Dobson 8'' oder 10''

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Grunie

Mitglied
Hallo Zusammen,

länger habe ich mein Teleskopvorhaben auf Eis legen müssen. Nun soll es langsam was werden.
Eigentlich dachte ich, dass ich gleich auch mit der Astrofotografie einsteigen könnte (da ich auch gerne fotografiere). Da ich hier schon viel gelesen habe möchte ich mich davon erst mal verabschieden und nur beobachten.
Vor 2 Jahren habe ich einen "günstigen" Refraktor geschenkt bekommen und konnte damit (mehr schlecht als recht) schon einige Erfahrungen sammeln.
Jetzt möchte ich etwas größer einsteigen und interessiere mich für die Dobson-Teleskope.
Zu erwähnen ist, dass ich sehr ländliche wohne und keine Probleme habe von meinem Grundstück aus deutlich die Milchstrasse zu sehen.

Jetzt muss ich mich eigentlich "nur" noch entscheiden, welche Größe mein Teleskop haben soll.
Daher stellt sich mir die Frage: Sieht man durch ein 10er so viel mehr als durch einen 8er, dass sich der Mehraufwand an Geld und Größe (teurere Okulare...) lohnt?

Achja - dann bleibt natürlich immer noch die Frage nach dem Hersteller.... oder tun die sich alle (Was die Qualität der Teleskopes angeht) nicht viel und unterscheiden sich nur in Sachen Zubehör...

Die Frage nach dem Zubehör stelle ich an dieser Stelle mal bewusst noch nicht, da es wahrscheinlich einen eigenen Beitrag füllt. Vieles steht hier für mich auch schon fest.
Auch die Frage nach den Okularen stellt sich bei mir noch nicht, da sich ja - je nach Teleskopwahl - auch noch Änderungen ergeben können.

Freue mich schon auf die Meinung der Astrogemeinde.

Viele Grüße

Ingo
 
Hallo Ingo,
mehr Öffnung zeigt mehr - dunkler Himmel ist aber wichtiger.

Ob 8 oder 10" solltest Du daran fest machen, wie und wie weit Du das Gerät bewegen musst.
Aus einem Schuppen ins Freie geht fast alles, über mehrere Treppen und Türen wird schon mühsamer.
Bedenke, dass der Spiegel Umgebungstemperatur haben muss zum erfolgreichen beobachten.

Okulare für f/5 (10") sind teurer als für f/6 (8") - also Folgekosten im Auge behalten.

Such ein für Dich passenden Paket, die bekannten Hersteller unterscheiden sich qualitativ kaum.
Bei Gebrauchtkauf hier im Forum kann man viel Geld sparen und gleich noch ggfs. nette Bekanntschaft machen.
 
Hallo Ingo,

1. Es gibt immer ein größeres Teleskop.
2. Man sieht den Schritt von 8".
3. Aus eigener Erfahrung ist eine Steigerung der Öffnung um 50% ein deutlicher, lohnenswerter Schritt. Führt von 8" zu 12". Wenn aber noch kein Gerät vorhanden ist, stellt sich die Frage so nicht.

Clear Skies
Sven
 
Moin Ralf!

> Okulare für f/5 (10") sind teurer als für f/6 (8")

Oha, so darfst du aber einem Einsteiger nicht kommen... - Der nimmt das noch für bare Münze. Es gibt Okulare, die arbeiten an f/5 genauso gut oder schlecht wie an f/6. Klar hat man bei f/5 Einbußen in der Bildqualität, besonders am Rand. Trotzdem kein Grund in diesem Fall bei der Erstanschaffung auf die größere Optik zu verzichten. Ein 10" f/5 aus Fernostproduktion ist ein sehr brauchbares Einsteigergerät, daß ich im Zweifel dem 8" f/6 immer vorziehen würde. Viel Unterschied in den Dimensionen und Gewichten ist da wirklich nicht.
 
Hallo zusammen,

Zitat von wurzelwaerk:
Okulare für f/5 (10") sind teurer als für f/6 (8") - also Folgekosten im Auge behalten.

Da schließe ich mich mal dem Winnie an. Rein theoretisch mag das wohl stimmen, an f/6 bildet z.B. ein Plössl besser ab als an einem f/5, aber, wenn wir dabei von Dobsonteleskopen sprechen, kommt auch sehr schnell der Wunsch nach Weitwinkelokularen, nicht (nur) weils schöner ist, sondern es ist einfach und auch für den Einsteiger ein schnell ersichtlicher Vorteil wenn die Objekte länger brauchen, bis sie aus dem Bildfeld wandern.
Na schön, es gibt auch billige Weitwinkel, denen man für das Verkaufsargument großer Winkelzahlen einfach nur die bitter nötige Feldblende geklaut hat, aber das lassen wir mal außen vor.
Rein praktisch, meiner unmaßgeblichen Erfahrung nach reichen ja 4 gute Okulare aus, nicht selten bin ich nachts auch nur mit 2 Okularen am Start. Also, Koffer voll machen mit Okularen können wir ja alle und wir finden auch die tollsten Argumente, warum das nötig ist...für irgendwelche seltenen Fälle ;)
doch zurück, also 4 Okulare, als Schlagzahl mal rd 100-150€ pro Okular, hilfsweise das weiter verwenden was schon da ist und sukzessive aufrüsten/Sammlung umbauen und gut ist. Ich habe für meine Okularsammlung, die durch viele Qualitäten und Quantitäten gegangen ist auch ca 10 Jahre gebraucht, bis ich wusste was ich wollte, mehr aber noch, bis ich wusste, was ich brauche.

Also, salopp, man kann auch mit nem Plössl an f/5 gucken und man wundert sich einfach nicht, wenn damit die Suche nach kleineren PNs einfach ein bissi langsamer geht, weil am Bildrand plötzlich alles voll ist mit PNs ;)

Zu den Teleskopqualitäten, die geben sich wohl nicht viel. Ich selbst hatte viele Jahre und mit Spaß einen 10" GSO, mit gesammelter Erfahrung hätte ich wohl auch einen Skywatcher genommen, da mir dort ein paar kleine Details besser gefallen haben. Die Dobsons beider Hersteller lassen aber ach wie vor Potential zur Verbesserung, die ja vielfach in der Szene auch betrieben wird. Out of the Box funktionieren sie aber beide schon zufriedenstellend. Man wird halt einfach mit der Zeit verwöhnter.
 
Auch hallo,

mich haben von Anfang an Kometen und PNs am Gesichtsfeldrand genervt, die sich dann in Richtung Feldmitte gestellt als Sterne herausstellten.
So verlor ich, gerade am Anfang, immer mal den Starhoppingweg allein durch die ungenügende Abbildungsleistung von günstigen Okularen, die eben f/4 oder f/5 nicht können, ab f/6 aber auch mit ordentlicher Abbildung (nicht perfekt!) am Feldrand aufwarten.

