Digiknipse mit Ferngläsern am Mond

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wasguggsuda

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Digiknipsen macht Spaß - und so wurde gestern ein Wolkenloch genutzt, um die neue Coolpix 3200 mit verschiedenen Ferngläsern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> auf den Mond zu richten - geknipst freihändig am Okular der jeweils leicht angelegten Ferngläser ...

Los geht's mit Einzelbildern (verkleinert), zuerst am "Immerdabei", einem 8x20:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1827_48_cp3200_08x20_sh10sh10_rotat_bl40_050la_sh10sh10_c110_g080_r085g100b130_075la_sh10sh10_sw_j090_twk020080240.jpg

(RGB in sw, lt. EXIF Äquiv.-Brennweite 115mm, Belichtungszeit 10/248sec, Blende 4.9 bei ISO 50)


Dann weiter mit einem 10x50:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1831_10_cp3200_10x50_sh10sh10_rotat_bl40_050la_sh10sh10sh10_c110_g080_r085g100b130_050la_sh10sh10_sw_j090_twk010100240.jpg

(RGB in sw, lt. EXIF Äquiv.-Brennweite 115mm, Belichtungszeit 10/2218sec, Blende 4.9 bei ISO 50)


Und schließlich am dicken 20x80:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1833_28_cp3200_20x80_rotat_sh10sh10_050la_sh10sh10_c110_g120_r095g100b120_075la_sh10sh10_sw_j090_twk015085200.jpg

(RGB in sw, lt. EXIF Äquiv.-Brennweite 115mm, Belichtungszeit 10/4672sec, Blende 4.9 bei ISO 50)


Und auch der 640x480-Videomodus wurde trotz des digiknipsüblich hochkomprimierenden mov-Videocodecs weiter getestet:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1833_58_cp3200_20x80_moon_sumreg05_0543_rgbcorr0010_r050g100b010_c088_r095g100b115_gc030000_w007000000000000000_sh10sh10_rotat_bl40_075la_sh10sh10_sw_j090_twk015090230.jpgLink zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1837_48_cp3200_20x60_moon_sumreg05_0504_rgbcorr0100_r050g100b010_c098_r095g0950b105_gc030000_w010000000000000000_sh10sh10_rotat_bl40_075la_sh10sh10sh10_sw_j090_twk020100255.jpg

(zuerst an 20x80, 5% von 543 Bildern bearbeitet; dann an 20x60, 5% von 504; je bei 115mm)


Und wenn mein improvisierter Spaß an der kleinen Digiknipse nervt, sagt doch rechtzeitig Bescheid <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> - ich baue aber auch schon an einer Lösung, um die Knipse fest an Okularen zu adaptieren. Das sonst allfällige Kippeln und Drehen des Bildfelds verdirbt einem doch etwas den Bilderspaß ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Thomas,

danke! Eigentlich sollte das hier ins Forum "Eigene Bilder", aber hier stehts ja sicher auch nicht schlecht.
Die Ferngläser sind alles nicht mehr ganz junge, aber feine Exemplare:

8x20 Eschenbach Farlux
10x50 Soligor (Japan)
20x60 Tento
20x80 Noname (JB111)

Zu Tieraufnahmen bieten sich hier in Frankfurt nicht allzuviele Gelegenheiten, höchstens mal ein Bunt- oder Grünspecht oder eine Sing- oder Wacholderdrossel neben den üblichen Stadtvögeln im Hof. Das macht aber auch mit Webcam an einem Teleobjektiv Spaß, da habe ich z.B. mal eine gif-Animation mit einer im Regen singenden Amsel "von nahe" gemacht ...

Gruß+cs,
Dietmar
 
Nee oder!?

-einfach angelehnt und abgedrückt?

Sehr sehr schöne Bilder!!!

So macht es auch Spaß durch kleinere Optiken zu gucken!

Klasse!

