Die Qual der Wahl für den Einsteiger

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AndiderKoch

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Hallo,
mein Name ist Andreas und ich komme aus Hannover. Seit ich ein Kind war, wollte ich immer ein teleskop haben und in den Himmel gucken. Diesen Traum will ich mir nun selbst erfüllen ;)

Hab habe mir vor einer Woche bei Aamazon das Celestron Teleskop FirstScope 76 gekauft.
Habe damit ein bisschen den Himmel beobachtet und war dann aber leicht genervt, das ich immer etwas benötige, auf das ich dieses Teleskop stellen kann....
Ich ab es wieder zurück gegschickt und mein Budget etwas aufgestockt auf max. 150 €. Bin armer Student, mehr geht da nicht.

Ich wohne nicht direkt in Hannover sondern eher am Rand, fast schon ländlich. Das heißt, wenn ich das Haus verlasse und 15 min nach links gehe sind da nur Felder, Wiesen und Bäume.

Ich suche ein Teleskop, mit den ich munter den Himmel beobachten kann. Mond und Planeten sind für den Anfang zwar ganz interessant, mich interessieren dann aber eher andere Objekt ;)

Ich habe mir folgende Teleskope rausgesucht. Ich finde das gar nicht mal so leicht, der eine sagt immer "top Ding für den Anfang" der andere "totaler Müll"....

Also hier mal die Teleskope:

Skywatcher Skyhawk-1145P

Starscope1149

Skyhawk 114/500

Soweit erst einmal :)

Bedanke mich jetzt schon für eure HILFE !
 
Hallo Andreas,

von deinen verlinkten Angeboten wäre die Nummer 2 m.E. noch das beste. Beim ersten ist die Montierung etwas sehr schwach, beim dritten ist eine Linse mit verbaut, um die kurze Bauform zu erreichen - nicht unproblematisch, was die Abbildungsleistung angeht.

hast du dir schon mal Gedanken über ein gutes Fernglas gemacht?

VG
Chris
 
Guten Abend.

Von deiner Auswahl bin ich auch für Nr. 2. Frag, aber frag nach einer anderen Montierung, da ich selbst das Teleskop hab und die Montierung am Anfang etwas frustrierend (wackelt ganz schön) ist.

Nimm aber lieber noch 50 EUR und hole die ein 150/1200mm Dobson. Hier hast Du ein gutes Teleskop (Sammelt mehr Licht al ein 114mm Spiegel) und ein solide Montierung (Dobson-Montierung). Falls Du noch 150 EUR drauf legen kannst hole dir ein 200/1200mm Dobson.
Mit dieser Art der Teleskope bist Du auch noch gut mobil.

Lies dich aber in diesem Forum ein. Viele Anfänger (auch ich) habe dieser Art der Fragen schon gestellt. Benutz einfach die Suche.

Denk auch dran, dass Du noch Zubehör brauchst:

Sternenkarte und Bücher (Bsp. Karkoschka).

Die Okulare die dabei sind nicht der Brüller, ich habe mir noch HR Planetary geholt und bin sehr zufrieden damit.

Ändere den Sucher in einen Leutpunktsucher oder Telrad, damit ist das Suchen leichter.

Hole dir noch Filter für die Beobachtung von Mond und Planeten.

Lass dich zu diesen Themen Sucher und Okulare vom TS Service beraten.

OK, ich glaube das reicht erst mal.


Liebe Grüße
Sven
 
Hi und willkommen im Forum!

Schon mal auf der Sternwarte in Hannover gewesen? Die haben nicht nur eine ordentliche Ausstattung, sondern auch Geräte, die die Mitglieder ausleihen können. Ich hab da vor ein paar Jahren mal vorbei geschaut, waren nette Leute. Außerdem hast du da die Möglichkeit, mit Leuten zu beobachten, die Beobachtungserfahrung haben. Der einzige Nachteil: Wenn du dabei bleibst und auf den Geschmack kommst, wirst du von Einsteigergeräten die Finger lassen, weil du dort deutlich bessere Geräte nutzen kannst, als du sie dir auf absehbare Zeit leisten können wirst. (Was für ein Satz...) So billig wie mit einer Vereinsmitgliedschaft kommst du nirgends an ein großes, gutes Teleskop, auch wenn es dir dann nicht gehört.

