Dobson - Fragen ...

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chaot78

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Hallo!

Hätte einige Fragen bzgl. Dobons, da ich mir höchstwarscheinlich in näherer Zukunft eins zulegen werde.

1.
Wenn ich ein spezielles Objekt suche und aber nur dessen Koordinaten (RA, Dec) habe, hab ich dann eine reele Chance mit dem Dob das Ding zu finden, oder muß man da dann - wie heißt das - 'Starhoppen' also von Stern zu Stern?

2.
Habe mir schon einige Favoriten herausgesucht (derweilen leider nur am Papier - also im Netz) - ein 8'' wirds warscheinlich, wobei mich ein Bauchgefühl (vielleicht auf Grund von den ganzen Infos die ich in den letzten Wochen so 'aufgesaugt' habe) irgendwie zu dem Galaxy D8 zieht:

GSO Dobson 200e
Galaxy Dobson D8
Skywatcher Dobson 8''

Hat jemand eines von den obigen dreien in Gebrauch - Erfahrungen/Empfehlungen??
Warum ist das dritte (Skywather) so auffällig günstiger als die anderen beiden, hat da jemand eine Erklärung, es sieht auch das Zubehör relativ ausgewogen aus.

Besten Dank für Eure Mühe! / CS
Juergen
 
1.
Wenn ich ein spezielles Objekt suche und aber nur dessen Koordinaten (RA, Dec) habe, hab ich dann eine reele Chance mit dem Dob das Ding zu finden, oder muß man da dann - wie heißt das - 'Starhoppen' also von Stern zu Stern?
Hallo!
Die Chancen stehen schlecht, außer man setzt das Dobson-Teleskop auf eine geneigte Plattform oder versieht es mit einer Computersteuerung. Dann ist es aber kein richtiges Dobsonteleskop mehr. Allerdings ist das Einstellen von Objekten nach Koordinaten auch mit einem parallaktischen Gerät nicht trivial, da es dazu sehr genau eingenordet sein muss und die Teilkreise so dimensioniert sein müssen, dass man die Koordinaten auch genau genug einstellen kann. Das ist oft nicht möglich. Außerdem muss man aus Rektaszension und Sternzeit noch den Stundenwinkel berechnen und zum Einstellen immer die Teilkreise anleuchten. Meiner Ansicht nach ist das bis auf einige Sonderfälle (Venus am Taghimmel finden etc.)zu umständlich. Deshalb wird man um das "Starhopping" kaum herumkommen. Beim Dobson bleibt sowieso keine Wahl. Mit etwas Übung geht das aber schnell und es macht auch Spaß. Außerdem lernt man dabei den Himmel gut kennen. Am Anfang kann es aber schon etwas dauern, bis man das gewünschte Objekt gefunden hat. Doch mit einer Computersteuerung arbeiten kann ja jeder:). Einige Dobsonteleskope haben Azimut- und Höhenteilkreise. Wenn man per Computerprogramm aus RA, DEC und Sternzeit den Azimut und die Höhe des Objekts berechnet, könnte man das Teleskop theoretisch mit diesen Werten ausrichten. In der Praxis wird das aber kaum Jemand tun, da man in der Zwischenzeit schon ein großes Himmelsareal abfahren kann und das Objekt per "starhopp" meist schon gefunden hat. Dobsonismus ist Beobachtungspurismus und da gehört der "starhopp" halt dazu. Mit einem guten Sucher und geringer Aufsuchvergrößerung sowie guter Sternkarte ist das aber kein Grund zum Fürchten.
zu 2.: Kann ich nicht viel sagen, da ich noch nie durch die Geräte bei Nacht schauen konnte. Das Skywatcher (Synta)kommt aus China, die anderen Geräte wohl aus Taiwan. Die mechanische Verarbeitung erschien mir beim Galaxy etwas besser als beim Skywatcher. Aber vielleicht melden sich ja hier noch einige die die Geräte auch schon bei Nacht nutzen konnten zu Wort.
 
