Der "Kurze": Newton 114/500 - aktuelle Erfahrungen

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Zitat von schischi:
...wenn man ihn hier als privater Endkunde für € 150 haben möchte.
Also 150€ halte ich schon für extrem sportlich - also in einer 'akzeptablen' Ausführung. Wenn man mal die Skywatcher-Endkundenpreise der 1,25" und 2" PDS-Varianten nimmt, kommt man auf rund 200€:

6" 240€ ; 180€ als Angebotspreis
6" PDS 265€
5" ~220€
5" PDS 250€
4,5" 155€
4,5" PDS ??? --> irgendwo zwischen 180 und 220€

Und auch Selbstbau wäre eigentlich günstig denkbar, aber fies:
1,25" OAZ kostet 69€, 2" 89€, also gerademal 20€ Aufschlag für Endkunden; nur dass man den 1,25 OAZ wegwerfen kann. Der Verbaute FS kostet den Endkunden 29€, der Benötigte 35€.
Insofern könnte man den 114er entweder für 26€ zusätzlich in 2" fertigen, oder als Selbstbauer noch 136€ drauflegen, zzgl. ein paar € für einen Tubus. Also praktisch das, was der Tubus ab Werk kostet nochmal fürs Upgrade drauflegen.
Alternativ könnte natürlich ein Händler den kleinen FS und den 1,25" OAZ behalten und ein Umbaukit anbieten - aber wenn man sich das durchrechnet und darauf hofft, dass die Angestellten ordentlich bezahlt werden, lohnt sich das nicht Ansatzweise.

Insofern sehe ich nur 4 Möglichkeiten (eigentlich 5, aber die letzte wäre zu utopisch):
1. Herausfinden, was mit der Werksversion geht.
2. Statt 155€ rund 300€ investieren und den ultimativen farbreinen Richfielder selbst bauen (typischerweise nimmt man dann aber nicht bei allem das Günstigste und kommt dann eher in den Bereich von 500€ statt 300€)
3. Irgendwer geht ein enormes/fatales unternehmerisches Risiko ein und bietet für ~50€ ein Austauschset für FS und OAZ an. Oder auch für mehr Geld. Da abzuschätzen, was man mit der billigsten Möglichkeit machen könnte oder ob eher höherwertige Komponenten angeboten werden sollten, ist unmöglich.
4. Skywatcher kommt auf die Idee, dass die 2"-Variante in der Produktion höchstens 2-4€ mehr kostet, der Endkunde für diese 2-4€ aber gern 50€ mehr bezahlen würde - anstatt etwa 150€ und einiger Bastelei. Nebenbei könnte man ja auch noch Okulare und Komakorrektoren verkaufen, anstatt wie bei Ei/Aussteigerteleskopen üblich gar nichts.

cs
Jürgen
 
Ich denke, wenn man ein derartiges Gerät massenhaft auf den Markt bringen möchte, so dass es auch richtig einschlägt, muss man ihn fix und fertig anbieten. Wenn man für einen Umbau oder eine Optimierung wieder selbst Hand anlegen muss, lassen die meisten - insbesondere Anfänger - die Finger davon (ich übrigens auch).

Ein gangbarer Weg dahin wäre wohl der Folgende: Irgend jemand konstruiert so ein Ding so gut wie möglich. Diese Zeit sollte man sich einfach nehmen. Hierzu könnte man z.B. auch die Wünsche und Meinungen einiger Hobby-Astronomen, z.B. hier aus dem Forum, verwerten.

Und dann sucht man sich einen Hersteller in Fernost, z.B. Synta, und klärt mit denen, was so ein Ding mit der entsprechenden Spezifikation frei Rotterdam bei Abnahme von z.B. 1000 Stück kosten würde und macht - wenn alles passt - einen entsprechenden Vertrag.

Natürlich geht der Bau des ein oder anderen Prototypen der Sache voraus. Aber wie gesagt: So ein Newton ist technisch gesehen doch recht übersichtlich und kein Hexenwerk.

Die Frage ist nur, wer geht dieses Risiko ein. Vielleicht bleibt man auch nachher auf 950 von den 1000 georderten Geräten sitzen bzw. muss sie mit Verlust wieder verscherbeln. Hier ist also ein richtiger und mutiger Unternehmer gefragt.

Oder wir selbst versuchen es mal mit Crowdfunding!

