Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Leute,
nun wage ich mich mit einem ersten eigenen Projekt ins Selbstbauboard, also quasi zurück zur Quelle.
Im Anhang seht Ihr einen hässlichen 8“ Dobson mit aufgesatteltem 4“ Richfielder.
Diese Dauerbaustelle ist im Prinzip ein „Dummy“, allerdings immer voll funktionstüchtig, an dem ich alles, was mir sinnvoll erscheint ausprobiere um meinem Traumteleskop, welches dann komplett in Eigenleistung entstehen soll, näher zu kommen.
Das wird dann ein 12 -14“ Dobson mit aufgesatteltem Richfielder werden….Zukunftsmusik.
Aktuell hat der
8“ Skywatcher Newton
- eine 2-3 mm starke Tubusisolierung aus Styrodur-Trittschalldämmung,
- einen stufenlos regelbaren, schwingungsfrei gelagerten 120 mm Noiseblocker-Lüfter
- eine 1-6 Untersetzung am OAZ
- eine vollständige Veloursauskleidung in Tubus und OAZ
- eine Taukappe aus Iso-Matte 1,5 x D Tubus über FS
Der Refraktortubus wurde
- komplett velouriert und seine velourierte Taukappe verlängert
- mittels Rohrschellen auf einem zum Hauptrohr justierbaren Lattenkreuz direkt am Newton montiert
Die Rocker Box wurde
- am Drehteller mit größeren, auf Ebonny Star Beschichtung wirkenden Teflon Pads versehen
- mit größeren, ebenfalls beschichteten, Höhenrädern versehen, welche gegen Teflon laufen und mittels der Friktionsgriffe dosierbaren Andruck durch die Seitenteile der Box erhalten
- mit gegenläufig wirkenden Gummibändern unterschiedlicher Vorspannung an den Höhenlagern versehen, welche das Ungleichgewicht der Fernrohrkombination mit dem weit vorne aufgesattelten Refraktor annähernd ausgleichen und so die verbesserte, aber für dieses Extrem zu schwache Dosierbarkeit des Einstellwiderstandes der Höhenlagerung unterstützen.
- mit beschlag hemmenden Okularhaltern und einer wärmenden Box für die Powerstation aus Styrodur versehen
- an Stelle der Standfüße mit Rollen versehen, da das Teleskop im Ganzen doch langsam etwas zu schwer wird, wobei die Überwindung von kurzen Strecken oder Stufen noch kein Problem ist.
Geplant ist noch ein etwas kleinerer, hochwertiger Fangspiegel und Tests mit einer gebogenen FS Spinne.
Das Teleskop ermöglicht, so wie es da steht, eine riesige Portion Beobachtungsspaß, der Richfielder bietet nach grober Aufsuche über Riegel Quick-Finder die meisten Standartobjekte bei 17facher Vergrößerung schon irgendwo im über 4° großen Feld an, bewährt sich aber auch hervorragend an großflächigen Objekten, bei großer AP sogar mit O III Filter, z.B. Cirrus komplett. Auch bei 30fach im modifizierten 17er Speers bringt der Refraktor noch über 2,5° Feld bei sauberer Abbildung.
Der Newton bietet dann mit 2° Feld bei 40fach einen wunderschönen Übergang zu mehr Auflösung und Detail, wobei der gute Spiegel aus Massenfertigung erst oberhalb von etwa 320facher Vergrößerung keine weiteren Details an geeigneten Objekten (Planeten, Mond) mehr offenbart, auch wenn Lüftung, Fokussier- und Nachführqualität meine okularbedingte Höchstvergrößerung von 350fach bei passendem Seeing durchaus gut zulassen.
Der Einblick, auch der Wechsel zwischen den Teleskopen, funktioniert aus sitzender Stellung gut und wird nur am Refraktor in Zenitnähe etwas mühsam.
Wenn auch der Anblick des Teleskops sicher nicht gefallen kann, die Ausblicke die es ermöglicht sind erstaunlich gut und so hoffe ich, dass das Konzept gefällt und die eine oder andere Anregung für Euch enthält.
Auch ich bin für Anregungen dankbar, z.B. wäre ich die Gummi Gepäckbänder gerne noch los, allerdings ohne zusätzliches Gewicht.