Grüße Claus

 
Re: Digiknipse mit Ferngläsern am Mond ("Stereo")

Hallo Roman,

danke! ... du hast mich auf dumme Ideen gebracht - jetzt mußte ich auch endlich mal Photoshop-3D-Transformieren (mein erster Versuch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />), also hier "mein" Mond mal "räumlich" zum Schielen mit dem verkleinerten Foto aus dem 20x80-Glas <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> :

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_24_1833_28_cp3200_20x80_rotat_sh10sh10_050la_sh10sh10_c110_g120_r095g100b120_075la_sh10sh10_sw_j090_twk015085200_stereo.jpg

Vielleicht ein bißchen ZU kugelig ...



@Claus:
Nee? Doch ... Spaß muß es halt machen, und ein bißchen vor dem Spaß Nachdenken schadet auch nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ... und danke für's Lob!


Gruß+cs,
Dietmar

P.S.: Da gibts noch 'ne aktuelle Sonne mit Fernglas: hier im Forum "Eigene Bilder"
 
Re: Digiknipse mit Ferngläsern am Mond ("Stereo")

Hallo Dietmar,
ist doch 'ne Kugel, oder? Hast Du das image "verkugelt"?
Also für mich Schieler, dies ist wirkliches räumliches Sehen! Das obere Duo ist auch beidäugig nur flach.
Gruß Dietmar aus Trebur
 
Hallo Dietmar,

hast Du klasse hinbekommen (ich hab allerdings auch bei weniger als 500 Bildern schon ganz
brauchbare dabei gehabt). Eigentlich ist das Fernglas, wenn die Eintrittspupille der Digicam
so halbwegs mit der Austrittspupille übereinstimmt, nichts anderes als die "sauteuren" 5-10fach
Televorsätze z.B. von Raynox. Das Problem ist nur, daß die Eintrittspupille der meisten Digicams
halt viel größer ist und es dann totale Vignettierung gibt.
Hast Du schon eine Stelle gefunden, wo man sehen kann, welche Digicams da am besten gehen?
Ich hab eigentlich nur welche mit "richtigem" Objektiv, so E39-E49 Filterfassung und die kannste
vergessen! (Obwohl ich bei der Mondfinsternis durch das TAL UWW 24mm am Newton doch noch in vergleichbarer
Größe zu Deinen anguckbare Bilder bekommen habe)

Gruß

Gruß
 
Re: Digiknipse mit Ferngläsern am Mond ("Stereo")

Hallo Dietmar,

jau, die Kugel kommt gut, nicht wahr? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
In meinem Photoshop Elements 2 gibt es eine Funktion "Transformieren 3D", mit der ein ausgewählter Bildbereich auf einen wählbaren "Körper" gerendert werden und dann mit diesem "gedreht" werden kann - ein bißchen nach links drehen, speichern, zurück, ein bißchen nach rechts, speichern, ausschneiden und zusammenkopieren, fertig ist das Pseudo-Stereo mit "echtem" Tiefeneindruck der Mondkugel. Naja, ist hier ziemlich hingeferkelt, aber reicht ja dafür.
Damit kann man noch andere schöne Sachen machen, die Funktion wurde von anderen, anderswo, und hier (mit wenig Resonanz), mal vorgestellt und hat mich neugierig gemacht ...

Gruß+cs,
Dietmar

P.S.: Habe noch einmal schnell meine Links durchgeguggt - die Technik war am Tag vor meinem LPOD dort Thema (J-P Metsavainios Verdienst), und auf astronomie.de hat sie Philipp mal vorgestellt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Hanz,

danke! Wegen der "500 Bilder" - das gilt nur für die Bilder mit der Videofunktion ... ansonsten sind das immer Einzelbilder aus wenigen Versuchen.

Das Problem mit der AP war mir aus meinen Spiegelreflexexperimenten in leidvoller Erinnerung, also war eines der Auswahlkriterien für diese Digiknipse nicht eine eindrucksvolle Öffnung, sondern eine angemessen kleine <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> ... die Coolpix 3200 kommt mit ihrem ganz guten 1:2.8-4.9/5,8-17,4mm auf 12mm Eintrittsöffnung, vertikal abgeschattet durch eine rechteckige "Sonnenblende" auf 10mm Höhe - das passt ausreichend an die meisten Okulare, ob Fernglas oder Teleskop.
Mittlerweile werden auch im "Billigmarkt" kleine chinesische "Spektive" als "Digiknipsen-Tele" angeboten ...

