Dobson als Einsteiger-Surround-Teleskop ?

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Nepomuk

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Hallo,

hier meldet sich mal wieder so ein Anfänger. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Ich habe mir zwecks Mars-Beobachtung ein 114/1000mm Newton mit Goto gekauft und Blut geleckt.

Jetzt überlege mir einen Dobson 10" zuzulegen. Sind wohl sehr Leitungsfähig und preiswert. Auf das Goto denke verzichten zu können. Leider sind Dobson wohl eher nicht zu Astrofotographie geeignet.

Meine Frage an euch ist folgende:
Ich besitze noch eine Canon A70 Digitalkamera mit Zubehör zur Astrofotographie. Große Ambitionen was das fotographieren angeht habe ich nicht, da ich einfach nicht soviel Zeit zur Nachbearbeitung der Fotos habe. Dennoch würde ich aber ganz gerne das eine oder Andere Objekt das ich gefunden habe auch fotographieren - auch Deep Sky Objekte. Könnt Ihr mir mit euren Erfahrungen dennoch zu einem Dobson raten, oder ratet Ihr mir zu was anderem?!

Wie gesagt, ich nicht die Ambition Profifotos zu schießen.
Ich will einfach nur das eine oder andere festhalten!

Im übrigen ein großes Lob für dieses Forum! Hier wird echt ernsthaft diskutiert, beraten und geholfen! Ich habe hier schon eine ganze Menge wichtiger Informationen für Einsteiger gefunden!!! Echt Klasse. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Danke schon mal für Eure Antworten im Vorraus.

Nepomuk
 
Hi

Das Hauptproblem bei der Astrofotographie ist die lange Belichtungszeit. Bei Deepsky sind Belichtungszeiten ab mindestens 1 Minute erforderlich, teilweise sogar im Stundenbereich. Ein Dobson wird in der Regel von Hand nachgeführt (keine Ahnung, ob es auch Motoren dafür gibt), und das manuelle Nachführen halte ich fürs Fotographieren schwer bis unmöglich.
Das zweite Problem ist das sich drehende Bild/Gesichtsfeld aufgrund der azimutalen Montierung. Sollte man das Problem mit der Nachführung hinbekommen, hat man insbesondere bei langen Belichtungen im Außenbereich Streifen statt punktförmiger Sterne. Ein möglicher Ausweg wäre die Verwendung einer Webcam und das anschließende Zurückdrehen der Bilder. Vielleicht kann Giotto oa. das bereits.

Jürgen
 
Danke schon mal für Deine Antwort,

vielleicht sollte ich einfach das 114/1000mm Newton für das Fotographieren weiter einsetzen?! Und einen Dobson zum gucken. Für das Geld wie einen Dobson (500-600 Euro) gibt es wohl nichts vergleibares, oder. Und sehen möchte ich schon was.

Kann mann evtl. später auch den Tubus des Dobson auf ne Montierung mit Nachführung Bauen!? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
 
hey nepomuk
ist auch meine reihenfolge der teleskope gewesen
nun besitzte ich einen 127 mak zum fotografieren (benötige allerdings noch ne bessere montierung) und einen GSO 10" zum schauen
das teil etwas getunt mit guten und interessanten okluaren ist bei dem preis denke ich nicht zu schlagen

weiterhin dir viel spass

(fotografieren ist übrigens alles andere als einfach)
thomas
 
Kann ich mit dem Dobson den wenigstens das eine oder andere Planetenfoto machen? Wäre nicht schlecht, da die optische Leistung meines 114/1000 Newton nicht besonders groß ist.
 
hi folks, hi nepomuk,

planetenfotos kannst du mit einem dobson schon machen, aber
das ergebnis wird sehr zu wünschen übrig lassen.

grundsätzlich halte ich aber einen dobson für ein gutes einsteigergerät. du musst dir eben nur vorher klar darüber werden, was du willst. das newton teleskope im ds bereich und am planeten gute ergebnisse bringen, ist ja bekannt.