Grüße
Michael

 
Hallo zusammen,

was daraus wird, wenn man an große Hesteller/Händler geht, habe wir vor Jahren beim 6" f/6 Dobson gesehen, den wir in diesem Forum binnen weniger Stunden aus verfügbaren Teilen (bis auf den Hauptspiegel) konfiguriert hatten.
En großer Händler nahm sich der Sache an und es kam was kommen sollte. Ein Fotovisueller Newton ohne RB.
Inzwischen haben wir ein Nachfolgemodell des Newtons der deutlich besser den visuell orientierten Kunden bedient, aber immer noch nicht optimal ist.
Hier mal der Thread zum Nachfolger, das alte Monster spare ich mir:

Guter visueller Newton

Geschäftsmodell und Crowdfounding war auch schon mal Thema.
Sowas wird immer aus Kritik an Herstellern/Händlern heraus geboren und ist ja soooo simpel zu machen.
Ich halte das für nicht praktikabel, weil hierzulande ruinös.
Ausführlich durchgekaut gibts das da:

Geschäftsidee/Aufforderung

Allein schon die garantiert guten Spiegelsets (HS + FS) um den Aufwand zu rechtfertigen sind ein riesiges Problem, weil man dann zu Materialpreisen kommt, die das Endergebnis in Preisregieonen Treiben die hierzulande für so einen kleinen Newton nur ganz wenige Leute bezahlen wollen/werden.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann es auch positiv sehen: Dass der Markt nicht alles in ausreichender Qualität abdeckt, treibt viele in den Selbstbau. Was für ein schönes Hobby, das mancher sonst wohl nie für sich entdeckt hätte ...

CU
Klaus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jepp Klaus,

das ist die WinWinWin Erfolgsstory für alle, wobei man davon ausgehen muss, dass derjenige der so einen Spiegel selbst herstellen kann, mit dem Chinanagebot nie was zu tun hatte, außer er hätte mit so etwas begonnen und blieb trotzdem der Astronomie herhalten, bzw gerade deswegen auch dem Selbstbau:

1. der Teleskophersteller ist das Teil los und der Händler auch, die haben also alles richtig gemacht. :pfeif:

Dabei ist es egal ob
-der erste Käufer gleich mit Basteln loslegt oder sogar eine Weile zufrieden war weil er gar nicht weiß, was ein Teleskop gegebener Öffnung können könnte oder
-ob er oder der sofort zum Aussteiger gewordene Ex-Einsteiger noch ein paar verloren geglaubte Kröten per Ebay oder Biete-Board zurückgewinnt.

2. der geneigte Bastler hat dann das Teil und beschäftigt sich damit.

-Da kann es dann passieren, dass der HS nochmal in den Geldkreiskauf wandert, weil er einfach zu schlecht für das Projekt ist oder er landet verantwortungsvoller Weise bei den Glasquälern, die sich aber nicht gerne mit Float-Glas befassen und außerdem regelmäßig darüber maulen, dass so ein kleiner Spiegel, möglichst noch f/4 fast schwieriger in Form zu bringen ist als eine mittelgroße Pizza.

-Hat man endlich den geeigneten HS spendiert man ihm besser gleich den von der Größe her passenden FS auch in ordentlicher Qualität und so geht das weiter,
-man steht eigentlich ständig vor dem Problem ob ein Teil noch erträglich funktioniert oder ob man es lieber gleich austauscht und so ist es eben
-eine Sache des individuellen Anspruchs, ob gleich auch noch ein komplett neuer Tubus, eine Spiegelzelle, eine HS Spinne mit Halterung, ein OAZ sein müssen oder eben nicht.

Die meisten Bastler machen nicht alles selbst und so geben sie -vielfach unbeachtet- den Vermarktern immer billiger gemachter Teile ohne es zu wollen noch an ganz anderen Stellen recht.
-So führt doch z.B. die Suche nach einem passenden 2" OAZ ins Biete Board und da zu verlockend günstigen Angeboten, die sich kaum geliefert, als unbrachbar erweisen, weil sie schon bei gringster Zuladung durchrutschen. Okay, fast geschenkt und man weiß ja, dass man nur die Andruckplatte der OAZ-Antriebswelle plan schleifen/feilen muss.
Das wollte der Hersteller schon nicht tun (ist das Ding trotzdem losgeworden) Verkäufer eben auch nicht. So wie der Verkäufer des billigen Teleskops ja auch nicht wusste, dass die mangelnde Leistung nur selten und zum Teil dem Spiegel in die Schuhe zu schieben ist, sondern zu einem sehr großen Teil der beschi..enen Mechanik.

Und außerdem ist es ja egal, wie billig das eine oder andere Teil den Bastler letztenendes kommt, jeder macht da noch sein WinWin-Geschäftchen und bis er fertig ist mit seinem für ihn perfekten 102/640er oder 114/450er hat der so gut wie er ist aber total nackich und roh schon so viel gekostet wie ein schön lackierter 8" f/6 Dobson von der Stange.

Jou, so ist das. Mit den eigenen Finanzen, mit Ersparnis, hat das Win... des Selbstbauers in dem Fall eher nix zu tun und hart gesprochen ist er sogar ein wichtiges Rädchen im Getriebe des in diesem Thread kritisierten Systems.
:/
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

da hab ich wohl das Ironie-Täg vergessen.

