Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebe Sterndlgemeinde,
dieser so extrem trockene und warme Frühherbst, den wir dem zentralen Mittelmeerhoch zu verdanken haben, bescherte mir zwar heiße und trockene Tage (gestern fast 29 Grad ) aber nicht immer freien Himmel, die schönen Eiswolken dieser Tage und vor allem die sich ausbreitenden Kondenzstreifen der vermehrten "Last-Minute-Ende-September Flieger" können einen die Nächte vermiesen.
Für Donnerstagnacht versprach mir meine "WeatherApp" ein "excellent seeing", fast ungläubig starrte ich noch lange in den Himmel der sich von diesem Wolkengefasere nicht trennen wollte, als dann wie durch ein Wunder nach einmal schnell rein gehen und wieder rauskommen alles wie weggewischt war!
Auf diese App von Accu-Weather-Com for Stargazers kann ich mich doch meist verlassen!!
Gestern am frühen Abend also baute ich mein 6"FH Equiptment mit Kamera auf und mein 10ner Dobson sollte mir aber diesmal die Wartelücken zwischen den zeitraubenden, serienmässigen Belichtungszeiten der Astroaufnahmen versüssen und so schwirrte ich wie in alten Tagen mit diesem und mit Sternkarte wieder einmal in den Weltraum.
Genickbrecherische Verrenkungen wie am Refraktor auf Säule erspart einem ja der Dobson......mal stehend, mal auf dem Stühlchen sitzend suchte ich zunächst M15, den Pferdeapfel des Pegasus auf und da ich ihn ganz zielgenau mit Hilfe des Telrads sofort mittig im 32mm Weitwinkel hatte, bekam ich das Bedürfnis, den fotografisch festzuhalten. Meinen Dobson wollte ich ja als Spürhund für gezielte Objekte für die Kamera einsetzen.
Also lies ich den Dobs stehen und machte mich an meinen schon bereitstehenden 6 Zöller mit Kamera auf Säule heran, dessen Goto-Montierung aber erst noch mit Hilfe von Eich-Sternen ausgerichtet werden musste...........sonst läuft ja nix...sonst läuft ja nix...
Erst Polaris durch den Polsucher in seine Zielposition bringen...hier und da Rumgetüftle an beiden Achsen der Montierung....
Gewicht austarieren.....
Geeignete Sterne suchen, drei sollen für punktgenaues automatisches Auffinden gut sein......
Den Fokuspunkt der Kamera herausfinden......den Schärfepunkt....
ewiges Gefummele...........fummel, fummel....
.....als ich endlich nach gefühlten tausend Jahren alles richtig eingestellt hatte fand ich den M15 nicht!!!!!!!!!
Telrad und Sucher zeigten ihn mittig, doch im Fokus der Kamera war nichts zu sehen.......
total genervt fizzelte ich dann die Gegend um M15 ab, erwischte ihn dann doch mittig im Kamerafokus und machte ein paar Aufnahmen, die sich bei der Bildbearbeitung als Schrott herausstellten........
Die Nacht schritt voran, mein lieber Wildentenhaufen senkte sich schon tief in den westlichen Horizont, ich jagte mit dem Dobson hinterher und mir wurde klar, dass diees intuitive Werken ohne irgendwelche mechanisch-technischen Umwege am Dobson doch das Wahre ist!!!!!!!!!!!! Leute, man ist ja sofort am Ziel! Trotz Tiefstand kam wieder diese alte Freude auf, die ich bei offenen Sternhaufen empfinde, im 26er Pano springt man direkt hinein ins Gefunkel, einfach herrlich....
aaaaaaber........
Uff, nein....wer mal mit Kamera angefangen hat, ist für alle Zeiten vergiftet......also wollte ich den M11 aber auch noch für alle Ewigkeit festhalten.
Schade, schade, diese Freude des flüchtigen Augenblicks ist einem damit total versaut, will ich meinen...
..und wieder, weil es ja wegen der tiefen Deklination so eilte verkrallte ich ich bar jeglicher Romantik in das ganze Geraffel der Astrofotographie und hielt damit das Ende des Sommers fest........ Die Wildenten fliegen davon....in wärmere Gefilde....oder aber sie flatterten vor Schreck beleidigt von Hinnen.....mein Klick und Ratsch hat sie verjagt...
...oh Leute...da hab ich mich doch wieder verfranst und geärgert. WEnn nach dreimal mühseligem Auffindens von Eich-Sternen am Ende der Handcontroller nur wieder "failed" meldet sollte man sich kritisch mit seinem Geisteszustand beschäfigten............
oder aber mit dem Dobson ins Weltall schwirren und das ganze Zeuges abschütteln!!!!!!!!