Hallo,
Eine GOTO-Steuerung ist nicht unbedingt erforderlich. Es gibt Leute die haben Teilkreise an ihrem Dob angebracht. Es gibt auch ein Programm mit dem man Ra und Dec. in Höhe und Azimut umrechnet. Das Teleskop muß dann exakt waagerecht und in Nordrichtung ausgerichtet sein.
Besser sind digitale Teilkreise. (z.B. NGC-Max o.ä.)
Da baut man an das Höhenrad und unten in die Rockerbox je einen Encoder. Die werden mit dem kleinen Computer verbunden. Nach dem Initialisieren kann man da die Objekte direkt eingeben, der Computer zeigt dann wohin man das Teleskop drehen muß um das Objekt zu finden. Je nach Art kannman auch eigene Objekte eingeben oder auch direkt RA und DEC. des Objektes am Display ablesen.
Grüße Martin
 
Hallo Juergen,

ich selbst habe ein Galaxy D10 und bin mit dem Gerät und Service von ICS voll zufrieden.

Auch ich habe erlernen müssen das man mit einem Dobson eben über Starhopping und z.B. Ausdrucken von Sternkarten auf Objektejagd geht. Anfangs noch ungewohnt habe ich mich zuerst recht dämlich angestellt selbst einfachste Sachen zu finden. Das hat sich aber sehr schnell eingestellt und jetzt macht es richtig Spaß. Nun geht es recht schnell: Aufbauen, anpeilen ,fertig. Mit der Zeit hat man so seine Lieblingsobjekte die man im Schlaf einstellt.

Also alles kein Problem, alles erlernbar. Man sollte nur dran bleiben und einfach "machen". Zudem lernt man den Himmel dabei recht gut kennen, was wie ich finde, neben dem Beobachten ja auch noch Sinn und Zweck des Ganzen ist.

Zu 2: Man sollte sich schon schlau machen was für Preise bei den Händlern momentan angesagt sind und für sich das Beste rausholen. So weit ich weiß sind Galaxy und GSO so gut wie identisch, bis auf händlerbedingte Eigenheiten (Farbe, OAZ, Lüfter etc.).

Alles in allem wollen die Meisten für ihr Geld das Maximale an Optik. Und da ist ein Dobson unschlagbar.

Gruß -Erik
 
Hallo,

>Hat jemand eines von den obigen dreien in Gebrauch - Erfahrungen/Empfehlungen??

Auf der Seite

http://www.interstellarum.de

gibt es das Heft 23 als PDF-Musterheft. Dort (S. 61 ff) werden meiner Meinung nach
diese Dobsons neutral verglichen. Unbedingt mal lesen!


Gruß
Larry

 
Hallo Larry

Ich habe den Skywatcher und bin sehr zufrieden.
Auch mit den anderen Geräten kannst Du zufrieden werden.
Die Frage, welches ist das bessere Gerät lässt sich vom Ansehen nicht beurteilen.
Diese geräte haben alle ihre Macken und man muss z.B. bei der Mechanik und bei der Tubusschwärzung nachbessern. Anleitungen witrst Du über die Suche finden.
Der Knackpunkt liegt bei den Spiegeln. In dieser Preisklasse gibt es marken- und Herkunftsunabhängig von gut bis unbrauchbar alle Möglichkeiten. Ein Anfänger ohne Vergleichsmöglichkeiten wird nicht Mal zwischen gut und weniger gut entscheiden können.
Die Devise kann nur sein, das Gerät der Wahl ausgiebig zu testen und dabei nach Möglichkeit einen erfahrenen Sternenfreund mittesten zu lassen. Wichtiger als der aufgedruckte Name und der Preis ist es, beim Kauf eine möglichst lange Test-/Erprobungszeit mit entsprechenden Rückgaberecht zu vereinbaren. Der Händler oder Verkäufer, der sich in dieser Richtung am zugänglichsten zeigt, wäre mein Faforit.

CS, *entfernt*
 
Hallo Jürgen,

also ich Besitze einen 8" Galaxy Dobson, und bin sehr zufrieden damit.

Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist er auch sehr leicht zu handhaben. Wie schon vorher erwähnt wurde, bleibt das Nachschwärzen des Tubus nicht aus. Das wird aber wahrscheinlich auch bei den beiden anderen der Fall sein. Das sollte aber kein Problem sein.