es stellt sich also die frage, ob dein teleskop später mal
auf einer montierung sitzen soll, weil visuelle oder gar fotografische nachführung gewünscht wird oder ob es immer ein handgeführtes rohr bleiben soll.

im letzteren falle, kann ich zum dobson raten und mit 10 zoll bist du dann auch gut bestückt.

für den fall der späteren montierung liegt die sache etwas anders. 10 zöller sind nicht gerade leichtgewichte und verlangen daher nach einer stabilen montierung. und mit stabilität und tragfähigkeit steigt auch der preis.

da währe es für den anfang zu überlegen, ob du nicht zum 8 zöller greifst, der mit eq6, gp-dx etc. noch gut handlebar ist.

last not least bedenke den transportfaktor.
 
Bekommte ich das 10" Dobson in einen Kombi?
Das wäre noch wichtig, vom Gewicht her sehe ich da eigentlich keine Probleme. Sind zwar nicht gerade leicht, aber von einer Person durchaus noch zu bewältigen denke ich.
 
planetenfotos kannst du mit einem dobson schon machen, aber
das ergebnis wird sehr zu wünschen übrig lassen.
Hi Leute,
was Dobsonaut da behauptet, kann ich in keiner Weise nachvolziehen. Ich habe selbst mit einem 10" GSO-Dob und Digicam Planetenaufnahmen gemacht. Das Problem ist nicht das "Ergebnis", sondern das "Dahinkommen" - ein Objekt bei großer Vergrößerung im Dob nachzuführen erfordert nunmal Geduld. Ansonsten dürfte der Planetenfotografie mit dem Dob nichts im Wege stehen.

Gruß ausu Essen
Andreas
 
Hi Zusammen,

ich habe da noch ein paar Punkte, auf die ich vor dem Dobson-Kauf hinweisen möchte. Es sind Punkte, über die man sich klar sein sollte.

Zum ersten ist der Dobson ein absolutes DeepSky-Gerät. Hier leistet es unheimlich viel und hier gibt es nichts auszusetzen. Die Planetenleistung in der oben genannten Preisklasse ist aber naturgemäß mit Vorsicht zu betrachten. Unter normalen Umständen wird der 10" Dobson dem 114/900 recht deutlich überlegen sein. Aber Mars zum Beispiel, der durch seine diesmal niedrige Höhe sehr durch Seeing betroffen ist, wird sich häufig in einem sehr gut optimierten 114/900 genauso gut zeigen, wie im 10" Dobson.
Der Dobson spielt seine Überlegenheit dann aus, wenn das Seeing gut ist. Das ist bei schlechtem Seeing immer so in Minutenabständen für eine halbe Sekunde oder noch seltener der Fall. Als Einsteiger kann man das meist nicht recht nutzen, man muß erlernen, in diesem guten Moment nicht an den Fokus zu denken, oder sonstwas, sondern die Bildinformation dieses Momentes "aufzusaugen" und im Gedächtnis zu behalten. Alles Training!
Was bei der Planetenbeobachtung aber der gewichtigste Nachteil des Dobson ist, ist...das Dobsen!
Es ist sehr schwierig, bei 200-facher Vergrößerung dem Planeten zu folgen. Typische Planetenokulare mit kleinem Gesichtsfeld machen es noch schwerer. Man sollte sich auch anschauen, wieviel Zeit die Dobson-Besitzer "verbasteln", um den Lagern der Montierung die nötige "Sanftgängigkeit" zu schaffen, damit man feinfühlig der Erddrehung folgen kann. "Mist, wieder raus!" der typische Dobson-Spruch.

