Die Milchstrasse im Badwater Basin von Death Valley

Dane Vetter

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

hier eine Aufnahme vom Oktober 2023 im wunderschönen Death Valley, welche ich heute mal endlich zusammengefügt habe. Eigentlich wollte ich zu dem Zeitpunkt die Milchstraße mit dem wabenförmigen Muster der Salzwüste im Badwater Basin des Death Valleys in Kalifornien ablichten. Doch leider hat es einige Zeit davor ein Unwetter mit größeren Wassermassen gegeben, weshalb der Bereich zu einem großen Teil unter Wasser stand. Dafür hat es eine schöne Spiegelung in dem ruhigen Wasser gegeben.

Die Milchstrasse besteht aus 15 Aufnahmen mit jeweils 1 Minute Belichtung bei ISO 1600 und f/2.8 bei 24 mm an einer EOS Ra, welche auf einem Tracker nachgeführt wurde. Die Landschaft wurde mit 30 Sekunden bei ISO 12.800 mit einer EOS R5 aufgenommen.

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(Sorry, das Forum macht aus dem Bild leider Pixelmatsch)

Und hier noch ein kleines Making-of mit etwas weiter gewanderter Milchstrasse, mit zwei Fotografinnen, welche sich dazugesellt haben. Und rechts noch eine Aufnahme bei Tag, bei dem man auch etwas vom Salz zu sehen bekommt.

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Hallo Sebastian,

vielen Dank, auch für den Link. Ja, das Death Valley ist nicht zu unterschätzen, und hat wohl schon so einige Opfer gefordert. Ich war bisher zweimal mit einem Freund dort, und jeweils immer im Oktober. Auch da ist es noch sehr heiß, aber mir würde es nie in den Sinn kommen, dort im Sommer hinzugehen. Irgendwelche abwegigen Touren kommen da für mich auch nicht infrage. Da fürchte ich mich doch ein bisschen zu sehr. :)

2018
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Hi,
der Post weckt Erinnerungen.... Death Valley is' cool :cool:. Zumindest im übertragenen Sinne. Ich war mal im Sept. da, leider nur sehr kurz. Und, ja, es war *hot*. Aber auch unglaublich eindrucksvoll. An manchen stellen kam man sich wie auf dem Mars vor (abgesehen v.d. Temperatur). In der Lodge, in der ich übernachtete gab es einen mit heissem Quellwasser gespeisten Pool. Wasser hatte wohl über 30 °, und selbst nachts um 11 war es draussen noch deutlich über 30° (C), [nagelt mich bitte nicht auf die genauen Zahlen fest]. Aber als ich wd. aus dem Pool stieg, habe ich kurzeitig gefroren wie verrückt, durch den ernomen Verdunstungseffekt. Crazy...
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Lang ist's her (2011). Immerhin, auf einem Bild ist der Mond mit drauf. Es hat also Astro-Bezug.;)
VG CptB
PS: das 2. oben rechts zeigt den Blick von Zabriskie Point. (gibt auch einen schrägen Hippie-Film gleichen Namens. Absolut sehenswert, v.a. die Schluss-Szene
:love:)
 
Hi,

bei deinem zweiten Bild am Zabriskie Point habe ich auch noch eine Milchstrassenaufnahme gemacht, die Strukturen sind der Hammer. Da gibt es schon einiges zu sehen, was tatsächlich an eine Marslandschaft erinnern könnte.

Auch wenn ich jetzt etwas abschweife, aber dort mittendrin gibt es ein Hotel "The Oasis" was wirklich eine Oase in dieser Marslandschaft ist. Das ist so unglaublich krank und unvorstellbar, und man darf sich gar nicht überlegen, wie viel Wasser die täglich da heraushauen, um die Grünflächen einigermaßen am Leben zu erhalten. Einfach nur verrückt. Jedenfalls waren wir dort untergebracht, und man hatte dort wirklich das Problem, dass aus der Kaltwasserleitung heißes Wasser herauskommt. Man dreht den Wasserhahn nur auf Kalt auf, und es kommt richtig heißes Wasser heraus, weil sich die Leitungen so aufheizen. Ich dusche eben immer Abends, am Morgen nach der Nacht sollte es angenehmer sein. Aber ich konnte mich nicht richtig duschen, weil ich mich sonst verbrüht hätte. Und das im Oktober, das ist so verrückt. :)

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Nun, so luxuriös war die Lodge damals nicht, in der ich Station machte. Aber ein paar Bäume und grünen Rasen gabs dort auch. Weiss leider nicht mehr, wie sie hiess.
Noch zwei Schnappschüsse:

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Das müssen Zeiten gewesen, sein, als die mit den Dampf-Dinosauriern dort rumgegurkt sind. Für das Gelände auf jeden Fall besser geeignet als ein Mietwagen. Platte Reifen ausgeschlossen :p
Das Bild rechts ist ein Schuss durch die Frontscheibe auf der Hinfahrt. War definitv heiss an dem Tag...
 
Trotz Pixelmatsch ist es eine wirklich schöne Aufnahme.

Durch das „Death Valley“ bin ich 1992 mit meinem Sohn auf den Weg nach Las Vegas durchgefahren. Das war damals im August und es war tatsächlich auch sehr heiß. Aber eine richtig coole Gegend. Ausflüge, insbesondere in die hinteren Täler haben wir nicht unternommen. Das wollte ich eines Tages auch mit Nachtaufnahmen noch einmal nachholen.

