Die Anschlüße an einer Säule für Sternwarte

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Robert_Lieboch

Aktives Mitglied
Hallo Freunde

Nächstes Jahr is es dann so weit und ich werde nach der Schneeschmelze eine Rolldachhütte bauen.
Die Abmessung wird 3 x 3 Meter.
Die Säule ist eine alte (aber schöne goldfarbene) Gasflasche mit dm ca.240mm

Ich werde folgende Geräte an der Säule bedienen:
x ST 4
x ST 2000
x FS 2

Von der Saule - durch den Boden - zum Notebook, werde ich
x 2x akt 5m USB Verl. (2x aus sicherheitsgründen) für Bildübertragung
x 1 x Firewire für evt. Planetenkamera
x 1 x Leerverrohrung

Stromversorgung an der Säule:
220Volt für Netzteil SBIG ST 2000
12 Volt für ST4
12 Volt für FS2

?????????????????????????????????????
Frage 1:
Fehlt noch was an Anschlüßen??

Frage 2:
Welche Stecker verwendet ihr für den 12 V Anschluss. Die Zigarettenanzünderstecker sind (denk ich) anfällig, dass sie etwas rausrutschen und dann stromlos sind.

Welche Stecker würdet ihr verwenden?

Frage 3:
Grundmaß 3 x 3 Meter denk ich ist gut.
Gleiche Meinung??

Toll wären evt auch Fotos von euren Säulen, vorallem auch wie ihr eure Geräte an der Säule montiert habt (Netzteile, ST4, Steckdosen, ....???

Danke für eure Hilfe:

Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Robert,

da Deine Gasflasche nichts anderes ist als ein starkwandiges Rohr mein Vorschlag:


Anstelle einzelner Kabel:

Oben in die Gasflasche einen Ausschnitt brennen lassen, ähnlich wie er an Straßenlaternen zu finden ist (der oval-längliche Deckel, unten den Boden abtrennen lassen bzw. den Fußkragen stehen lassen aber den Flaschenboden entfernen lassen. Alles schön glätten! Lackieren nicht vergessen wegen Rost. (Oder ab in die Verzinkerei ...)


Dann KG-Rohrbogen 90° in ausreichender Dicke (also so, dass alle Stecker notfalls mit durchgehen ~> 150 mm) sowohl am Arbeitstischplatz als auch im Fundamentbereich so einlegen, dass das freie Ende (Kabelaustritt) über dem Boden endet, einmal unter dem späteren Arbeitstisch, einmal in der Gasflasche. Gasflasche drüberstülpen, nachdem der Zugdraht oben aus der Öffnung schaut! :teufelgrr:

Jetzt kannst Du die anderen Enden der beiden KG-Bögen mit Flexrohr verbinden, abdichten und den Boden sowie das Fundament giessen lassen. Aber erst nachdem Du nachgesehen hast, dass der Zugdraht noch an Ort und Stelle ist :pfeif:!

Durch den unterirdischen Kanal kannst Du jetzt so viele Kabel ziehen, dass die Säule unter der Last der damit angesteuerten Instrumente zusammenbricht ... :applaus:

Und wenn Du alles sauber abgedichtet hast kommt auch keine Stauwasser in die Leitung. Das Rohrende unter dem Tisch mit einem passenden Deckel, durch den die Leitungen geführt werden (z.B. in Würgenippeln) abschließen, das offene Ende in der Gasflasche dient als Entlüftung und zum Feuchtigkeitsausgleich.

Bewährter Gartenhausenergie- und Telefon- sowie Netzwerksversorgungstrick ...

Jörg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jörg
Danke für den Tipp.
Der ist gut.
Das werd ich so machen.

Aber hängen dann bei der Säule die Kabeln einfach so raus?

Ich denke, da wäre eine Box toll.
Bzw. die Art der Stecker für 12 Volt ist noch offen.

Hast du - oder jemand anders - noch gute Tipps für Frage 2 und 3?

Danke
Robert
 
Hallo,

ja, die hängen da raus.

Wenn Du eine Art Zugentlastung möchtest, kannst Du Dir einen Bügel an der Öffnung anbringen lassen und die Zugentlastung mit Kabelbindern durchführen. Ein Kasten bedeutet Steckstellen und je mehr davon um so mehr Ärger.