In der Preisklasse bis 200 Euro Neupreis gibt's nicht viel, was einigermaßen sein Geld wert ist. Ein gutes Fernglas oder evtl. ein Spektiv (zu dem du dann noch ein Stativ bräuchtest) plus die Geräte der örtlichen Sternwarte wären schon eher eine sinnvolle Kombination.

Gruß,
Alex
 
Hallo,
erst einmal vielen Dank für eure Tipps.

Ich hab beim stöbern im I-net noch dieses Teleskop gefunden:

Astromaster

Zu der Nr. 2 bei den anderen weiter oben die zur Auswahl standen hatte ich eben nur schlechtes gelesen.

Dabei frage ich mich immer, was denn jetzt schlecht ist ? Schlecht für einen der schon seit Jahren dabei ist, oder für einen der seine ersten Schritte macht ?

Bei dem Dubson hab ich glaube ich auch Transportprobleme und wie gesagt 150 € ist das max. für den Moment.

Das oben genannte Teleskop habe ich sogar für 110 € gefunden.

MfG

Andi
 
Hi!

Der AstroMaster 114/1000 müsste ein katadioptrischer Newton sein, die sind dafür bekannt, dass die Optik nur schwer zu justieren ist. Wesentlich sperriger ist der von Günther verlinkte echte Newton auf Dobson-Montierung übrigens auch nicht, dafür ist beim Dobson die Optik besser beherrschbar.

Bei den AstroMastern habe ich mit dem kleinsten Refraktor (70AZ) für das Geld ganz gute Erfahrungen gemacht; aber wenn ich den erwähne, darf ich mir immer wieder anhören, wieso ich so einen Schrott empfehle (zuletzt hier ;) ). Für Planeten, Mond und Doppelsterne und zum Reinschnuppern ist er meiner Meinung nach trotzdem ganz gut, nur Zenitbeobachtungen gehen nicht. Aber du brauchst da noch eine Sitzgelegenheit, das gilt für den Dobson aber ebenfalls.

Trotzdem ein ernstgemeinter Tipp: Schau zuerst auf der Sternwarte vorbei; die hat ja jetzt grad offen ;) - Donnerstags ist Beobachtungstreff.

Gruß,
Alex

Nachtrag: Das Problem bei Billig-Teleskopen ist in der Regel die Mechanik, die wie ein Kuhschwanz wackelt - damit kriegt man kein scharfes Bild bzw. kann nicht einmal scharf stellen. Die Montierung ist in der Regel unterdimensioniert. Bei azimutalen Montierungen mit Stahlstativ ist das nicht ganz so tragisch.
 
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Hallo Alex,

meinst du das der AstroMaster 114/1000 geeignet wäre für meine ersten Schritte ?

Es bliebe da sogar für mich noch Geld über was ich in Ausrüstung investieren könnte.

Wie gesagt, ich bin halt Einsteiger. Das heißt für mich, das wenn ich Abend einen tollen Himmel über mir habe, raus auf das Feld möchte und beobachten will. Es sind halt die ersten Schritt. Nach dem Führerschein hatte ich mir auch keinen Porsche gekauft sondern einen kleinen Polo.


Bei dem AstroMaster 114/1000 ist laut der Seite für Mond+Planeten sowie Nebel & Galaxien geeignet.

Was meinst du mit "schwer zu justieren" `?

Grüße
 
Hi Alex,

Du wirst mit jedem dieser Teleskope irgendwelche Probleme kriegen.
Entweder die Öffnung ist (für Deine Ziele) recht bescheiden oder die Monti und das Stativ zu wacklig oder das Öffnungsverhältnis ist kritisch für Okulare und Justierung oder die Linse im OAZ (Kathadiopter) sorgt früher oder später dafür, dass Du ein deftiges Justierproblem bekommst (ich hatte mal so ein Ding).
Deine verlinken Teile erfüllen alle mindestens zwei dieser Negativkriterien.

Bei Deiner Wegbeschreibung wäre für mich (!) der Transport des Dobsons das kleinste von allen Problemen.

Wenn das nichts ist, rate ich zum Fernglas.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

=> Günther: Andreas sucht das Teleskop, ich hab schon genug:-)

=> Andreas: Von dem 114er AstroMaster würde ich die Finger lassen. Stativ und Montierung sind nicht schlecht, aber wenn es ein Kat-Newton ist (müsste es eigentlich sein - der Tubus sieht nicht so aus, als ob er einen Meter lang wäre. Das Stativ ist ausgefahren etwa 1,2 Meter hoch; der AZ70 hat das selbe), müssen Hauptspiegel, die Korrekturoptik in der Nähe vom Okularauszug und das Okular selbst auf einer Achse liegen und dürfen nicht verkippt sein. Üblicherweise ist bei Geräten in dieser Preisklasse die Mechanik, um die Optik so zu justieren, entweder nur mäßig brauchbar oder überhaupt nicht vorhanden. Das führt dazu, dass die Abbildung suboptimal ist, im übelsten Fall kriegst du nur in einem Teil vom Gesichtsfeld scharfe Sterne.

Mit um die 9-10 cm freie Öffnung (mehr hat der 114er nicht, wenn du den Fangspiegel abziehst) gehen Galaxien unter gutem Himmel zwar prinzipiell schon - aber trifft auch auf ein Fernglas zu: Die Galaxien sind kleine Nebelflecken. Andererseits fehlt die Auflösung/Öffnung, um z.B. Kugelsternhaufen in Einzelsterne aufzulösen (gerade bei einem nicht optimal justierten Teleskop), du siehst also nur einen verwaschenen Lichtfleck. Gerade für den Einstieg rate ich gerne zur größten noch transportablen Öffnung, weil man einfach mehr sieht. Da ist der verlinkte Dobson schon nicht schlecht.

Wenn du den Polo noch hast (oder ein beliebiges anderes Auto in Reichweite), ist auch der Transport überhaupt kein Problem. Zum Größenvergleich Dobson/montiertes Teleskop sei mal auf http://www.taunus-astronomie.de/art_scopes.html verwiesen, Bennies Seite hat zahlreiche tolle Beiträge (klick da mal auf Artikel).

Mein Tipp wäre daher wirklich, mal auf der Sternwarte vorbeizuschauen. Bei uns in Heilbronn ist es so, dass Mitglieder nach einer Einweisung in die Geräte einen Schlüssel zur Sternwarte ausleihen können und die Sternwarte dann jederzeit nutzen können, genauso wie Teleskope ausgeliehen werden können. Das dürfte in Hannover ähnlich sein. Die lokale Sternwarte plus ein gutes Fernglas (bei mir waren es ein 12x50 NoName und ein 7x50 von Photo Porst) sind eine Kombination, bei der du kein eigenes Teleskop brauchst - allerdings besteht dann die Gefahr, dass das erste eigene Teleskop in ein paar Jahren was ziemlich teures wird, das dann aber auch eine Anschaffung für's Leben ist. Bei der Sternwarte kannst du dann auch herausfinden, was die Vor- und Nachteile verschiedener Gerätetypen sind.

Gruß,
Alex
 
Hi Alex,

unforced error! :blush:
Und Der Tip mit der Sternwarte ist wirklich die sinnvollste Sache für den Anfang. :)

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Andreas,

hast du evtl. daran gedacht, ein gebrauchtes Gerät zu kaufen? Da bekommt man für weniger Geld eine passable Ausrüstung. Schau mal im Biete-Board rein.

Dem Sternwarten-Tipp kann ich mich nur anschließen. Ich kenne sogar welche, die die großen Geräte dort primär nutzen und als Privat-Teleskop ein kleineres, aber dafür höherwertiges Gerät haben.

In der von dir genannten Preisklasse ist JEDES Teleskop mit irgendwelchen Kompromissen behaftet. Solltest du den Gebrauchtmarkt kategorisch ausschließen, kommen in der Preisklasse im Prinzip nur Refraktoren der 70-80 Millimeter-Klasse in Frage. Hier gilt das Lidlscope auf der alten parallaktischem Montierung als recht gutes Teleskop, das viele Sternfreunde gern als Zweitgerät zum Schnellspechteln verwenden. Hier der Link:

http://www.meade.de/produkte/telesk...670700&cHash=5b0b77411f5bcf9c35f98157931904ee

CS und VG Christian
 
Hallo Andreas,

eigentlich ist das wichtigste zu den Einsteigergeräten gesagt, sie sind halt nicht perfekt.

Wenn ich mit ca. 150,- Euro auskommen wollte würde ich folgendermaßen vorgehen: einen gebrauchten 114/900 Newton kaufen, ja nach Hersteller und Zustand bekommt man für deutlich unter 50,- einen guten Tubus. Weitere ca. 10,- Euro würde ich für Sperrholz ausgeben und mich auf dieser Seite: http://www.zellix.de/selbstbau/kldobson.htm GANZ UNTEN umsehen :/

Auf diese Weise bleiben ca. 100,- die für ein paar gebrauchte Okulare reichen, z.B. Planetarys die nicht topp aber ganz brauchbar sind, auf jeden Fall besser als die meisten Beipackokulare.

Fällt dann nicht fix und fertig aus dem Karton kann aber VIEL mehr als der ganze Wackelkram.


Viele Grüße Felix


P.S.: der Gang zur nächsten Volkssternwarte sollte vorher stattfinden, dort laufen häufig lauter Leute rum die schon einiges an Ausrüstung haben und evtl etwas günstig gebraucht abgeben, wissen wer etwas abzugeben hat, Dir das Handling der teleskope vor Ort zeigen (anfassen ist besser als drüber lesen) u.s.w.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

nehmt es mir nicht böse aber ich liebäugel immer noch mit diesem Teleskop

Einsteiger Newton

Laut dem Erfahrungsbericht kann man auch nach und nach einges modifizieren.

Ich will doch einfach nur erst mal einen bißchen den Himmer beobachten wenn ich Zeit habe :)
 
Hi!

Den Wunsch können glaub alle hier verstehen ;)

Ich kenne die Montierung in Kombi mit dem doch recht langen Teleskop (Hebelwirkung!) zwar nicht, aber mach dich darauf gefasst, dass du zumindest das Alustativ sehr rasch ersetzen wirst - von der Konstruktion hab ich noch nie eins gesehen, das stabil wäre. Ich hatte mal eins, das nach der ersten Nacht rausgeflogen war. Selbst mit einem kleineren Teleskop hat das keinen Spaß gemacht.

Felix hat ja schon einen Selbstbau-Tipp gegeben, eventuell lohnt es sich auch, gleich eine komplette Montierung zu bauen - google mal nach Pipemount. Eine azimutale Montierung ist auch schneller aufgebaut als eine parallaktische. Alternativ: Der Umbau zum Dobson, Günther bietet auf seiner Seite auch eine fertige Dobson-Montierung an: http://vangestel.de/astrozoom/produkte/rockerbox-alpha

Es ist wie bei jedem Hobby: Wenn du zu billig kaufst, macht's keinen Spaß - und ein Komplett-Teleskop zum Preis von z.B. einem etwas größeren Kugelkopf kann nicht perfekt sein. Bevor du ein günstiges Teleskop kaufst, bei dem du am Ende nur die Optik behältst, fährst du besser, wenn du Felix' Tipp zu Gebrauchtkauf plus Eigenbau befolgst. Evtl. steht auf der Sternwarte Hannover auch ein kleineres Gerät zu Demozwecken, das die Tücken einer Wackelmontierung demonstriert. Es geht nichts über's Anschauen und Anfassen

Gruß,
Alex
 
Hallo Sven,

auch ich habe ein Teleskop, was der Nr. 2 entspricht. Zwar wackelt die Montierung wirklich etwas, besonders, wenn man wirklich in der Nähe der Maximalvergrößerung arbeitet, aber mit etwas Geduld geht eine Menge.

Den Sucher würde ich tatsächlich austauschen, aber bei meinem Teleskop tat es ein billiger 5xnochwas aus Wolfis ATT-Wühlkiste.

Die Originalokulare werden wohl wirklich eher von etwas unterdurchschnittlicher Qualität sein, aber schon Lowcostplössl sind ausreichend. Wolfi bietet zur Zeit das 6,5er für 12 Euro an, das ist ganz in Ordnung. Andererseits sind teurere Okulare natürlich kein rausgeworfenes Geld, denn beim nächsten oder übernächsten Teleskop kann man sie immer noch einsetzen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Alex und Andreas,

das mit meiner RB-Alpha sprengt dann doch den finanziellen Rahmen, aber abgucken ist erlaubt.
Ich hatte den 130er Kson nicht umsonst verlinkt. Das sind zwar Spanplatten aber trotzdem ist das stabil. Wenn man nicht selbst kann oder will, viel besser als nix und deutlich besser als die Monti und das Stativ im Link.
Nachfragen, ob da nicht ein besseres Stativ günstig eine neue Heimat sucht, kostet ja erst Mal auch nichts.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Andreas,

eigentlich wurde bereits alles gesagt.

Es gibt bei diesem Preisrahmen aus meiner Sicht nur 3 Alternativen:

- 114/900er Newton auf parallaktischer Montierung EQ2 (Stabilität ist visuell grenzwertig; auf keinen Fall eine EQ1) z.B. von Skywatcher
- der genannte 130er Dobson
- Lidl-Scope (70er Refraktor auf recht ordentlicher par.Monti)

Kannst ja nochmal diesen Link verfolgen, falls Du ihn nicht schon kennst:
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteigerteleskope_konkret.html

Dort gibt es glaub ich auch irgendwo einen visuellen Vergleich mit Beispielbildern - nur damit man weiß, worüber wir hier reden;-)

Meiner Meinung nach wäre die Dobson-Variante die beste Lösung:
- intuitiv zu bedienen (kein Tubusdrehen, schnelle Schwenks möglich usw.)
- schnellstens einsatzbereit (kein Aufbauen, kein Einnorden)
- extrem stabil
- einfach zu transportieren (hast Du schonmal ein par.Montierung bewegt? Die ist sperriger als eine Rockerbox!)
- Geld fließt vollständig in die "Augen" - d.h. max. in die Optik

UND: Spar Dir die 50€ doch noch irgendwie zusammen, weil so ein 6" Dobson für 199€ mit 2"Auszug ist auf jeden Fall ein wirklich sinnvoller Einstieg. Wenn Du mal mit Studium fertig bist, kannst Du diese Basis noch sinnvoll erweitern (Okulare, Zubehör). Da amortisieren sich die 50€ Mehrkosten ganz gewiß;-)

Gruß
Stefan

Edit: der visuelle Vergleich war nicht auf Sven's Seite (nur von da verlinkt):

http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm
http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_deepsky.htm


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Andi,

den verlinkten Newton habe ich noch im Keller - den Sucher würde ich sofort tauschen gegen einen Leuchtpunktsucher (30Euro). Und dazu ein 32mm SuperPlössl (40€) für die Übersicht. Dann geht schonmal was. Da stört dann auch die Astro3 nicht so sehr.

Später eine 15mm Blaukante (44€) für Galaxien und kleinere Sternenhaufen und eine 8mm Planetary (60€) für Mond und Planeten dazu und du deckst einiges ab. Mit Tafelfarbe den Okularauszug anmalen, da er (je nach Okular) auch mal in den Tubus hineinragt.

Eine 80mm Linse versägt dieser Newton in Sachen Lichtsammelverögen ziemlich klar - da tauchen einfach mehr Objekte im Okular auf. So habe ich es an einem schwachen Kugelsternhaufen im nördlichen Herkules gesehen. Und am Saturn hat er mir einen Mond mehr gezeigt, als mein favorisierter 102mm Mak - egal was ich versucht habe.

Aber der Tubus ist aus dünnem Blech und ein der OAZ könnte wackeln. Da macht sich der Preis bemerkbar - aber das sollte ja klar sein.

CS,
Stefan
 
Hallo Stefan,
Zitat von t_glotzer:
...(hast Du schonmal ein par.Montierung bewegt? Die ist sperriger als eine Rockerbox!)...
hm, ich empfinde die parallaktische als transportierfreundlicher. Meine LXD 75 (entspricht der EQ-5) nehme ich mit einer Hand und drücke sie an meinen Oberkörper und trage sie die wenigen Meter auf meinen Balkon. In einem entsprechenden Koffer trage ich sie auch mit einer Hand.

Eíne 8''-Rockerbox hingegen muss ich mit beiden Händen tragen und dabei aufpassen, dass ich nicht aus dem Gleichgewicht komme. Ist halt individuell verschieden.

CS und VG Christian
 
Hallo Christian,

ich selbst habe keine par.Montierung. Jedoch könnte ich mir halt vorstellen, dass der Transport samt Stativ nicht einfacher ist als eine Rockerbox zu bewegen.

PS: Ich trage die 8" GSO-Rockerbox mit einem Arm am Griff. Geht problemlos...wenn es ganz schnell gehen muss, auch mal samt Dob in senkrechter Position. Evt. liegts am regelmäßigem Sport, den ich nebenher treibe :pfeif:

Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,

alle Einzelteile zusammen sind natürlich schwerer als eine Rockerbox. Jedes Teil für sich genommen (Stativ, Montierung und Gegengewicht) ist jedoch handlicher zu transpotrieren als eine Rockerbox.

Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich eine leichte, angeborene Gleichgewichtsstörung habe und ein kleines kompaktes, aber schwereres Teil einfacher und sicherer transportieren kann als ein großes, sperrigeres aber in Kilogramm leichteres.

Hier gilt einmal mehr der Grundsatz: Vor dem Kauf sollte man selbst verschiedene Geräte testen und sehen, womit man am besten zurecht kommt.

CS und VG Christian
 
Hallo Andreas,

wenn Du möchtest kannst Du mich besuchen.
Bei mir ist fast die ganze Palette an Teleskoptypen und Montierungen zu finden .
Newton und Refraktoren, parallaktisch und Dobson montiert.

Das Wetter soll Morgen gut werden und weit weg von Dir wohne ich auch nicht.

Wenn Du Interesse hast schreib mir eine PN , ansehen und damit beobachten sagt mehr
als tausend Worte.

Viele Grüße,Heiko
 
Hallo Andreas,

Angebote wie das von Heiko sind es, die man in Deiner Situation keinesfalls ausschlagen sollte.
Hier kannst Du schreiben, dort kannst Du SEHEN!

Gruß
*entfernt*
 
Guten Abend :)

hab hab nochmal etwas gestöbert und bin auf dieses Angebot gestoßen:

Klick Mich

Passt auf jeden Fall noch in mein Budget, was meint ihr ?


@Heiko, gerne nehme ich dein Angebot an, nur kann ich leider dieses, noch nächstes Wochenende :(

Wenn das für dich OK ist, komme ich dann darauf zurück !

Grüße

Andi
 
Hallo Andi,

klar ,kein Problem,die Sterne laufen nicht weg...

Mein Tip,warte erst ab bis du bei mir gewesen bist und sieh dir erst mal alles an,Geld versenken kannst du danach immer noch.

Bei dem von dir verlinkten Teleskop ist wieder die Montierung zu schwach.

Ich schreib dir noch eine PN.

CS,Heiko
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Zitat von AndiderKoch:
hab hab nochmal etwas gestöbert und bin auf dieses Angebot gestoßen:

Klick Mich

Passt auf jeden Fall noch in mein Budget, was meint ihr ?
Zuviel Masse und Hebelarm für die Montierung. Selbst eine Astro3 wäre möglicherweise bereits unterdimensioniert.

Unter eine EQ3 würde ich bei dem Teleskop nicht gehen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo,

würde an Deiner Stelle lieber noch ein paar Euro zurücklegen und einen Dobson kaufen. Wirst Du sicher glücklicher mit sein.
Alles andere wird Dich schnell unzufrieden machen.

Grüße
AB
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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