CS
*entfernt*
nun wage ich mich mit einem ersten eigenen Projekt ins Selbstbauboard, also quasi zurück zur Quelle.
Im Anhang seht Ihr einen hässlichen 8“ Dobson mit aufgesatteltem 4“ Richfielder.
Diese Dauerbaustelle ist im Prinzip ein „Dummy“, allerdings immer voll funktionstüchtig, an dem ich alles, was mir sinnvoll erscheint ausprobiere um meinem Traumteleskop, welches dann komplett in Eigenleistung entstehen soll, näher zu kommen.
Das wird dann ein 12 -14“ Dobson mit aufgesatteltem Richfielder werden….Zukunftsmusik.
Aktuell hat der
8“ Skywatcher Newton
- eine 2-3 mm starke Tubusisolierung aus Styrodur-Trittschalldämmung,
- einen stufenlos regelbaren, schwingungsfrei gelagerten 120 mm Noiseblocker-Lüfter
- eine 1-6 Untersetzung am OAZ
- eine vollständige Veloursauskleidung in Tubus und OAZ
- eine Taukappe aus Iso-Matte 1,5 x D Tubus über FS
Der Refraktortubus wurde
- komplett velouriert und seine velourierte Taukappe verlängert
- mittels Rohrschellen auf einem zum Hauptrohr justierbaren Lattenkreuz direkt am Newton montiert
Die Rocker Box wurde
- am Drehteller mit größeren, auf Ebonny Star Beschichtung wirkenden Teflon Pads versehen
- mit größeren, ebenfalls beschichteten, Höhenrädern versehen, welche gegen Teflon laufen und mittels der Friktionsgriffe dosierbaren Andruck durch die Seitenteile der Box erhalten
- mit gegenläufig wirkenden Gummibändern unterschiedlicher Vorspannung an den Höhenlagern versehen, welche das Ungleichgewicht der Fernrohrkombination mit dem weit vorne aufgesattelten Refraktor annähernd ausgleichen und so die verbesserte, aber für dieses Extrem zu schwache Dosierbarkeit des Einstellwiderstandes der Höhenlagerung unterstützen.
- mit beschlag hemmenden Okularhaltern und einer wärmenden Box für die Powerstation aus Styrodur versehen
- an Stelle der Standfüße mit Rollen versehen, da das Teleskop im Ganzen doch langsam etwas zu schwer wird, wobei die Überwindung von kurzen Strecken oder Stufen noch kein Problem ist.
Geplant ist noch ein etwas kleinerer, hochwertiger Fangspiegel und Tests mit einer gebogenen FS Spinne.
Das Teleskop ermöglicht, so wie es da steht, eine riesige Portion Beobachtungsspaß, der Richfielder bietet nach grober Aufsuche über Riegel Quick-Finder die meisten Standartobjekte bei 17facher Vergrößerung schon irgendwo im über 4° großen Feld an, bewährt sich aber auch hervorragend an großflächigen Objekten, bei großer AP sogar mit O III Filter, z.B. Cirrus komplett. Auch bei 30fach im modifizierten 17er Speers bringt der Refraktor noch über 2,5° Feld bei sauberer Abbildung.
Der Newton bietet dann mit 2° Feld bei 40fach einen wunderschönen Übergang zu mehr Auflösung und Detail, wobei der gute Spiegel aus Massenfertigung erst oberhalb von etwa 320facher Vergrößerung keine weiteren Details an geeigneten Objekten (Planeten, Mond) mehr offenbart, auch wenn Lüftung, Fokussier- und Nachführqualität meine okularbedingte Höchstvergrößerung von 350fach bei passendem Seeing durchaus gut zulassen.
Der Einblick, auch der Wechsel zwischen den Teleskopen, funktioniert aus sitzender Stellung gut und wird nur am Refraktor in Zenitnähe etwas mühsam.
Wenn auch der Anblick des Teleskops sicher nicht gefallen kann, die Ausblicke die es ermöglicht sind erstaunlich gut und so hoffe ich, dass das Konzept gefällt und die eine oder andere Anregung für Euch enthält.
Auch ich bin für Anregungen dankbar, z.B. wäre ich die Gummi Gepäckbänder gerne noch los, allerdings ohne zusätzliches Gewicht.
CS
*entfernt*