So hab ich mit altem Rüstzeug und Gefährt wieder alte Freunde besucht....Cassiopeia abgegrast, meine Eule besucht....tief durchgeatmet
aber trotzdem hab ich sie füchsisch gefangen, die Enten...
da bitte sehr....wie kommt man von diesem Tripp nur wieder runter?
satte Grüsse von Anette
dieser so extrem trockene und warme Frühherbst, den wir dem zentralen Mittelmeerhoch zu verdanken haben, bescherte mir zwar heiße und trockene Tage (gestern fast 29 Grad ) aber nicht immer freien Himmel, die schönen Eiswolken dieser Tage und vor allem die sich ausbreitenden Kondenzstreifen der vermehrten "Last-Minute-Ende-September Flieger" können einen die Nächte vermiesen.
Für Donnerstagnacht versprach mir meine "WeatherApp" ein "excellent seeing", fast ungläubig starrte ich noch lange in den Himmel der sich von diesem Wolkengefasere nicht trennen wollte, als dann wie durch ein Wunder nach einmal schnell rein gehen und wieder rauskommen alles wie weggewischt war!
Auf diese App von Accu-Weather-Com for Stargazers kann ich mich doch meist verlassen!!
Gestern am frühen Abend also baute ich mein 6"FH Equiptment mit Kamera auf und mein 10ner Dobson sollte mir aber diesmal die Wartelücken zwischen den zeitraubenden, serienmässigen Belichtungszeiten der Astroaufnahmen versüssen und so schwirrte ich wie in alten Tagen mit diesem und mit Sternkarte wieder einmal in den Weltraum.
Genickbrecherische Verrenkungen wie am Refraktor auf Säule erspart einem ja der Dobson......mal stehend, mal auf dem Stühlchen sitzend suchte ich zunächst M15, den Pferdeapfel des Pegasus auf und da ich ihn ganz zielgenau mit Hilfe des Telrads sofort mittig im 32mm Weitwinkel hatte, bekam ich das Bedürfnis, den fotografisch festzuhalten. Meinen Dobson wollte ich ja als Spürhund für gezielte Objekte für die Kamera einsetzen.
Also lies ich den Dobs stehen und machte mich an meinen schon bereitstehenden 6 Zöller mit Kamera auf Säule heran, dessen Goto-Montierung aber erst noch mit Hilfe von Eich-Sternen ausgerichtet werden musste...........sonst läuft ja nix...sonst läuft ja nix...
Erst Polaris durch den Polsucher in seine Zielposition bringen...hier und da Rumgetüftle an beiden Achsen der Montierung....
Gewicht austarieren.....
Geeignete Sterne suchen, drei sollen für punktgenaues automatisches Auffinden gut sein......
Den Fokuspunkt der Kamera herausfinden......den Schärfepunkt....
ewiges Gefummele...........fummel, fummel....
.....als ich endlich nach gefühlten tausend Jahren alles richtig eingestellt hatte fand ich den M15 nicht!!!!!!!!!
Telrad und Sucher zeigten ihn mittig, doch im Fokus der Kamera war nichts zu sehen.......
total genervt fizzelte ich dann die Gegend um M15 ab, erwischte ihn dann doch mittig im Kamerafokus und machte ein paar Aufnahmen, die sich bei der Bildbearbeitung als Schrott herausstellten........
Die Nacht schritt voran, mein lieber Wildentenhaufen senkte sich schon tief in den westlichen Horizont, ich jagte mit dem Dobson hinterher und mir wurde klar, dass diees intuitive Werken ohne irgendwelche mechanisch-technischen Umwege am Dobson doch das Wahre ist!!!!!!!!!!!! Leute, man ist ja sofort am Ziel! Trotz Tiefstand kam wieder diese alte Freude auf, die ich bei offenen Sternhaufen empfinde, im 26er Pano springt man direkt hinein ins Gefunkel, einfach herrlich....
aaaaaaber........
Uff, nein....wer mal mit Kamera angefangen hat, ist für alle Zeiten vergiftet......also wollte ich den M11 aber auch noch für alle Ewigkeit festhalten.
Schade, schade, diese Freude des flüchtigen Augenblicks ist einem damit total versaut, will ich meinen...
..und wieder, weil es ja wegen der tiefen Deklination so eilte verkrallte ich ich bar jeglicher Romantik in das ganze Geraffel der Astrofotographie und hielt damit das Ende des Sommers fest........ Die Wildenten fliegen davon....in wärmere Gefilde....oder aber sie flatterten vor Schreck beleidigt von Hinnen.....mein Klick und Ratsch hat sie verjagt...
...oh Leute...da hab ich mich doch wieder verfranst und geärgert. WEnn nach dreimal mühseligem Auffindens von Eich-Sternen am Ende der Handcontroller nur wieder "failed" meldet sollte man sich kritisch mit seinem Geisteszustand beschäfigten............
oder aber mit dem Dobson ins Weltall schwirren und das ganze Zeuges abschütteln!!!!!!!!
So hab ich mit altem Rüstzeug und Gefährt wieder alte Freunde besucht....Cassiopeia abgegrast, meine Eule besucht....tief durchgeatmet
aber trotzdem hab ich sie füchsisch gefangen, die Enten...
da bitte sehr....wie kommt man von diesem Tripp nur wieder runter?
satte Grüsse von Anette