Eine Filterfassung wäre trotzdem etwas feines gewesen, nun bastele ich an einer gleichzeitigen Passepartout-Lösung für Okularadaption und mechanische "Fern"auslösung.

Ein optischer Dreifachzoom ist aber auch schon notwendig. Beim Bildkreis richtiger WW-Okulare passt das Bildfeld schon, man muß halt möglichst nahe dran, spätestens mit voller 115mm KB-Äquivalenzbrennweite passts aber auch bei noch so kurzem Einblick und kleinem Bildfeld des Okulars <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ... besser ist aber immer etwas mehr Objektivbrennweite wegen eventueller Verzerr- und Verzeichnungen sowie Farbfehlern von Okularbildfeldern.

Wegen deines "Hast Du schon eine Stelle gefunden, wo man sehen kann, welche Digicams da am besten gehen?": Das habe ich jetzt nicht verstanden ... ?

Überlegt hatte ich auch, mit der Digiknipse Fernglas-Auflösungen reproduzierbar an einem detailreichen Hochhaus in 2,5km Entfernung zu testen/abzulichten. Das sieht auch ganz gut aus bisher und bestätigt meine Eindrücke von diversen Gläsern. Zugegeben, für das Sonnenbild im Bilderforum habe ich extra das in der Schärfe exzellente russische 12x45 genommen ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß+cs,
Dietmar
 
Pupillenlage, nicht -größe ist das Problem!

„Das Problem ist nur, daß die Eintrittspupille der meisten Digicams halt viel größer ist und es dann totale Vignettierung gibt."

Das Problem ist nicht eine zu große Eintrittspupille der Digicams, sondern eine zu tief hinter der vorderen Fassungskante liegende Eintrittspupille. Aus der Minibrennweiten der Digikameras und dem Öffnungsverhältnis kann mal leicht die maximale Eintrittspupille (d.h. die bei offener Blende) errechnen, nämlich aus Brennweite : Blendenzahl. Wenn man nicht gerade auf lange Telebrennweiten stellt, kommt man auf durchaus problemlose Eintrittspupillengrößen. Aber selbst wenn die Eintrittspupille des Kameraobjektivs zu klein wäre, hätte das allein lediglich zur Folge, daß die Bildhelligkeit nur den Wert erreicht, der sich aus der Austrittspupille des Fernglases und nicht aus der Eintrittspupille des Kameraobjektivs ergibt (abblendende Wirkung, genauso wie beim nächtlichen Blick mit 7 mm großer dunkeladaptierter Augenpupille durch ein Fernglas mit deutlich kleinerer AP). Eine Vignettierung entsteht hierdurch jedoch nicht!

Die Vignettierung ergibt sich erst, wenn die EP des Kameraobjektivs ein Stück hinter (oder auch vor) der AP des Fernglases liegt. Das ist genauso, als ob man mit dem Auge aus größerem Abstand, z.B. 4 cm, ins Okular schaut. Dann sieht man auch nicht mehr das volle Bildfeld, das man bei korrekter Pupillenlage überblicken kann, sondern nur einen kleinen runden Ausschnitt daraus.

Fazit: Man sollte ein Fernglas oder Spektiv mit großer Pupillenschnittweite (populär: großem Augenabstand) benutzen und mit dem Kameraobjektiv so nahe wie möglich ans Okular heran gehen (ggf. Stülp-, Dreh- oder Schiebeaugenmuscheln versenken wie für Brillenträgerbeobachtung). Bei Kameras mit kleinerem Zoombereich ist in der Regel die Chance größer, daß die EP nicht zu tief liegt, aber das gilt nicht immer, und so muß man letztlich evtl. mehrere Kameramodelle ausprobieren.