Welche Handlungsempfehlung schwebt dir denn als Konsequenz aus dem Gesagten vor?

CU
Klaus
 
Hallo Klaus,

Handlungsempfehlung? Herumrennen und wild schreien, dass das alles schlecht ist.
Nee. Naja, das fällt mir schon auch auf. Also ganz ehrlich ist meine Handlungsempfehlung, dass viel mehr über diese Basteleien und vor allem die Gründe dafür dokumentiert werden muss. So unsinnig und schlecht auffindbar eine nüchterne Produktrezension auf einer großen Verkaufsplattform ist, immerhin ist es doch ein Weg, den halbwegs nach Information suchenden Kunden anzusprechen. Wer soweit geht, aus dem Amazon-Zirkus auszubrechen und den Suchbegriff bei Google oder gar einer alternativen Suchmaschine (Häääh? Was gibt's'n außa Gugl?) einzugeben, sollte die Hoffnung haben, Fundiertes zum Gerät und seinen Schwächen zu finden.
Wenn man sich als Autor solcher Berichte noch die Mühe macht, in der Einleitung auf die ganzen Label-Varianten einzugehen, so dass einsehbar wird, warum wohl ein Bericht zu einem Lunt HDC gleich noch ein Bericht zu drei anderen Produkten ist, dann hat man wirklich viel für den Kunden getan, der bereit ist, vor dem Kauf über Werbe-Illusion und Produktrealität nachzudenken, bzw. seine Kaufentscheidung davon abhängig zu machen. Diese Kunden beim Finden eines brauchbaren Produkts zu unterstützen schafft überhaupt Kaufkraft für die vielen gewünschten Verbesserungen - oder realer: Kaufkraft, um der Vermüllung existierender Produkte entgegen zu wirken!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

volle Zustimmung. Mir kommt direkt in den Kopf, dass A.de ja der perfekte Ort wäre, um Infos zu den verschiedenen Geräten zu sammeln und zu dokumentieren. Also eine Art Astro-Geräte-Wiki ...

Könnte allerdings zu einem Konflikt beim Betreiber des Forums führen, da die Händler, die das Forum sponsorn, ja hier auch ihre Produkte verkaufen wollen.

Grüße
Michael

PS: Man muss sich nur mal die eBay-Verkäufe ansehen, da bekommt man schon einen guten Eindruck davon, welche Geräte dem Eigentümer zu viele Nerven gekostet haben ...
 
Hi Michael,
Zitat von schischi:
Könnte allerdings zu einem Konflikt beim Betreiber des Forums führen, da die Händler, die das Forum sponsorn, ja hier auch ihre Produkte verkaufen wollen.
nichts ist verkaufsfördernder, als gute Werbung. Und es gibt keine bessere Werbung, als eine ausführliche Produktvorstellung. Insofern wäre das sogar sehr interessant für Händler/Sponsoren, die man bei sowas ja auch einbinden könnte. Fraglich ist nur, wie so eine ausführliche Produktvorstellung aussehen sollte.

Ich stelle mir da Folgendes vor, gerade am Beispiel 114er:
1. Händlerwerbung direkt aus der Kiste mit:
- so einem Teil auf der Optischen Bank
- am Stern; auch gerne intra- und extrafocal
- einem Flat zwecks Ausleuchtung
- einer Sternfeldaufnahme zwecks Koma; einige Kameras mit deutlich über 20mm kommen ja in den Fokus, nur halt keine DSLR
- Beobachtungsberichte/Zubehöhrempfehlungen; vielleicht kann man da Kameras empfehlen oder zumindest geeignete Okulare. Und somit auch verkaufen.

2. Nutzerberichte
- was vor dem Umbau zu sehen/fotografieren war
- was nach dem Umbau zu sehen/fotografieren war
Jeweils angelehnt an die Maßstäbe, die von Händlern meinerseits erwartet werden. Und natürlich einem Umbaubericht - aber der ist ja eh selbstverständlich. Grad beim 114er scheint es ja eh ausschließlich 'Umbauer' zu geben, aber keinen, der das Teil im Werkszustand verwendet.

cs
Jürgen
 
Hallo Klaus,

keine Sorge, das kam schon richtig an :)

Zitat von klawipo:
Hallo *entfernt*,
da hab ich wohl das Ironie-Täg vergessen.
Welche Handlungsempfehlung schwebt dir denn als Konsequenz aus dem Gesagten vor?
CU
Klaus

und meine Handlung ist Basteln. Ob daraus eine Empfehlung werden kann, muss man immer am Einzelfall festmachen.

Ich werde z.B. dieses Jahr nochmal was in die Richtung versuchen und berichten wenn es so weit ist. Eigentlich war ein 8-Zöller in Planung, aber es wird wohl doch eher was "Kleines". ?)

