Die verrückte Montierung

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earlybird

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Liebe Leute...bald ist es soweit und ich werde meine Beobachtungshütte bauen.
Ich hatte einige schlaflose Nächte,weil ich mich nicht entscheiden konnte,ob Rolldach,Klappdach,Spitzdach,Flachdach usw.
Hütte kaufen,oder selbst machen..also ein ständiges hin und her.
Weil ich eine niedrige Säule mit Newton habe,muss die Hütte nicht nur Dachmässig,sondern auch von den Seitenwänden wegschiebbar sein,um den Horizont einsehen zu können.
Also,das war mir irgendwie alles zu aufwändig und zu kompliziert.

Jetzt meine Lösung des Problems-die verrückte Montierung-ich werde die gesamte Montierung auf Laufschienen mit Rollen aus der Hütte rausfahren-somit kann ichs mir im Winter schön gemütlich in der Hütte machen mit Heizung und Kaffee während das Teleskop in der Kälte draussen seine Arbeit macht-ich meine damit fotografieren-
Das Guiden kann ich in der Hütte per CCD machen-und visuell würde ich dann eben rausgehen.

Ein Einscheinern würde wegfallen,weil die Monti auf den Schienen schon exakt eingenordet bleibt.
Wie ist Eure Meinung dazu? Hat jemand schon mal sowas gemacht?
Wenn Ihr das Bild von der Monti betrachtet,sieht man,wie prima das mit der Säule gehen müsste. Gruss Horst


http://astronomer.jimdo.com/
 
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Re: Das verrückte Teleskop

Hallo Horst,
eine Hütte die von einem Stationärem Gerät weggeschoben wird ist ein alter Hut.
Ein komplettes Teleskop das aus der Hütte herausgeschoben wird ist zwar etwas schneller und einfacher zu justieren, aber ich denke nicht das die Justierung entfallen kann.
Wenn ich mir jedoch deine HP anschaue dann muss ich diese Aussage in so weit relativieren das bei entsprechendem Aufwand auch dieses Problem lösbar ist. Fragt sich eben nur, was ist aufwändiger?
 
Re: Das verrückte Teleskop

Hallo Jadran-ich habe vor unter die Säule Präzisionsrollen zu befestigen.
Die Laufschienen brauchen nicht lang zu sein,denke mal etwa 1 Meter aus der Hütte raus.

Ich setze dafür im Garten ein schmales Fundament,wo die Schienen befestigt werden. Evtl.noch eine justagemöglichkeit.
Da ich auch einen integrierten Polsucher habe kein Problem.
 
Re: Das verrückte Teleskop

Hallo Horst,

dann greif ich jetzt mal rein und sags einfach... ;)
Ich würde es nicht machen. Schon alleine aus dem Grund nicht, da eine verschiebbare Hütte so gar keine Präzission erfordert, da kann sie beim Schieben holtern und poltern wie sie will, das ist alles kein Problem. Ein Teleskopsetup aber jedesmal ggf. wieder neu zu justieren ginge mir persönlich sehr schnell auf den Senkel.
 
Hallo Horst,

Deine Idee ist interessant.

Gegenüber einer verschiebbaren Hütte bringt Dein Ansatz einige Vorteile:

- die Hütte kann beliebig stabil gebaut werden
- die Elektro-Installation in der Hütte kann fest montiert werden
- die Hütte kann während der Beobachtung als Aufenthaltsraum/Überwachungsraum genutzt werden.

Nachteile sehe ich folgende:
- die Schienen müßen fest und witterungsbeständig verankert werden. Da das Erdreich sich im Winter nicht unerheblich bewegt, wird das aufwendig.
- die Verkabelung der Montierung muß geführt werden.
- im Winter bildet sich Eis auf den Schienen. Damit bekommst Du Unebenheiten. Abhilfe könnten beheizte Schienen schaffen.
- da sich um den Bewegungsradius ums Teleskop keine Überdachung befindet, ist dieser Bereich im Winter zugeschneit und im Sommer eventuell durchnäßt (matschig).

Ich selbst nutze eine selbstgebaute Rollhütte. Einige Details stören mich. Aber generell sehe ich keine Probleme, die ich nicht mit ein paar Arbeitsstunden beheben könnte. Eines ist jedoch gewährleistet: Die Montierung steht fest "wie der Fels in der Brandung".

Viele Grüße
Martin



 
Hallo zusammen und danke für die Antworten......

Martin,danke für deine tollen Hinweise .....ich überlege neu.
Gruß Horst
 
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Hallo Horst,

du kannst auch z.B. einen kleinen Schutzbau für die Montierung und die Optik machen, der sehr leicht wegfahrbar oder wegklappbar ist und eine massive Hütte, die du als Beobachtungsraum nutzt.

Auf der Sternwarte Gahberg betreibt z.B. Günter Kerschhuber und auch andere so was: Mountainer Günter Kerschhuber

Rund um das große Sternwartengebäude haben so einige Astrofotografen ihre Geräte dauerhaft installiert. Vorteil; stabile Säule, gute Horizontsicht, die kleinen Schutzbauten sind leichter wegfahrbar als eine ganze Hütte, warmer Platz für Computer und Beobachter,...

CS
Wolfgang
 
Hallo Horst,

das sieht ja echt interessant aus, also der kleine Schutzbau.

Wäre etwas für meinen Garten.
 
Hallo Wolfgang...die Idee ist richtig klasse,aber ich glaube,meine bessre Hälfte "erschlägt" mich mit dem Nudelholz,wenn ich Ihren Garten mit Schutzbauten zustelle.
Ich muss mir was anderes einfallen lassen.

Danke Wolfgang und Alex.

Gruß Hotte
 
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