silver
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uijuijuijui. Vorgestern Abend klarte es plötzlich 3 Stunden vor der vohergesagten Lücke auf. Der Sturm blies zwar heftig, aber aus dem Fenster heraus war ich nicht durch umherfliegende Teile gefährdet und die Monti wackelte nicht.
Aufgebaut und zusammengeschraubt hatte ich schon nachmittags wegen der für spätnachts angesagten Wolkenlücke. Nun nur noch mit meinem Oberkellner, dem 40mm Okular, ein 1-Star-Alignment durchführen und dann den Binoviewer mit der 1.6 Barlow ans 102/500 schrauben. Die beiden 15mm eingelegt und so mit 53x-facher Vergrösserung spazierengehen. Yay! Auch ein schwarzes Tuch hatte ich mir über den Kopf gelegt, dieses mal. Irgendwie hatte mich Streulicht gestört, was mir bei früheren Beobachtungen noch nicht passiert war. Das Tuch schaffte natürlich Abhilfe.
Es war noch früh am Abend und der Andromedanebel sollte gerade noch so erreichbar sein, bevor der Fensterrahmen die Sicht einschränkte. Der westliche Fensterausschnitt hat sogar noch bis 285 Grad gereicht und ich habe Andromedas grauen Wolkenpuff lange mit beiden Augen angeschaut. Freiäugig oder auch durch's 7x50 Fernglas ist davon rein gar nichts zu sehen, hier über die Strassenlaternen hinweg.
Sehr schön. Die Assoziationen dazu und die Fragen, die mir beim Betrachten kommen... einfach wunderbar.
Aber Sehenswürdigkeiten abzuklappern ist noch nicht mein Begehr. Ich will bloss Sternenlicht im schwarzen Samt sehen. So wie wenn ich unter einem wirklich dunklen Himmel stehe und einfach nur hochgucke und mich langsam in der Schönheit verliere... und genau dieses Pseudo-Erlebnis schafft der Binoviewer mit diesem Teleskop auch - der Lichtverschmutzung zum Trotz! Herrlich! Hach!
So bin ich dann also Spazierenschauen gefahren.
Den westlichsten Rand meines Fensterausschnitts hatte ich gerade entdeckt und da wollte ich mal sehen, bis wo hinauf ich denn gucken kann. Bis 56 Grad, wie sich herausstellt - danach wird der Himmel abrupt ganz hell, auch wenn darin noch Sterne zu sehen sind. Reflektiertes Licht von der Fensterfassung in der Hausmauer wohl.
Also einfach ein bisschen weiter runter auf 54 Grad und gaaanz langsam von Nord-West nach West-Süd rollen.
Uijuijuijui: Durch die Beobachtungshöhe und den resultierenden Teleskopwinkel hatte ich beim Blick durch den Binoviewer auch immer mal wieder die helle, naja, helle-re Wand und Laminatboden am alleräussersten Rand meines Sichtfeldes - trotz schwarzem Tuch. Das Tuch hing ja nach unten offen herab.
Meine Augen waren wegen des Tuchs so gut wie dunkeladaptiert - und wurden daher nicht wahrnehmbar immer geblendet von der helleren Wand und dem Laminat.
In folgedessen fingen die Augen an zu brennen. Als mir das klar wurde, ging ich zwar sofort runter mit dem Teleskop auf 40*, aber das Brennen wurde nicht besser. Also hab ich dann aufgehört mit Beobachten und statt dessen noch ne Weile mit Kamera und Objektiv auf der Monti rum gemacht. Dabei brauchte ich immer mal wieder ein bisschen Licht, vom Kompi oder von SkySafari... und auch das ging trotz verlorener Dunkeladaption nicht mehr ohne Brennen. Uijuijuijui.
Ab ins Bett und Augen zu.
Gestern dann mit verschwollenen, brennenden Augen aufgewacht. Nix gutt. Gar nix gutt. Hab mich sehr erschrocken.
Ich habe an den Augen eine Art Vor-Verletzung. Mit einer nicht ganz eng anliegenden Sonnenbrille, die von oben Sonnenlicht reinliess, bin ich mal auf einer Wanderung stundenlang einem ähnlichen Effekt ausgesetzt gewesen: fast dunkeladaptierte Augen, in die von oben aber trotzdem immer mal Sonnenlicht einfiel. Neuseelands Mittagssonne mit viel UV.
Dass ich hier in meinem Zimmer sowas wieder erlebe, besorgt mich sehr.
Es ist ziemlich unrealistisch, hier alles so weit abdunkeln zu können, dass während einer Beobachtungssession gar keine Blendung passiert. Mit dem Boden und dem Wandstück wäre es wohl nicht getan, es sei denn, ich kette mich am Binoviewer fest und bewege mich rein gar nicht unter dem Tuch oder zwischendurch im Zimmer. Uijuijuijui.
