Hallo!
Ich hatte letzte Woche meinen Ahnert an den Verlag zurückgeschickt und meine Abo-Kündigungsgründe in einem deutlichen Brief dargelegt.
Soeben flatterte dann eine E-Mail in mein Postfach mit dem folgenen Inhalt.
Ich habe erst überlegt, ob ich die Mail hier reinkopieren sollte, aber da es eine private Mail war, nehme ich davon Abstand.
Daher nur sinngemäß der Inhalt.
Natürlich bedauert man meinen Schritt und führt dann aus, dass man vor der Umstellung auf das Zeitschriften-Format zwischen Verlag, Marketing und Redaktion ausführliche Diskussionen stattgefunden haben.
Weiterhin heißt es, dass man auch die Meinung von "Ahnert-Nutzern" und "anderen Hobbyastronomen" eingeholt hat.
(Die würde ich doch gerne mal kennenlernen.)
Im Prinzip wollte man die folgenden beiden Punkte erreichen:
1. unseren Lesern einen deutlichen Preisvorteil gegenüber dem Buchprodukt bieten (EUR 9,80 im Vergleich zu EUR 15,50)
2. Hobbyastronomen, für die der Ahnert in seiner alten Form zu schwer verständlich war, auch die Benutzung dieses Standardwerkes ermöglichen.
Als Abschluss kommt dann noch, dass man gespannt sei, wie der Leser in den nächsten Monaten entscheiden wird, dass man aber sehr zuversichtlich ist.
Nun denn, diese Zuversicht kann ich nicht teilen und auch den Punkt 2, den man erreichen wollte, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Was war denn am "Buch-Ahnert" schwerer verständlich als am "Zeitschriften-Ahnert"? Ich meine, wenn man sich den Naef im Vergleich dazu anschaut, ist der Ahnert doch ohenhin schon ein Kinderbuch gewesen.
Und der Preisvorteil, also wenn ich dafür ein haltbares Buch bekomme, gebe ich die 6 Euro mehr auch mit Freude aus.
Ne, ne, ne, ich hoffe wirklich, dass dieses Zeitschriftenformat der Reinfall des Jahrhunderts wird und das man sich schnell davon verabschieden wird.
Was mich aber noch interessiert, hat sonst noch jemand eine Antwort auf Kundigung/Rücksendung bekommen? Wenn ja, wahrscheinlich das gleiche Schreiben wie ich.
Schöne Grüße und viel Spaß mit dem Kosmos Himmeljahr(-buch!)
Ulrich