Liebe Grüße und
Klare Nächte

WolfgangE
 
Ich hab den GSO 200e und bin aüßerst zufrieden damit.
Also da Preis Leistungsverhältnis ist ok .Auch die Handhabung ist recht einfach selbst für Anfänger .Das einzigte das Gerät und die Rockerbox nehmen ganz schön viel Platz weg.
 
Hallo,

>Ich habe den Skywatcher und bin sehr zufrieden.
Prima.

>Auch mit den anderen Geräten kannst Du zufrieden werden.
Ich bin schon mit einem der Geräte sehr zufrieden. ;-)

Nur bringt es dem Fragenden nichts, wenn jetzt jeder seinen
Dobson empfiehlt. Diese Empfehlung ist doch eher rein
subjektiv.

Darum finde ich gerade den Test in der von mir erwähnten
Zeitschrift sehr brauchbar.

>Die Frage, welches ist das bessere Gerät lässt sich vom
>Ansehen nicht beurteilen.

Und auch nicht unbedingt vom Preis. Auch wenn das manche
immer noch nicht wahrhaben wollen.

>Die Devise kann nur sein, das Gerät der Wahl ausgiebig
>zu testen und dabei nach Möglichkeit einen erfahrenen

Volle Zustimmung! Dabei kann der Interessent auch gleich
testen, ob ihm z.B. das Rollenlager vom GSO oder die Teflon-
variante vom Skywatcher besser gefällt. Das Höhenandruck-
system vom GSO oder das neue Friktionssystem vom Skywatcher usw.

>lange Test-/Erprobungszeit mit entsprechenden Rückgaberecht

Ob sich das so in der Praxis bei diesem Niedrigpreissegment
verwirklichen lässt? Was soll der Händler mit dem zurückge-
gebenen Gerät machen?

Ich würde z.B. nicht ein Gerät kaufen, das vor mir schon
jemand eine längere Zeit benutzt hat. Das ist nämlich für
mich kein Neugerät mehr.


Gruß
Larry
 
Hi Larry

Täusch Dich Mal nicht. 14tägiges Rückgaberecht gibt es schon bei manchen Händlern und ne Verlängerung bei unzumutbarer Wetterlage (wie jetzt) auch.
Die Schnäppchenlisten zieren sich gern mit solchen Geräten
und eine Rückgabe muss nicht zwingend mit der mangelnden Spiegelqualität zu tun haben. Weil das aber durchaus möglich ist, gilt es -in so einem Fall mehr den je-, einen erfahrenen Mittester hinzu zu ziehen.

CS, *entfernt*
 
Hallo Günther,

>14tägiges Rückgaberecht gibt es schon bei manchen Händlern
>und ne Verlängerung bei unzumutbarer Wetterlage (wie jetzt)

Auch, wenn jemand seine Rockerbox zusammengeschraubt hat
und evtl. zwangsläufige Schrammen o.ä. vorhanden sind?

>einem Fall mehr den je-, einen erfahrenen Mittester hinzu

Klar, das wäre die optimale Lösung.

Aber in der Praxis sieht es doch eher so aus, dass ein Ein-
steiger erstens häufig keinen Fachkundigen kennt und zweitens
sehr ungeduldig ist.

Und bestellt.

Die Frage ist doch sowieso, ob der "normale" Astro-Anhänger
feine Qualitätsunterschiede bemerkt. Eine sog. Gurke wird er
schon selbst bemerken.