Ich meine, hier sollte man nicht zu- oder abstimmen, sondern dem Threadstarter eine ABWÄGUNG ermöglichen. :/

Gruß
*entfernt*

PS: Natürlich gibt es auch billige Okulare, die f/6 nicht können, aber die kann man ja aussortieren, sollte eine Entscheidung in diese Richtung gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Auch hallo,

Ich meine, hier sollte man nicht zu- oder abstimmen, sondern dem Threadstarter eine ABWÄGUNG ermöglichen. :/

Gruß
Günther


sorry, also es kommt ja vor allem darauf an, wieviel Kohle investiert werden kann, bzw. will, denn das wird dann definitiv richtungsweisend sein und entscheiden, was machbar, bzw. für das Geld realisierbar ist. Dazu gab es ja noch gar keine Aussage, eine Diskussion über billige/teure Okus macht daher noch garnicht wirklich Sinn! :smiley47:

viele Grüße

Balam


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Balam,

lies mal den Starbeitrag.
Der Threadstarter fragt explizit genau danach.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

ähm, aufpassen dass sich das hier jetzt nicht verhakt.
Ich habe den Tenor so verstanden, es wurde hier entkräftet, dass die Entscheidung f/5 oder f/6 signifikante Auswirkungen auf die Investitionssumme bei den Okularen hätte. So hätte ich früher auch noch argumentiert, jedoch, wenn wir an Dobson denken und der Tatsache, dass ordentliche Weitwinkel-Oku heutzutage nicht mehr exorbitant teuer sind, relativiert sich das. Klar, nen 4er Pack Oku's für nen Hunni ist da nicht drin, wäre es aber in der Gesamtbetrachtung hinsichtlich Dobson bei f/6 auch nicht.

Bei Okularen gilt aber ohnehin, selber durchgucken, eigenes Bild von der Sache machen, störts am Bildrand oder störts nicht, wird es gerne genommen, kommt man mit evtl. Gezicke beim Einblick klar oder nicht.

Sagen wir mal so, wenn die Öffnungsentscheidung auf 10" fällt, ist ja die Entscheidung nach f/5 schon mitgetroffen, ich wüsste jedenfalls nicht, dass die preisgünstigen Chinas oder Taiwans in 10" auf in f/6 gebaut werden würden. Zudem wäres ja dann doch nochmal ein Hingucker, wie transportabel das Ding wäre.

Ich kann nur sagen, dass wir mal vor einigen Jahren einen 10" f/5 GSO gegen einen 8" f/6 Skywatcher verglichen hatten und in der Praxis nicht den großen signifikanten Unterschied haben feststellen können. Nun weiß ich aber nicht inwieweit sich die beiden Qualitativ vllt näher standen als es eigentlich der kommerziellen Ideallinie entspricht. Zudem war das damals auch kein Test auf Herz und Nieren sondern einfach mal Vergleichsgucken an verschiedenen Objektarten.

Klar, wer kann, dann lieber 10", solange es ein Dobson bleiben soll und den auch lieber als Volltubus als diese Schiebe- oder vermeintlichen Gitterkonstruktionen, die eigentlich keine sind.

Also, ich tu mal wie folgt raus, ich hatte lange Jahre folgendes Setup:

10" GSO f/5 Dobson, Okulare Baader Hyperion 21mm und 13mm, Vixen LVW 8mm und 5mm, letztere gebraucht für ca 100€ das Stück erstanden, 32mm Erfle zum Aufsuchen. Gut das war an f/5 zwar immer möglich, aber auch der Schwachpunkt in der Sammlung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Zitat von raziel28:
... es wurde hier entkräftet, dass die Entscheidung f/5 oder f/6 signifikante Auswirkungen auf die Investitionssumme bei den Okularen hätte.

ganz so einfach ist die Sache leider nicht. Eventuell steht bei f/5 der Kauf eines Komakorrektors an.

Auf alle Fälle ist die min/max. Brennweite der Okulare bei f/5 und f/6 unterschiedlich.Das ist zwar finanziell nicht unbedingt ein Unterschied, muß aber sehr wohl bedacht werden.

Gruß Uwe
 
Hallo Toni und Ingo,

ganz ehrlich, hier wurde überhaupt nichts entkräftet.
Für gleiche Achs- und Randschärfe über das volle AP-Band berappst Du an f/5 deutlich mehr.

Aber weißt Du, es ist mir wurscht.

Ich musste mich Betonkopf nennen lassen, als ich jahrelang im Öffnungsvollrausch den 8" f/6 gegen Tablettenröhrchenvertreter verargumentiert habe, war der Querkopf der unbedingt einen 6" f/6 Einsteiger-Dobson von der Stange wollte und bin nun eben der Betonkopf der den 8"f/6 nicht nur aber eben gerade für Einsteiger immer noch für deutlich empfehlenswertet hält als die nächste Größe, also die günstigen 10 Zöller mit der unweigerlichen Folge, auf f/5 oder gar f/4,8 zu gehen.

Das Handling ist eben für Einsteiger nicht nur wegen der geringfügig kleineren Maße und Gewichte, sondern auch wegen der geringeren Anforderung an Justage und Okulare für einen Einsteiger deutlich besser. So viel besser, dass (wir sehen das auf den Beobachtungswiesen wenn wir es sehen wollen) die Mehrzahl der einsteigenden 8" f/6 Besitzer tatsächlich keinesfalls weniger sehen als die Einsteiger mit den schnelleren 10-Zöllern.
Ich weiß ja, wie man an f/5 auf die Kostenbremse tritt. Einfach die ganz große AP weglassen, also das 30er-35er Okular und stattdessen das günstige Merfachclone mit 24 mm Brennweite. Passt ohnehin besser zu unserem lichtverseuchten Himmel und ach, dass bisschen weniger Feld ist ja nur ein halber bis ein Vollmonddurchmesser und wer unbedingt mit Filtern auf Nebel gehen will, naja, geht auch unter 5 mm AP.
Nee Freunde, da wir ein ganz großer Bereich der möglichen Beobachtungen schlicht klein geredet und klein abgefrühstückt.

Ich weiß, wie günstig die UWAs in den kleineren Brennweiten inzwischen sind. Aber unsere SWAs, die wir ja eigentlich, wenn bei f/5 die Kostenbremse nicht auf Kosten der AP und des erreichbaren Feldes treten nehmen müssten, sind nun mal in einigen Ausführungen inzwischen an f/6 für sehr gute Abbildung gut. Auch zu den kleinen Brennweiten hin sind sie noch deutlich günstiger. An f/5 bedeuten sie allerdings deutliche Kostenbremse, sehr deutlich zu Lasten der Randschäft (zumindest).
Okay, Feldverzicht, klarer Fall, aber zugunsten von f/5 in der Übersicht und bei der Aufsuche wird dieses Problem nugern wahrgenommen oder gar nicht?
Was machen wir denn, wenn da jemand ist, der auch mal Planeten mit Plössl und Co beobachtet? An f/6 kein Problem, an f/5 schon eher nur mit Barlow.

So, nun gut, aber hähä der nächste Dobs kommt bestimmt, wird natürlich größer und schneller, und dann ist der Typ mit seinem f/6 Zubehör aber knallhart erledigt.

