franzjs
Aktives Mitglied
Ein immer wiederkehrendes Thema was uns am Ende ja alle betrifft.
Was liefert eine gegebene Kamera/Teleskop Kombination unter hiesigen Bedingungen an realer Auflösung und welches Setup passt dazu.
Ich hatte mir zur Galaxy Season mir den SW Esprit 120 geleistet den ich bisher mit einer 3,76µm OSC Kamera (Setup A) sowie zuletzt mit einem IMX410 Sensor (5,94µm) (Setup A1) getestet habe. Mit dem IMX410 ist das Sampling besser angepasst und das ganze Setup deutlich gutmütiger und nahezu ohne Auflösungsverlußt gegenüber dem IMX571 Sensor.
Parallel nutz ich noch den Epsilon 160 (Setup B) bei 530mm Brennweite, ebenfalls mit einem IMX571 Sensor.
Jetzt bin ich an einem Punkt angelangt wo ich mich frage was bringt mir der SW Esprit 120 tatsächlich.
Die Ergebnisse die ich bisher verglichen habe zeigen tatsächlich keinen Auflösungsgewinn mit der längeren Brennweite.
Das besondere ist hier das ich bei Setup A1 und B praktisch identische Pixel Scale von 1,46" habe.
Wenn man noch die weiteren Störfaktoren wie Guiding, Optik/Justage mit einbezieht zeigt bereits die Formel wo die Grenze liegt.
Daher gewinne ich auch keine zusätzliche Auflösung, was die Praxis zeigt.
Bedingt durch unsere Seeing Bedingungen wird man auch kaum unter 2,5" Seeing kommen.
Bei dem von mir durchschnittlich gegebenen Seeing von 3" kommen folgende Auflösungswerte heraus :
Daher auch kein Zusatzgewinn wenn ich am SW Esprit 120 die 3,76µm nutze.
Das deckt sich ziemlich mit den verglichenen Bildern.
Die Erkenntnis für mich ist nun, das ich eigentlich gut auf den SW Esprit verzichten kann.
Ich habe trotz der längeren Brennweite und den größeren Pixeln eine 4-fach längere Belichtungszeit im Vergleich zum Setup B.
Hinzu kommt dass die größere Öffnung des Epsilon eine höhere Auflösung ermöglicht.
Beim Esprit bekommt man dafür, speziell mit den größeren Pixeln, die schöneren Sterne ohne Gefahr in die Sättigung zu kommen.
Eventuell habe ich in diesem Vergleich noch was übersehen. Von daher bin ich offen für euren Input bzw. Erfahrung.
CS,
Franz
Was liefert eine gegebene Kamera/Teleskop Kombination unter hiesigen Bedingungen an realer Auflösung und welches Setup passt dazu.
Ich hatte mir zur Galaxy Season mir den SW Esprit 120 geleistet den ich bisher mit einer 3,76µm OSC Kamera (Setup A) sowie zuletzt mit einem IMX410 Sensor (5,94µm) (Setup A1) getestet habe. Mit dem IMX410 ist das Sampling besser angepasst und das ganze Setup deutlich gutmütiger und nahezu ohne Auflösungsverlußt gegenüber dem IMX571 Sensor.
Parallel nutz ich noch den Epsilon 160 (Setup B) bei 530mm Brennweite, ebenfalls mit einem IMX571 Sensor.
Jetzt bin ich an einem Punkt angelangt wo ich mich frage was bringt mir der SW Esprit 120 tatsächlich.
Die Ergebnisse die ich bisher verglichen habe zeigen tatsächlich keinen Auflösungsgewinn mit der längeren Brennweite.
Das besondere ist hier das ich bei Setup A1 und B praktisch identische Pixel Scale von 1,46" habe.
Wenn man noch die weiteren Störfaktoren wie Guiding, Optik/Justage mit einbezieht zeigt bereits die Formel wo die Grenze liegt.
Daher gewinne ich auch keine zusätzliche Auflösung, was die Praxis zeigt.
Bedingt durch unsere Seeing Bedingungen wird man auch kaum unter 2,5" Seeing kommen.
Bei dem von mir durchschnittlich gegebenen Seeing von 3" kommen folgende Auflösungswerte heraus :
Daher auch kein Zusatzgewinn wenn ich am SW Esprit 120 die 3,76µm nutze.
Das deckt sich ziemlich mit den verglichenen Bildern.
Die Erkenntnis für mich ist nun, das ich eigentlich gut auf den SW Esprit verzichten kann.
Ich habe trotz der längeren Brennweite und den größeren Pixeln eine 4-fach längere Belichtungszeit im Vergleich zum Setup B.
Hinzu kommt dass die größere Öffnung des Epsilon eine höhere Auflösung ermöglicht.
Beim Esprit bekommt man dafür, speziell mit den größeren Pixeln, die schöneren Sterne ohne Gefahr in die Sättigung zu kommen.
Eventuell habe ich in diesem Vergleich noch was übersehen. Von daher bin ich offen für euren Input bzw. Erfahrung.
CS,
Franz