Gruß
Larry
 
Ja und Nein Larry

Zusammenschrauben macht noch nichts kaputt, verleimen sollte man die Rockerbox zunächst aber nicht und Kratzer, Dellen, Umbauten verbieten sich wohl von selbst. Rückgaberecht muss aber einfach sein, was macht denn der blutige Anfänger wenn sogar ihm aufgeht, dass der Spiegel Schrott ist? Es kann nicht sein, dass er die Katze im Sack kauft und angesch..... ist.
Der erfahrene Mann (oder auch die Frau)....das ist so ne Sache. Ich bin schon einige Jahre dabei. Hatte auch niemanden und zähle mich noch nicht zu den Erfahrenen. Ich könnte höchstens sagen, im Vergleich zu meinem (in dem Fall daneben stehenden 8er) sieht Dein 8er ganz gut aus, oder eben auch nicht so gut. Ohne so einen Vergleich kommt man aber schon Mal ins Schleudern. Mein "Dicker" zeigte beim "First Light" die Cassini-Teilung nicht. Großes Fracksausen! Beim "Third Light" den besten Saturn, den ich je durch das Ding gesehen habe. Also waren es beim ersten Mal atmosphärische Störungen, Seeing und sonst was alles.
Hätte ich nicht schon ein wenig Erfahrung mit kleineren Röhren gehabt, das Teil wäre nach dem "First Light" umgehend zurückgeschickt worden. Ein Anfänger, der nur die tollen Beobachtungsberichte im Kopf hat, könnte fast
glauben, dass man mit nem 8 Zoll Newton die Cassiniteilung schon beim Raustragen sehen muss.
Also ich bleibe dabei:
1. Egal, welcher Hersteller oder Händler, Rückgaberecht innerhalb eines angemessenen Zeutrahmens ist Pflicht. Wer keine Gurken verkaufen will, lässt sich auch drauf ein.
Dabei ist auch wichtig, für den Preis eines Opel Corsa keinen Porsche zu verlangen.
2. Wenn irgend möglich, Kontakt zu Sternenfreunden suchen, durch ähnliche Optiken schauen und im Optimalfall einen erfahrenen Sternenfreund zu Rate ziehen. Ein 8 Zöller kann eine Anschaffung fürs Leben sein, da sollte man etwas Mühe nicht scheuen.

CS, *entfernt*
PS: Ich bin nicht so schlau auf die Welt gekommen und mein Lehrgeld fürs erste Teleskop ärgert mich heute noch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> .
 
Hallo,

das mit dem Rückgaberecht im Versandhandel ist ja Gesetz, aber man sollte IMHO bei Billigprodukten die Kirche im Dorf lassen. Einen echten "Gurkenspiegel" braucht wohl niemand hinzunehmen, ein seriöser Händler wird den hoffentlich im Rahmen der normalen Gewährleistung tauschen - dafür muss dann nicht mal unbedingt das ganze Scope auf Kosten des Händlers zurück. Andererseits kann ich für das kleine Geld auch grundsätzlich nur mittlere Qualität erwarten.

Dabei ist auch wichtig, für den Preis eines Opel Corsa keinen Porsche zu verlangen
Wenn jetzt alle möglichen Leute hingehen und billige Newtons nach sehr guten Spiegeln ausselektieren und gute oder mittelprächtige komplett umtauschen, dann Prost Mahlzeit für unsere Händler. Insgesamt erstaunt mich schon, welche Ansprüche an einen 8" Dobson für unter 400 Euro gestellt werden (und an den Händler, der sie verkauft)!

Ich bin von der insgesamt vernünftigen Qualität meines Skywatcher jedenfalls immer noch angenehm angetan. Dass es hier und da etwas (machbares!) zu verbessern gibt und dass es für einen Vielfachen Preis auch bestimmt bessere Spiegel gibt, macht mir dabei keine Bauchschmerzen. Über Strehlwerte würde ich mir bei einem Gerät für 1500 Euro schon eher Gedanken machen, naja, nach ein paar Beobachtungsnächten kann ich davon ausgehen, dass der Spiegel meines 250-Euro-Dobsons zumindest keine Gurke ist. Irgendwann kommt die Stunde der Wahrheit im direkten Vergleich, und dann schaun wir mal. Aber auch wenn er deutlich schlechter sein sollte als ein Galaxy oder GSO, sollte ich nicht vergessen, dass er bei gleicher Ausstattung (9x50-Sucher) auch ca. 150 Euro billiger war. Trotzdem ärgert mich immer noch die fehlende deutsche Anleitung, auch wenn ich das Teil auch so aufgebaut bekommen habe. Aber wenn das alles ist, was mich ernsthaft stört, dann war es doch kein schlechter Kauf.

Clear Skies,

Christof

 
Hallo Christof,
Wenn jetzt alle möglichen Leute hingehen und billige Newtons nach sehr guten Spiegeln ausselektieren und gute oder mittelprächtige komplett umtauschen, dann Prost Mahlzeit für unsere Händler.
da sind dir offensichtlich die Relationen verrutscht!
Bei dir kommen nur sehr gut,gut und mittelmäßig vor.In Realität gibt es
aber zusätzlich noch schlecht,sehr schlecht und völlig unbrauchbar.