Da wird ja immer in die Trickkiste gegriffen und darin folgt auf einen 8-Zöller ein 12-Zöller und auf einen 10-Zöller ein 16-Zöller. Den Stein in den das gemeißelt ist finde ich gerade nicht.
Ich sage mal, dass es extrem sinnvoll ist, den 8-Zöller als Schnellspechtler und kompaktes (Planeten)Gerät zu behalten und dann auf 14" + X zu springen. Ein 10-Zöller ist diesbezüglich in jeder Beziehung grenzwertig.

Wir reden zunächst mal nur über 3-4 günstige Einstiegsokulare, schon nach Möglichkeit mit passender AP, aber keineswegs endgültig in Anzahl, Qualität, Abstufung und Bauart. Endgültiges und Fertiges ist weder an f/6 noch an f/5 günstig, manchmal auch trügerisch. Das kommt m.E. erst mit EIGENER Erfahrung und nicht von der Erfahrung anderer Leute.

So weit nur mal das "Gegengewicht" zur f/5 Empfehlung zwecks Abwägung.
Nun noch eine kleine Gegenüberstellung von 6,8 und 10" Öffnung an wenigen Objekten, allerdings in einer Ausnahmenacht.

6,8,10, go

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ingo,

ich verweise mal auf das, was ich im Nachbarforum bereits dazu geschrieben habe.

Aus meiner Sicht ist der 10" sicher die bessere Alternative und wird dir lange Freude bereiten.

Viele Grüße

Carsten
 
Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
ganz ehrlich, hier wurde überhaupt nichts entkräftet.
Für gleiche Achs- und Randschärfe über das volle AP-Band berappst Du an f/5 deutlich mehr.

Sehe ich mittlerweile nicht mehr so. Okulare für f/5 sind schon um die 100€/Stück zu bekommen.

Ich musste mich Betonkopf nennen lassen, als ich jahrelang im Öffnungsvollrausch den 8" f/6 gegen Tablettenröhrchenvertreter verargumentiert habe, [....]

Davon reden wir hier nicht, also mach mal keinen Kreuzzug daraus, das hilft keinem, dem TO am allerwenigsten.

(wir sehen das auf den Beobachtungswiesen wenn wir es sehen wollen) die Mehrzahl der einsteigenden 8" f/6 Besitzer tatsächlich keinesfalls weniger sehen als die Einsteiger mit den schnelleren 10-Zöllern.

Das ist wohl wahr, gleiches habe ich ja bereits bestätigt, deswegen sehe ich die Aussage 'im 10" sieht man deutlich mehr' eher kritisch, der Einsteiger, der sich vorwiegend bei den M's und hellen NGC's austobt, wird das Mehr noch nicht mal im direkten Vergleich sehen können, davon abgesehen, ich kolportiere mal, dass die meisten Röhrenchen auf dem Acker nur etwa 80%ig justiert genutzt werden.

Ich weiß ja, wie man an f/5 auf die Kostenbremse tritt. Einfach die ganz große AP weglassen, also das 30er-35er Okular und stattdessen das günstige Merfachclone mit 24 mm Brennweite.

Und das ist jetzt auf einmal falsch? Ganz ehrlich, ich habe selbst am 16er sehr oft und lieber das 24er drin als das 30er aus unterschiedlichen Gründen, nicht zuletzt, weil ich schon von vorne herein weiß, dass ich mit dem 30er nur einen weiteren unnötigen Okuwechsel vor mir hätte. Das 30er hat da ganz andere Aufgaben.

Was machen wir denn, wenn da jemand ist, der auch mal Planeten mit Plössl und Co beobachtet? An f/6 kein Problem, an f/5 schon eher nur mit Barlow.

Was 'wir' da machen? Ich komme nicht so ganz dahinter, auf was Du eigentlich hinaus willst. Wenn es nun darauf hinaus läuft, dass der 10er für Planeten komplett untauglich ist, dann gibts hierfür ein klares Nein von mir und zwar aus rein praktischen Erfahrungen heraus.

Da wird ja immer in die Trickkiste gegriffen und darin folgt auf einen 8-Zöller ein 12-Zöller und auf einen 10-Zöller ein 16-Zöller. Den Stein in den das gemeißelt ist finde ich gerade nicht.

Es gibt diesen Stein nicht, aber doch so einige Leute, die ich neben mir kenne, die diesen 6" Schritt ebenfalls getan haben. Einer sogar gerade jüngst, den Du auch gut kennst. Was heisst das nun, ist das nun richtig oder falsch?

Ich sage mal, dass es extrem sinnvoll ist, den 8-Zöller als Schnellspechtler und kompaktes (Planeten)Gerät zu behalten und dann auf 14" + X zu springen. Ein 10-Zöller ist diesbezüglich in jeder Beziehung grenzwertig.

Meinste? Also so, wie ich den Markt beobachte, wird die 16" Marke die nächste Aufsteigerdomäne werden. Man wirds schon noch schaffen, das Ding kaputt zu konstruieren, dass es unter die 1000€ Marke fällt wie einst der 12"er Volltubus.

Aber, wow, ich habe mich nun, wieviele Monate werden es sein, komplett aus diesen Diskussionen raus gehalten und auch die ganzen Astronomieforen gemieden, weils ja doch immer wieder und nur auf diese fizzeligen Detailverargumentierungen hinaus läuft. Weiterhin haben wir beide uns gerade bei diesen Themen schon weit entspannter unterhalten, ich weiß also nicht so recht, was da gerade bei Dir los ist. Mhh, ich glaube, ich ziehe mich mal wieder raus hier. Meine Erfahrungen mit 10" f/5 und Okularen habe ich abgeladen, die sind selbst gemacht, mehr habe ich dem nicht hinzu zu fügen.

 
Hallo Zusammen und sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Hab es gestern nicht so recht geschafft.

Ich versuche gerade die genannten Ideen, Kritiken und Vorschläge für mich zu sortieren und einzuschätzen.

Ganz klar zähle ich mich zu den absoluten Anfängern. Selbst mit einem 6 Zoll Dobson würde ich wahrscheinlich einen riesen Schritt machen und begeistert sein, was man alles am Himmel sehen kann ;-)
Da ich hier aber schon viel gelesen habe und erkannt habe, dass der Wunsch nach noch mehr Öffnung immer bestehen bleibt möchte ich einfach "sinnvoll" einsteigen.
12 Zoll habe ich für mich wegen der Größe (falls man es doch mal im Auto mitnehmen möchte) ausgeschlossen.
Bleiben also die angesprochenen 8 oder 10.
Finanziell muss ich nicht auf jeden Euro achten - möchte aber trotzdem nicht unsinnig investieren.
Was die Okulare angeht werde ich (egal ob 8 oder 10) sinnvoll und gut investieren. Gerade das Thema "Übersicht/Weitwinkel" interessiert mich da als Anfänger natürlich.

Ich bin etwas beruhigt, dass man sich auch unter "Experten" nicht sicher ist, ob man mit 10 Zoll nun (für Anfänger merkbar) mehr sieht als mit 8 Zoll.