Fakt ist, man muss es tun, wenn man aus gegebener Öffnung und Qualität das vorhandene Potenzial herausholen will.

Fakt ist auch, man muss das nicht wollen.
Man kann ja auch von 114 mm Öffnung auf 150 mm Öffnung aus dem gleichen "Stall" steigern und hat damit auf dem gebotenen/möglichen Niveau mehr erreicht als mit jeder Optimierung des 114ers.

Man muss sich einfach klar darüber sein, dass es auf jedem gerätetechnischen Niveau, bei jedem Teleskopdesign, bei jeder Qualitätsstufe, sogar auf jedem Justagenieveau immer eine Steigerung z.B. über Öffnung, über Himmelsqualität oder Standortqualität gibt und dass nicht Jeder die korrekte Zuordnung leistet, leisten kann oder leisten will.

Von daher sehe ich auch eine direkte Verknüpfung von Hersteller-/Händlerauftritt mit dem des bastelnden Optimierers vom jeweiligen "Anspruch" her als eher.....unergiebig.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,


Zitat von Nasus:
2. Nutzerberichte
- was vor dem Umbau zu sehen/fotografieren war
- was nach dem Umbau zu sehen/fotografieren war


Den rein visuellen Nutzer stellt das vor ein Problem: die objektive Dokumantation wie bei einem Foto mit bekannten Aufnahmewerten ist nicht gegeben - man hat keinen "Beweis" wie er heute für alles gefordert wird.

Ich hätte hier zwei Kandidaten für die ich einen umfangreichen Umbaubericht erstellen könnte, einen 130/650 Newton, ein Vixen 130SF Made in China vermutl. von Skywatcher hergestellt wenn man sich die ganzen Einzelteile mal genauer anschaut.

Das andere Umbauopfer ist ein 102/1300 Skywatcher Maksutov. diese Geräte haben auch diverse Mängel und "Engstellen" ab Werk so daß sich ein Umbau meiner Meinung nach lohnt wenn man die Öffnung wirklich nutzen will...die optische Qualität der verbauten Teile ließ jedenfalls eine deutliche Verbesserung der Abbildungsleistung zu.


Viele Grüße Felix

 
Hallo Felix,

das wäre perfekt! Auch genau diese Geräte wären sehr interessant - Newton 130/650 und MAK 102/1300.

Der Vixen Sf sollte übrigens absolut identisch mit dem Skywatcher sein.

Und dann schickste den Bericht am besten zu den Chinesen!

Grüße
Michael
 
Hallo Felix,


der 130 / 650 mm Newton ist ein guter Kandidat für so einen Umbau, da Er ein guter Kompromiss zwischen 114/500 und 150 / 750 mm ist!

Aus meiner Erfahrung mit meinem 140 / 500 mm Comet Catcher, weis ich, was mit solche Öffnungen visuell alles möglich ist.

Versuche in Süd Frankreich mit Blenden und 1,5 Barlow daran an M81 + M82, M8 und M27 und haben erst bei einer Abblendung auf 127 mm bei 500 mm und bei 750 mm Brennweite, jeweils bei gleicher Vergrößerung, Einbußen an den Galaxien Darstellung, den Dunkelwolken im Nebel und den Randbereichen am PN sichtbar werden lassen!

130mm Öffnung bei 650mm liegt also in einem gut nutzbarem Bereich!

Bei einem Umbau müsste man auf Spiegelzelle und die Fangspiegel halterung zurück greifen können.

Als Tubus würden sich Tuben aus Hartpapier mit 2-2,5 mm Wandstärke anbieten, die man in einer Art Sammelbestellung ordern könnte.

Damit böte sich für die rein visuelle Auslegung eine gute Möglichkeit mit kurzen OAZ, als auch für den Fotografische Auslegung, der selbe Tubus dann mit Internierter Taukappe an!

Die Zusatzosten wären dann nur der Tubus, wer will einen besseren OAZ, Fotografisch dann den stabilen OAZ und Fangspiegel!

Gut ist wenn man so ein Teleskop schon hat, da fällt einem der Umbau sicher leichter, als Es extra dafür kaufen zumüssen!

Könnte man die Spiegelsätze in der Zelle einzeln in guter Qualität bekommen, wäre das vielleicht auch eine Option!

Gleichzeitig könnte das ja auch eine Anregung sein, einen vorhandenen 150 / 750 mm Newton, auf die gleiche Weise in ein rein visuellen Auslegung mit kurzem OAZ umzubauen!

Ergänzungen dazu sind willkommen!



Gruß Günter


 
Hallo Michael und Günter,


das sehe ich wie Du Michael, beide Geräte dürften recht verbreitet sein der Vixen Newon ist schlicht ein anders lackierter Skywatcher - andere Unterschiede wüßte ich nicht.

Ob's die Chinesen interessiert oder ob die sich denken "Was hat der bekloppte Bastler mit dem schönen Newton gemacht...?"


