Okke_Dillen
Aktives Mitglied
Moinmoin,
es regnet. Andere, frische Aufnahmen erfüllten die zweiten 50% ihrer Bestimmung - so ein Astrofoto besteht ja gerne mal aus 50% Hoffnung und 50% Lerneffekt - zumal nachdem man irgendwas geändert, neu ausprobiert oder neu angeschafft hat.... pfeif...
Der M27 mag ne olle Kamelle sein, aber nichtsdestotrotz finde ich ihn einfach schön, kann mir nicht helfen. Gleiches gilt übrigens für den genauso ollen M57. Und, welch Freude, deren Potenzial hab ich bisher noch lange nicht ausgeschöpft. Gut so! Denn in mancher Mondnacht haste zwar klaren Himmel, aber das neugierigste Objekt des Universums - der Mond - hängt auch da rum und funzelt einem ins Gesicht...
Das hier ist eine Neubearbeitung eines solchen Bildes, das in einer Vollmondnacht entstand, allerdings von vor einem Jahr, damals noch mit der Eos 800Da aufgenommen (übrigens imho die beste APSC-Kamera, die Canon zu bieten hat). Das Ergebnis von damals hatte mir bereits gefallen und ich hatte die Idee, mit neuen BB-Kenntnissen mal erneut über die Daten herzufallen. Also den Rohstäkk von damals rausgekramt und ab da noch mal alles neu.
Das lief eigentlich soweit ganz gut, aber da, wo ich mir den entscheidenden "Kick" erhoffte, passierte ernüchternd wenig
. Hmmm, für "mehr" müßte ich wohl doch noch deutlich mehr Licht sammeln - getreu dem Motto "Hubraum statt Spoiler", es sind ja gerademal 81min, immerhin bei Iso200. Farbe und Helligkeit waren eigentlich in gesundem Maß vorhanden, aber eine knackigere Struktur hätte ich schon erwartet...
Also mal astrobin durchgeguggt, optisch beeindruckende Werke dabei, aber leider viele "tot-entrauscht", "tot-gestreckt", aber auch richtig schöne. Keine jedoch mit den erwarteten "knackigen" Konturen. Auch das Bild des VLT auf Wikipedia liefert kaum mehr... hmmm ja okay, dann isses wohl so....
Mehr geht dann nur noch mit höherer Vergrößerung bei mehr Öffnung. Bleibt noch, mehr Licht zu sammeln, um auch die beeindruckende Außenstruktur abbilden zu können. Immerhin, schärfer isses (keine Unscharfmaske oder sowas!), weniger gestreckt, stufenloser Übergang von Sternen zu Hintergrund, gezielter entrauscht und differenzierter coloriert.
Und so sieht es jetzt aus:
Den Hintergrund könnte man noch leicht nachdunkeln... oder auch nicht, einen guten Hintergrund kann man ja auch mal stehenlassen
Noch ein paar Daten:
Aufnahmedatum: 17.Juni 2019
RC10" F7,8
Eos 800 Da
27x 180sec BZ @ iso200
AZEQ6GT auf Trila102
Mgen2 an 8x50 Sucher
Vollmond
Mögen die Regenwolken bald weiterziehen!
Okke
es regnet. Andere, frische Aufnahmen erfüllten die zweiten 50% ihrer Bestimmung - so ein Astrofoto besteht ja gerne mal aus 50% Hoffnung und 50% Lerneffekt - zumal nachdem man irgendwas geändert, neu ausprobiert oder neu angeschafft hat.... pfeif...
Der M27 mag ne olle Kamelle sein, aber nichtsdestotrotz finde ich ihn einfach schön, kann mir nicht helfen. Gleiches gilt übrigens für den genauso ollen M57. Und, welch Freude, deren Potenzial hab ich bisher noch lange nicht ausgeschöpft. Gut so! Denn in mancher Mondnacht haste zwar klaren Himmel, aber das neugierigste Objekt des Universums - der Mond - hängt auch da rum und funzelt einem ins Gesicht...
Das hier ist eine Neubearbeitung eines solchen Bildes, das in einer Vollmondnacht entstand, allerdings von vor einem Jahr, damals noch mit der Eos 800Da aufgenommen (übrigens imho die beste APSC-Kamera, die Canon zu bieten hat). Das Ergebnis von damals hatte mir bereits gefallen und ich hatte die Idee, mit neuen BB-Kenntnissen mal erneut über die Daten herzufallen. Also den Rohstäkk von damals rausgekramt und ab da noch mal alles neu.
Das lief eigentlich soweit ganz gut, aber da, wo ich mir den entscheidenden "Kick" erhoffte, passierte ernüchternd wenig
Also mal astrobin durchgeguggt, optisch beeindruckende Werke dabei, aber leider viele "tot-entrauscht", "tot-gestreckt", aber auch richtig schöne. Keine jedoch mit den erwarteten "knackigen" Konturen. Auch das Bild des VLT auf Wikipedia liefert kaum mehr... hmmm ja okay, dann isses wohl so....
Mehr geht dann nur noch mit höherer Vergrößerung bei mehr Öffnung. Bleibt noch, mehr Licht zu sammeln, um auch die beeindruckende Außenstruktur abbilden zu können. Immerhin, schärfer isses (keine Unscharfmaske oder sowas!), weniger gestreckt, stufenloser Übergang von Sternen zu Hintergrund, gezielter entrauscht und differenzierter coloriert.
Und so sieht es jetzt aus:
Den Hintergrund könnte man noch leicht nachdunkeln... oder auch nicht, einen guten Hintergrund kann man ja auch mal stehenlassen
Noch ein paar Daten:
Aufnahmedatum: 17.Juni 2019
RC10" F7,8
Eos 800 Da
27x 180sec BZ @ iso200
AZEQ6GT auf Trila102
Mgen2 an 8x50 Sucher
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Mögen die Regenwolken bald weiterziehen!
Okke
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