Ehemaliges Mitglied 78007
Hallo liebe Sternfreunde,
die originale Rückseite des ETX-125 hat einen raumgreifenden Klappspiegelkasten angesetzt. Den Kasten habe ich komplett entfernt und den Tubus mit einer kurzen Prismenschiene versorgt. Das macht das ETX-125 deutlich schlanker und universell an Montierungen verwendbar.
Um bereits vorhandenes optisches SCT-Zubehör mit SC-2“-Gewindeanschluss nutzen zu können, habe ich einen SC-Gewindeflansch auf die rückseitige Tragplatte geschraubt.
Es handelt sich um einen handelsüblichen Adapter M44,5x1 auf SC-Gewinde. Den Flansch habe ich mit vier M1,5 Stahlschrauben befestigt und dazu in die rückseitige Tragplatte vier Gewinde gebohrt.
Derart kurzbauend habe ich viel Spielraum bis zur Designfokusebene. Ein Reducer kann beispielsweise direkt aufgeschraubt werden, wie beim SCT.


Der Zusammenbau nach dem Gewindebohren ist etwas tricky. Ich bin so gut klargekommen: den Spiegel runterziehen, die drei Federringe positionieren, die Plattform aufsetzen, die drei Zugschrauben lose einschrauben, dabei dürfen die Federinge, die man nicht sieht, nicht verrutschen. Die Druckfeder der Fokussierung über den Gewindeflansch drücken. Dann den Spiegel mit eingesetzter Gewingestange auf die Mimik aufschieben und die Gewindestange in die Gewindebuchse eindrehen.

Die Federringe dienen lediglich dazu, das Kollimieren zu erleichtern. Die drei Zugschrauben brauchen nur mit leichter Zugkraft angezogen werden. Also nicht unnötig quetschen und stramm anziehen. Die drei Druckschrauben sind bis zum Ende der Kollimation lose. Ist die Kollimation erreicht, kontern die Druckschrauben und fixieren die Tragplatte fest. Die drei Federringe haben keine Funktion mehr. Es ist, denke ich, gut, wenn die Federringe bis zur nächsten Kollimation kein „gequetschtes“ Leben führen müssen und am Ende nicht mehr gut federn.
Grüße, *entfernt*
die originale Rückseite des ETX-125 hat einen raumgreifenden Klappspiegelkasten angesetzt. Den Kasten habe ich komplett entfernt und den Tubus mit einer kurzen Prismenschiene versorgt. Das macht das ETX-125 deutlich schlanker und universell an Montierungen verwendbar.
Um bereits vorhandenes optisches SCT-Zubehör mit SC-2“-Gewindeanschluss nutzen zu können, habe ich einen SC-Gewindeflansch auf die rückseitige Tragplatte geschraubt.
Es handelt sich um einen handelsüblichen Adapter M44,5x1 auf SC-Gewinde. Den Flansch habe ich mit vier M1,5 Stahlschrauben befestigt und dazu in die rückseitige Tragplatte vier Gewinde gebohrt.
Derart kurzbauend habe ich viel Spielraum bis zur Designfokusebene. Ein Reducer kann beispielsweise direkt aufgeschraubt werden, wie beim SCT.


Der Zusammenbau nach dem Gewindebohren ist etwas tricky. Ich bin so gut klargekommen: den Spiegel runterziehen, die drei Federringe positionieren, die Plattform aufsetzen, die drei Zugschrauben lose einschrauben, dabei dürfen die Federinge, die man nicht sieht, nicht verrutschen. Die Druckfeder der Fokussierung über den Gewindeflansch drücken. Dann den Spiegel mit eingesetzter Gewingestange auf die Mimik aufschieben und die Gewindestange in die Gewindebuchse eindrehen.

Die Federringe dienen lediglich dazu, das Kollimieren zu erleichtern. Die drei Zugschrauben brauchen nur mit leichter Zugkraft angezogen werden. Also nicht unnötig quetschen und stramm anziehen. Die drei Druckschrauben sind bis zum Ende der Kollimation lose. Ist die Kollimation erreicht, kontern die Druckschrauben und fixieren die Tragplatte fest. Die drei Federringe haben keine Funktion mehr. Es ist, denke ich, gut, wenn die Federringe bis zur nächsten Kollimation kein „gequetschtes“ Leben führen müssen und am Ende nicht mehr gut federn.
Grüße, *entfernt*
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