Aktuell tendiere ich klar dazu mich für die 10 Zoll zu entscheiden:
1) "nur" finanzielle "Nachteile"
2) mehraufwand beim Transport nicht so entscheident (beides schwer aber nicht unmöglich)
3) mehr Geld für gute Okulare kann man immer ausgeben
4) mehr Öffnung mehr Licht gilt immer

Das einzige, was mich im Moment zweifeln lässt ist folgende Aussage:

Günther:
Was machen wir denn, wenn da jemand ist, der auch mal Planeten mit Plössl und Co beobachtet? An f/6 kein Problem, an f/5 schon eher nur mit Barlow.

Kann mir jemand erklären, worin die Probleme mit einem f/5 bei Planeten bestehen? Die würde ich nämlich auch gerne beobachten. Je nachdem welche "Probleme" es hier gibt wäre das tatsächlich ein Grund für den 8 Zöller.

@all: Danke an die bist jetzt sehr aufschlussreichen Informationen. Man kann viel lesen aber die letzten Info's für sich bekommt man erst, wenn man einen eigenen Beitrag erstellt. Danke an alle die gewisse Anfängerfragen hier wieder und wieder vorkauen!!! :-)

@Günther: Danke für deinen Link und den dortigen Vergleich 6, 8, 10
 
Hallo,
Zitat von Grunie:
...Kann mir jemand erklären, worin die Probleme mit einem f/5 bei Planeten bestehen? Die würde ich nämlich auch gerne beobachten. Je nachdem welche "Probleme" es hier gibt wäre das tatsächlich ein Grund für den 8 Zöller...

Das ist kein Problem zw. f/5 und Planeten sondern zw. Plössl-Okularen und f/5. Sie liefern einfach (besonders am Rand) ein unschärferes/verfälschteres Bild als an bspw. f/6.
 
Hallo,

ich hab einen 10" f/5 GSO
Meine Okularstaffel, die ich so auch an einem f/6 einsetze, sieht folgendermaßen aus (perfekt ist sowas eigentlich nie):


  • 27mm = Übersicht und großes Feld (ca. 2°)
  • 19mm = Galaxien, Nebel
  • 12mm = Galaxien, Kugelsternaufen, Nebel
  • 8mm = für Planeten, Kugelsternhaufen, Planetarische Nebel /Mond
  • 4.7mm = für Hochvergrößerungen / Planeten / Mond

Die Okulare haben alle mehr als 68° scheinbares GF. Beim 4.7mm wirds aber schon anstrengend mit dem nachschubsen (für mich), was aber den Boah-Effekt nicht mindert, wenn das Seeing stimmt.
Die Anwendungsfälle sind nur grobe Hinweise. Es hängt natürlich vom Einzelfall und den Bedingungen ab.

viel Erfolg

Matthias
 
Hallo,

Zitat von Grunie:
Was machen wir denn, wenn da jemand ist, der auch mal Planeten mit Plössl und Co beobachtet? An f/6 kein Problem, an f/5 schon eher nur mit Barlow.

Kann mir jemand erklären, worin die Probleme mit einem f/5 bei Planeten bestehen? Die würde ich nämlich auch gerne beobachten. Je nachdem welche "Probleme" es hier gibt wäre das tatsächlich ein Grund für den 8 Zöller.

Was der Günther meinte ist folgendes: Plössl, Ortho, das sind Okulare, die man gerne für die Planetenbeobachtung einsetzt. Das sind Okulardesigns mit weniger Linsen und folglich "besserem Bild" auf der Achse, da halt weniger Linsen im Strahlengang verbaut sind. Diese Designs sind nun schon älter und reichen in eine Zeit zurück, wo man noch gut und gerne mit 60-100mm Öffnung beobachtet hat und auch heute noch tut, wo also Licht nochmal mehr Mangenware war als heute, bei Planeten ist das aber weniger ein Problem, die liefern ja genügend Helligkeit. Der Nachteil dieser Weniglinser ist aber, dass sie es immer weniger schaffen, an Teleskopen mit hohem Öffnungsverhältnis das Bild ausreichend zu korrigieren, es kommt also wieder zu der Randunschärfe (genau genommen einfach nur Unschärfe, denn ich kann ja auch mit dem Okularauszug den Rand scharf stellen, dann ist halt die Mitte unscharf, das aber nur der Vollständigkeit halber, in der Praxis ist es unerheblich).
Klar, dass dann ein gutmütigerer f/6 mit einem Plössl-Okular nochmal leichteres Spiel hat, obgleich ich die Aussage, dass ein Plössl an f/6 gut funktioniert so auch nicht treffen würde.

Nun ist es aber so, ein Jupiter in 8" oder 10" schmeisst soviel Licht aufs Auge, da stört es rein praktisch und den Einsteiger schon dreimal nicht, ob in dem verwendeten Okular nun 4,5 oder 8 Linsen verbaut sind, solange die Glasflächen alle gut vergütet sind und es nicht zu Geisterbildern aufgrund von Lichtreflexen kommt.

Und genau darauf beruht meine Aussage, dass man mit einem 10" f/5 sehr wohl auch Planeten beobachten kann. Nicht irgendwie oder irgendwie schlecht, es geht recht gut. Siehst du nun auf dem Astroacker einen Kollegen, der z.B. mit einem 100/900er Refraktor am Jupiter das viiieeel bessere Bild im Okular hat, dann ist das eher eine grundsätzliche Geschichte der Bauarten.

Natürlich, ob f/5 oder f/6 ist auch eine Sache der Obstruktion und Obstruktion geht direkt negativ auf die Kontrastleistung ein. Der f/5 hat wegen des größeren Fangspiegels die höhere Obstruktion als der f/6, ich bin aber der Meinung, dass Du als Einsteiger diesen Unterschied nicht unmittelbar wirst ausmachen können. Wenn du dann fortgeschritten bist und denkst' hey, Planeten will ich aber nochmal ganz anders und besser sehen können' wirst Du Dir dann ohnehin nochmal Gedanken machen, welches Gerät dann dafür in Frage kommt und dann kann man auch wieder über Planetenokulare sprechen.

Kleiner Schwank dazu: Ich stand mal vor vielen Jahren, da hatte ich meinen 10"er noch nicht sehr lange, auf einer Starparty in Nordfrankreich/Vogesen. Da war auch ein französischer Sternfreund mit einem 12" f/4. Da habe ich einen Jupiter drin gesehen, der mich einfach nur umgehauen hat, absolut klar definiert, der Stand da wie ausgestanzt im Okular und ich fragte, wie ist das möglich.
Er grinste nur und sagte ....Qualität. Und er hatte kein Plösslokular drin, sondern ein Nagler.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@Feldstecher: Danke für deine Okular-Übersicht

@Toni: ach was bin ich froh, dass du doch noch weiterschreibst ;-) Ich finde, du schreibst (wie viele andere auch) sehr informativ und verständlich für Anfänger!!!


Wenn ich an meine Astro-Zukunft denke, dann besitze ich irgendwann 3 Teleskope (Geld und Zeit vorausgesetzt)

Mal so grob mein 15 Jahresplan
1) Dobson 10 Zoll zum schnellen gucken (DeepSky)
2) Newton auf Montierung (auch für Astrofotos)
3) Refraktor für Planeten

Nachdem ich mich viel eingelesen habe viel meine Entscheidung für den Erstkauf auf den Dobson. Ich will endich schnell und unkompliziert gucken.