Als Stecker für den Niederspannungs-Gleichstrombetrieb (12V ...) würde ich Dir dreipolige Stecker aus der Bühnentechnik empfehlen, die Rastungen haben und verpolungssicher sind:

XLR-Stecker: http://de.wikipedia.org/wiki/XLR

Die Teile gibt es in verschiedener Polzahl, sie sind verpolungssicher, rastend und nahezu unkaputtbar. Dazu kann man sie mittels Tüllen farbig kodieren und damit Aufbauten trottelsicher verkabeln. Die Teile kommen aus der Profi-Bühnentechnik und sind auch elektrisch sehr belastbar.

Die Frage nach der Hüttengröße kann ich Dir mangels eigener Erfahrung nicht beantworten, ich bin nur im Bereich Bautechnik, Gebäude- und Geräteelektrik in diesen Dingen kenntnisgeplagt. Die Frage ist ja auch, wie schwer die Artillerie sein soll, die Du in Deiner Hütte beheimaten willst ...

Jörg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jörg

Nochmal Danke

Ich habe mir diese Stecker jetzt notiert und werde sie verwenden. Super.
Genau so etwas in der Art habe ich gesucht.

Von der Größe....
Mein Kollege hat eine 2,40 x 2,40 mit einem 8" SC von Meade.
Ich verwende z.Zt einen 8 " Newton - später mal evt. einen 5" Apo.
Die 2,40er Variante ist mir sicher zu klein. Eben so bin ich auf 3 x 3m gekommen.

?????????????

mfg
Robert
 
Hi Robert,

ich gebe zu bedenken, was sich gegebenenfalls in der Hütte befinden könnte:

1 Tisch als Arbeitstisch und PC-Arbeitsplatz, darüber evtl. Regal für Netzteile, Interfaces usw.;
1 Büro-Stuhl eben hierfür w.g. längerer Sitzzeiten;
1 Regal als Ablage für Kleinteile des Equipments;
1 Kleinverteiler für die Sicherungen und den FI;
1 paar Lampen an der Wand fürs rote und weisse Licht (z.B. Wasserdichte Lampen à la Schiffsarmatur);
1 Montierung mit Teleskop;
1 Abstellecke evtl. für mobiles Equipment, wenn nicht im Haus, kann auch ein kleiner Anbau sein;
1 Alarmzentrale an der Wand gegen den Kollegen Schwund.

Das alles könnte sich mehr oder weniger an der Wand entlang befinden. Wenn Du Dir das mal maßtechnisch zusammenstellst und dann davon ausgehst, dass ein sicheres Bewegen unter schlechten Lichtverhältnissen ca. 1 m Platz benötigt kannst Du Dir die Teile, die Wege und den Umriss Deiner Hütte mal maßstabsgerecht aufreißen.

Das gibt Dir eher ein Gefühl dafür, ob das reicht als ein theoretischer Rat. DU mußt mit den Dir vorgestellten Abläufen darin klar kommen, letztendlich kann Dir niemand garantieren, dass wenn jemand anderes mit den Abmessungen hingekommen und zufrieden ist, Du das auch sein wirst!

Jörg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jörg
Vielen Dank für deine Ratschläge

Ich habe mir vor ein paar Wochen bereits im Garten mit Latten die "virtuelle" Sternwarte aufgebaut und finde, dass sie mit 3x3 Meter groß genug, aber auch nicht zu groß ist.

Einziges kleines "Problem" ist nur die Stromversorgung, weil die gibts in diesem Sinne nicht.
Ich muss, da es auf der Alm in der Nähe eines Bergbauernhofes ist auf 12 Volt Technik zählen. Für reine 220er Geräte (Astrokamera und Notebook) muss ich mit Umspanngerät die Spannung erzielen. Die restlichen Geräte funzen eh alle mit 12 Volt auch. (Steuerung, ST4, Licht, )
Dazu muss ich eben Autobatterie mitnehmen.

Alarmanlage habe ich mir auch schon gedacht. Da muss ich mich noch erkundigen, wie viel Strom diese Dinge im Standby benötigen.

Bei den Lampen habe ich bei Conrad 4 Watt Energiesparlampen gesehen. Aber leider mit 220Volt - Diese könnte ich auch mit rotem Tauchlack färben.