Günter, der kleine Comet-Catcher ist auch so eine interessante Auslegung - wie sieht es bei dem eigentlich mit der optischen Qualität aus? Da hat mich der 130/650 Newton Spiegel angenehm überrascht, er kühlt recht schnell ohne Zicken aus und zeigt was man sich bei dieser Öffnung mit etwas Obstruktion erhofft, Sterntest ist gut.

Von dem 130/650 Umbau gibt es zwei Exemplare mit unterschiedlicher FS-Größe, einmal original 47mm und 2" Crayford von TS http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p780_TS-Optics-2--Crayford-Auszug-fuer-Newton-mit-1-10-Mikro-Untersetzung.html und einmal mit 35mm FS und flachbauendem Feathertouch mit nur 20mm Hub http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5383_Starlight-Feather-Touch-2--Auszug---20mm-Verstellbereich.html

Ausleuchtung beträgt bei beiden Versionen etwa 10mm im Gegensatz zu original etwa 0-1mm - also gerade auf der Achse...bei der Version mit Feathertouch und 47mm FS sind es über 20mm Ausleuchtung was auch Deep-Sky und Filterfreaks glücklich machen sollte.

Dieser Öffnungs- bzw. Brennweitenbereich ist jedenfalls sehr universell nutzbar, nahe an der eierlegenden Wollmilchsau. Gab hier doch einen gut gemachten Umbau eines 150/750 Maksutov- oder Schmidt-Newton, ich glaube Jochen -> Portaball hat den vorgestellt - das ist auch so ein Kandidat wo man mit kleinen Änderungen verstecktes Potential freisetzen kann.



Beim 130er Newton paßt ein 160mm KG-Rohr praktisch perfekt so daß man alle Teile weiterverwenden kann. Ich hab alles was nicht nötig ist wie z.B. der relativ schwere hintere Tubusabschlussring durch leichtere Teile ersetzt oder ganz weggelassen.

Beim 6" wäre ein HP Tubus ideal und noch relativ günstig - obwohl so ein Teil als Leichtbau auch reizvoll wäre, das werde ich evtl mal mit dem 130er noch machen. Entweder als kleiner Trusstubus oder als CFK-Volltubus, je nachdem was eine Sichtung des Bastelmaterials so hergibt.


Viele Grüße Felix
 
Hallo nochmal in die Runde,

Sind die Meade Lightbridge Mini eigentlich a) neu und b) schon jemandem in die Finger gekommen? Hab die gerade erst im Web entdeckt. Kolimierbar und mit Parabol beworben sind die schonmal, was ja nix schlechtes ist.

CU
Klaus
 
Hallo Klaus,

der Maede Mini ist auch ein Kandidat, in den Videos sind der 114 + 130mm mit Vierarm Fangspigelhalterung gezeigt, der 82mm hat einen Einarmhalter!

https://www.youtube.com/watch?v=cNoUOojGG7I

https://www.youtube.com/watch?v=8Lp9LLbp8JM

Auch der TS visuelle 130/650mm Newton ist ein Umbau - Kandidat.

Der Celestron NexStar 130 / 650mm Newton hat schon einen 2" Okularauszug wäre ein guter Kandidat, ist warscheinlich aber nicht als OT zu bekommen!


Der Celestron AstroMaster 130EQ - 130/650 oder
National Geographic Newton 130/650 mit dickem Dreibein - Spiegelhalter, oder Andere mit in Plastik gefasten Tuben anderer Hersteller aus Dobiosen Interschops, sind keine sinnvoller Kandidaten für so ein Umbau da sind wenn überhaupt nur die Spiegel verwendbar!

Hier verdeckten Designer den mechanischen Mist, damit sichergestellt wird, das eine vielleicht vorhandene optische Leistung, nicht zur Anwendung kommt!


Gruß Günter
 
Hallo Günter,

Mensch, wenn man sich diese tollen Videos von Meade so anschaut, bekommt man richtig Lust auf die Dinger. Umso blöder ist es, dass sie technisch eben nicht so toll sind, es aber mit diversen Änderungen tatsächlich sein könnten ...

Ja, man müsste die ganzen 130/650 mal alle genauer unter die Lupe nehmen und den herausfischen, der sich am besten für den Umbau eignet.

Von den Werten her eignet sich meines Erachtens auch der 130/650 auf dem Markt am ehesten für den Umbau. Bei dem kurzen 114er ist einfach das Öffnungsverhältnis zu ungünstig, der 150er ist schon wieder zu groß. Und die Optik solltet ja schon unverändert bleiben, sonst hat man ja einen kompletten Neubau ...

Bei den MAKs würde ich dann den schon oben angesprochenen 102er für die Perfektionierung preferieren.

Bin weiter gespannt, was sich hier aus den hoffentlich zur Verfügung gestellten Umbauberichten ergibt!