Das klappt mit meinem 60er Refraktor auf Fotostativ (deutlich stabieler als das mitgeliederte Aluklappergestell) an Planeten und Mond schon sehr gut, aber hat ganz klar seine Grenzen. Einen Nebel im Orion habe ich damit auch schon mal erahnen können aber die Venus schillert immer in allen Regenbogenfarben. Von dem ersten Jupiterblick mit seinen Monden war ich dann aber wirklich beeindruckt, dass das für ca60€ geht :-)

Ist schon lustig hier - ich habe vieles in meiner Frage bewusst weggelassen um gezielt zu Fragen.
Die Realität sieht aber dann doch so aus, dass alles zusammen hängt und man immer wieder vom einen auf das andere kommt und springt.

Also geht es jetzt an die Suche nach der Firma, die mir einen Dobson 10 Zoll verkauft ;-)

Ich bin mal über einen 10 Zoll Dobson mit f/6 gestolpert. wäre das eine sinnvolle Alternative?

PS: bevor der Ratschlag kommt - bevor ich bestelle gehe ich natürlich noch zu nem Astrotreffen um mir mal sowas in groß anzuschauen :-)
 
Hallo Gruni,

zu den 10ern - die gibts im wesentlichen aus Taiwan, China und UK.

Taiwan: die Firma heißt GSO - Guan Sheng
deren Produkte kommen unter unterschiedlichen Labels auf den deutschen Markt. Einerseits als GSO (Grau und Weißer Tubus), als Galaxy (ICS) in rotem Tubus und als Revelation in weißem Tubus.
Der Unterschied zwischen Grau und Weiß ist der Okularauszug ohne/mit Übersetzung und die Lagerung.

China: die Skywatcher von Syntha.

Orion UK: wesentlich teurer als die beiden vorhergenannten, da gibts auch einen f/6.

Dann gibts noch Orion (Nordamerkika), die haben nix mit Orion UK zu tun. Woher da die Spiegel kommen weiß ich nicht.

Achso, Meade habe ich noch vergessen, sowas aber auch.

Das war nur gedacht als Überblick, vor allem beim GSO rumgelabel kann man schonmal verwirrt sein.

Dein Punkt 3) Refraktor für Planeten.. hmm - ich denke über den Punkt können wir nochmal reden, wenn Du den 10er hast.

zu Punkt 1) "schnell gucken". Ein Dobson ist schnell aufgebaut, wenn Du das meinst. Auskühlen muss er trotzdem. Und beobachten kannst Du solange du willst. Beim beobachten ist ein "schnell" kontraproduktiv. Gerade DS benötigt Zeit. Der Dobson ist zwar physikalisch schnell hingestellt, die Optik braucht etwas länger und der Beobachter noch länger...

Für schnell mal gucken tuts ein 80er Refraktor oder ein kleiner 5" Dobson.

Grüße
Matthias



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gruni,

soso, da hat also der Link zu dem kurzen Beobachtungsvergleich der drei Dobsons mit 6", 8" und 10" Öffnung gefallen.....und mein ganzes Gescheibsel davor weniger!? :D
Das verstehe ich sehr gut.

Weniger verständlich ist mir schon jemand, der einen kleinen Ausflug in die (teilweise gemeinsame) Vergangenheit, der in diesem Zusammenhang meine nachvollziehbar durchgängige Beratungsmotivation erklärt, von Kreuzzug spricht. Mein mehrfachen Hinweis, dass ich Dir lediglich eine zweite Meinung, eine andere Sicht, zwecks Abwägung anbiete, kommt da auch nicht an und dann bemerkt man halt, dass man etwas unentspannter ist. :(
Ich für mein Teil bin sehr entspannt, weil man m.E. auch ganz entspannt unterschiedlicher Meinung sein kann.

Eigentlich wäre es nun an der Zeit, Dich bezüglich des geplanten 10" f/5 zu beraten. Bei der Aussage, dass das Geld für die guten Okulare nicht das Problem ist, kann man auch an f/4,8 denken und an einen passenden Komakorrektor ohnehin.
Meine aus Erfahrung resultierenden Bedenken, dass die Entscheidung zu f/5 nicht nur justiertechnisch, sondern auch zubehörtechnisch (knappe Kasse) in die Mängelverwaltung führt, hast Du zumindest zur Hälfte zerstreut.

Dann lese ich aber Deinen 15jahresplan und der bringt mich wieder schwer ins Grübeln, zeigt er mir doch große Fragezeichen auf.

1) Dobson 10 Zoll zum schnellen gucken (DeepSky)
2) Newton auf Montierung (auch für Astrofotos)
3) Refraktor für Planeten


Das ist so ein Plan, wie man ihn von Einsteigern oft zu hören bekomt, der aber nie besodners erfolgreich so durchgezogen wird.

Ich kenne ein paar Jungs, die haben es letztenendes so gemacht:
1. 8"f/6 Dobson (nicht nur) zum schellen Gucken (DS und Mond/Planeten/Sonnensysten immer unkompliziert)
2. 12" aufwärts (gut/teuer/Gitterrohr/transportabel...pp) für DS und Mond/Planeren/Sonnensystem, wenn Zeit, Lust, Standort es hergeben
3. (kleiner)Fotorefraktor (gut und teuer) zum mobilen Fotografieren (geht mit etwas Übung nebenher)

Die Reihenfolge ist korrekt und je nach dem kommt die größere Nummer 2 sehr oft recht schnell, ganz unabhängig davon, ob Nummer 1 mit 8" oder mit 10" Öffnung aufwartet.

Sternwartengestütztes Fotografieren und Beobachten läuft etwas anders.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Grunie,

naja, so 15 Jahrespläne eines Anfängers sind ja mit 5 Jahren oft schon eine Anekdote, die man als wohlgemeinte "Negativempfehlung" dem nächsten Einsteiger weiter gibt. Ich hoffe jedenfalls. Du schnappst da eigentlich nur Klischees auf.
Ich würde an Deiner Liste einiges verdrehen, zum Beispiel Refraktor für Astrofotos (und meine einen ED oder Apo) und Newton für Planeten, und weil Dobson und Newton ganz dasselbe sind, würde ich also einen Punkt streichen und stattdessen den vorhandenen Newton/Dobson für Planeten herrichten und beherrschen lernen. Aber das ist so nicht mein Betonkopf, sondern meine Erfahrung. Ich meine, dass viele Leute mich da für einen Querkopf halten, weil sie die Erfahrung eben noch nicht gemacht haben, wie gut so ein gut beherrschter Newton sein kann. Ich schreibe mit Absicht nicht Planetennewton, denn es muss keiner sein.

Aber das soll hier nicht Thema werden, sondern ich meine nur, dass Du Deinen 15 Jahresplan hoffentlich stets selbst überprüfst, wenn Du Erfahrungen hinzugewonnen hast.

Nun also zu Deinem jetzigen Projekt. Du willst also 10" kaufen gegen guten Rat. Nun, so richtig besorgt macht mich das nicht, weil ja immer auch das Gesamtpaket entscheidend ist. Das Teleskop ist ja nur das eine Ende der Sammlung von optischen Elementen auf dem Weg zu Deiner Netzhaut.