Ich werd mal eine genauen Plan zeichnen.

Danke
Robert
 
Für die meisten Geräte mit 230 Volt könntest Du es auch mit einem Generator versuchen. Die Dinger sind oft recht günstig zu haben. Halt nur laut und stinken...

Ciao, Udo
 
Hallo Udo
Danke für den Tipp
Aber da bin ich der gleichen Meinung.

Halt nur laut und stinken :-))))

Dort, wo die Hütte entsteht bin ich in der totalen Natur.
Kein Lich, keine Menschen, und .... kein Lärm.


mfg
Robert
 
Hallo,

ich würde versuchen komplett auf 230 Volt zu verzichten. Notebooks kannst du ja mit so einem 12 V-Autoadapter betreiben. Ich würde mich mal bei Schiffs- und Yachtausrüstern umschauen, den auf Yachten bis zu einer gewissen Größe wird das Bordnetz mit 12 Volt gefahren. Ich denke die haben alle Lösungen die du für deine Sternwarte brauchst (Beleuchtung, wasserdichte Kupplungen, Adapter für elektronische Geräte usw.)

Ein weiterer Vorteil bei 12 Volt ist die Möglichkeit einer Stromerzeugung durch Solarzellen und Windgeneratoren. Auch hier kann dir ein kompetenter Schiffsausrüster helfen. Du must eben nur genau wissen wieviel Strom du in der Nacht brauchst und dementsprechend deine Batterie- und Ladekapazität ausbauen.

Gruß

Stephen

 
Hallo Robert,
wenn Deine Sternwarte wirklich sehr abgelegen steht kannst Du auf eine "normale" Alarmanlage mit Licht und Signalhorn nicht bauen. Sieht und hört eh niemand.

Ich hatte mir mal für ein Musikstudio folgendes gebastelt:
Bewegungsmelder mit Schaltkontakt. Diesen Kontakt habe ich an einem Prepaid-Billighandy auf die Wahlwiederholung gelegt die mich dann angerufen hat.
Kosten 50 EUR einmalig uns ein paar EUR im Jahr für die Nachladung.

Hat bei mir gut funktioniert, wurde aber im Ernstfall nie "getestet".

Und noch etwas. Ich würde eine große Autobatterie verwenden und diese per Solarzellen nachladen. Das wird hier im Ruhrgebiet in vielen Schrebergärten so gemacht. Der Umwelt zuliebe.

Viel Spaß in Deiner Sternwarte
Ingo
 
Hi Stephen,

zu Ingo noch der Hinweis:

KEINE Autobatterie sondern eine SOLARBATTERIE!

Autobatterien vertragen das zyklische Laden und Entladen bei den niedrigen Strömen nicht und verlieren sehr rasch an Kapazität.
Letztlich rechnet sich die Solarbatterie auf jeden Fall, auch aus Umweltgesichtspunkten (Haltbarkeit).
Lass Dich mal von einem Solarfachmann beraten, die haben Angaben über die mittleren Sonnenstunden pro Jahr und können solche Anlagen vernünftig auslegen, so dass das wirklich zuverlässig tut.

Jörg
 
Hallo Ingo

Ganz abgelegen ist die Stw. nicht. Es ist in ca. 200m der Bauernhof.Die schauen drauf.

Der würde ein Signal sicher hören.
Bei uns in der Nähe gibt es jetzt einen "Security Shop"
(die wußten anscheinend von meinem Vorhaben und haben dieses Geschäft eröffnet ;-))))

Dort habe ich einen Alarm mit Bewegungsmelder gekauft. Geht mit Batterie oder Netz 9 Volt und macht 100dB Alarm. Mit Fernbedienung um 28,-

Das mit dem Handy klingt interessant.
Wie schaltet deine Lösung das Handy ein??

mfg
Robert
 
Hallo,

eine Autobatterie hält, bis ca. 50% der Kapazität im Zyklenbetrieb bei kleinen Strömen weg sind ca. 100 Ladezyklen durch. Eine Solarbatterie (oder Traktionsbatterie, tut's genauso) ca. 10 - 50 x so lange.
Wenn man ein komplettes Gebäude versorgen will, das halbwegs zuverlässig arbeiten soll, vielleicht sogar remote-controlled, sollte man das Thema, auch wenn's Geld kostet, nicht vernachlässigen. Da eine Bleibatterie ihren Tod nicht ankündigt geht sonst auf einmal nix mehr oder das Teil geht mit einem Donnerschlag hoch und verteilt seine Säure in der Umgebung.