Grüße
Michael
 
Auf den ersten Blick sieht bei den Meades nur der OAZ billig aus. Was ist daran noch nicht so toll? Spinne zB wirkt auf mich auch Ok.

CU Klaus
 
Zitat von G2_Astro:
Der Celestron NexStar 130 / 650mm Newton hat schon einen 2" Okularauszug wäre ein guter Kandidat, ist warscheinlich aber nicht als OT zu bekommen!
Synta verkauft so einen unter dem Skywatcher Label als 130PDS OTA. Der freut sich wohl wie jedes Teleskop in der Preisklasse über Verbesserungen, aber zwingend umbauen muss man den nicht.
Als erstes Umbauprojekt, z.B. Reisedobson, wäre er aber dennoch interessant, da alle Komponenten verwendbar sind.

cs
Jürgen
 
Zitat von klawipo:
Auf den ersten Blick sieht bei den Meades nur der OAZ billig aus. Was ist daran noch nicht so toll? Spinne zB wirkt auf mich auch Ok.

Hi Klaus,

tja, man sieht eben meist erst auf den zweiten Blick, was nicht so toll ist. Die Halterungen der Spiegel erkennt man nicht, die Dimenionierung des Fangspiegels usw..

Wäre natürlich toll, wenn das alles passen würde. Dann brauchte man nicht mehr basteln.

Grüße
Michael
 
Hallo zusammen,

was ich schon beim 114er Kson ansprach gilt für alle dierse Kleinnewtons, egal ob der wünschenswerte 2" OAZ schon dran ist oder dran soll.

Man muss sich die Teile sehr genau ansehen und sie vermessen, was zwingend bedeutet, dass man sie vor sich hat.

Die Bilder zeigen schon, dass i.d.R. recht hohe Okularauszüge verbaut sind und da muss man eben schauen, ob der FS noch genügend Ausleuchtung bringt oder ob man über einen längeren Tubus und niedrigenen Auszug Entlastung schafft bzw. sogar zu einem kleineren FS kommen kann.
Den letzten Fall hat man z.B. bei den fotovisuell ausgelegten Kleinnewtons mit mindestens 2" ~70 mm hohem OAZ (eingefahren) + 35-50 mm Verlängerungshülse für visuellen Fokus.

Es ist also nicht zwingend so, dass ein kleiner Newton mit 2" OAZ von vorne herein schon mal eine bessere/günstigere Bastelvorlage sein muss als sein "billiger" Zwilling mit 1 1/4" Plastik-OAZ.

Es kommt sehr darauf an, was man will.
Ganz wichtig ist, dass man zunächst den IST-Zustand erfasst und vermisst um die Möglichkeiten (ich schreibe nicht Nötigkeiten) des Tunings überhaupt zu erkennen und zu sehen, wo und wie man verstecktes Potenzial holen kann, wenn man will.

Jedes meiner Bastelprojekte beinhaltet auch Anforderungen die nicht Jeder braucht.

Hier z.B. Schiebetubus und gebogene Spinne
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/689101/Searchpage/1/Main/115150/Words/Newton+konsequent/Search/true/Re_Newton_konsequent#Post689101

Aber auch ohne diese Besonderheiten wird auch oder gerade bei den Kleinnewtons wenig von den Originalteilen verwendbar sein, wenn man konsequent auf bestmögliche visuelle (oder auch fotografische) Nutzung geht.
Dass aber hervorragene Leistungsausnutzung nicht zwingend an teure Funktionsteile gebunden ist, mag mein 114/660er belegen

Mein Equipment

Die primitive aber sehr funktionstüchtige HS-Zelle ist z.B. aus eimem Multiplexring im Tubus und einem Dreieckshalter der über lediglich drei Schrauben in Gewindelöchern am Ring extrem genaue und stabile Justage erlaubt.

Eben diesen 114er werde ich mir aber im Laufe des Jahres nochmal komplett vornehmen, ihn nochmal vereinfachen, verbessern und das dann genau und nachvollziehbar dokumentieren.
Im Ergebnis soll nach Möglichkeit ein gangbarer und nach Möglichkeit auch finanziel vertretbarer Weg zu optimaler Nutzung für alle Kleinnewtons zw. 4" und 6" aufgezeigt werden.

Gruß
*entfernt*

PS: Die Meade Mini-Dobsons sind übrigens offensichtlich mit Newtons Bauart "alte Sky Watcher Schule", also noch voll justierbar bestückt. Alles Weitere siehe oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Michael,


hab Dir in Deinem Thread zu den kleinen Maks schon was verlinkt, Bilder meiner Umbauaktion des 102er Maks werde ich versuchen nächste Woche ins Forum zu setzen, am WE wird das eng...morgen Hückelhoven, der Sonntag ist auch schon verplant...