Nun mal zur Fotografie. DeepSky-Fotografie kann man mit händischem Hinterherdobsen eigentlich vergessen. Es lassen sich wohl Ergebnisse erzielen, aber diese lassen doch zu wünschen übrig.
Planeten bieten mehr möglichkeiten, aber auch hier muß gekämpft werden. Es ist auch hier wieder sehr schwer, den Planeten im Bild zu behalten. Digital noch am ehesten möglich, chemisch aber sehr aussichtslos. Zudem würde ich einem parallaktisch montierten 150mm f/6 Newton mehr Chancen bei der Planetenfotografie einräumen, und motorisiert böte diese Montierung dann schonmal mit Tele-Objektiv und piggyback aufgesetzter Kamera den soliden Einstieg in DeepSky-Fotografie. Man kann sogar schon ohne Motor bis zu 5 Minuten chemisch mit 50mm oder gar 135mm Tele von Hand nachführen.

Das sind so meine Bedenken. Kann man sich aber damit abfinden, so stellt der Dobson visuell sicher die Leistungsfähigste Lösung dar. Sollte der "Virus" länger erhalten bleiben, so lässt sich der Dobson ja irgendwann später doch noch auf eine parallaktische Montierung setzen - die dann wegen der Teleskopgröße freilich nicht so billig ist, und neu wohl das doppelte oder dreifache kosten mag.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

danke für die Tips!
Ich denke, das ich erstmal mit dem 114/1000 Newton fotographieren üben werde, und mit einem Dobson versuchen werde zu sehen.
In ein oder zwei Jahren könnte ich mir vorstellen den Tubus auf eine paralaktische Moniertung mit Nachführung zu setzen.
Das ist zwar auch nicht ganz billig, aber ich kann schon mal ordentlich was aus dem Himmel saugen! Und es ist immer noch preiswerter als sich ein 8" Meade oder so komplett zuzulegen.

Und vielleicht bekomme ich mit meinem kleinen Newton ja auch ein paar ganz nette Fotos gezaubert. (oder erkämpft)

Aber ich denke Deep Sky ist am interresantesten. Bei den Planeten kommt dann wohl doch schneller das Gefühl auf schon alles gesehen zu sein.

MfG Nepomuk
 
Hi Nepomuk,

äh, oh! Wenn es ein 114/1000 ist, der dabei nur ca 50cm lang ist, dann rechne damit, daß der am Planeten um eine Stufe schlechter als ein 114/900 ist. Diese Cat-Newtons sind sauschwer zu justieren (und deshalb bei den meisten Menschen dejustiert) und überhaupt nicht die schönste Erfindung. Ich habe selbst einen...

Clear Skies
Sven
 
Was würdet Ihr bevorzugen,
10" Dobson jetzt und eine EQ-6 Montierung später,
oder einen 8" GSO Newton mit H EQ-5 Montierung sofort?

MfG Nepomuk
 
Hi Sven,

es ist so einer. Ein Meade 2114 mit Goto. Zum antesten eigentlich ganz O.K, aber man merkt natürlich auch schnell wo da die Grenzen sind.
Bin allerdings von dem Goto etwas entäuscht! Macht aber nichts, weil ich mich schon jetzt besser am Himmel zurecht finde als ich dachte. Habe allerdings als Hilfsmittel immer einen Laptop in der Nähe.

 
Hi Nepomuk,

mit dem 10" hat man mehr Möglichkeiten, und wenn man Planetenbeobachtung nicht als erstes Ziel nennt, dann sollte man's erstmal mit dem 10" Dobson probieren, und schauen, ob man die EQ-6 dann später wirklich will/braucht.

Wenn Du beim 8" GSO an einen f/4, also den GSO 600, dachtest: Das Gerät ist naturgemäß ein Foto/DeepSky-Spezialgerät. Das ist am Planeten zwar keine Enttäuschung aber man muß deutliche Abstriche machen.
Der 10" wird ja irgendwo um f/5 liegen, da ists am Planeten viel erträglicher. Ich find grad auf die schnelle nicht, ob Du schon ein konkretes Gerät im Auge hast...