Walter E. Schön
 
Re: Pupillenlage und -größe

Hallo Walter,

danke für deine wie gewohnt präzisen Ausführungen - zwei praktische Anmerkungen noch:

Okulare mit großer Pupillenschnittweite/"Brillenträgerokulare" sind natürlich immer prima, aber große Gesichtsfelder helfen hier auch ungemein.
Und die nötigen Zoomobjektive sind hier ein wenig tückisch, da sie maximal mit der äußersten Objektiv(fassungs)fläche an Okulare/-fassungen zu bringen sind, die "Ausfahrweite" aber variiert (bezogen auf Stativanschluß hier: 38mm bei f=38mm, bei mittl. Brennweite 34mm, bei 115mm wieder 38mm - f=KB-Äquivalenzbrennweiten). Okularadapter müssen also leicht darauf einstellbar sein.

Was ich nicht so recht verstanden habe:
"Aber selbst wenn die Eintrittspupille des Kameraobjektivs zu klein wäre, hätte das allein lediglich zur Folge, daß die Bildhelligkeit nur den Wert erreicht, der sich aus der Austrittspupille des Fernglases und nicht aus der Eintrittspupille des Kameraobjektivs ergibt ..."

Gruß+cs,
Dietmar
 
Re: Pupillenlage und -größe

Hallo Dietmar,

wenn ich mir die "Beratung" zu dem Thema auf Händlerwebseiten anschaue, dann besteht wohl noch Bedarf an Aufklärung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Da wird von möglichst großen Augenlinsen und möglichst geringem Abstand des Kameraobjektivs zum Okular fabuliert, was dann ein vignettierungsfreies Bild ermöglichen soll u.s.w. ... Das Problem der Lage von AP des Okulars und EP des Objektivs zueinander wird kaum angesprochen. Ist die Kamera zu nah am Okular, kann auch Vignettierung auftreten. Würden Kamerahersteller zu ihren Objektiven die Lage der EP relativ zum Fassungsrand angeben, könnte man das dazu passende Okular anhand des AP Abstands wählen. Außer Zeiss bei den klassischen Fotoobjektiven ist mir kein Hersteller bekannt, der mit den nötigen Daten an die Öffentlichkeit geht.

Probleme mit der Adaption von Digiknipsen hat man übrigens genauso, wenn man so ein Ding an ein Mikroskop setzen will.

> Okularadapter müssen also leicht darauf einstellbar sein.

Das ist der Knackpunkt. Nicht so dicht wie möglich sondern im richtigen Abstand muß die Kamera sitzen. Ich habe die letzten Tage am Mikroskop zugebracht und habe mangels Daten zum Objektiv meiner Sony die Lage der Kamera experimentell ermittelt. Dazu braucht man die Möglichkeit eines einstellbaren Abstands zum Okular. Hält man die Kombination aus Kamera und Okular gegen eine helle, gleichmäßig beleuchtete Fläche, dann kann man schon auf dem LCD Bildschirm beobachten, wie sich ein falscher Abstand auswirkt. Etwas genauer geht es, wenn man mehrere Testaufnahmen in unterschiedlichen Abständen macht und die Vignettierung mit etwas Kontrastverstärkung im Bildbearbeitungsprogramm analysiert. Auf diese Weise kann man einigermaßen den optimalen Abstand herausfinden und sieht auch, ob Okular und Objektiv symmetrisch zur gemeinsamen optischen Achse liegen (was bei Digiknipsen auch nicht immer der Fall ist).

Was am Mikroskop klappt, müßte doch auch am Fernglas gehen? Hast Du das mal probiert? Beim Mond in der Bildmitte ist es weniger wichtig. Aber man kann mit Deiner Kombination bestimmt noch mehr anfangen: Sonnenauf- und -untergänge, Konstellationen von Mond und Planeten oder eine Sofi fotoknipsen ...

Frank.
 