Ich würde mich freuen wenn sich da einige Leute mit Umbauerfahrungen einklinken würden, die Skywatcher Maks haben jedenfalls Potential.


Viele Grüße Felix
 
Zitat von *entfernt*GMS:
Man muss sich die Teile sehr genau ansehen und sie vermessen, was zwingend bedeutet, dass man sie vor sich hat.

Das sehe ich auch so. Ein paar Bilder vom Gerät helfen da nur wenig weiter.

Zitat von *entfernt*GMS:
Es ist also nicht zwingend so, dass ein kleiner Newton mit 2" OAZ von vorne herein schon mal eine bessere/günstigere Bastelvorlage sein muss als sein "billiger" Zwilling mit 1 1/4" Plastik-OAZ.

Auch das sehe ich so. Ob ich einen 1,25-Zoll Auszug oder einen 2-Zoll-Auszug rauswerfe, weil er nichts taugt, macht keinen Unterschied. Und auch der originale Fangspiegel muss nicht unbedingt schon für den 2-Zoll-Auszug ausgelegt sein, zumal die originalen Auszüge ja fast immer sehr hoch bauen.


Zitat von *entfernt*GMS:
Aber auch ohne diese Besonderheiten wird auch oder gerade bei den Kleinnewtons wenig von den Originalteilen verwendbar sein, wenn man konsequent auf bestmögliche visuelle (oder auch fotografische) Nutzung geht.

Ich denke, dass man die Optik und evtl. noch die Halterunger derselbigen wiederverwenden kann. Der OAZ muss ziemlich sicher raus und evtl. braucht man auch einen neuen Tubus, wenn man den alten nicht komplett verwurschtlen (Verlängerung, neue Bohrungen) möchte.


Zitat von *entfernt*GMS:
Dass aber hervorragene Leistungsausnutzung nicht zwingend an teure Funktionsteile gebunden ist, mag mein 114/660er belegen.

Ganz genau. Daher brauche ich auch keine Luxus-OAZs wie es sie auf dem Markt für mehere hundert Euros gibt und auch einfache Halterungen sollten hier ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Wir reden hier ja auch nur von max. 6 Zoll (eher 5 Zoll) HS-Größe.


Zitat von *entfernt*GMS:
Eben diesen 114er werde ich mir aber im Laufe des Jahres nochmal komplett vornehmen, ihn nochmal vereinfachen, verbessern und das dann genau und nachvollziehbar dokumentieren.
Im Ergebnis soll nach Möglichkeit ein gangbarer und nach Möglichkeit auch finanziel vertretbarer Weg zu optimaler Nutzung für alle Kleinnewtons zw. 4" und 6" aufgezeigt werden.

Das wäre perfekt!

Grüße
Michael
 
Zitat von Felix42:
Hallo Michael,


hab Dir in Deinem Thread zu den kleinen Maks schon was verlinkt, Bilder meiner Umbauaktion des 102er Maks werde ich versuchen nächste Woche ins Forum zu setzen, am WE wird das eng...morgen Hückelhoven, der Sonntag ist auch schon verplant...

Ich würde mich freuen wenn sich da einige Leute mit Umbauerfahrungen einklinken würden, die Skywatcher Maks haben jedenfalls Potential.


Viele Grüße Felix

Hallo Felix,

das wäre toll. Danke schon mal dafür.

Grüße
Michael
 
Hallo allerseits,


ich muss hier mal ne Lanze für den kleinen Newton brechen. Michael Deger macht schon seit langem gute Bilder mit dem "Kurzen". Das habe ich mir auch vorgenommen und vor ca. 1 Jahr einen SW 114/500 gebraucht erteigert. Bin jedoch erst in den letzten Wochen dazu gekommen ihn zu modifizieren. Nun ist es vollbracht.
Mein "Kleiner" hatte diese Woche sein Firstlight. Er musste natürlich fototauglich gemacht werden. Der Tubus wurde gekürzt, einen größeren Fangspiegel habe ich spendiert (statt 32mm nun 50mm von Orion) und einen 2 Zoll OAZ. Den Brennpunkt über dem Tubus habe ich so gewählt, dass der GPU Korrektor in den Fokus kommt.

Anbei ein paar Bildchen so das Firstlight.

Aufnahmedaten:
Brennweite: 445 mm
3x600s u. 12x10s ISO 800, IDAS Clip, EOS 1100da

CS, Alexander
 

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Hallo Alexander,

starke Arbeit, starkes Ergebnis! +++

Gibt es einen Vorteil ggü. den oft verwendeten kleinen (ED) APOs um die 80/500?
Z.B. niedrigere Kosten oder etwas höhere Auflösung?
 
Hallo Peter,

lass uns mal die Gesamtkosten zusammentragen.

Tubus(neu):150,-
Neuer Fangspiegel (orion): 70,-
OAZ: 200,-
GPU Korrektor: 230,-

650,- für ein f4 System ohne Farbfehler, 114mm Öffnung ....

