Lutz
Aktives Mitglied
...mit dem hammer schrauben. 
Dieser alte spruch lässt sich sinngemäss auf die schneckenrad-
fertigung (des armen mannes) übertragen!
Voraussetzung ist allerdings der zugriff auf eine fräsmaschine
sowie drehbank zum drehen des schneckenrads als rohteil.
Sodann spanne man dieses senkrecht in eine drehbar gelagerte
scheibe zur führung/lagerung und bestücke die fräs-spindel
mit einem M20-gewindeschneider (regel-gewinde mit 2.5 mm stg.)
Mit ca. 700 upm fahre man das arbeitsteil des gewinde-
schneiders gegen die mantelfläche des zu verzahnenden alu-
rings. Schon beim ersten tuschieren wird dieser schlupf-
frei in langsame drehung versetzt, auch wenn seine ein-
spannung mit wenig spiel und gut gefettet, recht schwer-
gängig ausgeführt ist.
Vielleicht nicht ganz sauber, diese methode, denn zunächst
schneidet sich ein "doppel-zügiges" zahnmuster in die mantel-
fläche: versatz total!
Je weiter man allerdings die zustellung in radialer richtung
vorantreibt, umso näher kommen sich die beiden zahn-muster,
um dann zu einem gemeinsamen profil zu verschmelzen.
Weiter trägt sich die zylindrische mantelfläche des
zukünftigen schneckenrads zu einer torus-hohlfläche ab,
der negativen abformung des zylindrischen gewinde-
schneiders.
Bei einem anfangs-durchmesser von kanpp 130 mm ergeben sich
163 zähne, der rechnerische durchmesser ergibt sich mit:
(163 zähne * 2.5 mm steigung) / PI = 129,7 mm
Das verfahren erscheint auch deshalb günstig, weil die
stahl-schnecke mit einem normalen 60-grad-flankenwinkel-
gewinde-drehstahl, ebenfalls nach DIN, auf ner drehbank
konventionell geschnitten werden kann.
Werde Euch über den ausgang in dieser sache unterrichten,
sieht bis hierher recht gut aus!
Viele grüsse, LutzLiebers@gmx.de (kein Dobsonier
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/May18008.JPG
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/May18005.JPG
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/bigmamma.JPG
Dieser alte spruch lässt sich sinngemäss auf die schneckenrad-
fertigung (des armen mannes) übertragen!
Voraussetzung ist allerdings der zugriff auf eine fräsmaschine
sowie drehbank zum drehen des schneckenrads als rohteil.
Sodann spanne man dieses senkrecht in eine drehbar gelagerte
scheibe zur führung/lagerung und bestücke die fräs-spindel
mit einem M20-gewindeschneider (regel-gewinde mit 2.5 mm stg.)
Mit ca. 700 upm fahre man das arbeitsteil des gewinde-
schneiders gegen die mantelfläche des zu verzahnenden alu-
rings. Schon beim ersten tuschieren wird dieser schlupf-
frei in langsame drehung versetzt, auch wenn seine ein-
spannung mit wenig spiel und gut gefettet, recht schwer-
gängig ausgeführt ist.
Vielleicht nicht ganz sauber, diese methode, denn zunächst
schneidet sich ein "doppel-zügiges" zahnmuster in die mantel-
fläche: versatz total!
Je weiter man allerdings die zustellung in radialer richtung
vorantreibt, umso näher kommen sich die beiden zahn-muster,
um dann zu einem gemeinsamen profil zu verschmelzen.
Weiter trägt sich die zylindrische mantelfläche des
zukünftigen schneckenrads zu einer torus-hohlfläche ab,
der negativen abformung des zylindrischen gewinde-
schneiders.
Bei einem anfangs-durchmesser von kanpp 130 mm ergeben sich
163 zähne, der rechnerische durchmesser ergibt sich mit:
(163 zähne * 2.5 mm steigung) / PI = 129,7 mm
Das verfahren erscheint auch deshalb günstig, weil die
stahl-schnecke mit einem normalen 60-grad-flankenwinkel-
gewinde-drehstahl, ebenfalls nach DIN, auf ner drehbank
konventionell geschnitten werden kann.
Werde Euch über den ausgang in dieser sache unterrichten,
sieht bis hierher recht gut aus!
Viele grüsse, LutzLiebers@gmx.de (kein Dobsonier
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/May18008.JPG
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/May18005.JPG
Link zur Grafik: http://www.mirror-matic.de/Astronomie/bigmamma.JPG