Jörg
 
Hallo Robert,

das Handy war immer eingeschaltet. Ich hatte allerdings 230V zur Verfügung, so dass es immer geladen wurde.
Habe das Billighandy aufgeschraubt und die Taste 2 einfach mit dünnen Drähten herausgelegt.

Gruß Ingo
 
Hi Robert, im Prinzip richtig.

Jede Batterie ist innerlich für einen bestimmten Einsatzfall gemacht. Eine normale Starterbatterie (=Autobatterie) ist für eine stoßartige Entladung mit hohem Strom (ein paar hundert Ampère, nahe ihrem Kurzschlußstrom) und eine ebenso rasche Wiederaufladung ausgelegt. Dass kann sie einige Jahre lang machen, entsprechend der üblichen Benutzung im Kfz. Aber auch da ist die Lebensdauer begrenzt, irgendwann lässt die Kapazität nach.

Lädt man eine solche Batterie bei kleinen Strömen wie in einer kleinen Solaranlage (sagen wir 5 A Dauerladestrom), so scheidet sie dabei, bei einer Entladung mit geringen Ströme gleicherweise, Sulfat und Schlamm ab, die ihr Kapazität entziehen. Der Kapazitätsabbau vollzieht sich, je nach Herstellweise im Detail, unterschiedlich schnell, aber schnell.

Spezielle sogenannte "zyklenfeste" Batterien, die auch unter dem Namen "Traktionsbatterien", "Lichtbatterien" oder in entsprechend optimierter Weise "Solarbatterien" vertrieben werden sind so aufgebaut, dass sie zwar keine Motoren anlassen können, sie liefern keine entsprechend hohen Kurzschlußströme, aber eben diesen Lade-/Entladevorgang optimiert aushalten.

Im Pufferbetrieb und mit minimaler Wartung können diese Batterien recht alt werden, vor allem, wenn auch noch BleiGel-Akkus verwendet werden.

Dieses Systeme sind deutlich teurer als die Variante mit Billig-Autoakku und Einfachladegerät an der Solarzelle, aber langlebig und auch für anspruchsvollere Anwendungen verlässlich einsetzbar.

Da ein klein wenig know-how hinter der ganzen Sache steckt, auch was die Auswahl der passenden Solarzellen angeht, rate ich gerne dazu, einen Fachmann einzubinden, der dann auch die Gewährleistung übernimmt, dass alles funktioniert und die Sternwarte keinen warmen Abgang macht.

Jörg
 
Hallo Jörg
Danke nochmals

Also das bedeudet, dass ich zwar meine Autobatterie jetzt mal "ferigfahren" kann, dann aber auf eine Bleigelbatterie umsteigen sollte....

http://www.der-schweighofer.at/web/productdetails.php?artikelnummer=53132&prodID=151
Was haltest du von der?
Bischen klein, oder??

Dann gibt es auf Blei-akku.de noch viele Bleigel oder Solarakkus.
Wenn ich in einer Nacht um die max 40 Amperestunden benötige und notfalls 2 Nächte durchkommen muss, muss ich wohl eine von den großen nehmen!?!?

z.B.
Solarbatterie von Sonnenschein mit ca. 90Ah. Die kostet auf Akku de 266,-
Was haltest du davon??

mfg
Robert
 
Hallo Robert,

mach Dir mal eine einfache Rechnung auf:

a.) Entladezyklus


1. Schritt - wie viel Leistung wird benötigt?

Laptop +
Kamera +
Montierung +
Guiding +
Licht +
... +

Entweder sind die Leistungsangaben auf dem Gerät oder einfach abschätzen mit "Leistung = Strom * Spannung"