Hier schlägt der Newton die kleinen APOs.

Jedoch darf nicht verschwiegen werden, das der Kleine ein Justage-Biest ist und die Qualität der Haupspiegel sicherlich eine große Bandbreite aufweisen werden.

Alexander


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther, Michael, Alexander und Peter,

klar anschauen und rechnen ist der wichtigste Weg zum gewünschten Ergebnis!

für die Fotografie gibt es schon einige gute Kandidaten, die aber sicherlich noch Verbesserungswürdig sind, bei 114mm ist sicher ein kompletter Neubau angesagt!

Ich möchte hier aber Vorrangig auf visuelle Auslegung eingehen, denn ein solches Teleskop wird immer wieder mit Refraktoren verglichen für Mond und DeepSky verglichen, obwohl Jeder weis, dass Er damit meisten Wachteleier mit Straußeneier vergleicht!
Denn diese dann guten kurzen Refraktoren werden recht gut mechanisch gefertigt, mit absolut mechanisch minderwertigen die Optik tragenden Teile am Newton verglichen!

Ein wie hier gefordert ausgerüsteter z.B. 130 / 650 Newton, ist dann aber visuell mit jeden 90 - 120 Refraktor vergleichbar in der optischen Preis / Leistung und für normale Erkennbarkeit an den Deep Sky Objekten!

Das Ergebnis muss so angelegt sein, dass der möglichst kurze 2" OAZ mit Fein - Fokussierung in keinem Fall in den Strahlengang ragt, ( so wie bei den gekauften Versionen ) selbst wenn dann 93° oder 100° Okulare nicht den Fokus erreichen!
Zu einfache Drehfokussierer wären mir echt wieder ein nicht tollerierbarer Kompromiss!
Wenn dann schon so viel Arbeit drinsteckt, soll auch Refraktor und Foto - Niveau in der Handhabung erreichbar sein!

Ich kenne wie oben schon geschrieben, das optische Potenzial das darin steckt und wünsche Jedem, der sich daran wagt so ein gutes Endprodukt!

Wer technische Umbaufragen hat, kann sich an mich wenden, bin auch gerne bereit mal einen Samstag ab 8,00 -18:00 Uhr und bis 150 km anzufahren um zu helfen!


Gruß Günter
 
Hallo Alexander,


tolle Arbeit und ein sehr gutes erstes Foto, da hat sich ja bei Dir gelohnt mal kräftig Hand an zu legen!
Ergebnis, einen hervorragen Astrographen für viele Exkursionen in die dunklen Bereiche der Welt!

Gatuliere!

Gruß Günter
 
Hallo Günter,


genau so sehe ich das auch! Die kleinen Newtons oder deren benötigte Einzelteile als Ausgangsbasis kann man gebraucht günstig kaufen wenn man eh ein Schlachtfest plant und auch ein guter oder sehr guter OAZ treibt die Summe der Ausgaben nicht in Regionen die auch nur in die Nähe eines entsprechenden Refraktors kämen - da kann man dann wirklich Nägel mit Köppen machen und so kompromisslos bauen/konstruieren daß wirklich gar keine Schwachstellen übrig bleiben.


Wir hatten ja gestern in Hückelhoven ein nettes spontanes Gespräch über die ganzen Möglichkeiten dieser Öffnungsklasse um 5" herum, mir drängt sich immer mehr der Eindruck auf daß es die zahllosen kleinen Unzulänglichkeiten der günstigen OTAs sind die den Ruf des Newtons so ruiniert haben.


Zu einfache Drehfokussierer wären mir echt wieder ein nicht tollerierbarer Kompromiss!
Wenn dann schon so viel Arbeit drinsteckt, soll auch Refraktor und Foto - Niveau in der Handhabung erreichbar sein!


Und genau das läßt sich erreichen wenn man einige Kleinteile ersetzt oder ändert und dem neuen angepaßten Tubus einen gescheiten OAZ spendiert. Resultat ist ein problemlos funktionierendes Teleskop bei dem man gar nicht drüber nachdenkt ob die Idee ursprünglich mal von einem Herrn Fraunhofer oder einem Herrn Newton stammte ;)


Ein Punkt interessiert mich dabei besonders: wie groß muß die 100% Ausleuchtung beim Newton sein damit man am Rande des Feldes keinen Helligkeitsunterschied zu einem Refraktor mit größerem (?) ausgeleuchteten Feld mehr sieht wenn man bei geringer Vergrößerung ausgedehnte Objekte (Nebel) beobachtet.

Dazu kann ich bei meinem 130/650 Newton zwischen zwei FS wechseln, einmal 35mm -> ca. 10mm Ausl. und 47mm -> ca. 22mm Ausleuchtung.


Viele Grüße Felix
 
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