Die wichtigste Anfängerfrage

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Martin_D

Aktives Mitglied
Die wichtigste Frage, die jeder Anfänger meiner Meinung nach sich selbst vor dem Kauf seines ersten Teleskop stellen muss, ist folgende:
"Will ich mit meinem Teleskop möglichst viel sehen oder möglichst viel lernen ?"
Will er möglichst viel sehen, dann sollte er sich nach einen Dobson umsehen. Falls er aber möglichst viel lernen will, dann ist ein parallaktisch montiertes Fernrohr geeigneter für ihn.

Seht ihr diese Sache ähnlich oder habt ihr eine andere Meinung dazu ?
 
sehe ich genauso und....

ich würde es noch ergänzen: er sollte einen
newton nehmen, dann lernt er auch gleich
das justieren von anfang an. das schadet nie und
sollte meiner meinung nach auch jeder
amateurastronom drauf haben. außerdem lernt er
dann auch das tubusseeing kennen und wird sich über
auskühlzeiten und solche leidigen sachen
in klaren sein. auch das muß man
erlebt haben um mitreden zu können <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

c.s. tom
BINOVIEWER
(Member of Albireo)
 
ne, tut mir leid wenn ich das so sage, aber das ist völliger Nonsens. Jeder macht irgentwo Kompromisse. Ein 12" Dobsen wäre nichts für mich. Das Ding alle Augenblicke bei 300x weiter zu schubsen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> . Du siehst, nicht jede Lösung ist für jeden gut.
Gruß Burkhard
 
Hallo,

beschränkt man sich auf die visuelle Beobachtung und möchte möglichst viel Öffnung realisieren, ist der Dobson meistens die richtige Wahl. Es gibt aber auch Deep Sky Fans (visuell), die lieber auf eine parallaktische Montierung zurückgreifen (Motorisierung).

Steht dieser Aspekt oder die Astrofotografie in naher Zukunft auf dem Programm, dann ist eine parallaktische Montierung nicht zu umgehen.

Fazit : Verallgemeinern sollte den Kauf eines Teleskopes nicht.

NightSky - Die Astronomiezeitschrift

Liebe Grüße und sternenklare Nächte, Christoph Lohuis.
 
Hi Martin,

ich glaube, Deine Frage geht in die falsche Richtung. Eher ist es so, daß ein Anfängerteleskop dem Anfänger bequem sein muß.
Seit das mal irgendwer anders auf dem Forum so formuliert hat "Nachts ist es immer viel dunkler und kälter als man sich das vorgestellt hat", habe ich den Satz im Kopf. Weil es eben zutrifft. Der Einsteiger muß sich mit soviel herumschlagen, daß die Summe der Unannehmlichkeiten dann dazu führt, daß das Teleskop auf dem Dachboden verschimmelt.
Es sind so viele unter uns, die Zugeben, ihr "altes Klapperding" zehn Jahre nicht angerührt zu haben - dann ist das Sternfieber wieder da, es wird ein vernünftiges Teleskop gekauft und auf einmal ist es doch das richtige Hobby.

Also lieber ausloten, was einen mehr ärgert. Hinter einem Planeten herdobsen ist nerviger, als mit einer Parallaktischen mit einer Handwelle wackelfrei und gleichmässig nachzustellen. Die Parallaktische zittert aber beim Scharfstellen.
Für DeepSky ist das parallaktische Einsteigerteleskop mit verdammt wenig Öffnung ausgestattet - und bei der schwachen Vergrößerung (sagen wir 50x) ist das Dobson-Schubsen gar nicht schwer.

Clear Skies
Sven
 
"Will ich mit meinem Teleskop möglichst viel sehen oder möglichst viel lernen ?"
Wahrscheinlich wirst Du auf diese Frage nur eine Antwort kriegen: "Beides". Zudem erhebe ich die Frage: Inwiefern muss man bei einer parallaktischen Montierung mehr lernen? Also einen Dobson bei 400fach mit der Hand nachzuführen ist auch erlernenswert, oder? Zudem ist die Montierung nicht das einzige Kriterium...
 
hi folks
was spricht gegen den parallaktisch galaktisch praktisch montierten dobson? ich finde es hat vorteile gegenüber einem
normalen newton, da man das rohr ruckzuck von den schellen befreien und auf die rockerbox schmeissen kann - für das kleine spechteln zwischendurch. -- jaja ich weiß beim 20" wirds schwierig.
clear skies
 
Was dagegen spricht?
Ein wie auch immer parallaktisch montiertes Teleskop ist kein echter Dobson mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />!
 
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