auch nur lokal, d.h. paar Hundert Meter weiter ist alles viel besser. Aber große Städe überfluten den Himmel bis in den Zenit. Da nützen paar Schritte gar nix, selbst in einem etwas lichtärmeren Vorort.

Aber 15 Kilometer nützen schon sehr, vor allem für die statdabgewandte Seite des Himmels.
 
Hallo Anette,

vergiß nicht es ist Wasen in Stuttgart und das soll der Himmel schließlich spüren!

Grüße
Martin
 
Hallo Anette,

um der Streulichtglocke zu entfliehen sind 20km zu wenig.
Das Remstal, wo ich wohne, ist auch sehr lichtversoicht.

Wir verziehen uns in den Murrhardter Wald oder auf die Mainhardter Berge um den Sternenhimmel zu beobachten,
und das sind rund 40km von Schduagard weg. :biggrin:
Dort kann man dann auch mal einen 10er Dob rischdisch auswinden:augenrubbel:


Grüssle vom Gerd
www.bksterngucker.de
 
Loits, ich werds noch mal schaffen, irgendwer wird mich da raus karren!!!!!!!!!!!! Mit Dobsi....Grüßle von Anette
 
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