2. Sicherheitszuschlag 1,5 für Erweiterungen aufschlagen

3. Entladestrom = Bezugsleistung durch Batteriespannung

Hinweise bis hierhin: Wird z.B. an der Montierung schnelles Goto benötigt und daher ein Hochsetzsteller (12V->40V) eingesetzt, braucht das Laptop 18V und daher eine Spannungserhöhung etc. bei jedem so angeschlossenen Gerät Abnahmeleistung mit 1,25 multiplizieren (Wirkungsgrad)

4. Nutzungsdauer: Wie lange soll der nach 3. berechnete Strom bezogen werden?

5. Mindestkapazität = Entladestrom * Nutzungsdauer * 1,5

Damit wird die Batterie im Normalbetrieb nie völlig entladen, sie bleibt immer im frostsicheren Bereich und kann auch unvorhergesehene Mehrbelastungen kurzzeitig auffangen. Es sind ja immerhin bei maximaler Belastung 1,5-fache Sicherheit vorhanden.

Wenn Du derzeit rechnerisch pro Nacht 40Ah verbrauchst und 2 Nächte nacheinander ohne Nachladen arbeiten möchtest müßtest Du nach meiner Art rechnen:

40 * 1,5 = 60 (Rechnerische Nennbelastung pro Nacht)
*2 = 120 (2 Nächte)
*1,5 = 180 Ah.

b.) Ladezyklus

Eine moderne Solaranlage kann auch bei weniger sonnigem Wetter relativ gute Ladeleistungen bringen. Geht man davon aus, dass Du zwei Tage die Woche beobachten willst und die anderen 5 Tage im Mittel nicht, hast Du ~ 40 h netto Ladezeit pro Woche (je nach mittl. Sonnenscheindauer, Mindesthelligkeit der Zellen ......).

180 Ah sind bei 12 V Nennspannung: 180 A * 12 V * 1 h = 2160 Wh Arbeit. Diese Arbeit muß wieder in die Batterie eingefüllt werden während der 40 Ladestunden ->

2160 Wh / 40 h = 54 W

Nimmt man auch hier wieder meinen Lieblingssicherheitsfaktor von 1,5 ->

54 W * 1,5 = ~ 80 W

Diese 80 W sollte die Solaranlage also produzieren, damit Deine Batterie wie vorgesehen nach 5 mittleren Tagen wieder voll ist.

Die Rechnerei kann man natürlich mit jeder beliebigen Leistungsgröße machen, sie hat sich aber bei einer Reihe von Freizeithütten im Sauerland und weiteren Umfeld (also nicht gerade an der deutschen Riviera) bewährt, dort hängt dann üblicherweise ein Spannungswandler am System, d.h. die Anlagen sind insgesamt größer, aber das Prinzip wirkt immer. Batterielebensdauer bei guter Marke UND PFLEGE ~ 5 - 10 Jahre.

Der Verfasser setzt dabei - wenn das Geld des Auftraggebers es zulässt - auf alkalische Batterien [sog. "Stahlbatterien"] oder auf zyklenfeste Bleibatterien mit flüssigem Elektrolyt, die benötigen zwar 2 - 3 x im Jahr einen Blick auf den Wasserstand, sind aber sehr standfest. Blei-Gel ist die älteste die derzeit noch läuft ~ 8 Jahre und auch noch recht gut beeinander.

Da wie gesagt eine Menge regionaler Einflussfaktoren einwirken, so z.B. Schnee in den Alpen ..., sollte man mal einen örtlichen Fachmann zu Rate ziehen, der auch die Schnee- und Windlasten kennt, damit wie gesagt weder ein warmer Abgang noch das Einschwenken in eine geostationäre Umlaufbahn zu beobachten ist ... ;)

Jörg
 
Hallo Jörg

Zitat:
Hallo Robert,
mach Dir mal eine einfache Rechnung auf:

Das ist ja Wissenschaft. Zumindest auf den ersten Blick!!

Viiiiiiiiieelen Dank.
Ich hätte die Anlage zu klein bemessen, aber vorallem die Berechnung vom Solarpaneel ist super, denn damit möcht ich gerne "was" machen, damit ich die Batterie nicht immer hin und her schleppen muss.

Ich lese mir den Beitrag noch heute Abend genau durch und schreib dann nochmal.

Danke mal vorerst.
Robert
 
Hallo Robert,

da ich nicht weiss, ob das alle interessiert gern auch als PN.

Jörg
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben