Die Qual der Wahl!!??

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ilsman

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Hallo alle zusammen!
Ich bin ein Neuer u hab natürlich vor mir ein Teleskop zu besorgen weil mich die Sterne schon immer interessiert haben.Es gibt ja eine vielzahl von Telekopen & mein erstes von e-bay für 20€ war richtig schei...Also ich hab mich entschieden mir ein Refraktor zuzulegen weil ich wahrscheinlich auch mal die Landschaft beobachten will(oder in irgendwelche Fenster spannen oder so <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/shocked.gif" alt="" /> )Hier die Teleskope die ich für einen Kauf in Betracht ziehe :

1.http://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher/linsenteleskope--refraktoren-/skywatcher-102-1000-eq-3-2

2.http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/TeleskopeAstro/astroRe.htm#100

Was haltet ihr von diesen 2 Geräten & zu welchem würdet IHR die Erfahrenen mir raten????

thx für alle Antworten-mfg ilsman <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />
 
Moin Ilsman!

Zunächst einmal: Beide Optiken sind identisch. Celestron und Skywatcher fallen quasi vom selben Band in China und uterscheiden sich nur durch Tubusfarbe und Beschriftung.

Solche vierzölligen Refraktoren sind gute Einsteigergeräte, mit denen man eine Menge sehen kann. Ich hatte selbst jahrelang ein ähnliches Teil von Bresser, das einfacher ausgestattet war als die beiden Angebote oben. Woran man sich nicht stören lassen darf, ist der doch vorhandene Farbfehler. Den Blausaum erkennt man an Planeten, Mondrand und hellen Sternen. Ist halt bauartbedingt. Schön ist die justierbare Objektivfassung - die hatte mein Bresser damals nicht.

Wenn möglich, würde ich gleich den Sprung wagen und statt der EQ-3 die stabilere Astro-5-DX ordern. Mit der kleineren Montierung ist die Geschichte echt grenzwertig, weniger wegen Tubusgewicht, denn wegen der langen Hebel des Refraktors. Das wirst Du spätestens merken, wenn's ein bischen windig ist oder auch beim Zittern des Bildes während des Fokussierens.

Seit einem Jahr bin ich wieder auf den 4"-FH-Trichter gekommen, diesmal allerdings ein Vixen 102M auf Astro-5 mit Hartholzstativ. Das ist für visuelle Zwecke eine gute Kombination, denke ich.

BTW - falls nicht schon bekannt: Für "Landschaftsbeobachtungen" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> brauchst Du ein Amici-Prisma oder ähnliches, denn der Refraktor liefert bei geradem Durchblick ein kopfstehendes und seitenverkehrtes Bild wie jedes astronomische Fernrohr. Es geht auch mit Zenitspiegel, dann ist das Bild zwar aufrecht, aber immer noch seitenverkehrt.
 
Hallo Ilsman,
Micha hat das grundlegende ja bereits gesagt und ich bin hier ganz seiner Meinung. Zwei Tips allerdings noch sozusagen als Dreingabe dazu:
1. Baader Fring-Killer Filter (der nimmt die unschönen Farbfehler nahezu vollständig weg.
2. (später) das Stativ als Hartholzstativ nehmen, das ist wesentlich stabiler und bringt schon einiges.

Zum Filter: würde ich aus Sicherheit in 2" Ausführung nehmen, auch natürlich den Okularauszug. Der hat dann auch eine Reduzierung auf die 1 1/4" Okulare. Vorteil: Im 2" auf 1 1/4" Reduzierer schraubst du den Filter rein und brauchst ihn, gerade bei Nacht, nicht ständig mit den (immer mehr werdenden) Okularen zu wechseln.

Gruß
Winfried
 
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