Re: Digiknipse am Okular

Hallo Frank,

deinem "wenn ich mir die 'Beratung' zu dem Thema auf Händlerwebseiten anschaue, dann besteht wohl noch Bedarf an Aufklärung" schließe ich mich nur zu gern an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Und es wird noch komplizierter: Die "Eintrittspupille" der Coolpix 3200 variiert von ca. 2mm bei kürzester und ca. 3,5mm bei längster Brennweite (offene Blende). So erhalte ich aber bei vollem Zoom, der mir am besten gegen Verzeichnungen/Verzerrungen und Bildfehler von Okularen scheint, keinen großen Einbruch bei den Belichtungszeiten (solange die AP passt).
"Was am Mikroskop klappt, müßte doch auch am Fernglas gehen? Hast Du das mal probiert?"
Nein, genauere Experimente zur Vignettierung, die man an Sonnenfotos (siehe dort) deutlicher sähe, habe ich in den wenigen Tagen noch nicht durchgeführt, an einem Adapter plane und baue ich noch herum; im Geschäft hatte ich ein Glas mit knappem Einblick dabei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> und habe es draussen u.a. gegen den blauen Himmel gehalten.
"... man kann mit Deiner Kombination bestimmt noch mehr anfangen: Sonnenauf- und -untergänge ..."
Genau! Ich ärgere mich heute noch darüber, neben der tollen Erinnerung keine Bilder von den beiden "Grünen Blitzen", die ich in den letzten Jahren erleben durfte, zu haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> ... aber beim Herumknipsen in der Landschaft hoffe ich nicht nur, so manch Vögelchen oder Schmetterling zu erwischen - hier noch drei sehr verschiedene Probefotos mehr oder weniger mysteriöser (Fund)Objekte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> mit 8x20, 12x45, und "ohne", aber zum Schielen:

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_25_1014_42_cp3200_b_800.jpg

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_01_26_1115_50_cp3200_b_800.jpg

Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/DSCN0657_0658.JPG

Beste Grüße+cs,
Dietmar
 
Re: Digiknipse am Okular

Hallo Dietmar,

einen tollen Ausblick hast Du da! Fast so erholsam wie eine Alpenwiese mit lila Kühen drauf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> ...

> Und es wird noch komplizierter: Die "Eintrittspupille" der Coolpix 3200 variiert von ca. 2mm bei kürzester und ca. 3,5mm bei längster Brennweite

Nicht nur die Größe, auch die Lage dürfte bei Zoom Objektiven in der Regel variieren. Da ist ein ordentlicher Adapter bestimmt hilfreich, so könnte man die Abstände optimieren und später nachvollziehbar einstellen.

Deine Experimente sind auf jeden Fall interessant und ansteckend <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Mal schauen, ob ich mein Miyauchi zu Mond- und Sonnenfotos überreden kann. Und ein alter monokularer 7x50 Feldstecher müsste doch auch zum Experimentieren geeignet sein ...

Frank.
 
Re: Digiknipse am Okular

Hallo Frank,

nur zu! Ich bin schon gespannt!

Der "Alpenblick" ist allerdings (himmelhilf!) nicht mein Ausblick, sondern eine mittels Brennweite (8x20) herbeigeführte atmosphärische Verdichtung (Ami-TV blendet hier "Dramatization" ein) der letzten Überreste Frankfurter Industrie <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> (nennt sich "Frankfurt-Höchst").

Aber ich hatte ein bißchen gehofft <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />, du könntest "mineralogisch" schielend sagen, was da, im untersten Bild, ein Freund bei Ebbe in einem Nordsee-Steinstrand fand ... ? Ist ziemlich eisenhaltig/rostig.

Beste Grüße+cs,
Dietmar
 
Re: Digiknipse am Okular

> was da, im untersten Bild, ein Freund bei Ebbe in einem Nordsee-Steinstrand fand ... ?