Clear Skies
Sven
 
Hi,

das GSO 880 ist ein ziemlich grosses Teil, und ich glaube, man sollte sehr genau die Rückbank seines Autos vermessen, ob das Rohr der Länge nach drauf geht! Da steht zwar Tubushöhe 121cm, aber bei meinem 12" F/4 stand da auch was von 110cm und trotzdem dürfte er maximal 10cm länger sein, dann wär der Escort zu schmal!

Mit f/5 ist es für DeepSky klasse, für Planeten brauchbar-gut. Der 8" f/6 wäre einen Tick mehr für Planeten orientiert, aber ich würde mich hüten, zu sagen der 8" würde den 10" am Planeten schlagen, bzw auch das Gegenteil davon!
DeepSky reisst der 10" wesentlich mehr, aber er ist eben auch ein grösserer Brocken und den Transport möge man sich nicht zu einfach vorstellen. Man binde sich ein 120cm langes Kanalrohr um den Bauch und laufe damit mal durch eine Balkontür, oder noch besser durch eine Haustüre mit Türschließer... Bonk, Donk, Boing! Der 8" ist etwas leichter durch die Tür zu dirigieren.

Visuell wird man mit dem 10" auf der EQ.6 viel Spaß haben. Fotografisch habe ich doch meine Bedenken. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein Andernmal erzählt werden.

Diesmal aber sollte noch erzählt werden, daß der F/5 ein gutes Stück anspruchsvoller ans Okular ist. Der F/6 ist noch Pflegeleicht. Es ist bei weitem nicht so krass, wie bei f/4, aber es ist erwähnenswert, da man als Dobsonaut zu Weitwinkelokularen neigt, und dann an dieser Stelle auch eine Qualität von Preisunterschied zwischen den Rohren finden kann.

Clear Skies
Sven
 
hi folks,

ich kann sven in puncto planetenpics nur beipflichten - das
ist zwar möglich - aber doll wird das wahrscheinlich nicht.
gerade die rockerboxen der lowcostgeräte wie den gso´s müssen erfahrungsgemäß erstmal optimiert werden, bevor man auch nur an eine ruckfreie nachführung denken kann.

das handling des gso 880 halte ich jedoch für unproblematisch. es ist zwar schon ein recht grosses rohr, - dann hat man eben zwei <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> - aber wie ich mich unlängst überzeugen konnte, lässt es sich sogar mit einem panda transportieren. dass tragen des rohres bereitet keine probleme. wer mag, schraubt sich einen tragegriff dran.

und die eq-6 ansich ist ein anderes thema.
 
Hallo,

also wenn ich so lese was Ihr da schreibt, bin ich mir langsam sicher das es ein 10" wird. Das Fotographieren ist eher 2. oder gar 3.rangig.
Generell möchte ich mehr schauen. Hier und da mal ein Foto. Aber bis ich soweit bin, muß ich eh erst mal etwas am Himmel üben und Erfahrung sammeln. Wenn ich das hinter mir habe, die sog. Einarbeitungsphase, ist uch eine Montierung drin.
Den Transport sehe ich nachem was Ihr so schreibt auch nicht dramatisch. Ich muß von meinem Beobachtungsraum aus zwar eine Treppe runter, aber der Rest ist dann wohl kein Problem. Müßte wohl in unseren Volvo Kombi passen. Und wenn das eng wird steht auch noch ein Kleintransporter zur Verfügung.
Aber wichtig ist einfach Deep Sky, da gibt es wohl die interessantesten Objekte, und die meißten.