Um hier jetzt aber wirklich sinnvolles erzählen zu können, sind einige Fragen klar von Dir zu beantworten, die bislang zu kurz kamen:

1. Ich lese ein Allround-Interesse heraus. Auch wenn der 15 Jahresplan Planetenbeobachtung erst in ferner Zukunft sieht... ;) Es ist also richtig, dass Du schon Nebel, Sternhaufen, Planeten gleichermaßen als Beobachtungsziele wünschst?
2. Wo wirst Du beobachten, wie kommst Du da hin und wie oft glaubst Du, wird das so sein, bzw. auch wieviel Zeit wird eine "Session" in Anspruch nehmen dürfen?
3. Trägst Du eine Brille und falls Ja, ist im Brillenpass ein Zylinder (also Asti=Hornhautverkrümmung) eingetragen? Auf beiden Augen? Hast Du ggf. bereits ein bevorzugtes Beobachtungsauge vom 60mm Gerät?

Was den 10" angeht: f/6 ist eine Transportfrage und auch eine Frage von Körpergröße und Astrostuhl oder Tritt.
Was den Hersteller angeht... tja, es gibt ja 10" Dobsons, die werden seit Jahren so produziert, dass eine gewisse Plastikfassung des Fangspiegels bei Kälte stärker schrumpft, als der Spiegel. Kann man nur unter der Prämisse aufwändiger Nacharbeiten empfehlen. Überhaupt ist die Frage, wie sehr es denn von der Stange sein soll. Aus gutem Grund werden ja sehr viele Teleskope über kurz oder lang bebastelt. Wie steht es mit dem Gedanken?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Zusammen,

@Günther: Auch dein Geschreibsel habe ich gelesen. Zugegeben - ich habe nicht immer alles sofort verstanden. Aber bei dem Wissensvorsprung ist das sicherlich verständlich ;-)
Ich lese mir hier die unterschiedlichsten Meinungen durch und werde mir dann letztlich meine eigene Meinung bilden - wie auch immer sie ausfallen wird.
@Matthias: Danke für die Übersicht zu den Herstellern. So war mir das noch nicht bekannt.
@Sven:
1) ich möchte im Voraus nichts ausschließen. Planeten sind fürs erste sehr interessant gewesen, weil man schnell zum Erfolg kommt. Ich denke auf Dauer würde mir aber was fehlen wenn ich nur noch Planeten beobachten würde. Es sind ja auch nicht immer alle gut zu sehen...
Sternhaufen und Nebel wäre dazu die Alternative. Gefunden und gesehen habe ich bis jetzt nur den Orion- und Andromedanebel. An den Plejaden habe ich im Teleskop auch schon deutlich mehr gesehen als mit dem bloßen Auge und will quasi mehr von sowas...
M5, M53 waren es glaub ich: die habe ich versucht zu finden. Kann aber nicht sagen, ob ich an die falsche Stelle geschaut habe oder ob es im Okular einfach zu finster war
2) erster Beobachtungsort wird mein Garten sein. Hin komme ich einfach und das Teleskop kann auch in einer Gartenlaube verweilen. An einem nächsten klaren Abend möchte ich auch versuchen herauszufinden welche Sterne ich noch sehen kann und wo es dann aufhört. Freue mich auch hier über Tipps, wie ich das genauer für euch definieren kann. Ich möchte aber trotzdem mobil bleiben mit dem Dobson, falls ich doch mal irgendwo anders hin möchte. Im Moment beobachte ich häufiger den Mond und Jupiter. Allerdings nicht länger als eine halbe Stunde. Manchmal mehrmals in der Woche manchmal auch 2 Wochen gar nicht. Grund: Refraktor ohne gute Montierung macht einfach nicht viel Spass...
Geplant sind deutlich längere Beobachtungszeiten.
3) Ich trage keine Brille und ich bevorzuge ganz klar das rechte Auge. Auch am Mikroskop
4) Bis jetzt habe ich fast ausschließlich nach der Stange geguckt, würde aber auch rechts und links gucken. Selbstbau schließe ich aktuell ganz klar aus.

@all: bitte nehmt meinen Zeitplan nicht so ernst ;-)
Es ist eine Idee und ich werde sie immer den aktuellen Erkenntnissen anpassen. Als ich angefangen habe über einen Kauf nachzudenken wollte ich auch sofort Fotos machen. Stellte dann aber fest, dass es viel Zeit verschlingt und gutes Geld kostet. Ich träume gerne, aber vor dem Kauf informiere ich mich erst mal grundsätzlich.
Was ich aber sicherlich sagen kann ist, dass ich irgendwann auch Fotos machen möchte. Dann mit einem zweiten Teleskop weil die Idee ist: während die Kamera aufzeichnet möchte ich ja trotzdem in den Himmel gucken. Ob es dann ein zweiter Newton oder ein Refraktor wird steht quasi noch in den Sternen und ich werde zu gegebenem Zeitpunkt hierzu sicherlich noch die ein oder andere Frage hier stellen. Und auch wenn ich aktuell einen größeren Dobson ausschließe bedeutet das nicht, dass ich meine Meinung dazu nicht irgendwann ändern werde :-)

Ich hoffe, ich konnte einige eurer offenen Fragen beantworten :-)
 
Hallo Grunie,

zumindest bei M5 wird es die falsche Stelle gewesen sein. Viele Objekte stehen nicht so nah an guten Orientierungssternen. Andere Objekte sind schwieriger zu sehen und doch leichter zu finden.

Nun, ich denke, du solltest Dir einen soliden Satz Okulare anschaffen, der hauptsächlich auf Deepsky abgestimmt ist. Damit kannst Du trotzdem Planetenbeobachtungen machen. Als einziges Zubehör für Jupiter & Co würde ich einen Graufilter 4x empfehlen, der Dir bei Blendung hilft (man merkt das als Einsteiger vielleicht gar nicht, dass man geblendet wird, daher einfach mal probieren). Über einen variablen Polfilter kann man allerdings reden bzw. ich würde da heute gar nicht mehr so eine normale Kauflösung nehmen, sondern einen 2" Polfilter in den definitiv vorhandenen Reduzierer von 2" auf 1,25" schrauben (da vom Händler sicherstellen lassen, dass der Reduzierer auch das 2" Gewinde hat, aber dafür kein Geld aus der Tasche leiern lassen) und dann ins 1,25" Okular (2" Okulare haben zu wenig Vergrößerung für Planeten an f/5) einen 1,25" Polfilter schrauben. Nun kann durch Drehen am Okular die Helligkeit geregelt werden. Aber gut, das ist nun schon ein Detail, aber bei weitem kein unwichtiges für 10".

Was Transportabilität angeht, kommt eigentlich nur der übliche 254/1250 in Frage oder mag sein, dass einer nominell 250/1200 fertigt. f/6 wird per PKW quer auf der Rückbank nicht mehr transportierbar sein. Lösung mit teilbarem Tubus sind selten und teuer. Ein Gitterrohr immer ab und aufbauen nervt und macht den Anfang nicht leichter, weil man immer halbwegs von Grund auf justieren muss.