Hallo Dietmar,

nachdem ich eine halbe Stunde mit stereoskopischem Schielblick auf die Fotos gestarrt habe, muß ich erstmal wieder das normale Sehen üben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Also wenn es kein Meteorit und kein Relikt einer Hütte ist, dann würde ich ins blaue hinein auf Limonit tippen (Brauneisenerz). In besonders typischen Erscheinungsformen (äußere Gestalt, Ausbildung) ist das Zeug auch unter dem Namen Ocker oder brauner Glaskopf bekannt. Hämatit wird es wohl nicht sein, zumindest habe ich noch keinen in solch verrostetem Zustand gesehen. Wie sowas an den Nordseestrand kommt, kann ich Dir gleich gar nicht sagen. Es kann aber auch ganz was anderes sein. Um die Verdächtigen einzugrenzen, müßte man die Dichte bestimmen (z.B. nach der altbekannten Methode mit Waage und Wasserglas) und zumindest die Strichfarbe wissen (einfach mit dem Stein, oder was immer das ist, auf rauhem Porzellan, z.B. Unterseite eines Tellers, reiben und gucken, welche Farbspur das Ding zurückläßt).

Mehr kann ich Dir auch nicht sagen. Am besten Du fragst einen Mineralogen ...

Frank.
 
Re: Pupillenlage, nicht -größe ist das Problem!

Hallo Walter (und auch Dietmar),

vielen Dank für die nützlichen Tips und die gute theoretische Behandlung. Ich muß zugeben,
daß ich insgesamt aus der Sache nicht ganz schlau werde, da ja das Problem eigentlich über eine
Zwischenabbildung mit einer Linse (oder halt Achromat) ganz einfach zu bereinigen sein müßte.
Aber ich habe es eben in der Praxis nicht hinbekommen.
Meine Digiknipse ist auch denkbar ungeeignet (Olympus C2100 Ultrazoom mit ca. 6-60mm und
E39 Frontlinse).
Mit der "Stelle, wo das alles steht" meinte ich übrigens eine website im Internet.

Gruß
 
Re: Digiknipse mit Ferngläsern am Mond ("Stereo")

Hallo!

Finde das Bild auch toll kugelig. Nur kugelt's bei mir nach innen hinten, nicht nach vorne außen...
Aber vielleicht habe ich da einfach einen Knick in der Optik <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße,

beee
 
Zwischenabbildung funktioniert hier nicht

Unter Zwischenabbildung mit einer Linse oder einem Achromat (als Objektiv) versteht man die erneute reelle Abbildung eines bereits von einem vorgelagerten optischen System erzeugten reellen Bildes, z.B. die Abbildung aus dem Primärfokus eines Newton-Teleskops in eine weiter außen liegende neue Bildebene, in der dieses Bild dann mit dem Okular (wie mit einer Lupe) betrachtet wird. So eine Anordnung kann z.B. einen erheblich kleineren Fangspiegel für geringere Obstruktion und somit höhere Auflösung ermöglichen, weil der Primärfokus dann sehr nahe am Fangspiegel liegen kann (wo das Okular sonst tief in den Tubus ragen müßte und zusätzliche Obstruktion erzeugte).

Diesen Fall einer Zwischenabbildung kann man hier nicht realisieren, da das Okular ein virtuelles und kein reelles Bild erzeugt (es sei denn, man kann es so weit herausziehen/-drehen, daß es ein reelles Bild ergibt – aber das ist dann viel zu groß, weit weg, man braucht Feldlinsen usw.). Es lohnt sich also nicht, mit Linsen, Achromaten usw. zwischen Okular und Kameraobjektiven zu experimentieren, denn die Erfolgsaussichten sind ebenso groß wie die beim Versuch, ein Perpetuum mobile zu bauen.

Man muß versuchen, eine Kamera zu finden, deren EP möglichst weit vorn liegt, im Falle eines Zooms bei einer Brennweite, die einen für den gewünschten Bildausschnitt passenden Bildwinkel liefert (es kommt also darauf an, ob man das volle Sehfeld des Fernglases als rundes Bild oder daraus nur einen rechtecken Ausschnitt ohne abgeschnittene Ecken aufnehmen möchte). Da die verschiedenen Digiknipsen sehr unterschiedlich große Sensoren haben, kann man leider nicht pauschal eine dafür geeignete Brennweite angeben, sondern es hilft nur Ausprobieren.

Walter E. Schön
 
Konvexe oder konkave Kugel? Bitte Schielen!