Wenn der Durchschnitt "mittelmäßig" erreicht kannst du zufrieden sein.

Da die meisten Leute das doch sowiso nicht abschätzen können,vor allem bei
etwas größeren Optiken nicht,kommen fast nur die vom unteren Ende der Skala
zurück.Deshalb rate ich auch jeden Einsteiger der mich persönlich fragt
kein Teleskop mit geöffnetem Versandkarton zu akzeptieren,egal was ihm der
Händler weismachen will.
So hat er das übliche Spiegel-Lotto und eine mittlere Qualität seiner neuen
Optik ist dann auch recht warscheinlich.

Wo kommen die Händler hin?Was sie auf der Webseite garantieren müssen sie
einhalten,ganz klar.Wenn einer einen 5" Refraktor bestellt und ihm dafür
eine "beugungsbegrenzte Abbildung" garantiert wird braucht er keine
schrottige Optik zu akzeptieren.Wenn das zurückgeht sehe ich nicht ein
generelles Problem für die Händler,sondern nur das Problem daß Aussagen
gemacht werden von denen klar ist daß sie nicht eingehalten werden können.

Ich wünsche dir einen klaren Himmel und viel Freude mit deinem Teleskop!

MfG,Karsten
 
Hallo Karsten,

da sind dir offensichtlich die Relationen verrutscht!
Bei dir kommen nur sehr gut,gut und mittelmäßig vor.
Das mag ich so nicht stehen lassen. In meinem Posting habe ich mich klar zu "Gurkenspiegeln" geäußert: Diese sind IMHO ein Reklamationsgrund, der mehr mit Gewährleistung, Garantie und der Einhaltung von zugesicherten Eigenschaften zu tun hat als mit dem Umtauschrecht nach Fernabsatzgesetz. Ich habe nie behauptet, dass jemand ein ein fehlerhaftes Produkt akzeptieren soll.

Nur sollte man von einem Gerät im untersten Preissegment keine High-End-Qualität erwarten. Nicht umsonst werden auch nur bei teuren Geräten verbindliche Angaben zur Qualität (Strehl...) gemacht. Und diese muss der Händler dann auch garantieren, und zwar IMHO nicht nur für 14 Tage, sondern für mindestens 6 Monate. Das sollte mit der gesetzlichen Gewährleistung eigentlich abgedeckt sein, oder sehe ich das falsch?

Clear Skies,

Christof
 
beugungsbegrenzt

Hallo Christof,

alles klar!
Ich habe aber mal nachgesehen und so wie ich das sehe garantiert ICS für seine
Galaxy Dobsons immerhin "beugugsbegrenzt".Das ist im Bereich von unter 500.- Euro
schon mal sehr viel und schützt vor einer Gurke.So wie ich das sehe dauerhaft
und nicht nur für 14 Tage.Ich habe seinerzeit darauf bestanden eine garantiert
beugugsbegrenzte Optik zu bekommen,nach einem Rat von Kurt Schreckling.
Diese Entscheidung war im nachhinein betrachtet ganz hervorragend!

Gruß,Karsten
 
Re: beugungsbegrenzt

Hallo nochmal

Nun sind wir da angekommen, wo jeder von Anfang an hin wollte. Man muss nur die sprachlichen Ungenauigkeiten
ausräumen (da hakelt es meistens).
Zu klären wäre dann nur noch, wie der Hobbyastronom (ohne entsprechende Erfahrung und Vergleichsmöglichkeit) erkennt, ob sein Spiegel beugungsbegrenzt abbildet.
Ohne Zugang zu einer entsprechenden geeichten und unabhängig geführten Messanlage (was soll der Test kosten?) seh ich da keine Möglichkeit und komme wieder nur auf die Maßnahme, ausgiebig zu testen und so eine Entscheidung herbei zu führen. Mir ist zum Beispiel auch "Beugungsbegrenztheit" garantiert worden. Ok....richtig satt zufrieden war ich aber erst, nachdem ich meine ersten Beobachtungen mit -für mich- überwältigenden Erfolg durchgeführt hatte. Tatsächlich beugungsbegrenzt???
Zurückgeben.....niemals!!!!

CS, *entfernt*
 
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