Was ich mit "von der Stange" meine ist ganz klar die Bereitschaft, nachzubessern, wo Hersteller nicht konsequent oder gar dumm waren. Wenn Planeten ein Ziel für Dich sind, dann solltest Du das Wort "Lüfter" in die Forensuche eingeben. Die mitgelieferte Lüftermontage ist für gewöhnlich großer Humbug. Genau wie die zu enge Fangspiegelhalterung von GSO und Geräten, die von GSO für andere gefertigt sind.

Wenn das Teleskop feststeht mit seinen Eckdaten, kann man mit Okularen überhaupt erst konkret anfangen. Aber soviel: Ich meine immer, dass es dem Deepsky-Beobachter gut tut, ein Übersichtsokular mit guter Randabbildung nutzen zu können. Es ist besser, mit einem LVW 22 zu suchen und dabei eine saubere Randabbildung zu haben, als mit einem 30mm Erfle, das trotz angeblicher Newton-Eignung einfach nur ein 30° Fleckchen in der Bildmitte scharf hinbekommt. Klar wird nicht jeder mit einem 31mm Nagler beginnen und selbst das ist bei f/5 am Rand nicht perfekt.

Bei f/5 liegt um 17mm herum eine Art "Sweet Spot" für Deepsky-Okulare. Das ist eine sehr gute Vergrößerung für viele Objekte.
Gönnt man sich 4 Okulare, sollte man meiner Meinung nach noch 10mm und 5mm besetzen. Muss man mit dreien auskommen, kann man auch mit einem 7mm Okular glücklich sein, wenn man auch das Gerät nicht voll ausschöpft. Was man da für Okulare nimmt - immer ein Lernprozess mit sich selbst. Wenn man im Gesichtsfeld umher blickt, ist ein teures, bei f/5 randscharfes Okular immer sinnvoll. Schaut man eher Starr in die Bildmitte und schwenkt das Teleskop (wie beim Feldstecher), wird die Randabbildung weniger wichtig (aber nie unwichtig).
Je nachdem, was nun ein Okular kosten darf, kommt man da zu unterschiedlichen Leistungen. Einen groben Überblick bekommst Du hier (wobei Du die Brennweiten für f/5 anpassen musst durch Multiplizieren mit 0,83): http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

Deepsky aus dem Garten oder Deepsky überhaupt lässt noch einen Nebelfilter sehr interessant werden: http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

danke für die Informationen bezüglich des Zubehör!!

Ich werde doch nochmal in Ruhe über die Entscheidung 8 oder 10 nachdenken ob ich vielleicht doch zu voreilig entschieden habe.
Aktuell tendiere ich aber zu 85% zum 10er.

Kann man an einem Telekop denn uneingeschränkt einen Polfilter einsetzten oder filtere ich mir damit bestimmte Anteile des Lichtes heraus? Er lässt ja dann nur noch eine Polarisationsebene des Lichtes durch.

Wo liegen denn die Probleme bei den Lüftern? Hab mir schon einige mit Lüfter angeguckt - hört sich ja erst mal super an was die schreiben...

Worauf muss man bei der Fangspiegelhalterung achten? Viele Anbieter schreiben dazu ja, dass sie DIE Lösung für einen erdentlichen Halter besitzen...

Habe ich das richtig verstanden, dass Pyrex besser ist als BK7?

Nachbessern würde ich, falls ich es mir dann zutraue und nicht das Gerät eher schlechter als besser mache.
 
Hallo Grunie,

mal in aller Kürze geschrieben:

Polfilter: Bei Planeten & Mond praktisch nur ein einstellbarer Dämpfungsfilter, indem zwei davon gegeneinander verdreht werden. Bei einigen Reflexionsnebeln gibt es aber polarisierte Anteile (und vielleicht noch bei einigen anderen Objekten).

Lüfter: Diese Werksmaschinen sind für gewöhnlich völlig abstrus konstruiert, einfach hinten dran geklatscht, als irgendwer in China beim Kaffeekränzchen oder Reis schleppen mal aufgeschnappt hat, dass man sowas jetzt braucht. Man sieht das schon, wenn man mit eingeschaltetem System Auge-Hirn drauf schaut: Die Lüfter sind so dicht am Spiegel montiert, dass gar kein Platz für eine Luftströmung da ist. Dann blasen Sie auf den Spiegel (ohne Luftstrom quirlen sie nur punktuell hinter dem Spiegel) und kühlen den dann genau an dieser Stelle ab. Das zeigt zwar Wirkung, ist aber bei weitem nicht optimal und je nach Bedingungen sogar schädlich, weil der Spiegel sich dann da zusammen zieht und dadurch momentan seine optimale Form verliert. Deshalb bauen viele Sternfreunde das besser. Einfach mal Googlen "Dobson Lüfterumbau" oder die Forensuche.

Fangspiegelhalterung: Die Spinne ist erstmal nachrangig, kann man später dran. Aber bei einer Fangspiegelfassung, die aus Plastik ringförmig um den Fangspiegel geht, tritt fast immer der Fall auf, dass in kalten Nächten das Plastik so viel stärker schrumpft, als der Spiegel, dass der Spiegel dann eingequetscht und in eine krumme Form gedrückt ist. Asti ist die Folge und der kann lehrbuchmäßig katastrophale Formen annehmen. Im besten Fokus kreuzförmige Sterne, leicht intrafokal ein unscharfes Ei in die eine Richtung, extrafokal das Ei um 90° gedreht. Kann man heilen, indem man diese Fangspiegelfassung umbaut. Auch da gibt es etliche Selbstbauberichte im WWW zu finden.

Pyrex / BK7: Pyrex ist nur während der Auskühlphase besser, die ohne Lüfter, mit zunehmender Öffnung oder bei sich stets ändernder Temperatur sehr lang werden kann. Der Spiegel kühlt von außen her ab, dadurch bildet sich eine Spannung zwischen den noch ausgedehnten inneren Teilen und den schrumpfen wollenden äußeren Teilen, die dann den Spiegel verformt und zu einer nicht korrekten Parabel führt. Ist der Spiegel innen etwa gleich kalt wie außen, ist alles wieder im Lot. Pyrex hat wohl etwa die Hälfte der Wärmeausdehnung von Flaschenglas oder BK7 und daher ist der Effekt bei Pyrex nur halb so groß. (BK7 leitet aber die Wärme etwas besser und kühlt daher etwas schneller aus.) Spiegel aus Material mit fast keiner temperaturabhängigen Änderung des Volumens (Zerodur, Sital, Zeroexpansion) zeigen den Effekt dann gar nicht und haben "immer" eine Parabelform, die so gut ist, wie's der Spiegelschleifer halt bei dem Exemplar hinbekommen hat. Allerdings lohnt gerade dann ein Lüfter, der einen Luftstrom um den ganzen Spiegel herum führt, weil das Bild dann bei abkühlendem Spiegel durch aufsteigende Warmluftschlieren gestört wird. Das ist überhaupt bei allen größeren Spiegel die stärkste Störung in der Auskühlphase: Tubus-Seeing. Das wird mit einem korrekten Lüfter einfach abgesaugt. Ohne Lüfter kann so ein abkühlender 10" Spiegel so gut sein, wie er will, davon kommt nur wenig an. Gibt halt eher wenige Nächte, die konstant 15°C haben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Ingo,

Zitat von Grunie:
Kann man an einem Telekop denn uneingeschränkt einen Polfilter einsetzten oder filtere ich mir damit bestimmte Anteile des Lichtes heraus? Er lässt ja dann nur noch eine Polarisationsebene des Lichtes durch.

