Der "Otterstedt Finder"

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otterstedt

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Hallo zusammen,

Ok, hier also die Idee. Bitte nicht auslachen, wenn das ein uralter Hut ist :-)

Problem:
Irgendwie finde ich es immer etwas nervig, meine Beobachtungsposition vollkommen zu ändern, nur um bei meinem Newten vom normalen Okular zum Sucher zu wechseln. Da das Licht des zentralen Bereiches der Öffnung beim Newton konstruktionsbedingt sowieso verloren geht habe ich mir folgendes ausgedacht:

Lösung:
Vor dem Fangspiegel wird eine Optik (z.B. ein kleines Linsenobjektiv) in Größe der kleinen Fangspiegelachse montiert. Gleich dahinter reflektiert ein Planspiegel das Licht seitlich aus dem Tubus heraus in ein Sucherokular. Der Wechsel vom Teleskop-Okular zum Finder Okular wird dadurch ein Kinderspiel. Alternativ könnte der Spiegel des Suchers auch als (torischer?) Hohlspiegel ausgelegt sein, um das zusätzliche Objektiv einzusparen. Solche Spiegel sind aber vermutlich außerordentlich schwer zu schleifen.

Link zur Grafik: http://otterstedt.bei.t-online.de/otterstedt-finder.jpg

Was meint ihr dazu?

Ciao, Heiner
 
Vor dem Fangspiegel wird eine Optik (z.B. ein kleines Linsenobjektiv)
in Größe der kleinen Fangspiegelachse montiert. Gleich dahinter reflektiert
ein Planspiegel das Licht seitlich aus dem Tubus heraus in ein Sucherokular.
Der Wechsel vom Teleskop-Okular zum Finder Okular wird dadurch ein Kinderspiel.

Hallo Heiner,

das Prinzip ist nicht neu und wurde meines Wissens in einer alten Sky & Telescope
beschrieben. Wegen einer genaueren Quellenangabe müsst ich einen ganzen Haufen
70-er und 80-er Jahre Hefte durchsehen. Allerdings stelle ich mir die
Fangspiegeljustierung nicht ganz unproblematisch vor, zumindest bei kleinen
Teleskopen mit kleinen Fangspiegeln. Aber bei Öffnungen so ab 12 oder 16 Zoll
kommt man da bestimmt weiter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruss Micha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Micha,

Allerdings stelle ich mir die
Fangspiegeljustierung nicht ganz unproblematisch vor, zumindest bei kleinen
Teleskopen mit kleinen Fangspiegeln. Aber bei Öffnungen so ab 12 oder 16 Zoll
kommt man da bestimmt weiter

Ich werde am Wochenende mal versuchen das in meinem 8zöller zu verwirklichen. Der befindet sich sowieso gerade im Rohbau. (Deshalb auch die Idee - ich baue gerade an einem Okularauszug)
Die Justierung der beiden Spiegel muß man wohl unabhängig voneinander vornehmen können. Ich denke, da fällt mir schon etwas ein.

Ciao, Heiner
 
Andererseits ist der Klappspiegel in der Herstellung vermutlich sehr anspruchsvoll.

das glaube ich auch, immer hin muß trotz umklappen die
kollimation perfekt erhalten bleiben.

übrigens: die variante mit 2 OAZ's finde ich auch interessant,
da man dann mit beiden augen gleichzeitig durchsehen kann.
während das eine auge sucht, sieht man im okular schon ob
man bereits richtig ist. äußerst praktisch, vor allem
bei deepsky.
man müßte dafür den sucher-OAZ vielleicht als
schiebefokussierer ausführen, dann könnte man damit
auch noch den augenabstand einstellen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
ansonsten nimmt man einen durchschnittlichen augenabstand,
womit den meisten genüge getan ist.

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
Hallo,
Die Idee ist nicht schlecht, hat einen Haken: Ich versuche ja den Fangspiegel möglichst klein zu halten, damit ist die Öffnung des Suchers nach deinem Plot auch begrenzt,
Man könnte ja einen Sucher in der Nähe des Okularauszuges montieren, dessen Bild genau so orientiert ist wie das Bild im Okular, damit man zwischen Okular und Sucher nicht dauernd umdenken muß.
Am besten gefiel mir die Idee von Stathis mit seinem Sucher-Mini-Dob.
Grüße Martin
 
Wie wäre es mit einem in Längsrichtung verschiebbaren OAZ? Die Justierung kannst du in Form von Anschlagschrauben realisieren. Die Optik des Suchers müßte so dimensioniert und justiert werden, dass sie parfokal mit der Hauptoptik ist.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein beidseitig verspiegelter und um die Längsachse drehbarer Fangspiegel. Die Fangspiegelhalterung wird als Rohr ausgeführt, in das die Sucheroptik eingebaut wird. Der geringfügige Versatz durch die Spiegeldicke sollte für den Sucher kein Problem sein.

Link zur Grafik: http://mailbox.univie.ac.at/~pw/temp/sucher.gif
 
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