Man kann solche Stereobilder auf zwei verschiedene Arten ohne optische Hilfsmittel betrachten, nämlich …

1. mit gekreuzten Augenachsen, d.h. durch starkes Schielen, so daß das linke Auge das rechte Bild und das rechte Auge das linke Bild sieht. Diese Methode ist von den meisten Menschen einfacher zu realisieren, und man sich das noch auf folgende Weise erleichtern, wenn man Schwierigkeiten hat: Man hält einen Finger vor die Mitte zwischen beiden Bildern, und während man aus etwa 30 bis 40 cm Abstand die Augen auf den Finger fixiert, bewegt man den Finger zu den Augen hin (Richtung Nase oder Mitte zwischen beiden Augen). Die Augenachsen folgen durch stärkere Konvergenz, und wenn man gleichzeitig auf die beiden Bilder im Hintergrund achtet, gibt es dann eine Fingerposition, bei der die Sehachsen der Augen sich am Finger so kreuzen, daß die Sehachse des linken Auges zum rechten Bild und die des rechten Auges zum linken Bild führt.

Nachteil dieser Methode ist, daß das Stereobild sehr klein, weil sehr nahe erscheint.

2. mit annähernd parallel (also wie beim Blick in die Ferne) gerichteten Augenachsen, so daß man mit dem linken Auge aufs linke Bild und mit dem rechten aufs rechte Bild schaut. Man kann sich diese Methode etwas erleichtern, wenn man einen Karton senkrecht zum Bildschirm als „Zwischenwand” vor die Nase hält, so daß das linke Auge das rechte Bild nicht sehen kann und umgekehrt. Man muß dann quasi „durch den Bildschirm hindurch” in die Ferne schauen.

Bei dieser Methode ergibt sich ein scheinbar viel größeres Bild, weil die (annähernde) Parallelstellung der beiden Augenachsen dem Gehirn die zur Entfernungsschätzung benutzte Information liefert, daß der Gegenstand weit weg ist (Stichwort „Triangulation”, ohne das jetzt weiter auszuführen).

3. Ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Stereo-Schaumethoden ist, daß bei der ersten eine Bildvertauschung, bei der zweiten aber keine auftritt. Sind die Stereobilder so angeordnet wie sie es in einem normalen Stereoskop wären (also von links aufgenommenes Foto links, von rechts aufgenommenes rechts plaziert), dann liefert die 2. Methode („Parallelblick”) einen korrekten Raumeindruck, während bei der 1. Methode („Schielblick*“) vorn und hinten vertauscht sind, also aus einer Vollkugel eine Hohl(halb)kugel wird. Will man bei der 1. Methode einen korrekten Raumeindruck erzielen, muß man die beiden Stereobilder vertauscht anordnen. Genau das ist bei den obigen Bildbeispielen der Fall, und darum wird hier umgekehrt bei der Parallelblick-Methode aus der Vollkugel eine Hohl(halb)kugel.

* Strenggenommen ist auch der relativ zur tatsächlichen Entfernung des betrachteten Gegenstandes „divergierende” Parallelblick eine Form des (Auswärts-)Schielens. Aber normalerweise denkt man beim Wort „Schielen” an den „gekreuzten” Blick, der in den obigen Bildbeispielen nötig ist, und genau diesen meine ich hier mit „Schielblick”.

Walter E. Schön
 
Re: Konvexe oder konkave Kugel? Bitte Schielen!

Hallo Walter E. Schön,

Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Erklärung!

Beste Grüße,

beee
 
Re: Digiknipse am Okular

Hallo Hanz,

ach so - leider kann ich dir keine Webseiten zu Digicams an Okularen nennen, habe keine gefunden (aber auch nicht äußerst intensiv gesucht) - ist wohl noch ein etwas sehr exotisches Hobby <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ...

Beste Grüße+cs,
Dietmar
 
Re: Zwischenabbildung funktioniert hier nicht

Hallo Walter,

vielen Dank für Deine klare und sachlich natürlich einwandfreie Antwort - auf die Sache mit der virtuellen Abbildung
bin ich nicht gekommen, natürlich liegt das Bild im Unendlichen!

Gruß
 
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