Gestern Abend war es schon wieder stundenlang klar. Mein Teleskop blieb in der Ecke stehen. Auch heute sind die Augen noch geschwollen und brennen. Nix gutt. Gar nix gutt. Nu muss ich nachdenken und Machbarkeiten abschätzen.
Aufgebaut und zusammengeschraubt hatte ich schon nachmittags wegen der für spätnachts angesagten Wolkenlücke. Nun nur noch mit meinem Oberkellner, dem 40mm Okular, ein 1-Star-Alignment durchführen und dann den Binoviewer mit der 1.6 Barlow ans 102/500 schrauben. Die beiden 15mm eingelegt und so mit 53x-facher Vergrösserung spazierengehen. Yay! Auch ein schwarzes Tuch hatte ich mir über den Kopf gelegt, dieses mal. Irgendwie hatte mich Streulicht gestört, was mir bei früheren Beobachtungen noch nicht passiert war. Das Tuch schaffte natürlich Abhilfe.
Es war noch früh am Abend und der Andromedanebel sollte gerade noch so erreichbar sein, bevor der Fensterrahmen die Sicht einschränkte. Der westliche Fensterausschnitt hat sogar noch bis 285 Grad gereicht und ich habe Andromedas grauen Wolkenpuff lange mit beiden Augen angeschaut. Freiäugig oder auch durch's 7x50 Fernglas ist davon rein gar nichts zu sehen, hier über die Strassenlaternen hinweg.
Sehr schön. Die Assoziationen dazu und die Fragen, die mir beim Betrachten kommen... einfach wunderbar.
Aber Sehenswürdigkeiten abzuklappern ist noch nicht mein Begehr. Ich will bloss Sternenlicht im schwarzen Samt sehen. So wie wenn ich unter einem wirklich dunklen Himmel stehe und einfach nur hochgucke und mich langsam in der Schönheit verliere... und genau dieses Pseudo-Erlebnis schafft der Binoviewer mit diesem Teleskop auch - der Lichtverschmutzung zum Trotz! Herrlich! Hach!
So bin ich dann also Spazierenschauen gefahren.
Also einfach ein bisschen weiter runter auf 54 Grad und gaaanz langsam von Nord-West nach West-Süd rollen.
Uijuijuijui: Durch die Beobachtungshöhe und den resultierenden Teleskopwinkel hatte ich beim Blick durch den Binoviewer auch immer mal wieder die helle, naja, helle-re Wand und Laminatboden am alleräussersten Rand meines Sichtfeldes - trotz schwarzem Tuch. Das Tuch hing ja nach unten offen herab.
Meine Augen waren wegen des Tuchs so gut wie dunkeladaptiert - und wurden daher nicht wahrnehmbar immer geblendet von der helleren Wand und dem Laminat.
In folgedessen fingen die Augen an zu brennen. Als mir das klar wurde, ging ich zwar sofort runter mit dem Teleskop auf 40*, aber das Brennen wurde nicht besser. Also hab ich dann aufgehört mit Beobachten und statt dessen noch ne Weile mit Kamera und Objektiv auf der Monti rum gemacht. Dabei brauchte ich immer mal wieder ein bisschen Licht, vom Kompi oder von SkySafari... und auch das ging trotz verlorener Dunkeladaption nicht mehr ohne Brennen. Uijuijuijui.
Ab ins Bett und Augen zu.
Gestern dann mit verschwollenen, brennenden Augen aufgewacht. Nix gutt. Gar nix gutt. Hab mich sehr erschrocken.
Ich habe an den Augen eine Art Vor-Verletzung. Mit einer nicht ganz eng anliegenden Sonnenbrille, die von oben Sonnenlicht reinliess, bin ich mal auf einer Wanderung stundenlang einem ähnlichen Effekt ausgesetzt gewesen: fast dunkeladaptierte Augen, in die von oben aber trotzdem immer mal Sonnenlicht einfiel. Neuseelands Mittagssonne mit viel UV.
Dass ich hier in meinem Zimmer sowas wieder erlebe, besorgt mich sehr.
Es ist ziemlich unrealistisch, hier alles so weit abdunkeln zu können, dass während einer Beobachtungssession gar keine Blendung passiert. Mit dem Boden und dem Wandstück wäre es wohl nicht getan, es sei denn, ich kette mich am Binoviewer fest und bewege mich rein gar nicht unter dem Tuch oder zwischendurch im Zimmer. Uijuijuijui.
Gestern Abend war es schon wieder stundenlang klar. Mein Teleskop blieb in der Ecke stehen. Auch heute sind die Augen noch geschwollen und brennen. Nix gutt. Gar nix gutt. Nu muss ich nachdenken und Machbarkeiten abschätzen.