Gerd K
Aktives Mitglied
Die Bedeckung der Venus durch den Mond.
Am Nachmittag vom 19. September wurde die Venus durch den Mond bedeckt.
Der Beginn der Bedeckung an meinem Standort war um circa 14:08 Uhr MESZ, das Ende der Bedeckung war um circa 15:24 Uhr MESZ.
Die -3m9 helle Venus wurde vom nur zu fünf Prozent beleuchteten Mond bedeckt. Beim Beginn der Bedeckung hatte der Mond einem Abstand von rund 27° zur Sonne.
An meinem Standort verschwand die Venus im Bereich zwischen den Kratern Cruger und Grimaldi hinter dem Mond.
Für die Beobachtung und Fotografie der Bedeckung baute ich meine Teleskope, den 152/1200mm Refraktor für die Beobachtung und den 110/770mm Refraktor für die Fotografie der Bedeckung, draußen in der Natur am Aufstellplatz einer Windkraftanlage auf. Die Bedeckung beobachtete ich mit einer 30 fachen Vergrößerung.
Die Teleskope für die Beobachtung der Bedeckung.
Meine Teleskope baute ich Seite an Seite auf der Losmandy G11 auf. Den 110mm Refraktor richtete ich mit Leitrohrschellen zum 152mm Refraktor aus. Ich nutze dazu eine Mastspitze von einem weit entfernten Freileitungsmast um beide Teleskope parallel zueinander auszurichten. An dieser Mastspitze fokussierte ich die Teleskope.
Vor der Bedeckung um 13:48 Uhr MESZ.
Den Mond konnte ich rund ½ Stunde vor der Bedeckung mit den freien Augen sehen. Danach gelang es mir nicht mehr, dem Mond mit den freien Augen am Himmel zu finden.
Die Venus und den Mond suchte ich ausgehend von der Sonne mit den Teilkreisen der Montierung auf.
Den 152mm Refraktor deckte ich ab, den 110mm Refraktor baute ich mit einem Herschelprisma für die Beobachtung der Sonne um. Nachdem ich die Sonne zentriert hatte, stellte ich deren aktuellen Koordinaten an den Teilkreisen ein. Von dort aus bewegte ich die Teleskope zu den aktuellen Koordinaten vom Mond. Nach nur weniger Suche hatte ich die Venus und dem Mond im Okular.
Vor der Bedeckung um 14:06 Uhr MESZ.
Die Venus war klein und sehr hell im Okular. Die Mondsichel konnte ich deutlich sehen.
Die Venus verschwand langsam hinter dem Mond. Sie wurde langsam kleiner bis nur noch ein winziger und heller Fleck der Venus zu sehen war, der dann schnell vom Mond bedeckt wurde.
Während der Bedeckung zogen immer wieder dünne und verwehte Abgasfahnen von Flugzeugen vor dem Mond vorbei. Die Venus und den Mond konnte ich dennoch gut sehen.
Direkt vor der Bedeckung um 14:08 Uhr MESZ.
Im Laufe der Bedeckung nahm der Kontrast vom Mond zum Himmelshintergrund leicht ab. Der Mond war nicht mehr so gut im Okular zu sehen.
Das Ende der Bedeckung konnte ich ebenfalls deutlich sehen. Die Venus wurde schnell vom Mond freigegeben.
Nach der Bedeckung um 15:25 Uhr MESZ.
Die Bedeckung war ein schönes Ereignis am Taghimmel. Ich habe es mir schwieriger vorgestellt, den Mond so nahe an der Sonne so gut sehen zu können.
Am 14. September 2026 wird die Venus wieder vom Mond bedeckt. Diese Bedeckung findet aber in geringer Höhe über dem Horizont statt. Bei der Bedeckung vom 25. Mai 2028 steht der Mond zu Beginn der Bedeckung ebenfalls nicht sehr hoch über dem Horizont.
Viele Grüße
Gerd
Am Nachmittag vom 19. September wurde die Venus durch den Mond bedeckt.
Der Beginn der Bedeckung an meinem Standort war um circa 14:08 Uhr MESZ, das Ende der Bedeckung war um circa 15:24 Uhr MESZ.
Die -3m9 helle Venus wurde vom nur zu fünf Prozent beleuchteten Mond bedeckt. Beim Beginn der Bedeckung hatte der Mond einem Abstand von rund 27° zur Sonne.
An meinem Standort verschwand die Venus im Bereich zwischen den Kratern Cruger und Grimaldi hinter dem Mond.
Für die Beobachtung und Fotografie der Bedeckung baute ich meine Teleskope, den 152/1200mm Refraktor für die Beobachtung und den 110/770mm Refraktor für die Fotografie der Bedeckung, draußen in der Natur am Aufstellplatz einer Windkraftanlage auf. Die Bedeckung beobachtete ich mit einer 30 fachen Vergrößerung.
Die Teleskope für die Beobachtung der Bedeckung.
Meine Teleskope baute ich Seite an Seite auf der Losmandy G11 auf. Den 110mm Refraktor richtete ich mit Leitrohrschellen zum 152mm Refraktor aus. Ich nutze dazu eine Mastspitze von einem weit entfernten Freileitungsmast um beide Teleskope parallel zueinander auszurichten. An dieser Mastspitze fokussierte ich die Teleskope.
Vor der Bedeckung um 13:48 Uhr MESZ.
Den Mond konnte ich rund ½ Stunde vor der Bedeckung mit den freien Augen sehen. Danach gelang es mir nicht mehr, dem Mond mit den freien Augen am Himmel zu finden.
Die Venus und den Mond suchte ich ausgehend von der Sonne mit den Teilkreisen der Montierung auf.
Den 152mm Refraktor deckte ich ab, den 110mm Refraktor baute ich mit einem Herschelprisma für die Beobachtung der Sonne um. Nachdem ich die Sonne zentriert hatte, stellte ich deren aktuellen Koordinaten an den Teilkreisen ein. Von dort aus bewegte ich die Teleskope zu den aktuellen Koordinaten vom Mond. Nach nur weniger Suche hatte ich die Venus und dem Mond im Okular.
Vor der Bedeckung um 14:06 Uhr MESZ.
Die Venus war klein und sehr hell im Okular. Die Mondsichel konnte ich deutlich sehen.
Die Venus verschwand langsam hinter dem Mond. Sie wurde langsam kleiner bis nur noch ein winziger und heller Fleck der Venus zu sehen war, der dann schnell vom Mond bedeckt wurde.
Während der Bedeckung zogen immer wieder dünne und verwehte Abgasfahnen von Flugzeugen vor dem Mond vorbei. Die Venus und den Mond konnte ich dennoch gut sehen.
Direkt vor der Bedeckung um 14:08 Uhr MESZ.
Im Laufe der Bedeckung nahm der Kontrast vom Mond zum Himmelshintergrund leicht ab. Der Mond war nicht mehr so gut im Okular zu sehen.
Das Ende der Bedeckung konnte ich ebenfalls deutlich sehen. Die Venus wurde schnell vom Mond freigegeben.
Nach der Bedeckung um 15:25 Uhr MESZ.
Die Bedeckung war ein schönes Ereignis am Taghimmel. Ich habe es mir schwieriger vorgestellt, den Mond so nahe an der Sonne so gut sehen zu können.
Am 14. September 2026 wird die Venus wieder vom Mond bedeckt. Diese Bedeckung findet aber in geringer Höhe über dem Horizont statt. Bei der Bedeckung vom 25. Mai 2028 steht der Mond zu Beginn der Bedeckung ebenfalls nicht sehr hoch über dem Horizont.
Viele Grüße
Gerd