Wir reden von einem variablen Polarisationsfilter, das sind zwei Polfilter übereinander. Durch verdrehen der beiden Filter gegeneinander lässt diese Kombi mal mehr, mal weniger Licht durch. Dieses Polfilterduplet mit drehbarem Ring gibt es so unter der Bezeichnung var. Polfilter fertig zu kaufen.

Wo liegen denn die Probleme bei den Lüftern? Hab mir schon einige mit Lüfter angeguckt - hört sich ja erst mal super an was die schreiben...

Da gibt es eine Vielzahl von Problemen, angefangen von unrund laufenden Lüftern, die das Teleskop dann in Schwinungen versetzen weil sie mechanisch überhaupt ncht gescheit entkoppelt sind, d.h. bei laufendem Lüfter kannste nicht beobachten, bishin wie das Ding angebaut ist. Einfach nur einen Lüfter hinter den Hauptspiegel bauen, damit ist es nicht getan, der wirbelt dann einfach irgendwas herum. Sekundär kühlt er vllt. die Spiegelrückseite ein bissi ab, aber das ist gar nicht der Sinn des Ganzen, zumal der Spiegel dann eher 'punktuell' abgekühlt wird und so überhaupt nicht im Sinne des Erfinders ist. Ein Lüfter soll eigentlich die warme Luft im Tubus und die Luftschlieren über dem Hauptspiegel absaugen. Aber auch da, Du merkst es schon, wenn der HS gegenüber der Umgebungstemperatur noch so warm ist, dass er die Luft darüber verwirbelt, da kann ein Lüfter allenfalls hilfsweise betrachtet werden. Das bessere Mittel bleibt immer, dem Spiegel Gelegentheit zu geben, sich so gut es geht an die Außentemperatur anzupassen. Da hilft es schon, das Teleskop nicht in der warmen Wohnung zu lagern, sondern im kühlen Keller oder in einer Garage.
Also, Lüfter, kann man machen, ist aber nicht DIE Maßnahme schlechthin. Will man es aber trotzdem tun, müsste man auf die Teleskoprückseite eine Platte einbauen in der der Lüfter sitzt, dann muss man ihn aber auch benutzen, damit Ruhe im Tubus ist. Oder, der/die Lüfter müssten lateral an der Seite sitzen, damit sie gezielt die Luft von der Spiegeloberfläche wegziehen, das habe ich aber bislang nur in Bastelarbeiten gesehen, nie im Werkszustand eines Newtons.

Worauf muss man bei der Fangspiegelhalterung achten? Viele Anbieter schreiben dazu ja, dass sie DIE Lösung für einen erdentlichen Halter besitzen...

Jo, schreiben tun sie das alle... ;)
Also, GSO hat das Problem mit der umlaufenden Fassung des Fangspiegels. Es kommt dabei gar nicht so selten vor, dass sich diese umlaufenden Flanke bei Abkühlung in der Nacht derart zusammen zieht, dass der FS etwas deformiert wird. Bei der Deformation reden wir aber von Größenordnung Wellenlängenbereichen, das sieht man als nur beim Beobachten selbst durch Deformationen des Bildes, der Sterne. Man wundert sich plötzlich, wo mitten in der Nacht ein Asti herkommt, der vorher nicht da war. Nun kann man diese umlaufende Fassung etwas ausschleifen, das soll meistens schon helfen, oder man dremelt sie komplett weg und klebt den FS ganz traditionell mit drei Silikonpunkten auf.

Skywatcher baut hier komplett anders, hier gibt es keinen umlaufenden Rand, der FS wird dort einfach auf einen Halterstummel geklebt. Nun berichten Leute, dass das auch ein Problem sein könnte, ich selbst hatte das an meinem 6" f/5 Skywatchernewton aber nicht beobachtet.

Nachbessern würde ich, falls ich es mir dann zutraue und nicht das Gerät eher schlechter als besser mache.
Es gibt eine ganze Reihe von Tuningmaßnahmen, es wäre aber mühselig, diese hier in einem Beitrag der grundsätzlichen Kaufentscheidung schon aufzudröseln, ich denke, das verwirrt eher, als das es hilft. Also man kann bei den Fernostmassenwaren kaum ableiten 'bei welchem Teleskop fallen mehr oder weniger Tuningmaßnahmen an', funktionieren tun sie alle schon mal so, wie sie aus der Schachtel kommen aber besser kann man es immer machen. Was denn dann genau besser ist, ist auch eine individuelle Geschichte. Will man es gleich von Anfang an besser haben, müsste man sich nach anderen Herstellern und deutlich anderen Preislagen umsehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
tritt fast immer der Fall auf, dass in kalten Nächten das Plastik so viel stärker schrumpft, als der Spiegel, dass der Spiegel dann eingequetscht und in eine krumme Form gedrückt ist.

ich habe das an meinem GSO in keiner einzigen kalten Winternacht beobachten können und ich mach immer einen Sterntest. Wie kalt muss es denn werden, damit man FS-Asti durch die Plastikquetschung sieht? Bei -10 Grad beoabachte ich eh nicht mehr - wegen Beobachterasti ;-).

Lüfterumbau ist auch so ein Thema für Bastler. Auskühlen lassen und gut ist. Nur um den TO nicht zu verwirren: die Geräte funktieren so out-of-the-box. Natürlich kann man oder wird man tunen, was davon aber für einen selbst wichtig ist, muss man nach einer Zeit der Erfahrung selbst entscheiden.

Viele Grüße
Matthias
 
Hallo Matthias,

gut dass Du es mal ansprichst, denn bezüglich des kleinen Detailsunterschiedes der gefassten oder ungefassten Fangspiegelhalterung muss man sehr wohl nochmal bei den gefassten GSO unterscheiden.
Es gibt dort die Möglichkeiten von "press" in die Plastikfassung gequetschen FS bis zu FS die herausfallen, wenn man die Halteklammer löst, weil dahinter irgendein Schaumstoffklotz mehr oder weniger Gegendruck erzeugt.
Das gibts auch ohne Halteklammer und mit den unterschiedlichsten unsinnigen Klebevarianten von umlaufend am (hinteren) Rand über flächig hinten bis satt eingetaucht.

All das widersetzt sich dann schon mal guter Abbildung oder auch sehr sinnvollen Tuningmaßnahmen.

Die Ausnahme, dass mal was sehr gut funktioniert kommt genau so vor wie die Ausnahme, dass so gut wie gar nichts geht.
Meistens haben wir es mit mehr oder weniger großen Einbußen zu tun, die nicht Jeden stören müssen.

Gruß
*entfernt*
 
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