MfG Nepomuk
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

ja das selbst zurecht finden ist der halbe Spaß an der Sache. Da kommt manchmal richtig
Jagdfieber bei neuen Objekten auf. Zur Fotographie kann ich nur raten eine Kamera
parallel zum Fernrohr zu montieren und das Fernrohr als Leitrohr zu verwenden. Die
Kamera am besten auf die Gegengewichtsstange nah an die Montierung. Geht nur, wenn
die Gegengewichtsstange sich bei Änderungen in Dek. mitdreht. Man kan wirklich
tolle Fotos mit 50mm, 135mm und 400mm machen. Bei 50 und 135mm Brennweite gibt
es auch billige Lichtstarke Objektive mit f/2,8 bei ebay. Die taugen für den
Anfang und sind mit ca. 30 Euro zu bekommen, wenn man ein bischen sucht. Abblenden
auf f/4 bringt dann schon eine gute Bildqualität bis in die Ecken und doch noch
kurze Belichtungszeiten von 10-15 min. bei unserem Himmel auf dem Land. Bei 400mm
muß man meist mit f/5,6 oder 6,3 zufrieden sein. Diese Art der Fotographie übt das
Nachführen und bringt recht bald schöne Ergebnisse. Fotographie durchs Teleskop
bringt dann weitere Probleme mit Leitrohr, Nachführgenauigkeit u.s.w. und eignet sich
ganz bestimmt nicht für den Einstieg. Ausnahme ist die Planetenfotographie mit Webcam.
Das geht mit sehr viel Mühe sogar am Dobson.
 
Danke für eure Tips!

Ich habe gerade Nägel mit Köpfen gemacht und ein 10" GSO Dobson mit Telrad bestellt. Werde dieses nächstes Jahr auf eine paralaktische Montierung (EQ-6) montieren und bis dahin erst einmal Deep Sky Objekte jagen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

MfG Nepomuk
 
Re: Surround oder Allround?

Hallo Nepomuk,

auf Deine Frage sind schon genügend Antworten eingegangen, so daß ich mich daran gar nicht mehr beteiligen will. Aber weil ich bei Betrachtung der Titelliste von „Teleskope für Einsteiger“ darüber stolperte, will ich doch fragen, was Du mit „Surround“ (= engl. „umgeben“) meinst. Surround-Sound ist im denglischen HiFi-Kauderwelsch Klang, der von allen Seiten und nicht nur, wie bei normalem Stereo, von vorn kommt. Aber ein Surround-Teleskop? Willst Du damit einen 360°-Rundumblick (nach allen Seiten) haben, also vielleicht ein Teleskop mit Fisheye-Objektiv? Ich denke, Du hast „Allround“-Teleskop gemeint, also ein möglichst vielseitig (= allround) einsetzbares Teleskop?

MfG Walter E. Schön
 
Hi Nepomuk
Du schreibst, Du bist vom GoTo des MEADE 2114 etwas enttäuscht. Wie meinst du das? Findet man damit die gewählten Objekte nicht? Ich interessiere mich auch für so ein Teil, allerdings nur für die GoTo-Steuerung, um da ein anderes Teleskop draufzupacken.
Gruß
kla_mue
 
Hallo Kla_mue,

ich will es nicht unbedingt als schlecht bezeichnen, hängt sicherlich davon ab, was man vom Goto erwartet.

Also Fakt ist, wer ohnen Goto nichts findet, der findet mit Goto auch nicht viel mehr, den erstmal muß das Teleskop korrekt ausgerichtet werden. Dies muß natürlich bei jeder Inbetriebnahme des Goto´s neu geschehen.
Aber auch dann läßt die Genauigkeit meines Erachtens doch sehr zu Wünschen übrig. Also ich persönlich habe es inerhalb weniger Tage rausgehabt objekte selber schneller einzustellen als mit dem Goto.
Die Motoren und die nachführung sind sicher sehr nützlich, das eigentliche Goto aber noch nicht ausgereift genug.

Ich weiß auch nicht was Du für ein Rohr draufpacken möchtest, aber wesentlich schwerer als das kurzbauende 2114 darf es mit sicherheit nicht sein!

Ich persönlich habe mir gerade ein Dobson gekauft und damit auf Goto verzichtet. Werde es später auf eine Montierung mit Motor packen.

Aber wenn Du es trotzdem gerne probieren möchtest, mein meade ist 4 Wochen alt, und wäre evtl. im Originalkarton abzugeben.

MfG Nepomuk
 
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