/ciao
Manfred
 
Ist bestimmt auch etwas gefährlich da. Da sind schon einige nicht zurück gekommen. Aber bestimmt sehr dunkel in der Region. Es gibt ja davon auch coole Videos. Dann wünsche ich dir,dass der Traum in Erfüllung geht. Und bin gespannt auf gute Aufnahmen. CS
 
Vielen Dank Herbert und Manfred!

Ich selbst war bei meinen beiden Besuchen auch eher nur an den bekannten Spots. Die "hinteren Täler" stehen auch bei mir bei einem dritten Besuch auf der Wunschliste, falls es mal wieder dazu kommen würde. Letzten Oktober waren leider aufgrund des Unwetters einige Straßen noch gesperrt, was man wohl für zukünftige Besuche einkalkulieren muss.

Ja es ist recht dunkel in dieser Region. Je nach Sicht kann man in der Ferne etwas von der Lichtglocke von Las Vegas sehen. Letzten Oktober war die Gegend ein absoluter Traum für Astronomen. Wir waren im Bereich Nevada, Arizona, Kalifornien (Death Valley) unterwegs, und in den zwei Wochen hatten wir nur eine Nacht, bei der es etwas bewölkt war. Ansonsten tagsüber immer blauer Himmel, und in der Nacht einen sternenklaren Himmel. Für mich absolut unvorstellbar, wenn ich an den Oktober hier in Deutschland denke....
 
Hallo Dane,

Sehr schöne Aufnahme ist dir da gelungen.

Welches Objektiv hast du mit der Ra verwendet? Ich suche für meine Ra ein gutes Objektiv, finde aber fast nur welche mit EF Bajonett. Den Adaptern traue ich nicht über den Weg. Man liest da immer wieder, dass die Lichtlecks haben.

Grüße
Joachim
 
Hat bestimmt seinen Namen nicht für umsonst. :oops:
Das sind aber auch immer so Leute. Bei uns ertrinken auch immer wieder welche bei der Wattwanderung oder fallen in den Alpen vom Berg.

Grad in Amerika rennt da immer wer in Badelatschen rum, wo er eigentlich nicht hingehört. Wenn du eine Bergtour machst rennen da immer welche so rum. Kurze Hosen T Shirt Badeschlappen. Egal wie die Umstände sind. Das sind natürlich dann auch die die vom Weg abweichen und irgendwie zur Gletscherzunge hochklettern müssen. Ich war mal dabei wo da ein Stück Gletscher abgebrochen ist. Hätte nicht geglaubt, wie schnell man mit den Teilen über die Felsblöcke rennen kann. Ist nichts passiert, war aber reines Glück. Und wer geht 5 min später wieder da hoch? Die selben Leute. Da kannst du nichts machen. Manche haben den Selbsterhaltungstrieb halt nicht. Da hat grad wieder einer im Death Valley seine Badeschlappen verloren und sich im heißen Sand die Haut von den Füßen geschält.
 
Hallo Joachim,

vielen Dank auch!

Ich nutze hier schon seit vielen Jahren das Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art, welches ich damals schon an meinen EOS 5D4s im Einsatz habe. Nach dem Umstieg auf die R5er habe ich auch zeitgleich einen großen Teil von meinem Objektivpark auf die RF Objektive umgestellt. Das Sigma habe ich aber behalten, dass es eben besonders in Bezug auf Coma bei Offenblende ziemlich gut ist. Aber ach bei Offenblende sehr scharf und Ich würde sogar behaupten, für ein Zoomobjektiv sogar hervorragend wie hier zu sehen: Sigma A 14-24 mm f/2.8 DG HSM review - Coma, astigmatism and bokeh - LensTip.com

Aber an der R5 war ich damit nicht mehr ganz so zufrieden, denn irgendwie war die Abbildung der Sterne in den Ecken nicht mehr so gut und weist ein Coma auf. Ich dachte, dass es durch meine Reisen vielleicht einen Schaden abbekommen hat, und habe es zu Sigma zur Prüfung eingesendet. Das Resultat, es ist einwandfrei. Der Techniker, der sich nun mit Nachtaufnahmen nicht so auskennt, hat sich intern aber mit jemanden abgesprochen und die Ursache könnte wohl tatsächlich die Adaption sein. Ich bekomme das aber leider nicht mehr ganz zusammen, was er mir am Telefon mitgeteilt hat. Aber es scheint hierzu keine Lösung zu geben. Ich würde das also nicht empfehlen, auch wenn ich es vorerst noch behalte. Es gibt ja hierzu auch nicht wirklich viele Optionen. Canon ist da in diesem Bezug leider nie wirklich gut gewesen, was Ultraweitwinkel angeht.

Was ich mal hatte, war das RF 15-35 f/2.8, welches in Bezug auf Coma erstaunlich gut ist, wie hier gegen Mitte des Artikels zu sehen: Canon RF 15-35mm F2.8 L IS USM Lens Review
Es vignettiert bei Offenblende einfach recht stark: Canon RF 15-35mm F2.8 L IS USM Lens Vignetting

Ich überlege, ich mir das nicht wieder anschaffen werde, und das Sigma endgültig verkaufen werde. Aktuell ist das für mich so die einzige Option, welche auch für meine normale Landschaftsfotografie eine gewisse flexibilität bietet.. Auch mal hier reinschauen: Top 8 Best Canon RF Lenses for Astrophotography - Lensguide.io
 
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